Archiv für den Monat Juli 2017

Ganz oben: Der neue Phantom

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Foto: Rolls-Royce

Wer den Rolls-Royce Phantom besitzt, der hat es geschafft – und ist ganz oben angekommen. Jetzt liefert die britische BMW-Tochter die nächste, die achte  Generation nach.

Noch feiner ist er geworden, der Über-Rolls-Royce. stylish, schick, aber nicht modisch, mit allen Attributen eines modernen Luxusautos. Sensoren und Elektronik sorgen für den gepflegten Umgangston, feinste Materialien und die neue Möglichkeit, den RR per Kunstwerk am Armaturenbrett zur rollenden Galerie zu machen, sollen die Einzigartigkeit unterstreichen. Die Fahrgäste im Fond erwartet Transport auf allerhöchstem Niveau.

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Foto: Rolls-Royce

Der neue Phantom ist bei 100 km/h um rund zehn Prozent leiser als sein auch nicht wirklich lauter Vorgänger. „Die Test-Ingenieure berichten tatsächlich, dass sie beim Überprüfen der Ergebnisse so niedrige Schallpegel feststellten, dass sie zunächst an der richtigen Kalibrierung ihrer Messgeräte zweifelten“ heißt es bei Rolls-Royce.Die Queen wird sehr amused sein.

Der V12-Motor wurde angeblich komplett neu aufgebaut, er liefert eine im RR-Jargon „ausreichende“ Leistung von 571 PS und ein maximales Drehmoment von 900 Nm bereits bei 1.700 U/min.

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Foto: Rolls-Royce


 

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Jaguar E-Pace: Tolle Rolle zur Premiere

20170713_Der_neue_Jaguar_E-PACE_WeltpremiereStarker Auftritt: Der neue Jaguar E-PACE hat im Rahmen seiner Weltpremiere einen neuen offiziellen Guinness Weltrekord aufgestellt.

Das kompakte Premium-SUV sprang mit einem 15,3 Meter langen Satz samt einer in der Luft ausgeführten 270-Grad-Fassrolle in die Rekordbücher. Der als Demonstration für hohe Agilität, Präzision und Performance gedachte Stunt des neuesten Jaguar markierte den krönenden Abschluss einer 25-monatigen Erprobungsphase auf vier Kontinenten. Insgesamt 150 Prototypen wurden in erbarmungslosen Dauerläufen sowie extremen Hitze- und Kältetests umfassend getestet.
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Die aus dem Flugsport kommende Figur ist eine Kombination aus einer gesteuerten Rolle und gleichzeitigem Looping. Die vom neuen E-PACE vollführte Schraubenlinie in horizontaler Richtung erinnert an einen legendären Stunt der Filmgeschichte, den Roger Moore in den Siebziger Jahren in seiner Rolle als britischer Agent 007 durchführte.
Für den erfolgreichen Rekordversuch mit dem E-PACE nutzte Jaguar das Exhibition Centre London, kurz ExCeL, in den Royal Docks. Es ist eine der wenigen Räumlichkeiten in England, die die nötigen An- und Auslaufzonen für einen solch großen Sprung bieten.
Dem Rekordversuch gingen monatelange Tests und Analysen voraus. Entscheidend für das Feintuning: die absolut korrekte Geschwindigkeit für den Absprung und eine 160 Meter lange Beschleunigungszone. Zugleich wurde die Form der Rampe und ihre Neigung mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design) exakt berechnet und dann modelliert.
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Der neue E-PACE wird als erster Jaguar außerhalb Großbritanniens bei Magna/Steyr in Österreich und bei Chery Jaguar Land Rover in China produziert. Er ist ab sofort bei den deutschen Jaguar-Vertragspartnern ab 34.950 Euro bestellbar.

Clever und smart: Der neue Audi A8

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Der neue Audi A8 feierte heute seine Weltpremiere beim Audi Summit in Barcelona. Er ist als erstes Serienauto der Welt für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. Ab 2018 bringt Audi pilotierte Fahrfunktionen wie Parkpilot, Garagenpilot und Staupilot sukzessive in Serie.

Die Front mit dem breiten, aufrecht stehenden Singleframe-Grill und der fließend-muskulöse Körperbau soll sportliche Eleganz, Hochwertigkeit und progressiven Status ausdrücken – ob in der 5,17 Meter langen Normalversion oder als A8 L mit 13 Zentimeter längerem Radstand.

Audi A8
Der A8 ist als großzügige, weit geschnittene Lounge konzipiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat er bei beiden Karosserievarianten in der Länge deutlich zugelegt. Der nobelste Platz liegt hinten rechts – es ist der optionale Ruhesitz im A8 L mit seinen vielen verschiedenen Einstellmöglichkeiten und der Fußablage. Auf diesem Platz kann der Passagier seine Fußsohlen am Rücken des Beifahrersitzes in mehreren Stufen wärmen und massieren lassen. Die neuen Komfort-Kopfstützen runden das Erlebnis ab. Zudem können die Fondpassagiere viele Funktionen wie die Ambientebeleuchtung, die neuen HD Matrix-Leseleuchten und die Sitzmassage über eine eigene Bedieneinheit steuern sowie private Telefonate führen: Das Rear Seat Remote mit seinem OLED-Display ist so groß wie ein Smartphone und herausnehmbar in der Mittelarmlehne untergebracht.
Das Interieur ist bewusst reduziert gestaltet, die Architektur des Innenraums ist klar und strikt horizontal orientiert. Das radikal neue Bedienkonzept verzichtet auf den bekannten Dreh-/Drück-Steller und das Touchpad des Vorgängermodells. Die Instrumententafel bleibt weitgehend frei von Tasten und Schaltern. Ihr Zentrum bildet ein 10,1-Zoll-Touch-Display, das sich durch die Black-Panel-Optik vor dem Start nahezu unsichtbar in die schwarz-hochglänzende Blende einfügt.


Die Benutzeroberfläche erscheint, sobald sich das Auto öffnet. Auf dem großen Display steuert der Fahrer das Infotainment per Fingerdruck. Über ein zweites Touch-Display auf der Konsole des Mitteltunnels hat er Zugriff auf die Klimatisierung und Komfortfunktionen sowie die Möglichkeit zur Texteingabe. Löst der Fahrer im oberen oder unteren Display eine Funktion aus, hört und spürt er einen Klick als Bestätigung. Die Bedientaster in Glasoptik reagieren in gleicher Weise. Mit der Kombination aus akustischem und haptischem Feedback sowie der Anwendung gängiger Touch-Gesten, wie beispielsweise dem Wischen, lässt sich das neue MMI touch response besonders sicher, intuitiv und schnell bedienen.

Darüber hinaus steht der A8 als intelligenter Gesprächspartner bereit. Mit einer neuen, natürlichen Sprachbedienung kann der Fahrer eine Vielzahl an Funktionen im Auto aktivieren. Die Informationen über Ziele und Medien sind entweder onboard vorhanden oder kommen mit LTE-Geschwindigkeit aus der Cloud. Die Navigation lernt selbst – und zwar auf Basis der zuvor gefahrenen Strecken. Somit erhält der Fahrer intelligente Suchvorschläge. Zudem integriert die Karte hochdetaillierte 3D-Modelle von europäischen Großstädten.

Als erstes Serienautomobil der Welt ist der neue A8 speziell für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. So übernimmt der Audi AI Staupilot auf Autobahnen und Bundesstraßen mit baulicher Trennung im zähfließenden Verkehr bis 60 km/h die Fahraufgabe. Zum Aktivieren des Systems dient die AI-Taste auf der Mittelkonsole.

Der Staupilot managt Anfahren, Beschleunigen, Lenken und Bremsen. Der Fahrer muss das Auto nicht mehr permanent überwachen. Er kann die Hände dauerhaft vom Lenkrad nehmen und etwa das Onboard-TV verfolgen. Sobald das System an seine Grenzen stößt, fordert es den Fahrer auf, die Fahraufgabe wieder selbst zu übernehmen.

Mit einem ganzen Paket an Innovationen „lotet das Fahrwerk die Grenzen der Physik neu aus“, so Audi: Eine von ihnen ist die Dynamik-Allradlenkung, die direktes, sportliches Lenken mit unerschütterlicher Stabilität vereint. Das Sportdifferenzial verteilt die Antriebsmomente aktiv zwischen den Hinterrädern und ergänzt auf diese Weise den permanenten Allradantrieb quattro, der im neuen A8 zum Serienumfang gehört.

Der neue A8 startet mit zwei weiterentwickelten V6-Turbomotoren auf den deutschen Markt, einem 3.0 TDI und einem 3.0 TFSI. Der Diesel leistet 286 PS, der Benziner 340 PS. Zwei Achtzylinder – ein 4.0 TDI mit 435 PS und ein 4.0 TFSI mit 460 PS – folgen etwas später. Die exklusive Top-Motorisierung bildet der W12 mit 6,0 Liter Hubraum.

Alle fünf Aggregate arbeiten mit einem Riemen-Starter-Generator (RSG) zusammen, der das Herz des 48-Volt-Bordnetzes ist. Diese Mild-Hybrid-Technologie (MHEV, mild hybrid electric vehicle) ermöglicht das Segeln mit ausgeschaltetem Motor samt komfortablem Wiederstart. Zudem verfügt sie über eine erweiterte Start-Stopp-Funktion und eine hohe Rekuperationsleistung bis 12 kW. In Summe senken diese Maßnahmen den Verbrauch  um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer im realen Fahrbetrieb.

Zu einem späteren Zeitpunkt folgt der A8 L e-tron quattro mit Plug-in-Hybridantrieb: Sein 3.0 TFSI und die starke E-Maschine kommen auf 449 PS Systemleistung und 700 Nm Systemdrehmoment. Die Lithium-Ionen-Batterie speichert Strom für etwa 50 Kilometer elektrisches Fahren. Optional lässt sie sich per Audi Wireless Charging laden: Eine Bodenplatte in der heimischen Garage überträgt den Strom mit 3,6 kW Leistung induktiv an eine Empfängerspule im Auto.

Der neue Audi A8 und der A8 L werden am Standort Neckarsulm gebaut und starten im Spätherbst 2017 auf dem deutschen Markt. Der Grundpreis für den A8 beträgt 90.600 Euro, der A8 L startet bei 94.100 Euro.