Archiv für den Monat August 2014

Schöner Campen mit dem neuen Ducato

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Foto: Fiat
Inzwischen ist es schon die sechste Modellgeneration des Fiat-Transporters, die auf dem Caravan Salon im Fokus steht. Ganz ehrlich: Die Bilder wecken Fernweh und die Lust auf lange Touren.
 
Muss man einen Marktführer verbessern?“, fragrt Fiat Nutzfahrzeuge rein rhetorisch. Und gibt auch gleich selbst die Antwort: „Man muss nicht, aber man kann.“

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf (30. August bis 7. September 2014) sind zum ersten Mal die als Basis für Reisemobile dienenden Varianten des neuen Fiat Ducato zu sehen. Die Fahrgestelle und Kastenwagen, auf dem drei von vier in Europa hergestellten Campern aufbauen, präsentieren sich seit kurzem in der sechsten Generation.

Auf dem Caravan Salon zeigt Fiat Professional (Halle 16, Stand D42) sechs Möglichkeiten, den Fiat Ducato als Basis für Reisemobile einzusetzen. Die Bandbreite reicht vom verglasten Kastenwagen mit kurzem Radstand über verschiedene Triebkopf-Varianten bis zum Windlauf-Fahrgestell mit Tiefrahmen, 130 kW (177 PS) starkem Turbodiesel-Triebwerk und Comfort-Matic-Getriebe.

Die Ausstellungsfahrzeuge zeigen einen Querschnitt durch die vielfältigen und praktischen Ausstattungsdetails, „die den neuen Fiat Ducato zur perfekten Basis für Reisemobile machen“, so die Nutzfahrzeug-Spezialisten. Dazu gehören unter anderem Navigationssysteme, Rückfahrkamera und drehbare Sitze für Fahrer und Beifahrer, der sogenannte „Captain’s Chair“.

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Foto: Fiat
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Das kann der Hyundai Genesis

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Die ersten Versuche in dieser Richtung verliefen nicht so besonders vielversprechend. Aber Hyundai startet trotzdem wieder in die Premium-Klasse. Einfach um zu zeigen: „Wir können das!“

Den Genesis gab es zuletzt in Deutschland nur als Sport-Coupé, ab September soll unter diesem Namen die „Sport“-Limousine verkauft werden. Mit einer echten Besonderheit: Es gibt keine Aufpreisliste. Der Basispreis von 65.000 Euro geradeaus ist gleichzeitig auch der Endpreis.

Extras? Fehlanzeige. „Alles dran, alles drin“, sagt Hyundai-Sprecher Bernhard Voss zu dieser Preispolitik, die langes Grübeln über dem Optionskatalog je nach Gemütslage verhindert – oder erspart.

Der Blick in die Serien-Ausstattungsliste zeigt aber, dass im neuen Genesis kein Mangel an Luxus- und Sicherheitszutaten herrscht. Inklusive diverser Assistenzsysteme ist wirklich alles drin, was man zum gepflegten Autofahren braucht. Und noch ein bisschen mehr. Etwa die elektrisch verstellbaren Fond-Sitze.

Der 3.8-Liter-V6 des Grandeur- und XG30-Nachfolgers liefert per Achtgang-Automatik und Allradantrieb 315 PS, er beschleunigt die 4,99 Meter-Fuhre in 6,8 Sekunden auf 100 und wird bei 240 km/h elektrisch eingebremst.

Sehenswert: Das Hyundai-Video zu den Sicherheits-Assistenten

Beim ersten Ausprobieren zeigte sich: Die Maschine läuft sehr leise und kultiviert. Fahrwerk und Motorsteuerung lassen sich in drei Stufen variieren (wobei die Stufe „Normal“ prima passt), es gibt wenig Wind- und Abrollgeräusche. Das Platzangebot ist konkurrenzfähig, wobei Hyundai an Privatleute denkt, die mal was anderes haben wollen als einen 5er BMW, eine Mercedes E-Klasse oder einen Audi A6.

Individuell und außergewöhnlich wird der Genesis zweifelsohne bleiben – angesichts von nur niedrig dreistelligen Stückzahl-Erwartungen pro Jahr. Und wegen der Hyundai-typischen Fünfjahres-Garantie. Da können die deutschen Nobel-Hersteller noch immer nicht mithalten.

R. Huber

In Kürze: Der Fahrbericht vom Korea-5er

Genesis - in diesem Fall kein Band-Name! Foto: R. HuberOder dem koreanischen A6. Oder der asiatischen E-Klasse. Jedenfalls von einem Fahrzeug, das nach Ansicht seiner Schöpfer auf Augenhöhe mit diesen Premium-Business-Limousinen ist.

Und aus dem Auto mit der kürzesten Aufpreisliste der Welt.

Die umfasst nämlich exakt 0 (in Buchstaben: null) Positionen!

Bald mehr auf diesem Sender!

Deutsche Autoträume sind bescheiden

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BMW i8. Foto: R. Huber

Je jünger man ist, desto länger ist die Liste der Dinge, die man noch erleben, machen, essen, fahren, trinken will. Aber hier geht es nur um die Fortbewegung. Welche Autos wollt ihr denn unbedingt noch bewegen?

mobile.de hat die Frage bundesweit gestellt. Und sehr dem Rationalen verbundene Antworten darauf bekommen. Dass die Norddeutschen den Golf an die Spitze setzen, mag man ja noch als Lokalpatriotismus durchgehen lassen.

Aber es wirft zwei Fragen auf: Sind denn wirklich immer noch nicht alle Deutschen mit Führerschein mindestens ein Mal Golf gefahren? Der auf Platz 1 – das ist ja so, als ob ich mir ganz dringend wünschen würde, wenigstens ein Mal in meinem Leben Kaffee zu trinken. Oder eine Scheibe Brot zu essen!

Gut, das bundesweite Ergebnis ist schon ein bisschen ambitionierter in der Wunsch-Äußerung:

1. Audi R8

2. Porsche 911

3. BMW i8

4. VW Golf (!)

5. Ford Mustang.

Ganz schön genügsam, diese deutschen Autofahrer. Was ist denn zum Beispiel mit Bugatti, Lambo, Ferrari und so weiter? Wäre das nicht auch mal ganz nett? Schon faszinierend: Golf auf Platz 4. Man glaubt es nicht!

Skoda Fabia soll mehr hermachen

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Bei der Entwicklung der dritten Fabia-Generation hat Skoda vor allem Wert auf mehr Sportlichkeit gelegt und das Auto insgesamt ‚knackiger‘ gezeichnet, erklärt heute der Chefdesigner.

Das Ergebnis sei „ein junger, frischer und moderner Kleinwagen, der in seinem Segment neue Maßstäbe setzt“.Schaden kann das nicht, denn gerade der Fabia strahlte bisher ja eher eine ganze Portion Bravheit und Artigkeit aus als Dynamik. Frischer Wind auch beim Design war nötig.

Aber exzessiv haben sich die Formgestalter definitiv nicht betätigt. Gegen seinen südländischen Bruder wie den Seat Ibiza schaut der neue Fabia immer noch eher zurückhaltend gestylt aus. Aber nicht jede/r will ja einen Dressman als ständigen Begleiter.

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Tesla gibt jetzt acht Jahre Garantie

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Tesla-Chef Elon Musk ist immer für aufsehenerregende Aktionen gut. Jetzt schockt er seine etablierten Mitbewerber mit einer auf acht Jahre verlängerten Garantie auf den E-Motor des Tesla S – und das sogar rückwirkend.

In einer persönlichen Botschaft an die Kunden und Fans seiner Marke erklärte der milliardenschwere Tesla-Gründer sinngemäß, wenn die Elektroantriebe schon so viel besser, haltbarer und zuverlässiger seien als ihre Verbrennungs-Brüder, müsse sich das doch auch im Garantie-Paket für die Autos niederschlagen. Schließlich gebe es weniger bewegliche Teile, keine Ölrückstände oder Nebenprodukte aus dem Verbrennungsvorgang, die den Verschleiß erhöhen würden.

Die ultralange Garantie auf den Antriebsstrang gilt für die meistverkaufte Variante der E-Limousine mit dem 85 kWh-Akkupack. Und sie gilt ohne Kilometerbegrenzung – bisher konnten sich Kunden die acht Jahre-Garantie bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern dazukaufen. Auf den Akku-Pack gewährt Tesla sowieso acht Jahre Garantie.

Beim Weiterverkauf wird die Garantie auf den nächsten Eigentümer übertragen. Elon Musk geht zwar davon aus, dass sich die spektakuläre Garantie-Aktion zunächst negativ auf die Einnahmesituation auswirken wird, dass sie aber langfristig dem Unternehmen Erfolg bringen wird.

Text/Fotos: R. Huber

Volvo 240 – der Dauerläufer wird 40

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Er wurde volle 19 Jahre lang gebaut und setzte Maßstäbe in vieler Hinsicht. Jetzt wird der kantige Schwede 40 – Anlass für eine Hommage aus dem Hause Volvo Deutschland.

Er zählt zu den Autos mit der weltweit längsten Bauzeit, ist unverwechselbar dank der massiven Sicherheitsstoßfänger und erreicht schon während seiner Produktionszeit Kultstatus: Der Volvo 240 festigte gemeinsam mit der luxuriösen Sechszylinder-Version Volvo 260 das Image von Volvo als führender Hersteller sicherer Premium-Limousinen und -kombis. Aber auch als schnelle Turbos und erste Sechszylinder-Diesel-Pkw schrieben die kantigen Schweden Geschichte. Nicht zu vergessen ihre Vorreiterrolle bei der Einführung des geregelten Drei-Wege-Katalysators mit Lambdasonde. Erstmals vorgestellt wurden die aus der Volvo 140 Serie entwickelten Volvo 240 am 21. August 1974.

Während der insgesamt 19-jährigen Produktionszeit wurden 2.685.171 Einheiten des Volvo 240 ausgeliefert. Hinzu kamen 177.402 Oberklassemodelle Volvo 260, zusammengenommen also 2.862.573 Fahrzeuge. Ein Ergebnis, das bisher keine andere Volvo Baureihe übertroffen hat. Einzigartig ist auch, dass der Volvo 240 sogar seinen eigenen Nachfolger – den 1982 eingeführten Volvo 740 – um ein Jahr überlebt hat.

Der Volvo 2014 war eine Weiterentwicklung der 140er Baureihe. Besonders die vorwölbende Frontpartie mit den großen, dunklen Kunststoffstoßfängern unterschied sich deutlich und war von dem Sicherheit-Concept-Car VESC inspiriert. Stattliche 13 Zentimeter hatte der Volvo 240 so gegenüber seinem Vorgänger Volvo 140 in der Länge zugelegt. Innen zeigte er sich mit neuartigen, gitterartigen Kopfstützen.

Tatsächlich setzte der Volvo 240 neue Standards beim Insassenschutz, wie auch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA bestätigte, die diesen Volvo im Jahr 1976 zur Referenzbaureihe für ihre Sicherheitsforschung wählte. Fast über seine ganze Bauzeit blieb der Volvo 240 Benchmark beim Insassenschutz. So bezeichnete das amerikanische Versicherungsinstitut IIHS noch 1993 den Volvo 240 als Fahrzeug mit den wenigsten Unfällen mit Todesfolge unter den in den USA von 1988 bis 1992 verkauften Fahrzeugen.  

Auch bei der Reduzierung schädlicher Emissionen übernahm der Volvo 240 im Herbst 1976 eine Pionierrolle. Damals lieferte Volvo die weltweit ersten Limousinen und Kombis mit geregeltem Drei-Wege-Katalysator und Lambdasonde nach Kalifornien und unterschritt damit die dort geltenden, global strengsten Emissionswerte nochmals deutlich. Dank der Lambdasonde konnte der Katalysator 90 Prozent der schädlichen Substanzen eliminieren. Für diese Vorreiterrolle in puncto Nachhaltigkeit wurde Volvo mehrfach ausgezeichnet. In Deutschland führte Volvo zum Modelljahr 1986 als einer der ersten Hersteller serienmäßig den Drei-Wege-Katalysator ein.

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Neu war bei den Modellen der Volvo 240/260-Baureihe auch das moderne Fahrwerkslayout mit McPherson-Federbeinen, noch bedeutender war jedoch der Sprung in die Zukunft bei den Antriebsaggregaten. Zwar blieb der bekannte B20-Vierzylinder vorübergehend für die Basisversionen des Volvo 240 im Angebot, Volumentriebwerk wurde jedoch die neu entwickelte B21-Maschine, die es in verschiedenen Versionen als Vergaser- und Einspritz-Vierzylinder gab. Später kamen die größeren B23-Motoren hinzu, vor allem aber Turboversionen, die den geräumigen Volvo 245 vorübergehend zum schnellsten Kombi der Welt machten. 113 kW (154 PS) beschleunigten den ersten Laderiesen mit Turbo-Benziner in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.  

Deutlich früher als die Konkurrenz präsentierte Volvo auf dem Pariser Salon 1978 den ersten Sechszylinder-Diesel-Motor für Limousinen und Kombis. Im großen Volvo 240 Kombi glänzte der kultivierte und in Kooperation mit VW entwickelte Selbstzünder mit einem DIN-Verbrauch von nur 6,9 Litern bei 90 km/h.

 Sammlerstatus als lebende Legende besaß der durch regelmäßige Modellpflegemaßnahmen aufgefrischte Volvo 240 schon lange vor seiner offiziellen Einstellung am 5. Mai 1993. An jenem Tag lief im Stammwerk Torslanda – zwischenzeitlich wurde der Volvo 240 auch in den Volvo Werken Kalmar (Schweden) und Gent (Belgien) gebaut – das letzte Fahrzeug vom Band.

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Jeep spielt mit dem Renegade Verstecken

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Witzige Aktion zu Einführung des neuen Jeep Renegade: Ein Exemplar des kleinen SUV ist irgendwo in den Bergen versteckt. Wer es findet, darf es behalten.

Auf sehr außergewöhnliche Weise wird einer der ersten Besitzer des neuen Jeep Renegade den Weg zu seinem Auto finden. Dazu wurde ein Jeep Renegade (Renegade = Abtrünniger) an einen zunächst noch geheimen Ort in der Einsamkeit der Wildnis gebracht – und derjenige, der ihn dort zuerst erreicht, darf ihn behalten und auch gleich mitnehmen.

Dieser „Ausbruch“ des Jeep Renegade in die Wildnis war der Startz zur Einführung des ersten Jeep im sehr erfolgreichen Segment der kleinen SUV. Während des knapp dreimonatigen Aktionszeitraumes befindet sich der Jeep Renegade fernab der Zivilisation und wartet dort auf seinen neuen Besitzer.

Wo genau der Jeep wartet, erfahren interessierte Abenteuerhungrige auf der Jeep-Website releasetherenegade.de sowie in den sozialen Netzwerken von Jeep. Dort werden über den Zeitraum hinweg Hinweise veröffentlicht und am Ende der Kampagne die genauen Geo-Koordinaten des Abstellortes verraten.

Ganz normale Vorbestellungen für den neuen kleinen SUV von Jeep nehmen die gut 100 Jeep-Händler in Deutschland auch entgegen. Die Preise für den Jeep Renegade beginnen bei 19.900 Euro für den Renegade Sport mit 81 kW (110 PS) starkem und 1,6 Liter großem Benzinmotor, Fünfganggetriebe und Vorderradantrieb.

Das erste kleine SUV der Marke Jeep soll sich schon mit seinem typischen Jeep-Design als einziger echter SUV seiner Klasse zu erkennen geben und diese Position zusätzlich mit seiner Topversion Trailhawk festigen, deren „Trail rated“ Siegel die Eignung für den legendären Rubicon Trail in Kalifornien bestätigt. Der Rubicon Trail gehört zu den schwierigsten Geländestrecken der Welt.

Dieser E-Type von 1963 ist besser als neu

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Was für Formen! Welch eine Eleganz! Und dann dieser Zustand – besser als neu ist wohl noch stark untertrieben. Wunderschön, was da Jaguar (wieder) auf die Räder gestellt hat.

Eine automobile Legende ist wiedergeboren: Am kommenden Donnerstag enthüllt Jaguar zur Eröffnung des weltberühmten Concours d’Elegance von Pebble Beach (Kalifornien) den Prototypen einer Serie von sechs Nachbauten des 1963 in nur zwölf Exemplaren gebauten E-TYPE Lightweight.

Der unter Ägide des neu gegründeten Geschäftszweiges Jaguar Land Rover Special Operations entstandene Neubau ist das Werk hochqualifizierter Spezialisten. Weitgehend in Handarbeit bauten sie in einer komplett neuen Werkstatt am historischen Jaguar Stammsitz Brown Lane (Coventry) das Modell nach Originalplänen neu auf.

Mit den noch folgenden sechs Kundenfahrzeugen schließt Jaguar einen „missing link“ in seiner Modellgeschichte – die fehlenden sechs Fahrzeuge eines eigentlich auf 18 Einheiten angedachten „Special GT E-TYPE“  mit Aluminium-Monocoque und -Karosserie.
Die von einem 340 PS starken 3,8-Liter-Sechszylindermotor angetriebenen Neukreationen werden als zeitgenössische Rennwagen an Kunden verkauft und bei historischen Motorsportveranstaltungen unter FIA-Patronat startberechtigt sein.

Nur noch zehn Prozent fahren ohne Navi

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Ein Navi – wie hier von TomTom – gehört für 90 Prozent der Autofahrer/innen zum Alltag.

90 Prozent der deutschen Autofahrer navigieren inzwischen. Der Hauptgrund dafür: Ein Gefühl von Sicherheit auf allen Wegen. Manchmal ist das aber trügerisch.
 Prozent der deutschen Autofahrer kämpfen sich ohne elektronische Unterstützung durch den Straßenverkehr. Dies zeigt eine aktuelle Studie, für die autoscout24.de rund 1.000 deutsche Autofahrer repräsentativ befragt hat.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass das Navi immer noch mehr als doppelt so oft zum Einsatz kommt wie Apps. Bei den Fahrern unter 30 Jahren ist das Verhältnis jedoch bereits fast ausgewogen (44 versus 40 Prozent). Den größten Vorteil der elektronischen Navigationshilfe sehen die Nutzer in dem Gefühl von Sicherheit (71 Prozent) – gerade auf unbekannten Strecken oder ohne Beifahrer.

Die meisten schätzen aber auch, dass sie sich seltener verfahren (58 Prozent). Schneller am Ziel anzukommen, sehen beinahe ebenso viele als großen Pluspunkt (56 Prozent). Dies erklärt, warum 27 Prozent der Männer auch navigieren, wenn sie den Weg bereits kennen: Sie wollen die aktuell beste Route finden und Staus umfahren (Frauen: 15 Prozent). Uneingeschränktes Vertrauen genießen die Bord-Computer trotzdem nicht. 41 Prozent geben an, dass sie in manchen Gebieten komplett versagen.