Schlagwort-Archive: Test

Kia Stonic: Talentierter Begleiter

Dass kompakte SUV boomen, ist nicht ganz neu. Kia ist in dem Erfolgssegment seit letztem Jahr mit dem Stonic vertreten. Und das mit großem Erfolg.

Den Dieseln geht es gerade bei den kleineren Auto-Modellen arg an den Kragen. Ist das ein Problem? Eigentlich nicht, wenn statt des Selbstzünders so überzeugende Benziner wie im Kia Stonic angeboten werden. Der Einliter-GDI überzeugte nämlich in meinem Test für die Abendzeitung so ziemlich rundum. Mehr…

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Suzuki SX4 S-Cross: Ein guter Freund

Suzuki SX4 S-Cross. Foto: Suzuki
Suzuki SX4 S-Cross. Foto: Suzuki

„Das kompakte SUV-Segment boomt ohne Ende. Gute Zeiten also auch für etablierte Vertreter der Gattung wie den immer frischen Suzuki SX4 S-Cross.“ So steht es in meinem Test für die Abendzeitung München.

Suzuki SX4 S-Cross Foto: Rudolf HuberAuto-Experten werden sich noch erinnern: Der Suzuki SX4 gehörte anno 2006 mit seinem Zwillingsbruder Fiat Seidici zu den ganz frühen Vertreten des längst explosionsartig gewachsenen Feldes der Kompakt-SUV.

Mittlerweile ist das Fiat-Modell Geschichte, aber der SX4 S-Cross lebt weiter – und wie: Wer nicht unbedingt immer mit dem allerneuesten Modell vorfahren muss, ist mit dem in Anstand gereiften Japaner auch heute noch gut bedient. Mehr…

Autonom mit Stern – die Zweite

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Mercedes-Benz die Genehmigung erteilt, autonome Fahrzeuge der nächsten Generation auf öffentlichen Straßen zu testen.

Entwicklungsschwerpunkt der schwäbischen Testwagenflotte: Das autonome Auto, das bequem und von allein zum Fahrer/Nutzer kommt – per App. Die neuesten Sensorgenerationen und das DAVOS-Betriebssystem (Daimler Autonomous Vehicle Operating System) sollen in  den autonomen V-Klassen intensiv im realen Verkehr erprobt werden, heißt es in Stuttgart. Neu an Bord seien neben Lidar-Sensoren auch Deep Learning-Technologien und bisher im Autobereich kaum verwendete Grafikprozessoren (GPUs).

„Die Erprobung des vollautomatisierten Fahrens wird auch künftig aus Sicherheitsgründen immer von zwei speziell geschulten Fahrern im Auto überwacht“, so ein Mercedes-Sprecher zur Beruhigung der nichtautonomen Mitverkehrsteilnehmer.

Radeln mit Belohnung

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Trenoli Ruvido XT. Foto: Rudolf Huber

Weil’s gerade wieder so besonders schön war. Und weil es phänomenal ist, am 5. November mal eben eine knapp 60 Kilometer lange E-Bike-Tour zu machen. Und überhaupt.

Aus ganz vielen Gründen also hier der Link zum Bericht über einen sehr langen, intensiven und lustvollen Test von zwei Trenoli-Mountainbikes mit elektrischer Unterstützung aus dem Hause Bosch.

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Trenoli Ruvido XT. Foto: Rudolf Huber

Hunderte Kilometer, in jedem Gelände, droben am Berg genauso wie drunten am See. Auf Schotter, Kies, Sand und Asphalt – und gerne auch auch eigentlich unpassierbaren Singletrails und im tiefen Schlamm. Alles kein Problem, macht alles richtig Laune – und das E-Bike erweist sich als perfekter Heimatkundelehrer: All die Wege, die bisher wegen gar zu steiler Steigungen links liegen gelassen wurden, „gehen“ jetzt auf einmal. Das bringt erstaunliche Erkenntnisse und Entdeckungen mit sich. Hat jetzt aber keinen didaktischen Ansatz – sondern einen spaßbringenden. Alle Infos zu den Bikes finden Sie auch hier nochmal im Link.

 

 

Ford Fiesta Sport: Munterer Dreier

Er ist knackig, klein, agil – kurzum: Ein echter Gute-Laune-Macher. Das zeigte der Autothemen-Test des flotten Ford Fiesta Sport.
Ein kleiner Sportler mit nur drei Töpfen und einem Liter Hubraum: Kann das gutgehen? Das funktioniert, und zwar ziemlich gut. Der durch eine Reihe von kraftfördernden Maßnahmen von 125 auf 140 PS erstarkte flotte Dreier ist ein echt angenehmer Begleiter auf allen Wegen. Auf mehr als 2000 Kilometern verblüffte er im Test immer wieder durch sein ab Standgas spontanes Ansprechverhalten und die fühl- und spürbare Begeisterung beim Hochdrehen.

Wobei sich die Fahrleistungen wirklich sehen lassen können: Von 0 bis 100 km/h vergehen gerade mal 9,0 Sekunden, erst bei 201 Sachen ist Schluss mit der Beschleunigung. Das knackig zu schaltende Fünfganggetriebe ist angenehm kurz übersetzt, deswegen klappt das auch das Hochdrehen aus mittleren Drehzahlen ohne Runterschalten so überzeugend.

Laut eher praxisferner EU-Norm schluckt der Turbo-Direkteinspritzer des Fiesta Sport gerade mal 4,5 Liter pro 100 Kilometer. In der Praxis waren es bei häufiger Nutzung der Kraftreserven letztlich 6,9 Liter Super – wer sich ein bisschen besser beherrschen kann, kommt auch mit weniger aus. Aber es macht halt so großen Spaß, die 140 Pferdchen ordentlich galoppieren zu lassen – und die Fahrer großer Limousinen ein bisschen zu verblüffen.

Vor allem, weil Ford dem Fiesta ein zwar knackiges, aber nicht brutal hartes Fahrwerk spendiert hat, das perfekt zum Antrieb passt. Auch die Servolenkung und die Bremsanlage sind an das Leistungsvermögen und die dynamischen Qualitäten des EcoBoost-Motörchens angepasst und erlauben eine zügige Fahrweise. Die Sportsitze vorne geben auch in ganz scharfen Kurven reichlich Seitenhalt und sind langstreckentauglich.

Der Fiesta Sport ist in Rot-Scharz oder Schwarz-Rot zu haben, er zeigt dank Spoilern und Schwellern auch gerne, dass er ordentlich trainiert hat. Drei Türen sind Standard, das ist schick, aber nicht umwerfend praktisch. Der Kofferraum fasst klassenübliche 281 bis 979 Liter. Bei der Konnektivität mit Sprachsteuerung und Smartphone-Einbindung kann der Fiesta Sport mithalten wie ein Großer.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 18 900 Euro – allerdings hat Ford gerade eine „Hier zahlen Sie weniger“-Aktion laufen. Damit kommt der Kölner Sportsfreund auf 16 800 Euro.

P.S.: Viel Leistung, Frontantrieb = schlechte Wintereigenschaften? Das gilt definitiv nicht für dem Fiesta Sport. Er zog weitestgehend unbeeindruckt über oft haarsträubend glatte und vereiste Bahnen und vermittelte eine dicke Portion Souveränität auf Eis und Schnee. Und: Er überzeugte durch problemlos beschlagfrei zu haltende Scheiben, nicht nur wegen der beheizbaren Frontscheibe: einmal Lüftung einstellen, fertig – trotz Schnee und Regen!

Honda CR-V: Treffpunkt im Unendlichen

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Der neue Honda CR-V wurde auch an der Front aufgefrischt. Fotos: autothemen

Es gibt Automodelle, die sich zum Autotester wie die zweite Linie einer Parallele verhalten: Man fährt nebeneinander her, ohne sich zu treffen. Oder erst im Unendlichen. Mit dem Honda CR-V ist mir das gerade passiert. Das mit dem Unendlichen nämlich.

Wie könnte es sonst sein, dass das Facelift der inzwischen vierten Generation seit 1997 der erste Kontakt überhaupt mit dem Honda-Softroader war? Also war jetzt Unendlich, und ich bin endlich (was für ein Bild!) CR-V gefahren. Den Spitzen-CR-V sogar, mit dem neuen 160 PS-Diesel, der mit seinen 1,6 Litern Hubraum den alten Brummer mit 2,2 Liter und 150 PS ersetzt.

Angeflanscht war auch noch das neue Neungang-Getriebe von ZF, dazu kam der für den Motor obligatorische  Allradantrieb. Was soll ich sagen: Keine echt aufregende, aber eine sehr alltagstaugliche und nervenschonende Kombination. Wer mag, kann sehr sparsam damit unterwegs sein (Normverbrauch 5,1 Liter), Zwischensprints zeigen einem, dass doch je nach Beladung zwischen 1,7 und zwei Tonnen bewegt werden wollen: Es geht voran, aber wer in irgend einer Weise auf Sportlichkeit setzt, sollte sich anderweitig umschauen.

Angenehm ist das Interieur, große Anzeigen helfen auch über die erste Alter-Weitsichtigkeit hinweg. Gute Sitzposition, leichte Bedienbarkeit des Android-basierten Infotainment-Systems, neuer, mitdenkender Abstandshalter, der auch abrupt von der Seite einscherende Autos auf dem Radar hat, viel Platz, pfiffiges Klappsystem für die Rückbank: Der CR-V ist auch in der viereinhalbten Generation ein sehr ausgereiftes, praktisches Fahrgerät. Emotionen sollte man eher nicht erwarten. Muss ja auch nicht sein.

Auf 41 390 Euro kam der getestete 160-PS-Diesel in der höchsten Ausstattungsstufe Executive mit der neuen Automatik. Los geht die Preisliste bei 23 490 Euro für den Basis-Benziner mit 155 PS, außerdem gibt es noch den Einstiegsdiesel mit 120 PS – wie der Benziner kommt er mit Frontantrieb aus. Los geht der Verkauf am 21. März.

Nokian siegt beim GTÜ-Winterreifentest

GTÜ-Winterreifentest 2014
Foto: Tschovikov/GTÜ

Das Ergebnis ist knapp – aber letztlich doch eindeutig: Der Vertreter der finnischen Reifenbäcker Nokian gewann beim großen Test der aktuellen Winterpneus.

Die GTÜ unterzog gemeinsam mit dem ACE und dem ARBÖ zehn aktuelle Winterpneus der Größe 205/55 R 16 auf einem VW Golf dem Wintercheck. Alle getesteten Markenreifen absolvierten das Programm auf Schnee und Nässe ohne größere Ausrutscher, die Unterschiede sind eher gering. Auch bei einer Vollbremsung auf trockener Straße aus Tempo 100 kamen alle getesteten Reifen nach spätestens 40 Metern zum Stehen. Im Vergleich zu Sommerreifen bedeutet das lediglich eine halbe bis eine ganze Wagenlänge mehr. Und selbst auf dem trockenen Handlingparcours ist der Unterschied zu Sommerpneus nicht mehr so gravierend wie noch vor einigen Jahren.

Als Testsieger mit der GTÜ-Bestnote „sehr empfehlenswert“ ging der neue Nokian WR D3 (394 Euro/Satz, jeweils durchschnittliche Verkaufspreise, ermittelt vom Bundesverband Reifenhandel im September 2014 ) durchs Ziel. Der finnische Reifen spielte seine Stärken vor allem bei den Disziplinen Traktion, Bremsen und Handling auf Schnee voll aus. Auch die Sicherheitsprüfungen auf nasser und trockener Piste absolvierte der Nokian-Reifen ohne Tadel. Den zweiten Platz mit ebenfalls „sehr empfehlenswert“ belegte der Continental TS 850 (470 Euro/Satz). Der hat vor allen Mitbewerbern in der Testdisziplin „Nässe“ die Nase vorn.

Auf den Plätzen drei und vier folgen nach Gesamtpunktzahl die „sehr empfehlenswerten“ Winterreifen Goodyear Ultra Grip 9 (452 Euro/Satz) und der Dunlop Winter Sport 4D (454 Euro/Satz), die sich in allen winterspezifischen Bereichen wacker schlugen. Nur knapp dahinter auf den Plätzen fünf bis zehn mit der GTÜ-Bewertung „empfehlenswert“ die aktuellen Winterreifen Semperit Speedgrip 2 (402 Satz/Euro), Pirelli Snowcontrol 3 (444 Euro/Satz), Hankook Winter i*cept RS (390 Euro/Satz, Vredestein Snowtrac 5 (434 Euro/Satz), Bridgestone Blizzak LM 32 (420 Euro/Satz) und Kumho I‘ZEN KW23 (350 Euro Satz).

Jetzt darf der Winter kommen. Muss aber nicht unbedingt gleich sein…

GTÜ-Winterreifentest 2014: Ergebnistabelle
Grafik: Kröner/GTÜ

Firestone Destination HP im Härtetest

 Firestone Destination HP im Härtetest

Der Reifen, der die legendäre Marke Firestone wieder zurück ins Rampenlicht bringt, stand derzeit in einem hochkarätigen zweiwöchigen Event im spanischen Valencia im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der Firestone Destination HP ist das neue Flaggschiff bei den SUV-Reifen der Marke Firestone und wurde von ca. 450 unabhängigen Reifenexperten, Medienvertretern und Reifenhändlern im Rahmen einer Reihe von dynamischen Produktpräsentationen und Testfahrten gründlich getestet.

Der Firestone Destination HP will die Stammkunden von Firestone ansprechen, die jung gebliebenen, aktiven Menschen, die beim Fahren ihre Freiheit genießen wollen. Dafür bietet er eine stressfreie Zuverlässigkeit und eine echte sportliche Leistung in einer großen Vielzahl von Situationen. Und das Beste dabei ist: die lange Lebensdauer des Destination HP.

Der Destination HP erzielt bis zu 35 % mehr Laufleistung ohne Einbußen bei der Sicherheit. Unterstützt wird diese Position durch ein äußerst wettbewerbsfähiges Technikpaket. Das sportliche Profildesign ist für maximale Kontrolle und Traktion in Kurven konzipiert. Der Destination HP erzielt ferner Top-Ergebnisse bei Haftung auf nasser Straße in seinem Segment und erhielt im Rahmen der EU-Reifenkennzeichnung die Bewertungsklasse „B“ für Nasshaftung in den fünf umsatzstärksten Dimensionen, die 2014 eingeführt wurden.

Einmal Tanken für gut 250 Mark

Einmal Tanken für gut 250 Mark

Weil ich nicht ständig mit ganz großen und ganz durstigen Autos unterwegs bin. Und weil der Benzinpreis derzeit (Pfingstferien in Bayern!) auch recht schön hoch ist: Jedenfalls hat die Zapfsäule heute bei mir erstmals mehr als 125 Euro angezeigt.
Eine ordentliche Summe.
Und ich weiß: Das mit der Umrechnung in Mark hilft nicht wirklich weiter. Macht aber in diesem Fall fast schon einen perversen Spaß: Mehr als 250 DM für einen vollen Tank – das hat was.
Nur der Vollständigkeit halber: Der Sprit lief in den Tank eines Mercedes S 500. Durchschnittlicher Verbrauch im Test: 12,6 Liter.
Foto: hu