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VW XL Sport: Das maximal Kleine

Die Volkswagen Studie XL Sport
Die Volkswagen Studie XL Sport Fotos: Hersteller

Als neuestes Modell hat Volkswagen auf dem Pariser Automobilsalon den XL Sport dabei. Die Sportwagen-Studie wird vom stärksten Zweizylinder der Welt angetrieben.

200 PS aus dem V2-Motor der Ducati 1199 Superleggera bringen die aus Carbon und Magnesium gefertigte Hightech-Fahrmaschine auf 270 km/h Höchstgeschwindigkeit. „Der Volkswagen XL Sport steht für Innovationskraft und Leidenschaft der Marke ebenso wie für die technische Kompetenz und den Erfolg des gesamten Konzerns“, heißt es bei den Niedersachsen. Die stolz verkündeten, dass sie inzwischen 200 Millionen Fahrzeuge hergestellt haben.

Und beinahe rein zufällig war der XL Sport das Jubiläumsmodell…

Der Motor mit angehängtem 7-Gang-DSG schiebt den Sportwagen in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und dreht bis 11.000 Touren. Spezielle Air Curtains, Radhausentlüftungen, ein optimierter Unterboden, ein auftriebsreduzierender Diffusor und in die Heckklappe integrierte adaptive Abwärmeöffnungen sorgen für eine sehr gute Aerodynamik.

Mit einer Länge von 4.291 mm, einer Breite von 1.847 mm und einer Höhe von 1.152 mm ist die Studie etwas länger und breiter als der XL1. Durch die veränderten Proportionen, den breiteren Radstand (2.424 mm), die deutlich breiteren Kotflügel und die größeren Räder, liegt das Fahrzeug breiter, flacher und souveräner auf der Straße.

Die Flügeltüren, die gleichbreite Heck- und Frontpartie sowie der ausfahrbare Heckspoiler, der sich nahezu über die gesamte Breite erstreckt, formen den XL Sport zu einem klassischen Rennwagen.

 

Toyota kann auch emotional

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Die Studie C-HR Concept. Fotos: Hersteller

Der Toyota C-HR Concept ist ein interessanter Anblick. „Facettenreich wie ein Edelstein“ soll die SUV-Studie glänzen – und die Design-Zukunft der Japaner andeuten.

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Die Studie C-HR Concept. Fotos: Hersteller

Der C-HR Concept feiert auf dem Automobilsalon in Paris vom 4. bis 19. Oktober 2014 Weltpremiere –  und zeigt, wo die oft als techisch gut, aber optisch fad und langweilig verschrieene Marke hin will: Zu einem Design, „das dynamisch und ausdrucksstark ist und neue Design-Elemente in das Segment bringt“.

Inspiriert sei die Optik des C-HR Concept von den facettenreichen Oberflächen extrem beständiger und präzise bearbeiteter Edelsteine. Dies komme in den stark herausgearbeiteten Flächen, den muskulösen Radhäusern und den kraftvollen Schultern zum Ausdruck, die einen reizvollen Kontrast zur kompakten, außergewöhnlich glatten Fahrgastzelle bilden. Zu möglichen Realisierungs- und Motorisierungsoptionen wollte sich Toyota vor der Premiere nicht äußern.

Citroens neue Göttin mit Reptil-Dach

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Fotos: Hersteller

Die Franzosen übertreffen sich selbst mit Superlativen, wenn es um ihr Paris-Schaustück geht. Die neue DS muss ein tolles Teil sein.

Die absolut außergewöhnliche Studie mit einer Länge von 4,21 Metern und einer Breite von 1,98 Metern wirkt durch die Höhe von nur 1,35 Metern sehr kompakt. Innen wie außen glänzt sie mit ungewöhnlichen Akzentuierungen, mit ungewohnten Materialien und scharfen Linien und Kanten. Das Dach wirkt wie die Schuppen eines Reptil, die Mittelkonsole ähnelt einer Art „Wirbelsäule“, im hinten fensterlosen Fond sollen sich die Fahrgäste wie in einem Kokon fühlen. Aber schauen Sie selbst in die Bildergalerie unten – es lohnt sich!

Die Innenausstattung lässt sich in wenigen Minuten auswechseln und ist in drei Versionen zu haben: „Mâle“ für den nüchternen Zeitgenossen, „Parisienne Chic“ für Modebewusste und „Fatale Punk“ für mutige Nonkonformisten.

Einen Motor hat die neue Göttin aus Paris tatsächlich auch: Es handelt sich um einen 1.6 THP-Turbo mit Benzindirekteinspritzung, der es auf 270 PS bringt. hu