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Audi TT Roadster: Die völlige Offenheit

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Der neue Audi TT Roadster. Foto: Autothemen

Mit 230 PS und nichts über dem Kopf dem Frühling auf der Spur! Klingt gut, oder? Ist auch gut, wie sich bei der ersten Ausfahrt mit dem neuen Audi TT Roadster auf Mallorca herausstellte.

Knallrot steht er am Parkplatz vor dem weitgehend leeren Flughafen von Palma, das schwarze Stoffmützchen (39 Kilo, also minus drei Kilo) hat er noch aufgezogen.

Aber nicht mehr lang: Zündung an, Verdecktaster gezogen: Innerhalb von zehn Sekunden herrscht völlig Offenheit. Gut, ich bin bekennender Fußsohlen-Föhner, drumm drücke ich auch die Taste daneben und lasse das Windschott hochfahren. Und dann noch der Griff zur linken Lüftungsdüse: In ihrer Mitte ist die grenzgeniale Betätigung für die vierstufige Sitzheizung und den dreistufigen Nackenföhn (geht laut Duden echt auch mit H) versteckt.

Rauf auf die Autobahn, immer nach Norden. Und dann auf die Landstraße nach Soller. Soller doch mal zeigen, was er kann, der schicke Roadster.

Dank Zweiliter-TFSI mit den schon erwähnten 230 PS, Quattro-Antrieb und S-Tronic genanntem Doppelkupplungsgetriebe kann er ziemlich viel. Und netterweise lässt er einen daran nicht nur dynamisch, sondern auch akustisch teilhaben. Schöne enge Straßen, eine Kurve hinter der nächsten. Und jedesmal beim Rauf- und Runterschalter dieses unglaubliche Brabbeln und Sprotzen, dieses Bellen und Fauchen. Genial.

Dass die 230 Pferde mit dem TT Roadster keine Mühe haben, ist klar. Es geht voran, und zwar sehr zügig. Gut, dass die Sitze so gut sitzen, dass die Bedienung weitgehend selbsterklärend und das Fahrwerk schlicht perfekt ist, dass sogar das ESC in schnellen Kurven durch gezieltes Abbremsen der inneren Räder dazu beiträgt, noch ein bisschen flotter ums Eck zu kommen.

Zugegeben: Ich bin von Kindsbeinen an Cabrio-Fan – ich sage nur offener  Karmann Ghia! Aber beim TT ist die Sache ganz unabhängig davon sowieso eindeutig: Der hat dem Coupé bei identischer technischer und optischer Faszination derart viel Gefühl und Genuss voraus, dass es für mich immer klar wäre: Wenn, dann nur den Offenen!

Am 28. März beginnt beim Audi-Händler die Roadster-Saison, die Preisliste startet bei flotten 37 900 Euro für den Benziner mit Sechsgang-Handschaltung.

Was in Detroit so alles rumsteht

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Ein Bild vom Cadillac CTS-V. Fotos: autothemen

Die Auto Show in Detroit ist ja keine Messe, in der hauptsächlich deutsche Autos stehen. Aber es gibt trotzdem Spannendes zu sehen. Bis hin zum Gefährt mit Aquarium. Oder zum Panzer.

Hier in der gebotenen textklichen Kürze ein kleiner Foto-Streifzug durch die Cobo Hall. Ein bisschen vogelwild-amerikanisches ist dabei, ein paar deutsche/europäische Neuheiten, ein ganz klein bisschen China – und reichlich Geräte aus dem restlichen Asien. Hier eine Bilderstrecke mit Pfiff.

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Rallye Fighter von Local Motors. Foto: autothemen
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Der Nissan Titan. Foto: autothemen
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Corvette Cabrio. Foto: autothemen
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Dodge-Musclecar. Foto: autothemen
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Ein Ram-Pick up. Foto: autothemen
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Honda NSX. Foto: autothemen
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Audi Q7. Foto: autothemen
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Mercedes GLE Coupé. Foto: autothemen
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Aquarium in der Studie…
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…von GAC aus China. Fotos: autothemen
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Auch die Army ist da. Foto: autothemen
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Militär-Laster. Foto: autothemen
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Alfa Romeo 4C Spider. Foto: autothemen

 

Audi bringt 3D-Sound

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Die Ingolstädter wollen Klänge in ihre Autos bringen, die man förmlich anfassen kann. Kongenialer Partner dabei sind die High End-Profis von Bang & Olufson und Bose.

Wie das funktioniert, haben Audi-Sprecher Udo Rügheimer und seine Kollegen plastisch dargestellt:

Der 3D‑Klang feiert 2015 im neuen Audi Q7 Premiere. Er ist sowohl als Bestandteil des Advanced Sound System von Bang & Olufsen als auch des Bose Surround Sound erhältlich. Das Herzstück ist ein komplexer Rechenalgorithmus, der die Steuersignale für jeden Lautsprecher schnell und präzise berechnet. Audi hat diesen gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen für das Bang & Olufsen‑System entwickelt.

Im ersten Arbeitsschritt zerlegt die Software die Daten der Musikquelle in ihre räumlichen Bestandteile. Dafür nutzt sie die darin enthaltenen Raum-Informationen. Wenn etwa ein Interpret auf einer Bühne singt, reflektieren der Boden, die Decke und die Wände des Konzertsaals den Schall mit unterschiedlichen Laufzeiten. Vom Boden kommt er in wenigen Millisekunden zurück, von einer 40 Meter entfernten Wand erst nach über 200 Millisekunden. Aus diesen unterschiedlichen Reflexionen kann der Algorithmus ein mathematisches Modell jedes Aufnahmeraums errechnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Tonsignal in Mono, Stereo oder 5.1 Surround Sound aufgenommen ist. Auch das Datenformat der Musik und ihre Quelle – etwa Online-Streaming, UKW‑Radio oder CD – ist unerheblich.

Der zweite Arbeitsschritt besteht darin, die Schallanteile wieder so zusammen-zusetzen, dass das Klangbild im Autoinnenraum dem ursprünglichen Aufnahmeraum entspricht. Das erfordert intensive Rechenarbeit. Beim Bang & Olufsen Advanced Sound System steuert der digitale Signalprozessor elf Kanäle mit insgesamt 23 Lautsprechern an – und zwar so, dass der Sound auf jedem Sitzplatz gleich präzise und harmonisch ist. Vier Lautsprecher, in den A‑Säulen untergebracht und über jeweils eigene Kanäle versorgt, übertragen jene Anteile, aus denen sich die räumliche Höhe ergibt. Neuentwickelte Lautsprecher wie beispielsweise ein von 200 Millimeter auf 250 Millimeter vergrößerter Subwoofer und ein neuer Verstärker mit jetzt 1.920 Watt garantieren Musikgenuß auf allerhöchstem Niveau. Auch das Bose Surround Sound System, das den Raumklang mit 20 Lautsprechern generiert, hat vier höher angebrachte Lautsprecher, um die dritte Dimension zu erzeugen.
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367 PS im Audi RS 3 Sportback

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Schon die nackten Daten machen Lust auf die erste Probefahrt. Audi hat mit dem neuen RS 3 Sportback wieder mal ein echt heißes Eisen im Feuer.

Mit einer Leistung von 367 PS und 465 Nm Drehmoment bringt  Audi nicht mehr und nicht weniger als den stärksten Kompakten im Premiumsegment. Mit seinem Turbo-Fünfzylinder beschleunigt der Fünftürer in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht bis zu 280 km/h. Der – eher theoretische – Normverbrauch: 8,1 Liter.

Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg: „Im neuen Audi RS 3 Sportback präsentieren wir unseren 2,5-Liter-Fünfzylinder in einer neuen Ausbaustufe – als stärksten Serienmotor im Modularen Querbaukasten.“

Eine Siebengang S tronic, die noch schneller schaltet als beim Vorgängermodell, leitet die Kraft des 2.5 TFSI auf den permanenten Allradantrieb quattro. Er arbeitet mit der radselektiven Momentenverteilung auf Basis einer intelligenten Software zusammen und ist „konsequent auf maximalen Fahrspaß ausgelegt“, so eine Audi-Sprecherin. Der neue Audi RS 3 Sportback lenkt direkt in die Kurven ein; bei niedrigem Reibwert der Fahrbahn lässt er sich auf Wunsch des Fahrers auch im kontrollierten Drift bewegen.

Die Auslieferung des starken Fünftürers beginnt im Sommer 2015. So lange heißt es noch: Bitte warten . . .

Völlig fahrerlos auf dem Ascari Race Resort

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Audi trommelt laut: Man habe „das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt entwickelt“, heißt es in Ingolstadt. Gemeint ist der RS 7 piloted driving concept.

Nach seinem aufsehenerregenden Auftritt in Hockenheim startet der Technikträger jetzt auf der anspruchsvollen Strecke des Ascari Race Resort – im Renntempo, ohne Fahrer.

„Mit den technischen Lösungen zum pilotierten Fahren treiben wir einen der wichtigsten Trends in der automobilen Welt weiter voran“, sagt Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. „Beim DTM-Rennen in Hockenheim haben wir die ganze Faszination dieser Entwicklung gezeigt. Nun demonstriere man die Fähigkeiten des Technikträgers „auf einer Strecke, die sich durch ein nochmals anspruchsvolleres Profil mit sehr unterschiedlichen Kurvenradien und Schikanen auszeichnet. Dadurch wird die Entwicklungsleistung der Audi-Ingenieure nochmals deutlich unterstrichen. “

Audi gibt den h-tron an

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Der Audi A7 Sportback h-tron quattro  spurtet iIn 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 180 km/h Spitze. Er schafft mehr als 500 Kilometer am Stück – und emittiert Wasserdampf.

Die fesche Studie, die Audi auf der Los Angeles Auto Show 2014 vorstellt, nutzt einen starken Elektroantrieb mit einer Brennstoffzelle als Energielieferanten, der mit einer Hybridbatterie und einem zusätzlichen Elektromotor im Heck kombiniert ist. Übertragen wird die elektrische Gesamtsystemleistung von 170 kW sowohl an die Vorder-, als auch an die Hinterräder. „Diese Antriebsauslegung macht den emissionsfreien Audi A7 Sportbackzum echten quattro – ein Novum bei Brennstoffzellenautos“, so die Ingolstädter.

„Der A7 Sportback h‑tron quattro ist ein echter Audi – sportlich und effizient zugleich. Als e‑quattro konzipiert, treibt er mit zwei Elektromotoren alle vier Räder an“, so Ulrich Hackenberg, Audi‑Vorstand für Technische Entwicklung. „Mit dem Concept Car h‑tron zeigen wir, dass wir die Brennstoffzellentechnologie beherrschen. Sobald Markt und Infrastruktur es rechtfertigen, können wir in den Serienprozess einsteigen.“

Optisch entsprechen die Technologieträger, die Audi zur Los Angeles Auto Show mitgebracht hat, den Serienmodellen. Wie die Beklebung mit dem Signet h‑tron zeigt, reiht sich dieses Concept Car in die alternativ angetriebenen Audi‑Modelle e‑tron und g‑tron ein. Im Exterieur weist nichts auf die Brennstoffzelle hin, die den Strom onboard aus Wasserstoff erzeugt.                                                                                                       Foto: Audi

Audis neue Kleider: der prologue

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Großes Coupé: Das neue Audi-Showcar prologue. Foto: Audi

Bisher gab es nur ein ziemlich unübersichtliches Foto, jetzt hat Audi nachgelegt: Auf der Los Angeles Auto Show zeigt Designchef Marc Lichte die Studie Audi prologue.  Das große Coupé soll die neue gestalterische Richtung der Marke aufzeigen.

Marc Lichte: „Audi steht für Sportlichkeit, für Leichtbau und für den permanenten Allradantrieb quattro. Beim Audi prologue bringen wir dieses Know‑how in eine neue Form – wir haben das sportlichste Auto im Luxussegment auf die Räder gestellt. Sowohl beim Außendesign als auch im Interieur ist unser Team neue Wege gegangen.“

Das Audi Design wird noch stärker zum Ausdruck progressiver Technik. Das zweitürige Coupé ist fließend‑elegant und zugleich sportlich‑straff gezeichnet; seine Formen und Linien sind unverwechselbar und bringen viele neue Ideen mit. Im lichten Innenraum verschmilzt die Architektur mit dem Anzeige- und Bedienkonzept zu einer neuartigen Einheit. Die ganze Front der Instrumententafel ist ein großes Touch‑Display, ein Teil der Bedienung läuft über ein neuartiges OLED‑Display aus organischen Leuchtdioden.

Die Technik des Showcars bringt Leistung, Komfort und Effizienz zusammen. Der 4.0 TFSI gibt bis zu 445 kW (605 PS) und 750 Nm Drehmoment ab, er beschleunigt den Audi prologue in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Dynamik‑Allradlenkung, bei der auch die Hinterräder bis zu fünf Grad einschlagen können, macht das große Coupé extrem handlich und fahrstabil.

Und groß ist der korrekte Ausdruck: Mit 5,10 Meter Länge, 2,94 Meter Radstand, 1,95 Meter Breite und 1,39 Meter Höhe baut der Audi prologue nur etwas kürzer und flacher als ein Serien‑A8 von heute. Und natürlich versteckt er in seinem Inneren jede Menge Zunkunfts-Technologie.

Audi RS Q3: Höhergelegter Sportler

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Coole Kühlerfront: Der überarbeitete Audi RS Q3. Fotos: autothemen.com

Bei diesem Fahrgefühl kann man schon nachvollziehen, warum so viele Menschen SUVs fahren. Vor allem, wenn sie so potent motorisiert und sexy sind wie der gerade überarbeitete Audi RS Q3.

Natürlich machen auch die anderen Motorisierungen des Premium-Kompakt-Bestsellers aus Ingolstadt Spaß, keine Frage. Aber so richtig mit Schmackes, mit Racing-Gefühlen – das ist nur beim RS. Schon an den nackten Zahlen ist zu erkennen, dass die Techniker ganz ordentlich gefeilt und geschraubt haben. Sein Fünfzylinder mit 2,5 Liter Hubraum leistet jetzt knackige 340 PS und 450 Nm Drehmoment, sprintet in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter auf abgeregelte 250 km/h. Damit das auch anständig klingt, hängt ganz hinten an dem feinen Kraftpaket eine spezielle Abgasanlage mit schaltbarer Klappe.

Soweit die Theorie. In der Praxis fühlt sich der Ausflug mit dem RS Q3 ziemlich phänomenal an: Eigentlich wie im echten Sportwagen. Aber halt deutlich höhergelegt. An der Fahrdynamik etwa in Kurven ändert das eher wenig – die ist ziemlich eindrucksvoll. Und wer in dieser Sitzhöhe die Tachonadel entspannt in Richtung 260 treibt, wundert sich schon ein bisschen, wie sakrisch straff und zackig das vor sich geht. Ein echter Genuss.

Siebengang S tronic mit nochmals verkürzten Schaltzeiten, quattro-Antrieb mit hydraulischer Lamellenkupplung der aktuellsten Generation, eng abgestufte untere Gänge sind sportlich-eng gestaffelt und dast eine Art Overdrive in de rlang ausgelegten siebten Fahrstufe: Das Gesamtpaket ist suchtauslösend, und zwar sehr akut. Reinsetzen, losfahren, infiziert sein – so funktioniert das. Natürlich haben daran die Sportsitze, das ganze Interieur, die straff abgestimmte Lenkung großen Anteil. Kurz: das ganze Package ist ziemlich gelungen. 56 600 Euro muss man mindestens für den RS Q3 augeben, die ersten Exemplare werden im ersten Quartal 2015 zu den glücklichen Neubesitzern rollen.

Doppelausstellung bei Audi Tradition

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Das Titelbild des Audi Tradition Kalenders für 2015 „Daily Drivers“: Nach einem vollbrachten Arbeitstag wechselt Le Mans-Sieger Andre Lotterer in seinen privaten Audi Sport quattro. Foto: Audi

Mit einer Doppel‑Ausstellung beendet das Audi museum mobile die Veranstaltungssaison 2014.

In der Ausstellung „Jahre später“ sind von 12. November 2014 bis 28. Februar 2015 herausragende Modelle der jüngeren Audi‑Geschichte zu sehen – als inhaltliche Fortsetzung zur historischen Dauerausstellung. Zudem zeigt das Museum im gleichen Zeitraum  erstmals eine zweite Sonderschau: Unter dem Titel „Daily Drivers“ präsentiert es auf großformatigen Drucken die Motive des Kalenders 2015 der Audi Tradition.

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Das erste in Ingolstadt gebaute Automobil, der DKW Schnellaster, unterstützt das Jugend-Training beim momentanen Tabellenführer der 2. Fußball Bundesliga, dem FC Ingolstadt. Foto: Audi
Audi Historie
In der Sonderausstellung „Jahre später“ im Audi museum mobile zu sehen: Das Audi Cabriolet von 1991. Fotto: Audi

Bei der Eröffnung des Audi museum mobile im Jahr 2000 legte Audi Tradition fest, kein Automobil in die Dauerausstellung aufzunehmen, das nicht mindestens zehn Jahre alt ist. Seit damals hat Audi seine Geschichte um zahlreiche automobile Klassiker und technologische Meilensteine fortgeschrieben. Diese sind nun Gegenstand der neuen Ausstellung „Jahre später“. Neben der Design‑Ikone Audi TT zeigt sie sowohl Klassiker wie den Audi 80 der vierten Generation als auch moderne Legenden wie den Audi RS2, den RS4 der ersten Generation und den Audi A2. Im Bereich des Motorsports rückt die Ausstellung mit dem R18 e‑tron und dem R8 LMS nahe an die Gegenwart heran und ermöglicht mit den Studien Audi RSQ und dem Audi Urban Project sogar einen Blick in die Zukunft der Mobilität.

Zeitgleich präsentiert das Audi museum mobile im Erdgeschoss die zwölf Motive des Audi Tradition‑Kalenders 2015 auf großformatigen Drucken. Während Oldtimer meist in Museen und Sammlungen stehen und dort weder berührt noch gefahren werden dürfen, stellt Audi Tradition für den neuen Kalender “Daily Drivers” die Frage: Wie sähe es aus, wenn wir einen automobilen Klassiker zum Alltagsauto erklärten? Der Kalender bietet darauf zwölf Antworten aus dem Arbeitsleben und der Freizeit – erlebt in einem klassischen Automobil. Fotografiert hat die Motive Stefan Warter.                                              „Daily Drivers“ ist ab 12. November im Shop des Audi museum mobile in Ingolstadt oder online erhältlich – für 29,90 Euro.

Schnell und stark: Der Audi RS6 Avant

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Klare Ansage: Dahinter steckt jede Menge Power! Alle Fotos: R. Huber

Ein Sportwagen muss auch als Kombi – pardon: Avant! – schnell ausschauen. Das ist beim neuen Audi RS6 Avant absolut gelungen – die Fotos sind der Beweis.

Der 4.0 TFSI  im neuen Audi RS 6 Avant leistet 560 PS und 700 Nm von 1.750 bis 5.500 U/min. Ziemlich beeindruckend – und das haben die Designer bei Audi auch deutlich herausgearbeitet. Der RS6 Avant hat fast was von einem Concept Car.

Das Topmodell der A6-Familie kommt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mit dem Dynamikpaket plus erreicht es 305 km/h Spitze. Eher praxisferner EU-Normverbrauch: 9,6 Liter pro 100 Kilometer.

„Viele charakteristische Akzente“ attestiert Audi dem Design, die optionalen Matrix LED-Scheinwerfer sind teilweise abgedunkelt und tragen eine weiß lackierte Blende. Drei Optikpakete – Schwarz glänzend, Carbon und Aluminium matt mit Lufteinlasstrichter und quattro-Schriftzug – sind zu haben.

Der Basispreis: 109.200 Euro.

Audi A6 und S6: Bestseller verbessert

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Knackiger denn je: Der überarbeitete Audi A6, hier als Limousine mit TFSI-Motor. Fotos: R. Huber

In drei Jahren wurden gut eine halbe Million A6/S6 verkauft, so Audi-Sprecherin Silvia Saporetti. Durch eine umfassende „Produktpflege“ soll die Erfolgsstory weiter dynamisiert werden. Im November kommen die optisch in Richtung mehr Dynamik und mehr Sportlichkeit überarbeiteten Versionen von A6/A6 Avant und S6/S6 Avant zu den Händlern. Die wichtigsten Änderungen spielten sich im Verborgenen ab, so Baureihen-Spezialist Renald Lassowski. Die Neuen sind effizienter (bis zu 22 Prozent weniger Verbrauch), stärker (alle Motoren leisten mehr und erfüllen die Euro 6-Abgasnorm) und hochwertiger (was sich vor allem an den Scheinwerfern und dem Infotainment-System zeigt). Drei TFSI und fünf TDI-Aggregate hat Audi jetzt im Einsatz, sie leisten von 110 bis 245 kW und liefern 320 bis 650 Nm maximales Drehmoment. Eine feine Palette, bei der eigentlich jeder Interessent was finden Nettes dürfte. 10 neue „Ultra“-Modelle hat Audi im Einsatz, die nicht für besonders engagierte Fußball-Fans interessant sind, sondern für Sprit-Knauser. Der am wenigsten durstige Benziner, der 1.8 TFSI ultra, kommt auf einen Normverbrauch von 5,7 Liter. Der 2.0 TDI ultra mit 110 und 140 kW schlürft minimal 4,2 Liter. Der stärkere davon bekommt zunächst exklusiv besonders feine Teile implantiert: Nämlich Federn aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die gegenüber ihrem Metall-Pendant mal eben 4,6 Kilo Lebendgewicht einsparen, was sich wiederum auch positiv aufs Fahrverhalten und auf den Verbrauch auswirkt. Die Achtstufen-tiptronic ist dem 3.0 TDI clean diesel mit Biturbo-Aufladung vorbehalten. Für alle anderen Motorisierungen ist die Siebengang S tronic optional oder ab 160 kW serienmäßig zu haben.  Der neue Sechsgang-Handschalter wird im 1.8 TFSI und bei den beiden 2.0 TDIverbaut. Dazu kommen natürlich noch diverse Allrad-, pardon, quattro-Versionen, der Allroad und natürlich der S6 mit 450 PS, der es in 4,4 Sekunden auf 100 schafft. Noch ein bisschen schneller kann diese Übung der RS6 Avant mit 560 PS: 3,9 Sekunden. Die Phalanx der Sicherheits- und Komfort-Assistenten wurde geschlossen, etwa Side- und Lane-Asstist sind jetzt kombiniert und mit Nachtsicht samt Tier- und Menschenerkennung aufgemaschelt. Ein Fall für sich ist der Rechner fürs Vernetzen von Fahr-, Verkehrs- und Infodaten: Der bringt jetzt acht Milliarden Rechenschritte hin. Und zwar nicht pro Woche, sondern in der Sekunde. Rasante Sache, mit der laut Audi alle „Online-, Media-, Sprachsteuerungs-, Navigations- und Telefonfunktionen“  befeuert werden. Das Bediensystem MMI plus denkt beim Navigieren mit, lässt sich auch per Handschrift oder Sprache bedienen. Faszinierend die Darstellung von Google Earth und Google Street View beim Navigieren auf dem hochauflösenden Display und zwischen den beiden Haupt-Instrumenten direkt im Blickfeld des Fahrers. Dank des schnellen Online-Standards LTE können die Insassen per eingebautem WLAN-Hotspot mit bis zu acht mobilen Geräten surfen und mailen. Im Idealfall sollten es die Beifahrer sein. Die können sich dann auch per Online Media Streaming Millionen Musiktitel ins Auto holen. Eigentlich schade, dass man vernünftigerweise immer nur ein Lied gleichzeitig anhören sollte. Serienmäßig ist Xenon-Licht, optional gibt es LED- oder Matix-LED-Technik . Jetzt noch die Preisfrage: Der A6 kostet als Limousine  ab 38 400, als Avant ab 40 900 Euro. Fazit: Der A6 fährt sich nach der Überarbeitung cooler und angenehmer denn je. Und sein Interieur, die Materialien und die Verarbeitung setzen Maßstäbe. Selten so wohl gefühlt!

Audi bietet Karten-Update online

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Dank Online-Update sind die Navi-Karten immer auf dem aktuellsten Stand. Foto: Audi
Audi-Fahrer finden den Weg besser: Als erster Automobilhersteller in Europa bieten die Ingolstädter jetzt ein Online-Update für die Navigationskarte an. Und zwar ein blitzschnelles.
Als Teil des „connect“-Pakets steht der neue Service über die superschnelle LTE‑Verbindung ab sofort in den überarbeiteten Modellreihen Audi A6 und Audi A7 Sportback zur Verfügung.
Voraussetzung ist die Nutzung der MMI Navigation plus. Weiterhin können Kunden die Daten auch am Rechner über die myAudi-Plattform downloaden und via SD‑Karte in das Auto übertragen. Die dritte Möglichkeit ist die Installation beim Audi‑Händler.Wenn ein neues Kartenupdate bereit steht, erhält der Fahrer einen Hinweis über die MMI Navigation plus. Die Updates erfolgen im Abstand von sechs Monaten, die ersten fünf sind kostenfrei. Der Kunde kann dabei selbst entscheiden, ob er die komplette Europa‑Karte oder nur einzelne Regionen aktualisieren möchte. Die Navigation funktioniert während des gesamten Online-Updates ohne Einschränkung.

Werden Rennfahrer alle arbeitslos?

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Der Audi RS 7 piloted driving concept. Fotos: Audi

„Pilotiertes Fahren“ – das klingt irgendwie so, als säße ein Pilot hinterm Steuer. Das Gegenteil ist der Fall: Ein pilotiertes Autos kann ganz alleine fahren. Etwa über den Hockenheimring. Werden die Rennfahrer etwa überflüssig?

Wie gut pilotiertes Fahren heute schon klappen kann, hat Audi beim Saisonfinale der DTM gezeigt. Der Audi RS 7 piloted driving concept umrundete den Grand Prix Kurs in Hockenheim – im Renntempo.

Dabei war er neueste Technikträger fahrerlos am physikalischen Limit unterwegs. In knapp mehr als zwei Minuten umrundete der Wagen ganz alleine die Rennstrecke.

„Die heutige Top-Performance des Audi RS 7 piloted driving concept unterstreicht unsere Kompetenz unseres Entwicklungsteams hinsichtlich des pilotierten Fahrens“, sagt Ulrich Hackenberg, Audi-Vorstand für Technische Entwicklung, der von Kicker-Star Bastian Schweinsteiger (Foto unten) assistiert wurde. „Die Ableitungen für die Serie gerade in puncto Präzision und Performance sind für unsere weiteren Entwicklungsschritte sehr wertvoll.“

Für die Orientierung auf der Strecke nutzte der Technikträger speziell aufbereitete GPS-Daten, die per WLAN per Hochfrequenzfunk ins Auto übertragen wurden. Parallel dazu filmten 3D-Kameras im Auto den Kurs und ein Rechenprogramm glich ihre Bildinformationen mit einem an Bord des Autos hinterlegten Datensatz ab. Dadurch konnte sich der RS 7 zentimetergenau orientieren.

„Das pilotierte Fahren ist eines der wichtigsten Entwicklungsfelder bei Audi: Die ersten erfolgreichen Entwicklungen reichen bereits zehn Jahre zurück“, heißt es bei den I ngolstädtern. „Die Ergebnisse aus den Erprobungen fließen kontinuierlich in die Serienentwicklung ein.“

Aus den aktuellen Testfahrten am physikalischen Limit würden die Audi-Ingenieure beispielsweise Erkenntnisse für die Entwicklung von automatischen Ausweichfunktionen in kritischen Fahrsituationen ableiten.

Audi ruft die Design-Revolution aus

Das Audi-Showcar fuer Los Angeles ? Aufbruch in eine neue Design-Aera
Die Audi-Designstudie für Los Angeles. Foto: Hersteller

In Los Angeles auf der Autoshow soll es passieren. Audi ruft offen zur Revolution auf. Zu einer in Sachen Design. Die Ingolstädter wollen endlich in neuem Lichte erscheinen.

Audi präsentiert nämlich auf der Los Angeles Auto Show, die am 19. November beginnt, das erste Showcar, das die Handschrift des neuen Designchefs Marc Lichte trägt.

Der 45‑jährigen Lichte will „mit einer hochemotionalen, neuen Formensprache die technische Kompetenz und kompromisslose Produktqualität von Audi vermitteln“ und das Design „noch stärker zum Ausdruck progressiver Technik machen“.

Die Konzeptstudie auf der Los Angeles Auto Show markiert also einen Neubeginn im Audi‑Design – im Exterieur sowie im Interieur. Das erste noch gut getarnte Foto zeigt schon mal, wo die Reise hingehen soll.

Lichtes arbeitete bisher bei Konzernmutter VW, etwa an den Serienmodellen Golf 5, 6 und 7, Passat 6, 7 und 8, Touareg und Phaeton.

Der Audi TT mit fünf Türen

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Er rangiert zwar als Concept Car. Aber die Zukunft des Audi TT Sportback Concept ist durchaus verheißungsvoll. Technik-Vorstand Ulrich Hackenberg bezeichnet ihn als potenzielles Mitglied einer „möglichen TT-Familie“.

Das Konzept ist klar: Der Sportback Concept, der in Paris enthüllt wurde,  ist ein schneller Sportler mit vier Sitzen und fünf Türen. Designmäßig ist er eine Melange aus dem neuen TT mit dem A5 oder A7 Sportback. Die soll aus ihm laut Audi „eine neue, gestreckte Skulptur“ machen. Der TT Sportback Concept ist 4,47 Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,38 Meter hoch, sein Radstand misst 2,63 Meter. In der Länge übertrifft er den neuen Serien‑TT um 29 Zentimeter, im Radstand um zwölf Zentimeter und in der Breite um sechs Zentimeter, in der Höhe bleibt er um drei Zentimeter drunter.

Unter der Haube geht es mit einem 400 PS starken Zweiliter-TFSI recht munter zu. Eine Siebengang S tronic und permanenter Allradantrieb sorgen für einen Sprint von 0 auf 100 km/h  in 3,9 Sekunden. In den Scheinwerfern ergänzt je ein Laser‑Spot das LED‑Fernlicht.
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Innendrin dominiert das „Audi virtual cockpit“ – der 12,3‑Zoll‑Bildschirm ersetzt die herkömmlichen Instrumente und den MMI-Monitor. Der Fahrer kann zwischen mehreren Anzeigeebenen wählen. Im MMI-Terminal trägt der Dreh-/Drück-Steller ein Touchpad; es dient zur Eingabe von Zeichen und Gesten wie beim Smartphone. Die Bedienung der Klimatisierung ist in die Luftausströmer verlegt.