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Der Audi TT mit fünf Türen

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Er rangiert zwar als Concept Car. Aber die Zukunft des Audi TT Sportback Concept ist durchaus verheißungsvoll. Technik-Vorstand Ulrich Hackenberg bezeichnet ihn als potenzielles Mitglied einer „möglichen TT-Familie“.

Das Konzept ist klar: Der Sportback Concept, der in Paris enthüllt wurde,  ist ein schneller Sportler mit vier Sitzen und fünf Türen. Designmäßig ist er eine Melange aus dem neuen TT mit dem A5 oder A7 Sportback. Die soll aus ihm laut Audi „eine neue, gestreckte Skulptur“ machen. Der TT Sportback Concept ist 4,47 Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,38 Meter hoch, sein Radstand misst 2,63 Meter. In der Länge übertrifft er den neuen Serien‑TT um 29 Zentimeter, im Radstand um zwölf Zentimeter und in der Breite um sechs Zentimeter, in der Höhe bleibt er um drei Zentimeter drunter.

Unter der Haube geht es mit einem 400 PS starken Zweiliter-TFSI recht munter zu. Eine Siebengang S tronic und permanenter Allradantrieb sorgen für einen Sprint von 0 auf 100 km/h  in 3,9 Sekunden. In den Scheinwerfern ergänzt je ein Laser‑Spot das LED‑Fernlicht.
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Innendrin dominiert das „Audi virtual cockpit“ – der 12,3‑Zoll‑Bildschirm ersetzt die herkömmlichen Instrumente und den MMI-Monitor. Der Fahrer kann zwischen mehreren Anzeigeebenen wählen. Im MMI-Terminal trägt der Dreh-/Drück-Steller ein Touchpad; es dient zur Eingabe von Zeichen und Gesten wie beim Smartphone. Die Bedienung der Klimatisierung ist in die Luftausströmer verlegt.

 

Concept Cars: Audis schönste Projekte

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Concept Cars by Audi Foto: Audi/Repro R. Huber

Concept-Cars sind das Salz in der Suppe der Automobilmessen. Oft enden sie schnell im Archiv. Bei Audi sind sie jetzt in einem „Bookazine“ gelandet – in Form einer spannenden Design- und Technik-Zeitreise.

Der Titel ist Programm: „Concept Cars“ heißt das knackig layoutete Heft/Buch, das beschreibt, was es mit automobilen Einzelstücken genau auf sich hat und wo Audi mit seinem Design hin will. Ungewöhnliche Bilder und knackige Texte ermöglichen einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Show-Cars.

Und was es mit der Entstehung der lebenden Design-Ikone Audi TT auf sich hat, ist in einem Interview mit Entwicklungs-Vorstand Ulrich Hackenberg nachzulesen.

Das  187 Seiten umfassende Bookazine (eine Mischung aus Magazin und Buch) ist ab Dezember im Handel  – vielleicht auch als Weihnachts-Präsent für Audi-Fans.

Audi TT Roadster – in zehn Sekunden offen

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Der neue Audi TT Roadster. Foto: Hersteller

Ein Bang & Olufsen Sound-System mit 680 Watt dabei und oben ohne – der TT Roadster von Audi macht es möglich. Die Bayern haben jetzt ihren Neuen entblättert.

Mehr Farbe, mehr Elektronik, mehr Knackigkeit – wie die geschlossene Version setzen auch der offene TT und TTS auf noch einen Tick mehr Dynamik schon beim Anschauen.

Das elektrisch betätigte Stoffverdeck gibt es serienmäßig in Schwarz, Titangrau und Jive. Es wiegt dank Teilen aus Magnesium, Aluminium, Stahl und Kunststoff nur 39 Kilogramm, drei Kilogramm weniger als beim Vorgänger. „Davon profitieren das Gesamtgewicht und der Schwerpunkt des offenen Zweisitzers“, heißt es bei Audi.

Beim Öffnen faltet sich das Verdeck Z‑förmig zusammen. Dank der Aluminiumwanne, in der es liegt, beeinträchtigt es den 280 Liter fassenden Gepäckraum nicht. Der elektrische Antrieb mit den beiden E‑Motoren erledigt das Öffnen und Schließen in zehn Sekunden, auch in Fahrt bis etwa 50 km/h.

Der neue TT Roadster geht mit zwei aufgeladenen Vierzylindermotoren ins Rennen, einem TDI (184 PS) und einem TFSI (230 PS); im TTS Roadster sorgt ein TFSI mit 310 PS für ordentlich Vortrieb.

In Deutschland beginnt der Verkauf des neuen TT Roadster mit der Messe Paris im Oktober 2014, der TTS Roadster folgt Anfang 2015. Der Grundpreis für den 2.0 TFSI beträgt 37.900 Euro. Der Serienumfang umfasst etwa Xenon plus-Scheinwerfer, Klimaanlage und das MMI Radio.

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Der neue Audi TTS Roadster. Foto: Hersteller

Anti-Aging für den Audi A6

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Audi hat die A6-Familie auf die Beauty-Farm geschickt. Neue Motorisierungen, Getriebe und Scheinwerfer sowie ein neues Infotainment-System sollen Limousine und Avant „effizienter, stärker und hochwertiger“ machen.

Bei der Modellpflege wurde am Außendesign nachgeschärft. Im Innenraum proklamiert Audi ein „kompromissloses Qualitätsniveau“ etwa mit optionalen Belüftungs- und Massagefunktionen an den Vordersitzen. Beim A6 Avant bietet der Gepäckraum 565 bis 1.680 Liter Volumen.

Auch beim Infotainment und bei den Assistenzsystemen wurde der Business-Audi auf den aktuellen Stand gebracht. Das Motorenangebot umfasst drei TFSI‑Aggregate von 140 kW (190 PS) bis 245 kW (333 PS) und fünf TDI; ihre Spanne reicht von 110 kW (150 PS) bis 240 kW (326 PS).

Zwei Highlights: Der 2.0 TDI ultra mit 110 kW (150 PS) schluckt nach EU-Norm nur  4,2 Liter auf 100 Kilometer. Der 3.0 TDI clean diesel Biturbo leistet 235 kW (320 PS). In einer zusätzlichen Version mit 240 kW (326 PS), mit Zusatzboost sogar kurzzeitig 255 kW (346 PS), treibt er die Editionsmodelle A6 3.0 TDI competition und A6 Avant 3.0 TDI competition an – mit ihnen feiert Audi den 25. Geburtstag der TDI‑Technologie.

Audi wächst solide weiter

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und eines Rekordinvestitionsprogramms lieferte Audi im ersten Halbjahr 2014 solide Ergebnisse

Von Januar bis Juni hat der Automobilhersteller aus Ingolstadt mit 869.355 Auslieferungen der Marke Audi eine neue Bestmarke eingefahren. Der Umsatz 26,7 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis: 2,7 Milliarden.

Auf der Halbjahrespressekonferenz in München erklärte Finanzvorstand Axel Strotbek: „Trotz großer Herausforderungen setzt Audi seinen qualitativen Wachstumskurs konsequent fort.“ Audi punkte bei den Kunden mit einem attraktiven Modellportfolio. Deshalb wolle Audi bis zum Jahresende auch deutlich mehr als 1,6 Mio. Automobile der Marke mit den vier Ringen ausliefern und den Rekord aus dem Vorjahr erneut übertreffen.

So übergab der Audi-Konzern von Januar bis Juni 869.355 (2013: 780.467) Automobile an Kunden – ein Plus von 11,4 Prozent. Seit Januar lieferte das Unternehmen rund 50 Prozent mehr Einheiten der neuen A3-Familie aus als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig verzeichneten die Oberklasse-Modelle A6, A7, Q7 und A8 gemeinsam ein Absatzplus von 10,1 Prozent.

Hochauflösende Präzisions-LED-Technik im nächsten Mercedes CLS

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Mit der neuen Generation der CLS-Klasse setzt Mercedes-Benz erstmals eine neue Technologie namens MULTIBEAM LED Scheinwerfer ein. Und adaptiert dabei ganz frech den Slogan der Kollegen aus Ingolstadt: „Vorsprung durch besseres Licht!“
Hochauflösende Präzisions-LED-Module mit je 24 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer leuchten die Fahrbahn automatisch und mit bislang nicht erreichter, exakt gesteuerter Lichtverteilung außergewöhnlich hell aus, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.
Eine Kamera hinter der Frontscheibe liefert dazu die Informationen. Damit stellen vier Steuergeräte 100 Mal pro Sekunde das ideale Lichtbild ein. Bisher einzigartig sind auch das vorausschauende kamerabasierte Aktive Kurvenlicht sowie das neue Kreisverkehrlicht.