Schlagwort-Archive: Honda

Die Neuheiten vom Genfer Salon

Es geht los in Genf! Die ersten Neuheiten sind schon enthüllt, und das geht heute munter weiter. Hier nach und nach die wichtigsten Premieren – immer wieder mal nachzuschauen lohnt sich!

Compass
Der Jeep Compass 1.0 war kein rechter Erfolg in Deutschland. Jetzt kommt Version 2.0, und der soll ordentlich beim Boom bei den kompakten SUV mitspielen. Zuzutrauen ist es ihm!

AlpineWillkommen zurück: Die legendäre Alpine ist wieder da, in Form der modernen Nachfolgerin namens A110. Reichlich Power und ein unverwechselbares Äußeres sind garantiert.

Maserati
Maserati hat zwei Neuheiten zum Genfer Autosalon entsendet. Nämlich eine Sonderserie von GranTurismo Sport und GranCabrio Sport und das Levante Show Car.

XC60
Und gleich noch ne Weltpremiere: Hier der neue Volvo XC60, der aussieht wie erwartet – nämlich wie ein etwas verkleinerter XC90…

Arteon
VW ersetzt den CC und ein bisschen auch den Phaeton durch den neuen Arteon. Ein feiner Niedersachse mit Coupé-Form und vier Türen.

01_Subaru_XV_2._Gen_Frontansicht_Genfer_AutosalonWeltpremiere für den neuen Subaru XV: Auf dem 87. Genfer Automobilsalon hat der japanische Allradspezialist die zweite Modellgeneration seines kompakten Crossover-SUV enthüllt.

Audi
Audi präsentiert auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf sechs neue Modelle. Weltpremiere feiert der Q8 sport concept, den ein 3.0 TFSI V6-Motor mit Mildhybrid-System antreibt.

MitsubushiDie Weltpremiere des vollständig neu entwickelten Eclipse Cross auf dem Genfer Automobilsalon 2017 markiert einen Wendepunkt für Mitsubishi. Das kompakte SUV-Coupé ist der erste Vertreter einer neuen Fahrzeuggeneration des japanischen Automobilherstellers. Der Eclipse Cross soll – neben den Markengefährten ASX und Outlander – den Kundenkreis von Mitsubishi in Europa in eine neue Richtung
erweitern.

CivicUnd hier der neue Cicic R von Honda – der Kompakt-Racer mit dem offensiven Desing bringt es jetzt auf muntere 320 PS – Respekt! Die Markteinführung ist übrigens für den Sommer vorgesehen.

MazdaMazda ist mit dem innen wie außen renovierten CX-5 nach Genf gekommen – er schaut noch ein bisschen knackiger aus und wird seine Erfolgstour sicher fortsetzen.

DB2017AL00189_smallVW macht was ganz Neues, nicht die Marke, sondern der Konzern hat erstmals ein neunes Modell entwickelt. Es heißt Sedric, schaut recht ungewöhnlich aus und soll die Niedersachsen in die Zukunft der Mobilität begleiten. VW-Chef Matthias Müller stellt es auf unserem Foto vor.

Auf dem Genfer Autosalon stellt Kia vier neue Modelle und Modellvarianten vor. Ihr Europadebüt geben die neue Sportlimousine Kia Stinger und die dritte Generation des Kleinwagens Kia Picanto. Erstmals vorgestellt werden zwei neue Hybridversionen mit Steckdosenanschluss: das kompakte Crossover-Modell Kia Niro Plug-in Hybrid und der Mittelklassekombi Kia Optima Sportswagon Plug-in Hybrid.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Civic: Mehr Sport für den Kompaktsportler

Peter - Germany
Der neue Honda Civic Sport. Fotos: Honda

Honda geht in der Kompaktklasse einen eigenen Weg. Der Civic ist eigentlich ein echter Racer – zumindest der Karosserie nach. Jetzt legen die Japaner noch ein bisschen mehr Sport nach.

Und zwar in der ab sofort bestellbaren Version Sport, die das heftige und polarisierende Honda Civic-Design noch ein bisschen weiter auf die Spitze treibt. Keine Frage: Das schaut ganz schön stark aus mit scharfen Kanten, kackigen Spoilern, rasanten Felgen.

Und das Cockpit erst: Es wirkt eher wie aus einem Eurofighter abgeleitet als zu einem Klassenbruder von Golf, Focus und Astra gehörend. Gut anzuschauen, nicht ganz so gut zu bedienen…

Zu haben ist der „Sport“ entweder mit dem bekannten 1,6-Liter-Selbstzünder mit 120 PS oder mit einem 142 PS starken 1,8-Liter-Benziner. Wie im neuen Honda CR-V ist jetzt auch im Civic das Andoid-basierte Infotainment-System Honda Connect zu haben.

Los geht die Preisliste beim Civic Fünftürer für  16 990 Euro, der Sport mit Benziner kostet ab 24 090, der Kombi Civic Tourer ab 21 890 Euro.

Honda CR-V: Treffpunkt im Unendlichen

SAM_7104
Der neue Honda CR-V wurde auch an der Front aufgefrischt. Fotos: autothemen

Es gibt Automodelle, die sich zum Autotester wie die zweite Linie einer Parallele verhalten: Man fährt nebeneinander her, ohne sich zu treffen. Oder erst im Unendlichen. Mit dem Honda CR-V ist mir das gerade passiert. Das mit dem Unendlichen nämlich.

Wie könnte es sonst sein, dass das Facelift der inzwischen vierten Generation seit 1997 der erste Kontakt überhaupt mit dem Honda-Softroader war? Also war jetzt Unendlich, und ich bin endlich (was für ein Bild!) CR-V gefahren. Den Spitzen-CR-V sogar, mit dem neuen 160 PS-Diesel, der mit seinen 1,6 Litern Hubraum den alten Brummer mit 2,2 Liter und 150 PS ersetzt.

Angeflanscht war auch noch das neue Neungang-Getriebe von ZF, dazu kam der für den Motor obligatorische  Allradantrieb. Was soll ich sagen: Keine echt aufregende, aber eine sehr alltagstaugliche und nervenschonende Kombination. Wer mag, kann sehr sparsam damit unterwegs sein (Normverbrauch 5,1 Liter), Zwischensprints zeigen einem, dass doch je nach Beladung zwischen 1,7 und zwei Tonnen bewegt werden wollen: Es geht voran, aber wer in irgend einer Weise auf Sportlichkeit setzt, sollte sich anderweitig umschauen.

Angenehm ist das Interieur, große Anzeigen helfen auch über die erste Alter-Weitsichtigkeit hinweg. Gute Sitzposition, leichte Bedienbarkeit des Android-basierten Infotainment-Systems, neuer, mitdenkender Abstandshalter, der auch abrupt von der Seite einscherende Autos auf dem Radar hat, viel Platz, pfiffiges Klappsystem für die Rückbank: Der CR-V ist auch in der viereinhalbten Generation ein sehr ausgereiftes, praktisches Fahrgerät. Emotionen sollte man eher nicht erwarten. Muss ja auch nicht sein.

Auf 41 390 Euro kam der getestete 160-PS-Diesel in der höchsten Ausstattungsstufe Executive mit der neuen Automatik. Los geht die Preisliste bei 23 490 Euro für den Basis-Benziner mit 155 PS, außerdem gibt es noch den Einstiegsdiesel mit 120 PS – wie der Benziner kommt er mit Frontantrieb aus. Los geht der Verkauf am 21. März.

Honda NSX: Mit der Kraft der vier Herzen

Acura_NSX_der_nächsten_Generation_in_Detroit_enthüllt

25 Jahre nach dem Debüt des ersten NSX hat Honda auf der Auto Show 2015 in Detroit das mit Spannung erwartete Serienmodell des Nachfolgers vorgestellt, der im Sommer starten soll.

Die nächste Generation des Honda NSX in leuchtendem „NSX Red“ sorgte mit nur einem Aufheulen seines Doppelturbo-Motors für reichlich Wirbel. Und das Design für Herzklopfen.

Sport Hybrid Super Handling All Wheel Drive hat Honda den Antrieb des Hybriden mit Benziner und drei Elektromotoren (zwei vorne, einer hinten) getauft. Er reagiert blitzschnell auf jeden Fahrer-Input – Lenkung, Bremsen und Gas – und bietet laut Honda dennoch die Stabilität, Kontrolle und Startleistung, die man von einem Allradantrieb erwarten darf“. Der Agile Handling Assist (AHA) unterstützt durch den gezielten Einsatz des Bremsmoments das Fahrverhalten und verbessert die Fahrstabilität. Um die 550 PS soll der NSX an die vier Räder schicken – genauer wollen sich die Japaner noch nicht festlegen lassen.

Das über eine Wählvorrichtung gesteuerte Integrated Dynamic System des NSX bietet die Modi „Quiet“, „Sport“, „Sport+“ und „Track“. Dadurch passt das System die Reaktionen von Motor, Getriebe, Fahrwerk und Karosserie sowie den Motorschallpegel an die Anforderungen des Fahrers und der Fahrumgebung an. Der „Quiet“-Modus lässt das Auto für kurze Zeit bei niedrigen Geschwindigkeiten ausschließlich mit Elektroantrieb fahren. Schaltet man in den Modus „Sport“, „Sport+“ und schließlich „Track“, wird das Fahrverhalten zunehmend dynamisch – im „Track“-Modus offenbart der NSX schließlich das gesamte Spektrum seiner Leistungsfähigkeit.

Zudem verfügt der NSX über die „Launch“-Funktion für einen Startvorgang beinahe ohne Verzögerung, bei dem der Verbrennungsmotor und alle drei Elektromotoren gemeinsam anpacken.

Gratulation! Vier Jahrzehnte Honda Gold Wing

Honda 40 Jahre Gold Wing
Die Jubiläums-Gold Wing Foto: Honda

Einmal Gold Wing – immer Gold Wing. Diese Devise gilt für das uramerikanische Dickschiff aus Japan (das auch bei den Amis gebaut wird) seit jetzt fast 40 Jahren.

Die Super-Reisemaschischne, im Lauf der Jahrzehnte von 1000 auf 1800 Kubik, von vier auf sechs Zylinder gewachsen, ist bis hin zum Rückwärtsgang und zur Soundanlage mit sechs Lautsprechern der Inbegriff des Langstrecken-Cruisens. 118 PS bringt sie inzwischen, das reicht für die ganz, ganz große Reise locker aus.

Zum Jubiläum im nächsten Jahr spendiert Honda seinem in Deutschland am längsten  am Stück verkauften Modell neue Lackierungen und eine Plakette. Und eine Sonderversion der Gold Wing F6B im supercoolen „Bagger“-Stil, der sich etwa durch das Kürzen der Frontscheibe oder das Weglassen des Topcase auszeichnet. Obercool ist die Lackierung in mattem Bullet Silver Metallic.

Gold Wing F6B 40
Die Gold Wing F6B 40 Foto: Honda