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Fiat Panda 4×4 bereit für die Island-Tour

Fiat Panda 4x4 bereit für die Island-Tour

Der Fiat Panda 4×4 ist das kleinste serienmäßig mit Allradantrieb gebaute Auto in Europa. Sich großen Herausforderungen zu stellen, liegt trotzdem in seiner Natur. Nach einer spektakulären Winter-Tour ans tief verschneite Nordkapp am oberen Ende von Norwegen und einer Langstreckenfahrt von Turin in Italien zu den Olympischen Spielen im russischen Sotschi geht der italienische Alleskönner im August 2014 eine neue spannende Aufgabe an: die Durchquerung von Island.

Expeditionsspezialist Volker Lapp hat für den Härtetest in einem der anspruchsvollsten Allrad-Reviere Europas zwei Fiat Panda 4×4 erhalten, die gemeinsam mit Offroad-Ausrüster Taubenreuther für diesen speziellen Einsatzzweck modifiziert wurden. Eines der beiden Fahrzeuge wird auf der Messe Allrad&Abenteuer in Bad Kissingen (19. bis 22. Juni 2014) zum ersten Mal vor Publikum gezeigt – als symbolischer Startschuss für Fiat Panda 4×4 Island-Tour 2014.

Zwar ist der Fiat Panda 4×4 dank serienmäßigem Vierradantrieb bereits von Haus aus auf Geländefahrten bestens vorbereitet. Das System baut auf zwei Differenzialen und elektronisch gesteuerter Kraftverteilung mittels Visco-Kupplung auf. Vorteile sind vollautomatische Funktionsweise und Wartungsfreiheit. In besonders kniffligen Situationen kann außerdem per Knopfdruck das elektronische Sperrdifferenzial aktiviert werden. Ein stabiler Motorschutz, das höher gelegte Fahrwerk und die griffigen Firestone Reifen erhöhen die Geländegängigkeit noch weiter.

Doch auf Island müssen eine ganze Reihe für herkömmliche Allradfahrzeuge außergewöhnlicher Hindernisse bewältigt werden. Vor allem in die Vorbereitung auf die zahlreichen Wasserdurchfahrten im Hochland der Insel im Nordatlantik steckten Lapp und sein Team deswegen viel Detailarbeit. Schließlich werden Furten mit einem Meter und mehr Wassertiefe erwartet.

Nach dem Umbau erhält der 55 kW (75 PS) starke 1,3-Liter-Turbodiesel-Motor des Fiat Panda 4×4 nun sämtliche Ansaugluft durch einen bis auf Dachhöhe verlängerten Schnorchel, der in einem speziellen Luftfilter endet. Außerdem hat Lapp den Innenraum darauf vorbereitet, gelegentlich geflutet zu werden – sämtliche Teppiche sowie das Dämmmaterial wurden entfernt.

Zwei Fiat Panda 4×4 nimmt Lapps Drei-Mann-Team aus Sicherheitsgründen mit auf die Island-Durchquerung. „Bei Wasserdurchfahrten dient immer einer als Sicherung“, erklärt er. Beide Fahrzeuge werden dabei mit bis zu 140 Meter langen Seilen miteinander verbunden. „Auf diese Weise kann das Auto am Ufer helfen, falls das zweite im Fluss in Schwierigkeiten gerät.“

Auch vor den ausgedehnten Schwemmsandgebieten hat Lapp Respekt. „Hier kommt ein weiterer Vorteil des Fiat Panda 4×4 zum Zuge – das geringe Gewicht“, sagt der Expeditionsfachmann. „Ein schweres Fahrzeug kann schnell einsinken. Bei einem leichten Auto merkt man dagegen manchmal gar nicht, dass man gerade über Schwemmsand fährt.“

Der Jeep Renegade debütiert in Bad Kissingen

Der Jeep Renegade debütiert in Bad Kissingen

„Abenteuer Allrad“, die größte Offroad-Messe Europas, wird vom 19. bis zum 22. Juni wieder rund 50.000 4×4-Begeisterte in den unterfränkischen Kurort locken – und sie werden die Anfahrt nicht bereuen.
Das Mekka der Offroad- und Allradfans begrüßt rund 200 Aussteller. In einem 800 Quadratmeter großen Ausstellungszelt präsentiert Jeep das gesamte Modellprogramm für Deutschland – unter anderem mit Compass, Wrangler, Wrangler Unlimited, Grand Cherokee und dem neuen Cherokee.

Star des Jeep-Standes ist diesmal der Jeep Renegade. Das neueste Modell der Marke feiert vor dem Verkaufsstart im Oktober 2014 auf der „Abenteuer Allrad“ seine Deutschland-Premiere. Mit dem Renegade erweitert Jeep sein Modell-Angebot erstmals in der über 70-jährigen Jeep-Geschichte in das Segment der kleinen SUV. Das Versprechen: Wie bei Jeep üblich, kann auch der Renegade in seiner Version Trailhawk den legendären kalifornischen Rubicon Trail überqueren, die wohl anspruchsvollste Geländestrecke der Welt.