Toyota setzt auf Tokiorot

Die Toyota-Modelle rollen aufgefrischt ins neue Modelljahr. Vom kleinen Yaris über den kompakten Auris und den Van Verso bis zum Mittelklasseflaggschiff Avensis: Die in Europa entwickelten und gebauten Fahrzeuge des japanischen Automobilherstellers fahren ab sofort auf Wunsch in der neuen Lackierung Tokiorot perleffekt vor.

Der Kleinwagen Yaris ist auf Wunsch auch in einer Zwei-Farb-Lackierung erhältlich: Der rote Grundton kontrastiert dann unter anderem mit dem in Metallic-Schwarz gehaltenen Dach, A-Säulen und Außenspiegeln. Der Auris und sein Kombi-Pendant Auris Touring Sports erhalten zum Modelljahr 2017 neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Sportsitze mit schwarzem Alcantara-Bezug. Außerdem ist das Toyota Safety Sense genannte Sicherheitspaket nun in allen Ausstattungsvarianten serienmäßig an Bord: Es umfasst mehrere Assistenzsysteme wie ein Pre-Collision Notbremssystem, einen Spurwechsel- und einen Fernlichtassistenten sowie eine Verkehrszeichenerkennung und knüpft so ein engmaschiges Sicherheitsnetz.

Passend zur Tokiorot perleffekt Lackierung verfügt der Verso ab dem mittleren Ausstattungsniveau über neue Sitzbezüge, die nicht nur mit roten Ziernähten abgesetzt sind, sondern mit dezenten roten Applikationen auf der Rückenlehne aufwarten. Zur Wahl stehen außerdem neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Analog zu seinen kleineren Geschwistern ist das Mittelklasseflaggschiff Avensis ebenfalls in dem neuen Farbton und mit neuen 18-Zoll-Felgen erhältlich. Zum Serienumfang gehören Sicherheits- und Komfort-Features wie Toyota Safety Sense, eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel.

Schätze aus dem Depot

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Museen zeigen immer nur Teile der verfügbaren Kostbarkeiten. Viele Schätze ruhen aus welchen Gründen auch immer sanft im Depot. Das ist bei Porsche nicht anders.

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Bei einer spannenden Führung durch die „Vorratshallen“ der Marke in einem Gebäude in Stuttgart tauchten gleich derart viele eindrucksvolle Zeugen der Porsche-Vergangenheit auf, dass sie in einen Beitrag gar nicht reinpassen.

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Drum hier ein Auftakt, dem noch diverse weitere „Lieferungen“ folgen werden. Auch Insider werden dabei staunen – und vielleicht ganz neue Facetten der Sportwagenbauer kennenlernen.

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Porsche-Depot Foto: Rudolf Huber

Viel Spaß!

Radeln mit Belohnung

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Trenoli Ruvido XT. Foto: Rudolf Huber

Weil’s gerade wieder so besonders schön war. Und weil es phänomenal ist, am 5. November mal eben eine knapp 60 Kilometer lange E-Bike-Tour zu machen. Und überhaupt.

Aus ganz vielen Gründen also hier der Link zum Bericht über einen sehr langen, intensiven und lustvollen Test von zwei Trenoli-Mountainbikes mit elektrischer Unterstützung aus dem Hause Bosch.

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Trenoli Ruvido XT. Foto: Rudolf Huber

Hunderte Kilometer, in jedem Gelände, droben am Berg genauso wie drunten am See. Auf Schotter, Kies, Sand und Asphalt – und gerne auch auch eigentlich unpassierbaren Singletrails und im tiefen Schlamm. Alles kein Problem, macht alles richtig Laune – und das E-Bike erweist sich als perfekter Heimatkundelehrer: All die Wege, die bisher wegen gar zu steiler Steigungen links liegen gelassen wurden, „gehen“ jetzt auf einmal. Das bringt erstaunliche Erkenntnisse und Entdeckungen mit sich. Hat jetzt aber keinen didaktischen Ansatz – sondern einen spaßbringenden. Alle Infos zu den Bikes finden Sie auch hier nochmal im Link.

 

 

X-Klasse: Mercedes kann auch Pickup

Mercedes-Benz Concept X-CLASS – Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit SternGanz schön cool, das Teil: Mit dem Concept X-Class gibt Mercedes einen sehr konkreten Ausblick auf seinen neuen Pickup, die X-Klasse.

Der erste Premium-Pickup soll ab Ende 2017 das Beste aus zwei Welten kombinie­ren. Das zeigen jetzt zwei Designvarianten des Konzeptfahrzeugs. Das Concept X-Class powerful adventurer ist robust, funktional, belastbar und geländegängig. Das Concept X-Class stylish explorer geht einen Schritt weiter und zeigt, was den Pickup mit dem Stern darüber hinaus auszeichnen wird. „Vom markentypischen Design über Komfort und Fahrdynamik bis hin zur Sicherheit wird er ein echter Mercedes sein“, versprechen die Schwaben, die mit dem Neuen auf den Trend zu lifestyligen Lastern im Midsize-Segment aufspringen. Sie sehen den robusten Ein-Tonner für bis zu fünf Personen „als urbanes Lifestyle- und Familienfahrzeug“.

Mercedes-Benz Concept X-CLASS – Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit SternDaimler-Chef Dieter Zetsche: „Mit dem Pickup von Mercedes-Benz schließen wir eine der letzten Lücken in unserem Portfolio. Unser Ziel: Wir wollen jedem Kunden genau das zu seinem Einsatz passende Fahrzeug bieten. Die X-Klasse wird dabei neue Standards in einem wachsenden Segment setzen.“

Die mittelgroßen Pickups sind nicht mehr nur als reine „Arbeitstiere“ gefragt, sondern werden auch als vielseitige Fahrzeuge für die gleichzeitig private und berufliche Nutzung sowie die rein private Nutzung immer beliebter. Der Anteil privat genutzter Pickups wächst seit Jahren stetig. Entsprechend hat sich die Doppelkabine als dominierende Karosserieform durchgesetzt, da sie bis zu fünf Personen Platz bietet.

Mercedes-Benz Concept X-CLASS – Erster Ausblick auf den neuen Pickup mit SternDie Pickups Concept X-Class sind laut Design-Chef Gorden Wagener „hot und cool“, die massiv-elegante Front, der extrem kurze Überhang vorne, der sehr lange Überhang hinten und zwei lang gezogene Linien in der Seitenflanke verstärken den dynamischen Eindruck. Das Heck der beiden Konzeptfahrzeuge trägt die SUV-typische verchromte Blende am unteren Rand und als markantes Merkmal eine um­laufende LED-Lichtleiste in einem schmalen Chromrahmen auf der Heck­klappe. Ob das in der Serie so bleibt? Wohl eher nicht.

Mit dem freistehenden und hochauflösenden Zentraldisplay und der zentralen Bedieneinheit mit Controller und multifunktionalem Touchpad bringt Mercedes-Benz das modernste Bedien- und Anzeigekonzept ins Pickup-Segment. Auch im Hinblick auf das vernetzte Leben soll die X-Klasse Akzente im Segment setzen. Dank des Kommunikationsmoduls mit fahrzeugfester SIM-Karte kann der Fahrer seinen Pickup über Smartphone, Tablet oder PC jeder­zeit und von überall aus erreichen und zum Beispiel Navigationsziele ans Fahrzeug senden oder abfragen, wo der Pickup geparkt ist
und wie voll der Tank ist. Dazu stehen serien­mäßige Basisdienste wie Unfall-, Wartungs- und Pannenmanagement zur Verfügung.

Das Top-Modell wird von einem V6-Diesel in Verbindung mit dem permanenten Allradantrieb 4MATIC angetrieben. Das Allradsystem kombiniert ein elektronisches Traktionssystem, ein Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung und zwei Differenzialsperren. Das Traktionssystem und die elektrisch zuschaltbaren Differenzialsperren bringen die Antriebskraft dorthin, wo die Traktion am besten ist. Unter extremen Offroad-Bedingungen können das Hinterrad- und das Längsdifferenzial gesperrt werden. Das Antriebssystem und der robuste Leiterrahmen erlauben eine Nutzlast von mehr als 1,1 Tonnen und eine Zugkraft von bis zu 3,5 Tonnen. Ausreichend Kraft für den Transport von beispielsweise rund vier Festmeter Kaminholz auf der Ladefläche und einem Segelboot an der Anhängerkupplung. Das eigens konstruierte Fahrwerk mit breiten Achsen, einer Fünf-Lenker-Hinterachse mit Schraubenfedern und einem präzise abgestimmten Feder-Dämpfer-Setup soll für hohen Fahrkomfort sorgen – on- und offroad.

Peugeot 3008: Pfiffiger Suvbruder

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Peugeot 3008 Foto: Rudolf Huber

Mit dem neuen 3008 hat Peugeot Großes vor. Er steckt voller neuer Ideen und voll modernster Technik, bietet viel Platz und das zu volkstümlichen Preisen.

Ein echter Hit für PS-Fans (in dem Fall: PS = PlayStation): Das neue i-Cockpit, das tatsächlich durchgehender Serienstandard ist (s. Foto oben).

Mehr zum 3008 lesen Sie in meinem MID-Beitrag, der mit diesem Link auf der Auto- & Verkehr-Seite der Abendzeitung zu finden ist. Viel Spaß bei der Lektüre und beim Bildergucken!

Ein echter BMW, der gar keiner ist

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BMW X1 Foto: Rudolf Huber

Das kompakte Premium-SUV X1 ist in engen, im engsten Sinn gar kein richtiger BMW. Es fährt sich aber trotzdem so – wie im Detail in meinem Testbericht auf der Auto- & Verkehr-Seite der Abendzeitung nachzulesen ist. Viel Vergnügen damit!

 

Mercedes-Maybach 6: Die Elektro-Vision

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Vision Mercedes-Maybach 6. Foto: Daimler

Mehr Luxus und Technologie geht (aktuell) nicht: Mit der extravagant-futuristischen Studie Vision Mercedes-Maybach 6 sorgen die Stuttgarter in Pebble Beach für Furore.

Endlose 5,70 Meter Länge bei einer Höhe von nur 1,33 Meter, fließende Linien, kleines, weit nach hinten gesetztes Greenhouse: Mit einer atemberaubenden Studie will Mercedes am 21. August auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach für Furore sorgen. Den ganz besonderen Kick geben der Vision Mercedes-Maybach 6 aber nicht etwa der an einen Nadelstreifenanzug erinnernde Kühlergrill, die Flügeltüren oder das Heck im Stil einer Luxusyacht. Sondern der E-Antrieb und ein ganzes Paket von feinst verpackter Zukunftstechnologie.

Vision Mercedes-Maybach 6, 2016
Vision Mercedes-Maybach 6. Foto: Daimler

Der 2+2-Sitzer steckt bis unters flach gezogene Dach voller Innovationen. Seine vier Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren bringen es zusammen auf 550 kW/750 PS, der klassische 0-bis-100-Sprint ist in weniger als vier Sekunden absolviert, die Spitze ist auf 250 km/h begrenzt. Dank üppiger Akkupacks im Unterboden soll die Reichweite bei mehr als 500 Kilometern liegen. Statt des gewohnten Zwölfzylinders ist unter der langen Haube unter anderem ein Kofferraum untergebracht.

Das Design soll laut Mercedes „cool und hot, technoid und reduziert“ rüberkommen, von den schmalen Leuchten über die teiltransparenten 24 Zoll-Felgen bis zur zweigeteilten Heckscheibe. Eine „Hommage an die glorreiche Zeit der Aero-Coupés“ soll die Vision Mercedes-Maybach 6 sein und diese Tradition in die Zukunft führen. Und das mit technischen Feinheiten, wie sie in dieser Konzentration noch nie zu sehen waren. So wird etwa quasi die ganze Breite der Frontscheibe zum Head-up-Display, überwachen Sensoren in den Sitzen die Vitalfunktionen der Passagiere und steuern Belüftung, Heizung und Massagefunktion, die Außenspiegel verwandeln sich in Kameras. Interieur-Farben wie Roségold und Ulmenholz am Boden sorgen zusammen mit den „hyperanalogen“ Instrumentenanzeigen, in denen „echte“ Zeiger über ein rundes Display mit Kristall-Optik gleiten, für ein ganz spezielles Ambiente. Und im durchsichtigen Mitteltunnel wird der elektrische Energiefluss für die Passagiere sichtbar gemacht.

Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von rund 80 kWh. Zukunftsweisend soll der „Tankvorgang“ ablaufen: Dank einer Schnellladefunktion mit Ladeleistungen bis zu 350 kW soll in nur fünf Minuten genügend Saft für rund 100 Kilometer zusätzliche Reichweite an Bord sein. Aufladen lässt sich die Batterie per Kabel an öffentlichen Ladestationen, an Haushaltssteckdosen oder induktiv, also berührungsfrei.

Opel Astra: Diesel mit Dampf

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Opel Astra Sports Tourer Foto: GM

Beim Test des neuen Opel Astra Sports Tourer fiel neben den vielen Sicherheits- und Komfortzutaten vor allem der Motor auf: Das Biturbo-Aggregat überzeugt mit Biss.

Alles Einzelheiten dazu gibt es hier im Testbericht in der Abendzeitung – viel Spaß beim Lesen!

BMW setzt 7er unter Strom

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BMW 7er Plug-in-Hybrid. Foto: BMW

BMW elektrifiziert zunehmend den Antriebsstrang. Jüngste Ergebnisse dieser Power- und Verbrauchsoptimierung sind drei Versionen mit Strom in der 7er-Reihe.

Die für BMW i (i3, i8) entwickelte eDrive Antriebstechnologie hält Einzug in die neue BMW 7er Reihe, die nun auch drei Plug-in-Hybrid-Luxuslimousinen umfasst. Ihr Antrieb besteht aus dem stärksten bisher in Serie eingesetzten BMW-Vierzylinder-Benziner mit Doppel-Turbo und einem Elektromotor, die gemeinsam auf 326 PS kommen. Der 740e iPerformance mit normalem und der 740Le iPerformance mit langem Radstand liefern per wenig praxisgerechter Verbrauchs-Norm Durchschnittwerte von 2,2 bis 2,0 Litern je 100 Kilometer und CO2-Emissionen von 50 bis 45 Gramm pro Kilometer. In der Allrad-Version 740Le xDrive iPerformance mit 2,5 bis 2,1 l/100 km wird die Kraft beider Motoren permanent und bedarfsgerecht zwischen den Vorder- und den Hinterrädern verteilt.

Optional gibt es für die Plug-in-Hybriden (diese haben eine Extra-Batterie, die von außen aufgeladen werden kann) das blendfreie Laserlicht, das im Hybrid-Sportler BMW i8 debütierte.


Für ein optimales Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor sorgt laut BMW ein intelligentes Energiemanagement. Das durch elektrisches Boosten erzielte und speziell durch das spontane Ansprechverhalten spürbare Plus an Dynamik und die Möglichkeit zum rein elektrischen Fahren in der Stadt und über Land sollen laut der Münchner „zu einer einzigartigen Einheit von Fahrfreude und Nachhaltigkeit“ führen. Die im EU-Testzyklus für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge erzielbare elektrische Reichweite beträgt 44 bis 48 Kilometer für den BMW 740e iPerformance und den 740Le iPerformance sowie 41 bis 45 Kilometer für den 740Le xDrive iPerformance – ja nach Reifenformat.

Der Vierzylinder-TwinPower-Turbobenziner schafft aus zwei Liter Hubraum eine beachtliche Höchstleistung von 258 PS, sein maximales Drehmoment liegt bei 400 Newtonmetern. Der E-Motor liefert maximal 83 kW/113 PS und aus dem Stand heraus sein höchstes Drehmoment von 250 Newtonmetern.


Außerdem übernimmt der Elektromotor die Funktion eines Generators, der je nach gewählter Hybridfunktion entweder mittels Rekuperation von Bremsenergie oder über eine effiziente Lastpunktanhebung vom Verbrennungsmotor angetrieben wird und den erzeugten Strom in die Hochvoltbatterie einspeist.

Der Elektromotor ist vollständig in das 8-Gang Steptronic Getriebe integriert. Dadurch sollen das Fahren im rein elektrischen Modus, das elektrische Boosten zur Steigerung der Fahrdynamik und die Rekuperation von Bremsenergie auf besonders effiziente Weise vonstatten gehen.

Die Preise: 740e iPerformance ab 91.900 Euro, 740Le iPerformance ab 97.200 Euro und 740Le xDrive iPerformance ab 100.600 Euro.

Ausprobiert: Der neue Cayman

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Porsche 718 Cayman 2017 Foto: R. Huber

Man soll sich ja nicht zu deutlich selbst loben. Aber die Geschichte und die Bilder für die Online-Version der Münchner Abendzeitung sind wirklich schön geworden – da lohnt ein Blick!

Unter diesem Link ist der Porsche 718 Cayman-Fahrbericht zu finden. Viel Spaß dabei!

Rolls-Royce und die Zukunft

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Vision Next 100

Die feine BMW-Tochter schenkt der großen Mutter in München zum 100. Geburtag eine Studie, die es in sich hat. So schaut also ein Rolls-Royce der Zukunft aus!

Ganz schön mutig, was die Briten da auf die fast komplett verkleideten Räder gestellt haben. Das Außendesign des natürlich autonom fahrenden Vision Next 100 ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie das mehr als aufgeräumte und quasi klinisch reine Innenleben.

„The car defines the future of luxury mobility“, heißt es in Crewe. Und zwar als feinste Reiselimousine mit modernster Technik. Sehr weit lassen sich die Briten noch nicht in die Karten schauen. Aber als Appetithappen und Anblick, an dem sich die Geister scheiden, ist der Vision Next 100 schon mal ein Volltreffer.

 

Die pure G-Klasse

Mercedes-Benz G-Klasse (BR 463) 2016
Mercedes G 350 d Professional Foto: Daimler


Bei Land Rover ist der Defender ausgelaufen. Mercedes-Benz dagegen gibt erst recht Gas bei der legendären G‑Klasse und erweitert die Baureihe um eine besonders puristische Variante.

Mit dem neuen G 350 d Professional hat der Stuttgarter Automobilhersteller jetzt wieder einen Geländewagen im Portfolio, der sich durch seine puristisch geprägte Ausführung von den übrigen Modellen der G-Klasse unterscheidet und sich als idealer Begleiter für anspruchsvollen Geländeeinsatz und ambitionierte Touren empfiehlt. Wie alle anderen Modelle der G-Klasse profitiert auch der G 350 d Professional von der robusten Leiterrahmen-Karosserie, dem permanenten Allradantrieb mit Geländeuntersetzung sowie drei elektrisch zuschaltbaren, 100-prozentigen Differenzialsperren. Die Preise beginnen bei 90.636,35 Euro. Ja, die 35 Cent sind kein Witz.

Mercedes-Benz G-Klasse (BR 463) 2016
Mercedes G 350 d Professional Foto: Daimler

Der V6-Dieselmotor leistet 245 PS,  der NEFZ-Verbrauch liegt bei 9,9 Liter je 100 Kilometer.

Zylinder Zahl/Anordnung 6/V
Hubraum (cm3) 2987
Nennleistung (kW/PS bei 1/min) 180/245 bei 3.600
Nenndrehmoment (Nm bei 1/min) 600 bei 1.600-2.400
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 8,8
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 160
Verbrauch kombiniert ab (l/100 km) 9,9
CO2-Emission kombiniert ab (g/km) 261
Abgasnorm EU6

Sex im autonomen Auto?

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The Drive

Über alle möglichen Folgen des autonomen Fahrens habe ich schon gelesen. Diese hier war mir bisher noch nicht untergekommen: Ein kanadischer Experte geht von deutlich mehr intensiven zwischenmenschlichen Interaktionen in selbsttätig fahrenden Autos aus.

Die amerikanischen Kollegen von „The Drive“ beziehen sich in ihrem Bericht mit der schönen Überschrift „Self-Driving Cars Will Lead to Way More Sex, in Cars“ auf die kanadische Zeitung „Toronto Sun“. Die hat mit Barrie Kirk vom Canadian Automated Vehicles Centre of Excellence gesprochen. Und der sagt: „I am predicting that, once computers are doing the driving, there will be a lot more sex in cars!“

Sex 2
Toronto Sun

Gar nicht so dramatisch, meinen dazu die Spezialisten in Kanada und den USA. Zumindest, wenn es sich um volle Level 4-Autonomie handelt, in der garantiert keine menschliche Einmischung nötig ist. Schwieriger ist es bei teilautonomen Gefährten, die deutlich weniger Aufmerksamkeit erfordern, bei denen der Mensch am Lenkrad aber im Zweifelsfall doch mal eingreifen muss. „[Sex is] one of several things people will do which will inhibit their ability to respond quickly when the computer says to the human, ‚Take over,'“ so Captain Kirk laut Toronto Sun. Anders ausgedückt: Wer hinterm Lenkrad viel mehr Freiheiten genießt, kann sich außer mit dem Beifahrer/der Beifahrerin noch mit vielen anderen Tätigkeiten ablenken, die seine Fähigkeit zu schneller Reaktion beeinflussen. „The Drive“ bezieht sich dabei ausdrücklich auf „modern-day Teslas equipped with Autopilot, or the 2017 Mercedes-Benz E-Class“.

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dict.cc Wörterbuch Englisch-Deutsch

Einen Anstieg einer unüblichen Form von abgelenkten Fahren prophezeit jedenfalls der „Toronto Sun“-Schreiber. Und zwar von „hanky-panky behind the wheel.“ Klingt irgendwie lustig.

 

Erster Fahrbericht Ford Edge

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Ford Edge Foto: R. Huber

Die Kölner holen ein für Europa modifiziertes, großes SUV über den noch größeren Teich. Wie fährt er sich, was kann er, welche Motoren gibt es?

Der erste Fahrbericht aus dem Münchner Umland gibt Aufschluss – viel Spaß beim Lesen der Geschichte in der Münchner Abendzeitung.