Archiv der Kategorie: Auto und Mobilität

Aktuelle Meldungen aus dem bereich Autos, Hersteller und Zubehör

Ach G: Ein Maybach fürs Feine und fürs Grobe

Der neue Mercedes-Maybach G 650 Landaulet: Streng limitiert: Open-Air-Luxus on- und offroadMit dem G 650 Landaulet bringt Mercedes-Maybach den ersten Offroader. Er soll mit V12‑Motor, Portalachsen, elektrischem Stoffverdeck und einer exklusiven Ausstattung im Fondabteil alllerhöchste Ansprüche erfüllen. Limitiert ist er auf 99 Fahrzeuge. Seine Schöpfer bezeichnen ihn als „die wohl exklusivste Art, stilvoll unter freiem Himmel zu reisen“. Und das für eine glatte halbe Million Euro.

Eine Länge von 5345 Millimetern, 3428 Millimeter Radstand, eine Höhe von 2235 Millimetern, fast einen halben Meter Bodenfreiheit und dabei reichlich Platz und Komfort für vier Passagiere: Der G 650 Landaulet sprengt alle Maßstäbe. Damit steht diese extrovertierte G‑Klasse für eine bisher einzigartige Kombination aus luxuriöser Chauffeurslimousine und Offroader. Während Fahrer und Beifahrer unter dem geschlossenen Dach Platz nehmen, genießen die Fondpassagiere ein Maximum an Komfort: Auf Knopfdruck öffnet sich ein großes Faltdach elektrisch und gibt den Blick in den blauen Himmel frei. Das majestätische Open-Air-Erlebnis erleben die hinteren Fahrgäste auf einer Einzelsitzanlage. Eine elektrisch bedienbare Trennscheibe trennt den Fond auf Wunsch vom Fahrerabteil, zudem ändert sich die Glasscheibe auf Tastendruck von transparent auf undurchsichtig.

Dank des um 578 Millimeter verlängerten Radstandes kommen die Passagiere im Mercedes-MaybachG 650 Landaulet in den Genuss einer großen Bewegungsfreiheit. In Kombination mit den First-Class-Rücksitzen aus der S‑Klasse steigert sich der Sitz- und Raumkomfort deutlich: Die elektrisch vielfach verstellbaren Einzelsitze können bequem in eine Liegeposition gebracht werden. Eine in der Länge und im Schwenkbereich frei einstellbare Wadenauflage ergänzt das Sitzkonzept im Fond.

Damit die Fond-Passagiere besten Komfort genießen können, ist zwischen den Einzelsitzen eine große Business-Konsole mit Thermocupholdern integriert. Sie ermöglichen das Kühlen oder Wärmen von Getränken über einen längeren Zeitraum. Ähnlich einem Flugzeugsitz beherbergt die Mittelkonsole zwei Tische, die mit einer Hand leicht ein- und ausgeklappt werden können. Damit sie als komfortable Schreibunterlagen oder für Tablets und Notebooks verwendet werden können, besitzen die Tischplatten Ledereinsätze.

Im Felgenhorn der keramisch polierten, 55,9 cm (22 Zoll) großen Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichendesign sind exklusive „LANDAULET“-Schriftzüge eingearbeitet. Elektrisch ausfahrbare Einstiegshilfen erleichtern den Zutritt in das Fahrzeug. Ein Unterfahrschutz vorn und hinten, groß dimensionierte Kotflügelverbreiterungen in Echt-Carbon sowie das rechts am Heck angebrachte Reserverad mit integrierter Halterung für die dritte Bremsleuchte sind weitere exklusive Design-Elemente im Exterieur.

Die vom AMG G 63 6×6 und G 500 4×42 bekannten Portalachsen schaffen reichlich Bodenfreiheit von 450 Millimetern, damit meistert der offene Geländewagen auch extreme Aufgaben souverän. Reifen der Dimension 325/55 R 22 bilden optimale Voraussetzungen für perfekte Fahreigenschaften on- und offroad. Selbstverständlich sind auch beim neuesten „G“ die typischen, während der Fahrt sperrbaren 100‑Prozent-Differenzialsperren an Bord, ebenso die Geländereduktion im Verteilergetriebe. Das Zusammenspiel dieser im Offroad-Segment einzigartigen Allradtechnik hebt den G 650 Landaulet aus der Masse aller 4×4-Fahrzeuge heraus.

Für hohen Antriebskomfort sorgt das stärkste verfügbare Triebwerk, der von Mercedes-AMG entwickelte V12-Biturbomotor mit einer Höchstleistung von 463 kW (630 PS) und einem maximalen Drehmoment von 1000 Newtonmetern.

Seine Weltpremiere und Verkaufsfreigabe feiert der offene Viersitzer auf dem Genfer Salon im März 2017. Die Markteinführung der auf 99 Fahrzeuge limitierten Sonderserie startet im Herbst. Und der Preis beträgt wirklich exakt 500 000 Euro.

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Porsche: Schätze vom Depot (VII)

Siebter und letzter Teil der ungewöhnlichen und besonders raren Stücke aus dem Depot des Stuttgarter Porsche-Museums. Ich hoffe, der Ausflug in die Vergangenheit hat Spaß gemacht.

 

Porsche-Schätze aus dem Depot (VI)

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Porsche-Depot. Foto: Rudolf Huber

Aller guten Dinge sind sechs: Hier die nächsten feinen Sammlungsstücke aus dem Depot des Porsche-Museums. Viel Spaß beim Gucken!

 

Porsche: Schätze im Depot (V)

Und weiter geht es mit der unterhaltsamen Bilderschau aus dem Depot des Stuttgarter Porsche-Museums – hier die nächsten Raritäten. Viel  Spaß!

 

Porsche: Schätze aus dem Depot (IV)

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Porsche-Depot. Foto: Rudolf Huber

Es gibt auch ein Zweirad von Porsche! Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie das Foto oben aus dem Depot des Porsche-Museums genau an. Sie werden staunen!

Viel Spaß und bis bald mit neuen Überraschungen!

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Autonom mit Stern – die Zweite

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Mercedes-Benz die Genehmigung erteilt, autonome Fahrzeuge der nächsten Generation auf öffentlichen Straßen zu testen.

Entwicklungsschwerpunkt der schwäbischen Testwagenflotte: Das autonome Auto, das bequem und von allein zum Fahrer/Nutzer kommt – per App. Die neuesten Sensorgenerationen und das DAVOS-Betriebssystem (Daimler Autonomous Vehicle Operating System) sollen in  den autonomen V-Klassen intensiv im realen Verkehr erprobt werden, heißt es in Stuttgart. Neu an Bord seien neben Lidar-Sensoren auch Deep Learning-Technologien und bisher im Autobereich kaum verwendete Grafikprozessoren (GPUs).

„Die Erprobung des vollautomatisierten Fahrens wird auch künftig aus Sicherheitsgründen immer von zwei speziell geschulten Fahrern im Auto überwacht“, so ein Mercedes-Sprecher zur Beruhigung der nichtautonomen Mitverkehrsteilnehmer.

Schätze aus dem Depot (II)

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Porsche Depot Foto: R. Huber

Museen zeigen immer nur Teile der verfügbaren Kostbarkeiten. Viele Schätze ruhen sanft im Depot. Das ist bei Porsche nicht anders. Hier Teil zwei einer Bilderschau.

 

Toyota setzt auf Tokiorot

Die Toyota-Modelle rollen aufgefrischt ins neue Modelljahr. Vom kleinen Yaris über den kompakten Auris und den Van Verso bis zum Mittelklasseflaggschiff Avensis: Die in Europa entwickelten und gebauten Fahrzeuge des japanischen Automobilherstellers fahren ab sofort auf Wunsch in der neuen Lackierung Tokiorot perleffekt vor.

Der Kleinwagen Yaris ist auf Wunsch auch in einer Zwei-Farb-Lackierung erhältlich: Der rote Grundton kontrastiert dann unter anderem mit dem in Metallic-Schwarz gehaltenen Dach, A-Säulen und Außenspiegeln. Der Auris und sein Kombi-Pendant Auris Touring Sports erhalten zum Modelljahr 2017 neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Sportsitze mit schwarzem Alcantara-Bezug. Außerdem ist das Toyota Safety Sense genannte Sicherheitspaket nun in allen Ausstattungsvarianten serienmäßig an Bord: Es umfasst mehrere Assistenzsysteme wie ein Pre-Collision Notbremssystem, einen Spurwechsel- und einen Fernlichtassistenten sowie eine Verkehrszeichenerkennung und knüpft so ein engmaschiges Sicherheitsnetz.

Passend zur Tokiorot perleffekt Lackierung verfügt der Verso ab dem mittleren Ausstattungsniveau über neue Sitzbezüge, die nicht nur mit roten Ziernähten abgesetzt sind, sondern mit dezenten roten Applikationen auf der Rückenlehne aufwarten. Zur Wahl stehen außerdem neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Analog zu seinen kleineren Geschwistern ist das Mittelklasseflaggschiff Avensis ebenfalls in dem neuen Farbton und mit neuen 18-Zoll-Felgen erhältlich. Zum Serienumfang gehören Sicherheits- und Komfort-Features wie Toyota Safety Sense, eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel.

Schätze aus dem Depot

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Museen zeigen immer nur Teile der verfügbaren Kostbarkeiten. Viele Schätze ruhen aus welchen Gründen auch immer sanft im Depot. Das ist bei Porsche nicht anders.

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Bei einer spannenden Führung durch die „Vorratshallen“ der Marke in einem Gebäude in Stuttgart tauchten gleich derart viele eindrucksvolle Zeugen der Porsche-Vergangenheit auf, dass sie in einen Beitrag gar nicht reinpassen.

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Drum hier ein Auftakt, dem noch diverse weitere „Lieferungen“ folgen werden. Auch Insider werden dabei staunen – und vielleicht ganz neue Facetten der Sportwagenbauer kennenlernen.

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Viel Spaß!

Radeln mit Belohnung

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Trenoli Ruvido XT. Foto: Rudolf Huber

Weil’s gerade wieder so besonders schön war. Und weil es phänomenal ist, am 5. November mal eben eine knapp 60 Kilometer lange E-Bike-Tour zu machen. Und überhaupt.

Aus ganz vielen Gründen also hier der Link zum Bericht über einen sehr langen, intensiven und lustvollen Test von zwei Trenoli-Mountainbikes mit elektrischer Unterstützung aus dem Hause Bosch.

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Trenoli Ruvido XT. Foto: Rudolf Huber

Hunderte Kilometer, in jedem Gelände, droben am Berg genauso wie drunten am See. Auf Schotter, Kies, Sand und Asphalt – und gerne auch auch eigentlich unpassierbaren Singletrails und im tiefen Schlamm. Alles kein Problem, macht alles richtig Laune – und das E-Bike erweist sich als perfekter Heimatkundelehrer: All die Wege, die bisher wegen gar zu steiler Steigungen links liegen gelassen wurden, „gehen“ jetzt auf einmal. Das bringt erstaunliche Erkenntnisse und Entdeckungen mit sich. Hat jetzt aber keinen didaktischen Ansatz – sondern einen spaßbringenden. Alle Infos zu den Bikes finden Sie auch hier nochmal im Link.

 

 

X-Klasse: Mercedes kann auch Pickup

Mercedes-Benz Concept X-CLASS – Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit SternGanz schön cool, das Teil: Mit dem Concept X-Class gibt Mercedes einen sehr konkreten Ausblick auf seinen neuen Pickup, die X-Klasse.

Der erste Premium-Pickup soll ab Ende 2017 das Beste aus zwei Welten kombinie­ren. Das zeigen jetzt zwei Designvarianten des Konzeptfahrzeugs. Das Concept X-Class powerful adventurer ist robust, funktional, belastbar und geländegängig. Das Concept X-Class stylish explorer geht einen Schritt weiter und zeigt, was den Pickup mit dem Stern darüber hinaus auszeichnen wird. „Vom markentypischen Design über Komfort und Fahrdynamik bis hin zur Sicherheit wird er ein echter Mercedes sein“, versprechen die Schwaben, die mit dem Neuen auf den Trend zu lifestyligen Lastern im Midsize-Segment aufspringen. Sie sehen den robusten Ein-Tonner für bis zu fünf Personen „als urbanes Lifestyle- und Familienfahrzeug“.

Mercedes-Benz Concept X-CLASS – Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit SternDaimler-Chef Dieter Zetsche: „Mit dem Pickup von Mercedes-Benz schließen wir eine der letzten Lücken in unserem Portfolio. Unser Ziel: Wir wollen jedem Kunden genau das zu seinem Einsatz passende Fahrzeug bieten. Die X-Klasse wird dabei neue Standards in einem wachsenden Segment setzen.“

Die mittelgroßen Pickups sind nicht mehr nur als reine „Arbeitstiere“ gefragt, sondern werden auch als vielseitige Fahrzeuge für die gleichzeitig private und berufliche Nutzung sowie die rein private Nutzung immer beliebter. Der Anteil privat genutzter Pickups wächst seit Jahren stetig. Entsprechend hat sich die Doppelkabine als dominierende Karosserieform durchgesetzt, da sie bis zu fünf Personen Platz bietet.

Mercedes-Benz Concept X-CLASS – Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit SternDie Pickups Concept X-Class sind laut Design-Chef Gorden Wagener „hot und cool“, die massiv-elegante Front, der extrem kurze Überhang vorne, der sehr lange Überhang hinten und zwei lang gezogene Linien in der Seitenflanke verstärken den dynamischen Eindruck. Das Heck der beiden Konzeptfahrzeuge trägt die SUV-typische verchromte Blende am unteren Rand und als markantes Merkmal eine um­laufende LED-Lichtleiste in einem schmalen Chromrahmen auf der Heck­klappe. Ob das in der Serie so bleibt? Wohl eher nicht.

Mit dem freistehenden und hochauflösenden Zentraldisplay und der zentralen Bedieneinheit mit Controller und multifunktionalem Touchpad bringt Mercedes-Benz das modernste Bedien- und Anzeigekonzept ins Pickup-Segment. Auch im Hinblick auf das vernetzte Leben soll die X-Klasse Akzente im Segment setzen. Dank des Kommunikationsmoduls mit fahrzeugfester SIM-Karte kann der Fahrer seinen Pickup über Smartphone, Tablet oder PC jeder­zeit und von überall aus erreichen und zum Beispiel Navigationsziele ans Fahrzeug senden oder abfragen, wo der Pickup geparkt ist
und wie voll der Tank ist. Dazu stehen serien­mäßige Basisdienste wie Unfall-, Wartungs- und Pannenmanagement zur Verfügung.

Das Top-Modell wird von einem V6-Diesel in Verbindung mit dem permanenten Allradantrieb 4MATIC angetrieben. Das Allradsystem kombiniert ein elektronisches Traktionssystem, ein Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung und zwei Differenzialsperren. Das Traktionssystem und die elektrisch zuschaltbaren Differenzialsperren bringen die Antriebskraft dorthin, wo die Traktion am besten ist. Unter extremen Offroad-Bedingungen können das Hinterrad- und das Längsdifferenzial gesperrt werden. Das Antriebssystem und der robuste Leiterrahmen erlauben eine Nutzlast von mehr als 1,1 Tonnen und eine Zugkraft von bis zu 3,5 Tonnen. Ausreichend Kraft für den Transport von beispielsweise rund vier Festmeter Kaminholz auf der Ladefläche und einem Segelboot an der Anhängerkupplung. Das eigens konstruierte Fahrwerk mit breiten Achsen, einer Fünf-Lenker-Hinterachse mit Schraubenfedern und einem präzise abgestimmten Feder-Dämpfer-Setup soll für hohen Fahrkomfort sorgen – on- und offroad.

Peugeot 3008: Pfiffiger Suvbruder

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Peugeot 3008 Foto: Rudolf Huber

Mit dem neuen 3008 hat Peugeot Großes vor. Er steckt voller neuer Ideen und voll modernster Technik, bietet viel Platz und das zu volkstümlichen Preisen.

Ein echter Hit für PS-Fans (in dem Fall: PS = PlayStation): Das neue i-Cockpit, das tatsächlich durchgehender Serienstandard ist (s. Foto oben).

Mehr zum 3008 lesen Sie in meinem MID-Beitrag, der mit diesem Link auf der Auto- & Verkehr-Seite der Abendzeitung zu finden ist. Viel Spaß bei der Lektüre und beim Bildergucken!

Ein echter BMW, der gar keiner ist

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BMW X1 Foto: Rudolf Huber

Das kompakte Premium-SUV X1 ist in engen, im engsten Sinn gar kein richtiger BMW. Es fährt sich aber trotzdem so – wie im Detail in meinem Testbericht auf der Auto- & Verkehr-Seite der Abendzeitung nachzulesen ist. Viel Vergnügen damit!

 

Mercedes-Maybach 6: Die Elektro-Vision

Vision Mercedes-Maybach 6, 2016
Vision Mercedes-Maybach 6. Foto: Daimler

Mehr Luxus und Technologie geht (aktuell) nicht: Mit der extravagant-futuristischen Studie Vision Mercedes-Maybach 6 sorgen die Stuttgarter in Pebble Beach für Furore.

Endlose 5,70 Meter Länge bei einer Höhe von nur 1,33 Meter, fließende Linien, kleines, weit nach hinten gesetztes Greenhouse: Mit einer atemberaubenden Studie will Mercedes am 21. August auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach für Furore sorgen. Den ganz besonderen Kick geben der Vision Mercedes-Maybach 6 aber nicht etwa der an einen Nadelstreifenanzug erinnernde Kühlergrill, die Flügeltüren oder das Heck im Stil einer Luxusyacht. Sondern der E-Antrieb und ein ganzes Paket von feinst verpackter Zukunftstechnologie.

Vision Mercedes-Maybach 6, 2016
Vision Mercedes-Maybach 6. Foto: Daimler

Der 2+2-Sitzer steckt bis unters flach gezogene Dach voller Innovationen. Seine vier Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren bringen es zusammen auf 550 kW/750 PS, der klassische 0-bis-100-Sprint ist in weniger als vier Sekunden absolviert, die Spitze ist auf 250 km/h begrenzt. Dank üppiger Akkupacks im Unterboden soll die Reichweite bei mehr als 500 Kilometern liegen. Statt des gewohnten Zwölfzylinders ist unter der langen Haube unter anderem ein Kofferraum untergebracht.

Das Design soll laut Mercedes „cool und hot, technoid und reduziert“ rüberkommen, von den schmalen Leuchten über die teiltransparenten 24 Zoll-Felgen bis zur zweigeteilten Heckscheibe. Eine „Hommage an die glorreiche Zeit der Aero-Coupés“ soll die Vision Mercedes-Maybach 6 sein und diese Tradition in die Zukunft führen. Und das mit technischen Feinheiten, wie sie in dieser Konzentration noch nie zu sehen waren. So wird etwa quasi die ganze Breite der Frontscheibe zum Head-up-Display, überwachen Sensoren in den Sitzen die Vitalfunktionen der Passagiere und steuern Belüftung, Heizung und Massagefunktion, die Außenspiegel verwandeln sich in Kameras. Interieur-Farben wie Roségold und Ulmenholz am Boden sorgen zusammen mit den „hyperanalogen“ Instrumentenanzeigen, in denen „echte“ Zeiger über ein rundes Display mit Kristall-Optik gleiten, für ein ganz spezielles Ambiente. Und im durchsichtigen Mitteltunnel wird der elektrische Energiefluss für die Passagiere sichtbar gemacht.

Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von rund 80 kWh. Zukunftsweisend soll der „Tankvorgang“ ablaufen: Dank einer Schnellladefunktion mit Ladeleistungen bis zu 350 kW soll in nur fünf Minuten genügend Saft für rund 100 Kilometer zusätzliche Reichweite an Bord sein. Aufladen lässt sich die Batterie per Kabel an öffentlichen Ladestationen, an Haushaltssteckdosen oder induktiv, also berührungsfrei.