Archiv für den Monat Dezember 2014

Tatütata: Dieser Passat fährt bald Streife

Volkswagen gibt mit der Studie als GTE ersten Ausblick auf den neuen Passat als Polizeifahrzeug

VW gibt kurz vor dem Jahreswechsel einen Ausblick auf den neuen Passat im Polizei-Outfit. Er wird ab Frühjahr 2015 seine Karriere als wohl meistverkaufter Streifenwagen Deutschlands fortführen.

Das Fahrzeug entspricht laut VW-Sprecher Enrico Beltz mit blau-silberner Lackierung und Beklebung, Blaulicht und Martinshorn und mit dem aktuellsten Digitalfunk „allen einsatztaktischen Anforderungen“.

Als Ausblick in die Zukunft  ist der Antrieb zu verstehen. Denn die Studie fährt als Passat GTE mit der neuesten Plug-In-Hybrid-Technologie vor: Ob rein elektrisch, umweltschonend und nahezu lautlos oder mit kraftvollen 218 PS, bis zu 400 Nm Drehmoment und über 1000 Kilometer Reichweite.

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Der neue Polizei-Passat. Fotos: VW

 

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Klingt echt gut, Robbie!

Robbie Williams
Robbie beim ersten Auftritt in seinem neuen Job. Foto: VW

VW hat einen Superstar der internationalen Musikszene als neuen Marketingleiter verpflichtet: Robbie Williams.

Der ziemlich frischgebackene Vater ist der wichtigste Protagonist der Rundumschlags-Werbekampagne für die neuen „Club & Lounge“-Sondermodelle, die der Sänger auch gleich bei seinem ersten Auftritt im neuen Job der Öffentlichkeit vorstellte.

Unter dem Motto „Wie gut klingt das denn“ bewirbt Volkswagen die neuen Sondermodelle. Vom up! über die Golf-Familie bis zum Beetle und Tiguan – insgesamt stehen neun Modelle zur Auswahl. Der Vorverkauf ist bereits am 18. Dezember gestartet; ab Januar 2015 stehen die Modelle im Handel.

Im Internet unter http://www.klingt-gut.de werden die Fahrzeuge detailliert vorgestellt. Im Rahmen der Kampagne werden alle Kommunikationskanäle und -plattformen berücksichtigt. Auf gut Marketing-Denglisch sind das „Point-of-Sale-Aktivitäten im Handel und Kunden-Mailingaktionen, TV- sowie Radiospots ebenso wie die Microsite http://www.klingt-gut.de und verschiedene Social-Media-Kanäle sowie zahlreiche Out-of-Home-Werbeträger“. Beeindruckend, fürwahr!

Robbie Williams hatte seine neue Aufgabe vor kurzem schon angedeutet und ist sichtlich begeistert: „Marketingleiter bei Volkswagen – wie gut klingt das denn? Für mich ist das eine große Veränderung. Der Schritt aus der Pop-Welt in einen richtigen Job“, so Robbie augenzwinkernd zu seiner neuen Rolle bei Volkswagen.

Im Rahmen der Kooperation mit Spotify steht exklusiv für Volkswagen-Kunden und Interessierte die Funktion „Say it with a Playlist“ zur Verfügung. Dieser Service bastelt auf Grundlage persönlicher Nachrichten eine individuelle Playlist, die der Nutzer entweder über Facebook oder per E-Mail verschicken kann. Darüber hinaus stehen für jedes Sondermodell vorkonfigurierte Playlisten zur Auswahl, die gleichzeitig als Verknüpfung von Spotify und der Microsite http://www.klingt-gut.de dienen.

Salamitaktik beim Superb

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Wo hat sich die tschechische VW-Tochter das wohl abgeschaut: Auch sie macht jetzt bei der beliebten Stück-für-Stück-Enthüllungs-Arie mit. Beim Superb.

Gerade eben wurde wieder eine Design-Skizze veröffentlich die beweisen soll, dass der derzeit noch eher bieder-brave Raumriese in seinem nächsten Leben ein echtes Sahnestückchen wird – nicht nur technisch, sondern auch optisch.

Und in der Tat: Der Bayer würde sagen: Der schaugt go ned so greislig aus. Was auf Hochdeutsch soviel bedeutet wie: Ein sauberes Stück Automobil, Respekt!

So, und jetzt warten wir auf das nächste Häppchen…

Was macht Robbie Williams bei VW?

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Eine spannende Frage, die auf dem Facebook-Kanal der Niedersachsen kräftig angeheizt wird. Dort ist ein interessanter Trailer zu sehen.

Und zwar in Form eines kurzen Videos, das mit den Worten vorgestellt wird:

„Bereit für eine große Überraschung? Die gibt’s am 23.12. um 19:58 Uhr hier bei Facebook und auf fast allen TV-Sendern!“

Also, ran an die Glotze!

Audi bringt 3D-Sound

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Die Ingolstädter wollen Klänge in ihre Autos bringen, die man förmlich anfassen kann. Kongenialer Partner dabei sind die High End-Profis von Bang & Olufson und Bose.

Wie das funktioniert, haben Audi-Sprecher Udo Rügheimer und seine Kollegen plastisch dargestellt:

Der 3D‑Klang feiert 2015 im neuen Audi Q7 Premiere. Er ist sowohl als Bestandteil des Advanced Sound System von Bang & Olufsen als auch des Bose Surround Sound erhältlich. Das Herzstück ist ein komplexer Rechenalgorithmus, der die Steuersignale für jeden Lautsprecher schnell und präzise berechnet. Audi hat diesen gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen für das Bang & Olufsen‑System entwickelt.

Im ersten Arbeitsschritt zerlegt die Software die Daten der Musikquelle in ihre räumlichen Bestandteile. Dafür nutzt sie die darin enthaltenen Raum-Informationen. Wenn etwa ein Interpret auf einer Bühne singt, reflektieren der Boden, die Decke und die Wände des Konzertsaals den Schall mit unterschiedlichen Laufzeiten. Vom Boden kommt er in wenigen Millisekunden zurück, von einer 40 Meter entfernten Wand erst nach über 200 Millisekunden. Aus diesen unterschiedlichen Reflexionen kann der Algorithmus ein mathematisches Modell jedes Aufnahmeraums errechnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Tonsignal in Mono, Stereo oder 5.1 Surround Sound aufgenommen ist. Auch das Datenformat der Musik und ihre Quelle – etwa Online-Streaming, UKW‑Radio oder CD – ist unerheblich.

Der zweite Arbeitsschritt besteht darin, die Schallanteile wieder so zusammen-zusetzen, dass das Klangbild im Autoinnenraum dem ursprünglichen Aufnahmeraum entspricht. Das erfordert intensive Rechenarbeit. Beim Bang & Olufsen Advanced Sound System steuert der digitale Signalprozessor elf Kanäle mit insgesamt 23 Lautsprechern an – und zwar so, dass der Sound auf jedem Sitzplatz gleich präzise und harmonisch ist. Vier Lautsprecher, in den A‑Säulen untergebracht und über jeweils eigene Kanäle versorgt, übertragen jene Anteile, aus denen sich die räumliche Höhe ergibt. Neuentwickelte Lautsprecher wie beispielsweise ein von 200 Millimeter auf 250 Millimeter vergrößerter Subwoofer und ein neuer Verstärker mit jetzt 1.920 Watt garantieren Musikgenuß auf allerhöchstem Niveau. Auch das Bose Surround Sound System, das den Raumklang mit 20 Lautsprechern generiert, hat vier höher angebrachte Lautsprecher, um die dritte Dimension zu erzeugen.
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Eine Marke namens DS

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Noch mit typischem Citroen-Winkel im Kühler: der DS 4. F.: Autothemen

Citroen will die etwas extravaganteren DS-Modelle in Zukunft als eigene Marke führen und weltweit vermarkten. Ein spannendes Projekt…

Derzeit gibt es dreieinhalb DS-Modelle: DS 3 Coupé & Cabrio, DS 4 und DS 5. Der jüngst in China gelaunchte DS 6 wird es nicht nach Europa schaffen, er ist doch zu speziell auf die chinesischen Eigenheiten zugeschnitten.

Power-Wettrennen sind für die „Marke“ DS kein  Thema, bei 300 PS soll in der künftig sechs Modell umfassenden Familie Schluss sein, hieß es jetzt in Paris. Wichtiger sind den Franzosen günstiger Verbrauch – natürlich auch mit Plug-in-Hybridtechnik, allerdings in Verbindung mit Benzinern.

Und ganz wichtig sind natürlich extravagentes, modisches, ganz spezielles Interieur und Exterieur, ungewöhnliche, sehr hochwertige Materialien. Ganz einfach eine dicke Portion savoir vivre.

Zur optischen Untermalung der Marken-Identität wird auch der Citroen-Winkel von den Fahrzeugen verschwinden und dafür das stark stilisierte DS-Signet angeklebt.

Na dann: Viel Erfolg! Leicht wird es sicher nicht im so genannten Premium-Segment.

Jaguar macht die A-Säule durchsichtig

Die unsichtbare A-Säule
Die unsichtbare A-Säule lässt den Blick auf die Fußgängerin links zu. Foto: Jaguar

Und nicht nur das: Auch die übrigen Säulen zwischen Dach und Karosse werden dank einer neuartigen Kameratechnik transparent.

Ein 360°-Rundumblick ohne störende Unterbrechung durch die A-, B- und C-Säule ist das Ziel des Jaguar-Projekts. Dazu liefern spezielle Digitalkameras präzise Live-Aufnahmen der Außenbereiche des Fahrzeugs, die normalerweise im toten Winkel der A-, B- und C-Säulen verborgen liegen. Nahtlos in die Dachsäulen eingebettet, zeigen hochauflösende Bildschirme die erfassten Außenbereiche. Durch die transparent dargestellten Fahrzeugsäulen vergrößert sich der Blickwinkel – für mehr Sicherheit im Verkehr.

„Dank der Rundumsicht lassen sich andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer oder andere Fahrzeuge sofort erkennen und die Schrecksekunde bei deren Auftauchen aus dem toten Winkel ist endgültig passé“, heißt es bei Jaguar. In Kombination mit dem Head-Up-Display ist die Technologie in der Lage, den Piloten über die Bewegungen der Verkehrsteilnehmer mit Hilfe einer farblich hervorgehobenen Anzeige im Sichtfeld des Fahrers zu informieren.

Egal, ob der Fahrer zum Abbiegen ansetzt, für ein Überholmanöver einen Blick über die Schulter wirft oder an eine Kreuzung gelangt – sofort zeigen die Dachsäulen der betreffenden Fahrzeugseite die Echtzeit-Bilder der Digitalkameras und bieten dem Fahrer freie Sicht für besten Überblick. Wann das System erstmals in Serie eingesetzt wird, verriet Jaguar noch nicht.

Führerlos durchs Parkhaus

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Ganz alleine ist der i3 im Parkhaus unterwegs. Fotos: BMW

Wenn das nicht eine tolle Innovation ist: BMW stellt auf der CES in Las Vegas einen i3 vor, der sich seinen Platz im Parkaus selbst sucht. Und seinen Fahrer anschließend am Eingang erwartet. Ein Traum – etwa nach einem Champions League-Spiel in der Arena…

Der vollautomatisierte Remote Valet Parking Assistant im Forschungsfahrzeug kombiniert die Informationen der Laserscanner mit dem digitalen Lageplan eines Gebäudes, zum Beispiel eines Parkhauses.

Aktiviert der Fahrer per Smartwatch den vollautomatisierten Remote Valet Parking Assistant, steuert das System das Fahrzeug selbstständig durch die Etagen, während der Fahrer bereits ausgestiegen und zum Beispiel schon auf dem Weg zu seinem Geschäftstermin ist.

„Dabei erkennt der vollautomatisierte Remote Valet Parking Assistant nicht nur bauliche Gegebenheiten des Parkhauses, sondern über die Fahrzeugsensorik auch Hindernisse, die unerwartet auftreten – etwa falsch abgestellte Fahrzeuge –, und umfährt diese ebenso zuverlässig“, beruhigt BMW sensible Autobesitzer.

Ist der i3 auf dem Stellplatz angekommen, verriegelt sich das Fahrzeug und wartet darauf, per Smartwatch und Sprachbefehl gerufen zu werden. Der elektronische Assistent berechnet dann die exakte Zeit bis zur Ankunft des Fahrers am Parkhaus und lässt den i3 so starten, dass er rechtzeitig am Parkhausausgang vorfährt.

BMW schafft es durch die Verbindung von Fahrzeugsensorik und digitalem Lageplan, das Fahrzeug vollautomatisiert zu steuern. Damit wird eine Abhängigkeit vom GPS-Signal vermieden, welches in Parkhäusern ungenau bis nicht vorhanden ist. Weil das Forschungsfahrzeug neben den Lasersensoren auch die Recheneinheiten und die notwendigen Algorithmen an Bord hat, kann es seine exakte Position ermitteln, die Umgebung perfekt überwachen und selbstständig vollautomatisiert navigieren. „Eine aufwendige Ausstattung zum Beispiel von Parkhäusern mit Infrastruktur, um Fahrzeugen die sichere Orientierung und Navigation zu ermöglichen, ist nicht nötig“, so die BMW-Entwickler.

Maybach kostet ab 134.053,50 Euro

Mercedes-Maybach S 600 (X 222) 2014

134.053,50 Euro – man beachte die 50 Cent hintendran – muss man mindestens für eine nagelneue Mercedes-Maybach S-Klasse hinlegen.  Dafür gibt es dann einen V8-Biturbo im Mercedes-Maybach S 500 mit 455 PS, reichlich Luxus und viel Platz – vor allem im Fond.

„Die Mercedes-Maybach S-Klasse ist ganz bewusst für den Chauffeurbetrieb konzipiert“, heißt es in Stuttgart. Zwar müssten Fahrer und Beifahrer „keinerlei Abstriche gegenüber einer normalen S-Klasse machen“. Aber die Musik, die spielt schon hinten: Die im Fond leiseste Limousine der Welt hat einen um 20 Zentimeter verlängerten Radstand, dessen Segnungen komplett den hinteren Passagieren zu Gute kommen. Außerdem wurde durch die Linienführung des Daches die Kopffreiheit erhöht.

Topmodell der Über-S-Klasse ist der Mercedes-Maybach S 600 mit V12-Biturbo mit 530 PS, der aber dann schon flotte 187.841,50 Euro kostet. Im Februar 2015 startet die Markteinführung. Bestellt werden können die neuen Modelle ab sofort.