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Mercedes A-Klasse: Kompakt & komplex

A-Klasse
Mercedes A-Klasse. Foto: Rudolf Huber

Schon die ersten Testkilometer bringen es an den Tag: Die neue A-Klasse von Mercedes ist ein großer Schritt nach vorn. Nicht nur wegen der Sprachsteuerung.


Bei den Themen Vernetzung, Infotainment und digitale Dienste sprengt sie den Rahmen der Kompaktklasse zum Teil erheblich. Was Rechner, Sensoren und Kameras in dem am 5. Mai 2018 bei den Mercedes-Händlern debütierenden BMW-1er-Gegner leisten, ist praktisch auf S-Klasse-Niveau. Dazu passt auch das Interieur mit den zwei auf Wunsch riesigen, nebeneinander liegenden Bildschirmen, so meine mid-Geschichte in der AZ.

Mercedes A-Klasse. Foto: Rudolf Huber
Mercedes A-Klasse. Foto: Rudolf Huber

Die Stuttgarter haben beim Generationenwechsel so viel Neues in die A-Klasse gepackt, dass einem Umsteiger direkt schwindelig werden könnte. Die nächste Stufe der Sprachsteuerung („Hey, Mercedes“), die Touchpads und die vielen Tasten am Sportlenkrad, die Bedienfläche auf dem Mitteltunnel oder die auf Wunsch in Massen auftretenden Assistenzsysteme können bei der ersten Begegnung respekteinflößend wirken. Reinsetzen und schon beim Losfahren alle richtigen Knöpfe und Menüs auf Anhieb treffen: Das schafft nicht mal die Generation iPad. Um es ganz klar zu sagen: Die A-Klasse ist nicht nur kompakt, sondern auch ziemlich komplex. Mehr…

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Glamour-Duo mit Stern

Das neue S-Klasse Cabriolet.
Das neue S-Klasse Cabriolet. Foto: Daimler

Die Limousine hat es vorgemacht, jetzt folgen S-Klasse Coupé und Cabrio – die Luxus-Spaßmobile sind fitter und moderner denn je. Hier die wichtigsten Fakten, zusammengefasst von Mercedes.

Design: Das weiterentwickelte Design soll noch mehr Sportlichkeit vermitteln und hohe technische Kompetenz vermitteln. S‑Klasse Coupé und Cabriolet erhalten Frontschürzen mit verchromtem Frontsplitter und voluminösen Lufteinlässen. Neu gestaltete Seitenschweller und verchromte Doppelendrohrblenden in V12-Optik unterstreichen das dynamische Aussehen.

S-Klasse Coupé.
Das neue S-Klasse Copupé. Foto: Daimler

OLED-Heckleuchten: Neues Merkmal sind die innovativen OLED-Heckleuchten. Die insgesamt 66 ultraflachen OLED scheinen in der Heckleuchte zu schweben, zudem geben sie in alle Richtungen das Licht sehr homogen ab und bilden ein einzigartiges Tag- und Nachtdesign.

Neuer V8-Biturbomotor: Der neue V8-Biturbo in S 560 Coupé und S 560 Cabriolet verbraucht bis zu acht Prozent weniger als der Vorgänger. Eine Besonderheit sind die im Zylinder-V angeordneten Turbolader. Der neue V8 leistet 345 kW (469 PS) und 700 Nm. Beim Coupé werden im Teillastbereich mit Hilfe der Ventilverstellung CAMTRONIC vier Zylinder abgeschaltet. Dadurch werden Ladungswechselverluste verringert und der Gesamtwirkungsgrad der im Verbrennungsbetrieb laufenden vier Zylinder wird durch Verlagerung des Betriebspunktes zu höheren Lasten verbessert.

Neue Fahrassistenzsysteme mit erweiterten Funktionen:  Mit neuen oder in ihren Funktionen erheblich erweiterten Fahrassistenzsystemen machen S‑Klasse Coupé und Cabriolet einen weiteren großen Schritt hin zum autonomen Fahren. Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC und der Aktive Lenk-Assistent unterstützen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken jetzt noch komfortabler; die Geschwindigkeit wird nun beispielsweise in Kurven, vor Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch angepasst.

ENERGIZING Komfortsteuerung: Sie vernetzt verschiedene Komfortsysteme im Fahrzeug. Sie nutzt gezielt Funktionen der Klimaanlage (einschließlich Beduftung) und der Sitze (Heizung, Belüftung, Massage), der Flächenheizung sowie Licht- und Musikstimmungen und ermöglicht je nach Stimmung oder Bedürfnis des Kunden ein spezielles Wellness-Set-up. Dadurch lassen sich Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit steigern.

Bedien- und Anzeigekonzept: Das Interieur ist geprägt vom neuen Widescreen-Cockpit mit hochauflösenden Displays. Das volldigitale Cockpit erhält die drei visuell sehr unterschiedlichen Stile „Klassisch“, „Sportlich“ und „Progressiv“. Neu sind auch berührungssensitive Touch Control Buttons im Lenkrad und die Bedienung von DISTRONIC und Tempomat über Bedienelemente direkt am Lenkrad. Die Sprachbedienung wurde auf Fahrzeugfunktionen wie Klimatisierung und Sitzheizung/-belüftung, Innenraum-Licht, Beduftung/Ionisierung, Massagefunktion der Sitze und Head‑up-Display ausgeweitet.

Telematiksystem: Die neueste COMAND Online Generation bietet unter anderem schnelle 3D-Festplatten-Navigation. Das Smartphone wandelt sich mit Hilfe von Near Field Communication zum digitalen Fahrzeugschlüssel.

Einbruch-Diebstahl-Warnanlage (EDW): Die verbesserte Sonderausstattung arbeitet mit hochsensiblen Sensoren und neuer Software. Wird das geparkte Auto angefahren oder abgeschleppt, sendet das System eine „Push-Notification“ an die Mercedes me App. Sobald der Kunde sein Fahrzeug wieder startet, wird er zudem über eine entsprechende Anzeige im Display vom COMAND Online informiert.

Concierge Service: Mercedes me connect Kunden können eine Vielzahl individueller Serviceleistungen in Anspruch nehmen, darunter auch einen persönlichen Betreuer.

MAGIC BODY CONTROL: Das sehende Fahrwerk mit Kurvenneigefunktion wurde deutlich verbessert (Sonderausstattung für S 560 Coupé). Die neue Stereokamera des Systems funktioniert bis zu Geschwindigkeiten von 180 km/h.

Zu haben ist das charmante Duo als S 450 4MATIC, S 560 (4MATIC), AMG S 63 4MATIC+  und AMG S 65 mit 367 bis 630 PS. Den Einstieg markiert das Coupé S 450 4Matic ab 101.656 Euro.

Revolutionäres Ambiente

Aklasse
Das Innere der neuen A-Klasse mit beeindruckendem, freistehendem Riesen-Bildschirm. Foto: Daimler

Die neue A-Klasse von Mercedes wird etwas ganz Besonderes. Sportlich, knackig – aber auch wieder einen Tick alltagstauglicher und praktischer.

Wir haben uns das Innenleben des Anfang 2018 debütierenden Premium-Kompakten schon genau angeschaut – hier der Link zum Text.

 

Autonom mit Stern – die Zweite

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Mercedes-Benz die Genehmigung erteilt, autonome Fahrzeuge der nächsten Generation auf öffentlichen Straßen zu testen.

Entwicklungsschwerpunkt der schwäbischen Testwagenflotte: Das autonome Auto, das bequem und von allein zum Fahrer/Nutzer kommt – per App. Die neuesten Sensorgenerationen und das DAVOS-Betriebssystem (Daimler Autonomous Vehicle Operating System) sollen in  den autonomen V-Klassen intensiv im realen Verkehr erprobt werden, heißt es in Stuttgart. Neu an Bord seien neben Lidar-Sensoren auch Deep Learning-Technologien und bisher im Autobereich kaum verwendete Grafikprozessoren (GPUs).

„Die Erprobung des vollautomatisierten Fahrens wird auch künftig aus Sicherheitsgründen immer von zwei speziell geschulten Fahrern im Auto überwacht“, so ein Mercedes-Sprecher zur Beruhigung der nichtautonomen Mitverkehrsteilnehmer.

Mercedes-Maybach 6: Die Elektro-Vision

Vision Mercedes-Maybach 6, 2016
Vision Mercedes-Maybach 6. Foto: Daimler

Mehr Luxus und Technologie geht (aktuell) nicht: Mit der extravagant-futuristischen Studie Vision Mercedes-Maybach 6 sorgen die Stuttgarter in Pebble Beach für Furore.

Endlose 5,70 Meter Länge bei einer Höhe von nur 1,33 Meter, fließende Linien, kleines, weit nach hinten gesetztes Greenhouse: Mit einer atemberaubenden Studie will Mercedes am 21. August auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach für Furore sorgen. Den ganz besonderen Kick geben der Vision Mercedes-Maybach 6 aber nicht etwa der an einen Nadelstreifenanzug erinnernde Kühlergrill, die Flügeltüren oder das Heck im Stil einer Luxusyacht. Sondern der E-Antrieb und ein ganzes Paket von feinst verpackter Zukunftstechnologie.

Vision Mercedes-Maybach 6, 2016
Vision Mercedes-Maybach 6. Foto: Daimler

Der 2+2-Sitzer steckt bis unters flach gezogene Dach voller Innovationen. Seine vier Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren bringen es zusammen auf 550 kW/750 PS, der klassische 0-bis-100-Sprint ist in weniger als vier Sekunden absolviert, die Spitze ist auf 250 km/h begrenzt. Dank üppiger Akkupacks im Unterboden soll die Reichweite bei mehr als 500 Kilometern liegen. Statt des gewohnten Zwölfzylinders ist unter der langen Haube unter anderem ein Kofferraum untergebracht.

Das Design soll laut Mercedes „cool und hot, technoid und reduziert“ rüberkommen, von den schmalen Leuchten über die teiltransparenten 24 Zoll-Felgen bis zur zweigeteilten Heckscheibe. Eine „Hommage an die glorreiche Zeit der Aero-Coupés“ soll die Vision Mercedes-Maybach 6 sein und diese Tradition in die Zukunft führen. Und das mit technischen Feinheiten, wie sie in dieser Konzentration noch nie zu sehen waren. So wird etwa quasi die ganze Breite der Frontscheibe zum Head-up-Display, überwachen Sensoren in den Sitzen die Vitalfunktionen der Passagiere und steuern Belüftung, Heizung und Massagefunktion, die Außenspiegel verwandeln sich in Kameras. Interieur-Farben wie Roségold und Ulmenholz am Boden sorgen zusammen mit den „hyperanalogen“ Instrumentenanzeigen, in denen „echte“ Zeiger über ein rundes Display mit Kristall-Optik gleiten, für ein ganz spezielles Ambiente. Und im durchsichtigen Mitteltunnel wird der elektrische Energiefluss für die Passagiere sichtbar gemacht.

Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von rund 80 kWh. Zukunftsweisend soll der „Tankvorgang“ ablaufen: Dank einer Schnellladefunktion mit Ladeleistungen bis zu 350 kW soll in nur fünf Minuten genügend Saft für rund 100 Kilometer zusätzliche Reichweite an Bord sein. Aufladen lässt sich die Batterie per Kabel an öffentlichen Ladestationen, an Haushaltssteckdosen oder induktiv, also berührungsfrei.

Mercedes SL: Feinschliff für die Roadster-Ikone

Mercedes-Benz SL, R 231, 2015
Mercedes-Benz SL 500.


Neuer Auftritt für eine automobile Ikone: Ab April 2016 kann der technisch und optisch deutlich optimierte Mercedes-Benz SL ab 99.097,25 Euro bestellt werden.

Kraftvollere Motoren, Automatik-Getriebe 9G-Tronic, Dynamic Select mit fünf Fahrprogrammen und Active Body Control mit Kurvenneigefunktion heben die Legende auf ein neues dynamisches Niveau. Die Alltagstauglichkeit wurde mit dem beim Anfahren jetzt bis 40 km/h bedienbaren Verdeck und der automatischen Restkofferraum-Abtrennung gesteigert.


Die wichtigsten Motor- und Leistungdaten in der Übersicht:

SL 400
SL 500
Zylinder Zahl/Anordnung
6/V
8/V
V-Winkel (Grad)
60
90
Bohrung/Hub (mm)
88,0/82,1
92,9/86,0
Hubraum (cm3)
2.996
4.663
Zahl der Turbolader
2
2
Ladeüberdruck bei Volllast (bar)
1,80
0,9
Verdichtungsverhältnis
10,5:1
10,5:1
Motorgewicht trocken (kg)
179,2
222,5
Einspritzverfahren
strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung
Ventile pro Zylinder
4
4
Zahl der Nockenwellen
4
4
Nennleistung (kW/PS bei 1/min)
270/367 bei 5.500-6.000
335/455 bei 5.250
Nenndrehmoment (Nm bei 1/min)
500 bei 2.000-4.200
700 bei 1.800-3.500
Verbrauch kombiniert ab (l/100 km)
7,7
9,0
CO2-Emission kombiniert ab (g/km)
175
205
Effizienzklasse
D
E
Beschleunigung 0-100 km/h (s)
4,9
4,3
Höchstgeschwindigkeit (km/h)*
250
250
*elektronisch begrenzt

C 43 4Matic Coupé: Die AMG-Familie wächst

Mit dem neuen C 43 4MATIC Coupé ergänzt Mercedes-AMG  das sportliche Angebot der C-Klasse Familie um eine weitere rasante Variante.

Die Affalterbacher Entwicklungsteams haben für den Neuzugang ein besonders appetitliches Technikpaket geschnürt: Der 367 PS starke 3,0-Liter-V6-Biturbomotor ist mit dem neuen, agil schaltenden Automatikgetriebe 9G-TRONIC kombiniert. Zusammen mit dem Allradantrieb AMG Performance 4MATIC und der eigenständigen Fahrwerkstechnologie ergibt das laut AMG „die optimale Basis für hohe Agilität und begeisternde Querdynamik“.

Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h ist mit dem C 43 4MATIC Coupé in 4,7 Sekunden erledigt, die Geschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Zum agilen Fahrerlebnis tragen die neu entwickelte Vorderachse, die straffe Elastokinematik und die hochpräzise Lenkung wesentlich bei. Zum Preis äußerte sich AMG noch nicht.

Die wichtigsten Daten
Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé
Motor
V6-Biturbo
Hubraum
2.996 cm3
Leistung
270 kW (367 PS) bei 5.500-6.000/min
Max. Drehmoment
520 Nm bei 2.000-4.200/min
Kraftstoffverbrauch NEFZ gesamt
8,0-7,8 l/100 km
CO2-Emission
183-178 g/km
Effizienzklasse
D
Beschleunigung 0-100 km/h
4,7 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h*
* elektronisch begrenzt

Mercedes macht die G-Klasse noch fitter

Fitness-Kur für die Gelände-Ikone aus Stuttgart: Mehr Leistung, weniger Verbrauch, weniger Abgase, mehr Spaß – diese Kombination kann sich bei einem automobilen Oldie (35) doch wirklich sehen lassen.

Mercedes-Benz schickt künftig alle Modelle der G-Klasse mit bis zu 16 Prozent mehr Leistung und weniger Verbrauch auf die Straße und ins Gelände. Etwa den G 500 mit einem neuen 4,0-Liter-V8-Biturbomotor. Alle Motorisierungen erfüllen die Anforderungen der höchsten Emissionsklasse Euro 6. Ein neu abgestimmtes Fahrwerk sowie eine feinfühligere ESP-Regelung erhöhen laut Mercedes-Sprecher Christian Anosowitsch Fahrstabilität, Sicherheit und Straßenkomfort.

Ebenfalls aufgewertet wurden Exterieur und Interieur. Gleichzeitig geht eine exklusive AMG Sonderedition an den Start.

Der neue V8-Motor mit vier Litern Hubraum, Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung, der bereits im Showcar G 500 4×4² präsentiert wurde, feiert jetzt seine Weltpremiere in der G-Klasse. Er basiert auf der von Mercedes-AMG entwickelten V8‑Motorengeneration, die bereits den Mercedes-AMG GT und den Mercedes-AMG C 63 zu außerordentlichen Fahrleistungen beflügelt. Für die G-Klasse wurde er modifiziert und leistet in dieser Version 422 PS bei einem Drehmoment von 610 Newtonmetern.

Die Modelle auf einen Blick

Modell Zyl. ccm kW/PS Nm 0-100 km/h in s*
G 350 d 6V 2987 180/245 600 8,9
G 500 8V 3982 310/422 610 5,9
AMG G 63 8V 5461 420/571 760 5,4
AMG G 65 12V 5980 463/630 1000 5,3

Mercedes GLC Coupé: Der Shanghai-Knaller

Mercedes zeigt auf der Auto China als Weltpremiere den kleines Bruder des in Kürze startenden GLE Coupés. Das Concept GLC Coupé wird direkt gegen den künftigen BMW X4 platziert.

Es „gibt mit seiner modernen und sinnlichen Formensprache einen Ausblick auf zukünftige SUV-Modelle von Mercedes-Benz“, schwärmt Chefdesigner Gordon Wagener. Schick, sportlich, mit klaren Linien: Der Neue ist ein echter Hingucker, binnen eines Jahres soll er in die deutschen Showrooms rollen.

Der gelbe Blitz aus Shanghai wird von einem V6-Motor mit 367 PS und 520 Newtonmeter Drehmoment aus der AMG-Motorenschmiede in Schwung gebracht, der an eine Neun-Stufen-Automatik und den permanenten Allradantrieb 4Matic gekoppelt ist.