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Die Lkw-Chinesen kommen

Der Eindruck ist fast schon überwältigend: Wohin das Auge in den einschlägigen Hallen der IAA Transportation 2026 auch fällt – fast überall sind meist riesige Stände chinesischer Hersteller zu sehen.

Klar: Auch die deutschen und die europäischen Fabrikanten zeigen ihre neuesten Produkte, speziell im Bereich E-Mobilität inkl. Wasserstoffantrieb.

Das TL.X Concept ist mein persönliches Messe-Highlight. Foto: R. Huber

Aber nicht nur gefühlt haben die Fernostler das Heft in der Hand, sie geben das unmissverständliche Signal: Es geht los. Mit uns ist zu rechnen.

Die KI wirft auf die Frage „Welche chinesischen LKW-Hersteller stellen auf der IAA Transportation 2026 aus?“ folgende (tatsächlich noch unvollständige) Liste aus:

  • Sinotruk (China National Heavy Duty Truck)
  • SANY – bereits mit Elektro-Lkw auf dem deutschen Markt aktiv
  • Dongfeng – zeigt unter anderem neue Wasserstoff-Lastwagen
  • Foton – mit Fokus auf E-Lkw-Ambitionen in Europa
  • Jiefang (FAW) – präsentiert elektrische Nutzfahrzeugkonzepte
  • SuperPanther – stellt ebenfalls in Hannover aus
  • Skyworth – mit E-Lkw-Modellen vertreten
  • BYD – der Elektro-Pkw-Riesengigant zeigt Berichten zufolge auch Lkw
  • Wisdom Motor – hat neue Wasserstoff-Lastkraftwagen angekündigt
  • Farizon (Geely-Tochter) – baut europäische Strukturen aus

Hinter dem Fahrersitz steckt eine höchst variable Kabine. Foto: R. Huber

In dieser Liste, die ja schon eindrucksvoll genug ist, ist mein Messe-Highlight noch gar nicht enthalten. Denn Hersteller FAW (First Automobile Works) hat nicht nur mehrere Serienfahrzeuge, sondern auch eine Studie nach Hannover gebracht. Das TL.X Concept ist als als zukunftsweisendes Statement auf Rädern gedacht, als Blick auf die nächste Generation des Güterverkehrs. Unter anderem mit der Option, das Gerät mit Dieselantrieb zu kaufen und später auf reinen Batterie-Betrieb umrüsten zu lassen. Und es bietet eine modulare Kabine, die sich als mobiles Büro und Wohn- und Ruheraum nutzen lässt.

Klar, das ist alles noch Zukunftsmusik. Doch zusammen mit der Fülle längst serienreifer und längst in China rollender Lkws ergibt sich doch ein deutliches Bild vom bevorstehenden Kräftemessen bei den Brummi-Herstellern.

Der Tesla Semi soll tatsächlich nach Europa kommen. Foto: R. Huber

Was noch auffällt: Der eher lieblos in einer tristen Hallenecke geparkte Tesla Semi in der Europa-Ausführung mit seiner Antriebsleistung von bis zu 800 kW, der Reichweite von rund 550 Kilometern und den 800 kW an maximaler Ladeleistung wirkt gegen manche Produkte der chinesischen Offensive fast schon ein bisschen wie von gestern . . . Rudolf Huber

Deutsche Wochen in Peking

Mercedes-Benz Media Night, Auto China 2016:
Weltpremiere der Langversion der neuen E-Klasse in Peking
World premiere of the long-wheelbase version of the new E-Class in Beijing
Auf der China Autoshow in Peking spielen die deutschen Hersteller weit vorne mit – mit Weltpremieren und mehreren speziellen Langversionen.

Was sich aus deutscher Sicht so alles tut, habe ich in diesem AZ-Beitrag zusammengefasst.


Viel Spaß beim Lesen und Gucken!

Die Auto-Show am Big Apple

GLC Coupé
Mercedes GLC Coupé, Designer Robert Lesnik. Foto: R. Huber

International gesehen ist die New York International Auto Show (NYIAS) keine große Nummer mehr. Weil aber bis zum 3. April gut eine Million Besucher ins Javits Center strömen, zeigen die Hersteller doch allerlei Weltpremieren.

Besonders massiv ist Mercedes mit seiner Tochter AMG dabei. Das GLC Coupé, das C 63 Cabrio und weitere rasante Neuheiten zieren den großen Stand in New York. Audi hat den R8 Spyder entblättert, BMW präsentiert den langen 7er und hat erfreulich viele Plug-in-Versionen ins Rampenlicht gestellt.


Ein fescher Bursch ist der Mazda MX-5 mit Klapp-Hardtop, das wohl mindestens 2000 Euro mehr kosten wird als die Mütze aus Stoff. Nissan hat den GT-R kräftig auf Vordermann gebracht, Toyota zeigt ganz umweltbewusst den neuen Prius Plug-in. Und die Amerikaner? Die schwelgen in Protz und PS, als gäbe es kein Morgen. Muscle Cars, so weit das Auge reicht. Fürs grüne Gewissen muss der kleine Elektro-Parcours im Tiefgeschoss herhalten, gleich neben den Maxi-Geländegängern von GMC und Co.

Bosch zeigt Augmented Reality in der Werkstatt

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Vom 16. bis zum 20. September 2014 zeigt Bosch, nach eigenen Worten „der führende Komplettanbieter für Handel und Werkstatt“, auf der Automechanika in Frankfurt, Halle 9, sein breites Angebot an Ersatzteilen, Diagnose- und Werkstattausrüstung, sowie Serviceleistungen und Werkstattkonzepten.
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die technologische Weiterentwicklung des Werkstattgeschäfts. Denn die zunehmende Vernetzung verändert auch die Arbeit im Servicebetrieb. Bosch hat die nötigen Bausteine dafür entwickelt und präsentiert zur Automechanika erstmals neue Technologien für die vernetzte Werkstatt.
Ein besonders interessanter Baustein ist die Anwendung von Augmented Reality für Kfz-Reparaturen und Schulungen. Auf dem Messestand hat der Besucher an zahlreichen Stationen die Möglichkeit Augmented Reality selbst spielerisch mit seinem Smartphone zu erproben.
Dafür steht ab Anfang September eine spezielle App zum kostenlosen Download auf der Bosch Automechanika-Website www.bosch-automechanika.com zur Verfügung.