Schlagwort-Archive: Navigation

Smarte Fitness-Trainer: So helfen Wearables

Das mit dem inneren Schweinehund ist so eine Sache. Der Kerl ist bereit, überall und jederzeit zuzuschlagen. Zum Beispiel mit dem Ziel, die festen Vorsätze fürs regelmäßige Trainingsprogramm zu torpedieren. Was tun? Wir haben es mit Wearables versucht, also mit smarten Uhren, die auf die Überwachung und Dokumentation körperlicher Aktivitäten spezialisiert sind.

Klar, die smarte Amazfit GTR 2 zeigt auch die Uhrzeit an. © Rudolf Huber

Als Testgeräte standen zwei Produkte des chinesischen Herstellers Amazfit zur Verfügung. Einmal die runde, flache und elegante GTR 2. Und dann die deutlich robuster ausgelegte T-Rex Pro im klassischen Sportuhren-Look. Beide sollen ihren Trägern möglichst viel über sich und ihre Körperfunktionen verraten: vom Plusschlag über die Zahl der zurückgelegten Schritte und die dabei zurückgelegten Routen bis zum Schlafverlauf oder der Sauerstoff-Sättigung im Blut.

Die Bedienung ist tendenziell einfach. Wenn man einmal die Menü-Struktur mit zwei (bei der GTR 2) und vier (T-Rex Pro) Knöpfen und den Wisch- und Drückfunktionen an den Mini-Bildschirmen kapiert hat, ist die Einstellung der gewünschten Sportart (etwa Outdoor-Laufen, Laufband, Gehen, Indoor-Gehen, Outdoor-Radfahren, Crosstrainer, Rudergerät oder Beckenschwimmen), des gewünschten Ziffernblatts, von Start oder Ende der Aktivitäts-Aufzeichnung im Nu erledigt.

Die Überwachung der Herzfrequenz, hier bei der T-Rex Pro. © Rudolf Huber

Hilfreich ist die Möglichkeit, die persönlichen Ziele (etwa mindestens 8.000 Schritte pro Tag) zu programmieren. Höhenmesser, Benachrichtigungen empfangen und natürlich eine Weckerfunktion sind ebenfalls inklusive. Genauso wie die Möglichkeit, die gelaufenen oder geradelten Touren an Sportsfreunde weiterzugegeben. Die dazu nötige App ist genauso einfach zu bedienen und erleichtert auch das Feintuning des Wearables auf die persönlichen Einstellungen. Über die damit verbundenen Datenschutz-Probleme muss sich allerdings jeder Nutzer klar sein.

Klar muss grundsätzlich auch sein, und darauf weist der Hersteller explizit hin: T-Rex Pro und GTR 2 ersetzen keine medizinischen, geeichten Kontrollgeräte. Aber sie geben einen guten Überblick über den körperlichen Zustand und wie er im Vergleich zu den letzten Tagen oder Wochen einzuschätzen ist. Dank ihrer Limit-Funktionen können die smarten Uhren auch vor einem gefährlich hohen Puls warnen. Und dank der integrierten Wetter-App lassen sich auch die äußeren Bedingungen für die nächste Trainings-Einheit mit einplanen.

Mit den Uhren lässt sich der Verlauf der Trainingsrunde aufzeichnen. © Rudolf Huber

Bei der Akku-Laufzeit gibt es mit beiden Uhren keinen Stress. Eine Woche ist bei normaler Nutzung immer drin, wer die Always-on-Funktion der schlauen Zeitmesser auf tagsüber beschränkt und sie nachts nur im Stand-by laufen lässt, kann auch mehr als 14 Tage mit einer Batterie-Füllung auskommen. Wer stark auf GPS-gestützte Aufzeichnungen und eine regelmäßige Pulsmessung Wert legt, kommt um die drei bis vier Tage klar. 

Im Test zeigten sich die beiden Wearables als nützliche Begleiter. Es hilft durchaus beim Training, wenn etwa auf Knopfdruck der Fortschritt der letzten Wochen abgelesen werden kann. Diese Motivationshilfe kostet im Falle der beiden wertig wirkenden Uhren beim Hersteller selbst 169,90 Euro (T-Rex Pro) und 145,90 (GTR 2). Im Online-Handel werden mittlerweile auch zum Teil deutlich niedrigere Preise aufgerufen. Rudolf Huber

Rider hilft Bikern weiter

TomTom RIDER(1)

Der neue Rider ist kein süßer Riegel – der heißt Raider. Er ist ein Routensucher. TomTom bringt jetzt diesen neuesten Pfadfinder für Biker.

Das neue Motorrad-Navigationsgerät wurde so konzipiert, dass jede Ausfahrt zum spannenden Erlebnis werden kann.  Zum ersten Mal können Motorradfahrer nämlich vorab selbst bestimmen, wie viele Kurven und Kehren sie fahren wollen.

Dazu muss der Fahrer lediglich ein Gebiet auf der Karte auswählen, in dem er fahren möchte. Der Rider schlägt dann die aufregendste Rundtour vor.
Das Gerät wurde speziell für die Bedürfnisse von Bikern entwickelt. Dazu gehören ein robustes, wasserdichtes Gehäuse sowie eine so genannte „Rotationshalterung“. Diese ermöglicht je nach Geschmack oder entsprechend den Anbauverhältnissen die Darstellung sowohl im Quer- als auch im Hochformat, um mehr von den Kurven auf der vorausliegenden Strecke zu sehen.

Das Display ist mit Handschuhen bedienbar, der Bildschirm interaktiv. Die Navigationsanweisungen übermittelt das neue Navi per Bluetooth an gängige Headsets oder Helme mit eingebautem Kommunikationssystem.

Die Funktionen des TomTom RIDER speziell für Motorradfahrer:

Finde die aufregendsten kurvenreichsten Strecken und
vermeide langweiliges Geradeausfahren.

Bleib auf Meereshöhe oder erklimme die höchsten Berggipfel.

Einfach das Gebiet bestimmen und der TomTom Rider findet die
aufregendste Strecke.

Einfach das Gerät in die Porträtansicht schwenken und mehr von den
Kurven auf der Strecke voraus sehen.

Routenplanung am Computer: Plane die Fahrt, bevor es losgeht.

Teile die Route mit anderen Fahrern, vor Fahrtbeginn, unterwegs oder
später zuhause.

Der TomTom Rider ist ab April 2015zu haben. Mit dem Rider 400 kann bereits ein erstes Modell bei Louis zum Preis von 399 Euro vorbestellt werden.

Nur noch zehn Prozent fahren ohne Navi

Zwischenablage-1
Ein Navi – wie hier von TomTom – gehört für 90 Prozent der Autofahrer/innen zum Alltag.

90 Prozent der deutschen Autofahrer navigieren inzwischen. Der Hauptgrund dafür: Ein Gefühl von Sicherheit auf allen Wegen. Manchmal ist das aber trügerisch.
 Prozent der deutschen Autofahrer kämpfen sich ohne elektronische Unterstützung durch den Straßenverkehr. Dies zeigt eine aktuelle Studie, für die autoscout24.de rund 1.000 deutsche Autofahrer repräsentativ befragt hat.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass das Navi immer noch mehr als doppelt so oft zum Einsatz kommt wie Apps. Bei den Fahrern unter 30 Jahren ist das Verhältnis jedoch bereits fast ausgewogen (44 versus 40 Prozent). Den größten Vorteil der elektronischen Navigationshilfe sehen die Nutzer in dem Gefühl von Sicherheit (71 Prozent) – gerade auf unbekannten Strecken oder ohne Beifahrer.

Die meisten schätzen aber auch, dass sie sich seltener verfahren (58 Prozent). Schneller am Ziel anzukommen, sehen beinahe ebenso viele als großen Pluspunkt (56 Prozent). Dies erklärt, warum 27 Prozent der Männer auch navigieren, wenn sie den Weg bereits kennen: Sie wollen die aktuell beste Route finden und Staus umfahren (Frauen: 15 Prozent). Uneingeschränktes Vertrauen genießen die Bord-Computer trotzdem nicht. 41 Prozent geben an, dass sie in manchen Gebieten komplett versagen.