Archiv für den Monat Mai 2016

Die pure G-Klasse

Mercedes-Benz G-Klasse (BR 463) 2016
Mercedes G 350 d Professional Foto: Daimler


Bei Land Rover ist der Defender ausgelaufen. Mercedes-Benz dagegen gibt erst recht Gas bei der legendären G‑Klasse und erweitert die Baureihe um eine besonders puristische Variante.

Mit dem neuen G 350 d Professional hat der Stuttgarter Automobilhersteller jetzt wieder einen Geländewagen im Portfolio, der sich durch seine puristisch geprägte Ausführung von den übrigen Modellen der G-Klasse unterscheidet und sich als idealer Begleiter für anspruchsvollen Geländeeinsatz und ambitionierte Touren empfiehlt. Wie alle anderen Modelle der G-Klasse profitiert auch der G 350 d Professional von der robusten Leiterrahmen-Karosserie, dem permanenten Allradantrieb mit Geländeuntersetzung sowie drei elektrisch zuschaltbaren, 100-prozentigen Differenzialsperren. Die Preise beginnen bei 90.636,35 Euro. Ja, die 35 Cent sind kein Witz.

Mercedes-Benz G-Klasse (BR 463) 2016
Mercedes G 350 d Professional Foto: Daimler

Der V6-Dieselmotor leistet 245 PS,  der NEFZ-Verbrauch liegt bei 9,9 Liter je 100 Kilometer.

Zylinder Zahl/Anordnung 6/V
Hubraum (cm3) 2987
Nennleistung (kW/PS bei 1/min) 180/245 bei 3.600
Nenndrehmoment (Nm bei 1/min) 600 bei 1.600-2.400
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 8,8
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 160
Verbrauch kombiniert ab (l/100 km) 9,9
CO2-Emission kombiniert ab (g/km) 261
Abgasnorm EU6
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Mazdas Spardiesel im 3er

Mazda3
Der Maza3 mit 105 PS-Diesel in der AZ.

So berichtet die Abendzeitung über den neuen 105 PS-Diesel im Mazda3, ein wirklich sehr angenehmes und wirtschaftliches Aggregat. Hier lesen Sie den ersten Fahrbericht.

Und hier das Foto nochmal im Original:

SAMSUNG CSC
Mazda3 Stufenheck. Foto: R. Huber

Sex im autonomen Auto?

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The Drive

Über alle möglichen Folgen des autonomen Fahrens habe ich schon gelesen. Diese hier war mir bisher noch nicht untergekommen: Ein kanadischer Experte geht von deutlich mehr intensiven zwischenmenschlichen Interaktionen in selbsttätig fahrenden Autos aus.

Die amerikanischen Kollegen von „The Drive“ beziehen sich in ihrem Bericht mit der schönen Überschrift „Self-Driving Cars Will Lead to Way More Sex, in Cars“ auf die kanadische Zeitung „Toronto Sun“. Die hat mit Barrie Kirk vom Canadian Automated Vehicles Centre of Excellence gesprochen. Und der sagt: „I am predicting that, once computers are doing the driving, there will be a lot more sex in cars!“

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Toronto Sun

Gar nicht so dramatisch, meinen dazu die Spezialisten in Kanada und den USA. Zumindest, wenn es sich um volle Level 4-Autonomie handelt, in der garantiert keine menschliche Einmischung nötig ist. Schwieriger ist es bei teilautonomen Gefährten, die deutlich weniger Aufmerksamkeit erfordern, bei denen der Mensch am Lenkrad aber im Zweifelsfall doch mal eingreifen muss. „[Sex is] one of several things people will do which will inhibit their ability to respond quickly when the computer says to the human, ‚Take over,'“ so Captain Kirk laut Toronto Sun. Anders ausgedückt: Wer hinterm Lenkrad viel mehr Freiheiten genießt, kann sich außer mit dem Beifahrer/der Beifahrerin noch mit vielen anderen Tätigkeiten ablenken, die seine Fähigkeit zu schneller Reaktion beeinflussen. „The Drive“ bezieht sich dabei ausdrücklich auf „modern-day Teslas equipped with Autopilot, or the 2017 Mercedes-Benz E-Class“.

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dict.cc Wörterbuch Englisch-Deutsch

Einen Anstieg einer unüblichen Form von abgelenkten Fahren prophezeit jedenfalls der „Toronto Sun“-Schreiber. Und zwar von „hanky-panky behind the wheel.“ Klingt irgendwie lustig.

 

Erster Fahrbericht Ford Edge

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Ford Edge Foto: R. Huber

Die Kölner holen ein für Europa modifiziertes, großes SUV über den noch größeren Teich. Wie fährt er sich, was kann er, welche Motoren gibt es?

Der erste Fahrbericht aus dem Münchner Umland gibt Aufschluss – viel Spaß beim Lesen der Geschichte in der Münchner Abendzeitung.

BMW i3 jetzt mit größerem Tank

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BMW i3 Foto: BMW


BMW i bietet den BMW i3 ab Sommer gegen 1200 Euro Aufpreis zusätzlich in einer Version mit deutlich größerer Batteriekapazität an. Das Beste daran: Die Akkus lassen sich auch nachrüsten.

Durch eine höhere Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen erreicht der BMW i3 (94 Ah) eine Kapazität von 33 Kilowattstunden (kWh), und das bei identischen Batterieabmessungen. Das ergibt ein Plus von über 50 Prozent bei der Reichweite im Normzyklus (NEFZ). Statt 190 werden dort jetzt 300 Kilometer erreicht, und selbst im Alltagseinsatz sind auch bei widrigen Wetterbedingungen und Nutzung der Klimaanlage oder Heizung mit einer Batterieladung bis zu 200 Kilometer Reichweite möglich.

Die Fahrleistungen des 170 PS starken Hybrid-Synchron-Elektromotors bleiben nahezu unverändert, in 7,3 Sekunden beschleunigt er den BMW i3 von null auf 100 km/h. Damit ist der BMW i3 das sportlichste und mit einem Verbrauch von 12,6 kWh/100 km (NEFZ) gleichzeitig das effizienteste Elektrofahrzeug in seinem Segment. Der seit mehr als zwei Jahren angebotene, 60 Ah große Energiespeicher bleibt im Programm. Für beide Batterieversionen wird es auch weiterhin eine Modellvariante mit Range Extender geben; der Zweizylinder-Benziner hält während der Fahrt den Ladezustand der Batterie konstant und sorgt so für 150 Kilometer zusätzliche Reichweite. Außerdem können Kunden ihr Fahrzeug mit der ersten Batteriegeneration im Rahmen eines „Retrofit-Programms“ auf den neuen Akkutyp umrüsten lassen.

 Die Preise: 60 Ah: 34 950 Euro, 94 Ah: 36 150 Euro, mit Reichweitenverlängerer 39 950 und 41 150 Euro.