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Ein fescher Kleiner: Der neue Mazda2

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Der neue Mazda3. Fotos: Autothemen

Es ist ganz offensichtlich: Kleinwagen werden immer größer. Und auch fescher. Der Mazda2 macht da keine Ausnahme.

14 Zentimeter Zuwachs, Gesamtlänge knapp über vier Meter: Dieses Format ging vor ein paar Jahren noch als Kompakter durch. Doch jetzt steht es für Kleinwagen – wie den neuen Mazda2. Er debütiert am 27./28. Februar. Autothemen hat ihn schon ausprobiert.

Auffallend: Der japanische Zweier ist besonders schick ausgefallen, er wirkt fast schon sportlich und durchaus dynamisch. Die Technik ist typisch Mazda: Kein Downsizing, keine Aufladung, keine Dreizylinder. Zu haben ist der 2 mit einem Benziner mit eineinhalb Litern Hubraum in den Leistungsstufen 75, 90 und 115 PS.

Wobei die schwächste Version keine dynamischen Großtaten vollbringt, als Einstieg für die Fahrt von A nach B aber völlig ausreicht. Beim ersten Ausprobieren kam ein Schnitt von 5,9 Litern zustande. Das ist ok. Mehr Spaß machen die stärkeren Benziner – oder ab Sommer der gleich große Diesel mit 105 PS.

Die Basisausstattung ist bis auf die Klimaanlage (1000 Euro) anständig, damit ist der Mazda2 ab 12 790 Euro zu haben. Aufrüstbar ist da aber nix mehr, dazu muss man höher einsteigen, entweder bei der Exclusive- oder der Sports-Line. Dann gibt es aktuellste Konnektivität, Voll-LED-Scheinwerfer, sogar ein Head-up-Display. Allerdings müssen dann 20.000 Euro noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Platz hat der Mazda2 reichlich, er lässt sich einfach und angenehm fahren und bedienen, er ist gut verarbeitet, nur die innere Ladekante des Kofferraums (280 bis 950 Liter) ist sehr tief ausgefallen. Und damit ich’s nicht vergesse: Fünf Türen sind obligatorisch.

Mazda CX-3 – das nächste Kompakt-SUV

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Mehr als diesen „Teaser“, also Appetit-Happen, will Mazda noch nicht vom neuen CX-3 zeigen. Foto: Hersteller

Modellpolitisch keine große Überraschung: Auch Mazda will bei den Kompakt-SUV mitspielen. In Los Angeles wird der passende Kandidat enthüllt.

Namenstechnisch keine große Überraschung: Er wird passend zu seinen großen Brüdern CX-3 heißen.

Als „weiteres, spektakuläres Modell“ bezeichnet Mazda den jüngsten Spross, der auf der diesjährigen Los Angeles Auto Show seine Weltpremiere feiert. Der Mazda CX-3 stellt sich dem Messepublikum an der US-Westküste vom 21. bis 30. November 2014 vor. Und hat fraglos Chancen, mit recht expressivem Design zu punkten – bei dem, der das so mag.

Das neue Kompakt-SUV  ist nach dem gerade vorgestellten Mazda MX-5 und dem erneuerten Mazda2 das nächste Modell der neuesten Generation und „zeichnet sich nicht nur durch die innovative SKYACTIV Technologie, sondern auch durch eine spannende Neuinterpretation der preisgekrönten Designsprache KODO – Soul of Motion aus“, drückt das Mazda-Sprecher Jochen Münzinger aus.

Bei seiner Markteinführung in Deutschland im Frühsommer 2015 wird der Mazda CX-3 mit Benzin- und Dieselmotorisierungen mit Front- und Allradantrieb angeboten.

Der Mazda2 wird richtig erwachsen

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Der neue Mazda2. Fotos: Hersteller

Eigentlich war er schon für den Autosalon in Paris erwartet worden. Aber Mazda hat noch ein wenig gezögert – und hat jetzt erst erste Fotos und Daten zum neuen Mazda2 bekanntgegeben.

Optisch orientiert sich das jüngste Familienmitglied am Konzeptfahrzeug Mazda Hazumi, das auf dem Genfer Salon im Frühjahr gezeigt wurde. Der nur als Fünftürer lieferbare neue Mazda2 wächst mit einer Länge von 4,06 m gegenüber seinem Vorgänger um 14 cm bei unveränderter Breite und einer um zwei Zentimeter auf 1,49 m gewachsenen Höhe. Der Radstand beträgt jetzt 2,57 m. Das Leergewicht bleibt unverändert bei 970 kg, einem der niedrigsten Werte im B-Segment.

Das auf den Fahrer zugeschnittene Interieur-Konzept  kommt bereits im Mazda3 zum Einsatz. Erstmals in dieser Klasse ist ein Head-up Display an Bord, das die wichtigsten Informationen wie die aktuelle Geschwindigkeit und Sicherheitswarnhinweise ins Blickfeld des Fahrers projiziert. Das Konnektivitätssystem MZD Connect bindet das Smartphone ins Fahrzeug ein, sodass Insassen während der Fahrt verschiedene Funktionen nutzen und auchonline gehen können. Der Innenraum überzeugt laut Mazda nicht nur vorne mit viel Platz, sondern bietet auch im Fond einen Bestwert bei der Beinfreiheit.

Für den Antrieb ist erstmals der vollständig neue und besonders saubere 1.5 l-Dieselmotor zu haben: Der Vierzylinderleistet 77 kW/105 PS und liefert zwischen 1.400 und 3.200 U/min ein maximales Drehmoment von 220 Nm. Laut Norm begnügt er sich mit einem Kraftstoffverbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 89 Gramm pro Kilometer entspricht. Das Triebwerk erfüllt auch ohne spezielle Stickoxid-Abgasnachbehandlung die Euro 6 Abgasnorm.
Außerdem wird der 1.5 l SKYACTIV-G Vierzylinder-Benziner angeboten, der in drei Stufen ein Spektrum von 55 kW/75 PS bis 85 kW/115 PS abdeckt. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch liegt je nach Leistung und Getriebe zwischen 4,5 und 4,9 Liter je 100 Kilometer (CO2: 105 bis 115 g/km).

Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig ein Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist eine Sechsstufen-Automatik verfügbar. Der SKYACTIV-G 115 wird serienmäßig mit dem Kondensator-basierten Bremsenergie-Rückgewinnungssystem i-ELOOP ausgeliefert, das „den Kraftstoffverbrauch insbesondere unter realen Bedingungen senkt“, wie Mazda betont. Alle Benziner erfüllen ebenfalls die Euro 6 Abgasnorm.

Der neue Mazda2 übernimmt das SKYACTIV Fahrwerk seiner größeren Brüder. Die Japaner: „Das Ergebnis ist eine für dieses Segment ungewöhnliche Stabilität und bemerkenswerter Komfort.“

Neu sind neben den optionalen Voll-LED-Scheinwerfern zahlreiche Technologien wie die i-ACTIVSENSE Assistenzsysteme bei. Erstmals in einem Mazda Modell in Europa wird beispielsweise eine Ausparkhilfe angeboten, die die nicht einsehbaren Bereiche hinter und neben dem Fahrzeug in einem breiteren Umfeld mittels der Radarsensoren des Spurwechselassistenten überwacht. Ergänzend sind ein City-Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent sowie ein Fernlichtassistent lieferbar.