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VW Passat – die achte Ausbaustufe

Passat
Der neue Passat.

Er ist außen ein bisschen kleiner als Generation 7, innen dafür deutlich größer. Und er schaut ganz einfach dramatisch viel besser aus. Die Businessklasse von VW ist weiter  auf dem Weg nach oben.

Gemeint ist natürlich der Passat, dessen achte Inkarnation Mitte November in Deutschland startet. AUTOTHEMEN hat schon die ersten Fahr-Tests damit unternommen. Vorab-Fazit: Das ist ein starkes Stück Automobil.

Man muss sich die Zahlen, die VW-Vorstand Hans-Jakob Neußer bei der Präsentation nannte, mal in aller Ruhe auf der Zunge zergehen lassen. Insgesamt wurden bisher vom Passat weltweit gut 22 Millionen Stück gebaut und verkauft. Und im letzten Jahr von der auslaufendenden siebten Generation satte 1,1 Millionen. Das gibt rein rechnerisch alle 29 Sekunden einen neuen Passat – oder 3000 Stück pro Tag von Montag mit Sonntag.

Der Passat ist VWs wichtigtes Modell, er ist das Dienstfahrzeug für den Außendienstler schlechthin, es ist ein Umsatz-Garant für die Wolfsburger. Deswegen muss auch die achte Ausbaustufe einfach laufen. Ernsthafte Zweifel daran hat man nach dem ersten Kennenlernen nicht. Denn der Neue schaut nicht nur richtig gut und wertig aus. Er ist es zweifelsohne auch.

Die richtigen Cuts an den richtigen Stellen, ein klein wenig die Außenmaße reduziert und den Radstand kräftig gestreckt (+ 78 mm), den Innenraum zugunsten der Beinfreiheit erweitert – und schon entsteht zusammen mit den breit gezogenen Belüftungsöffnungen vorne im Armaturenbrett und der vergrößerten Kopffreiheit auch im Fond ein deutlich großzügigeres Raumgefühl.

Die Wertigkeit der Materialien passt zum neuen Premium-Touch, oder das „Active Info Display“ vor dem Fahrer für die Instrumente oder die dazwischen gespiegelten Navi-Informationen. Die Kofferraum-Volumina wuchsen bei Limousine (+ 21 l auf  586 – 1152 l) und natürlich wieder Variant genanntem Kombi(+ 47 Liter auf 650 – 1780 l). Platz gibt es also wirklich reichlich.

Was es noch gibt, ist ein Hammer-Diesel. 240 PS produziert der an einen Allradantrieb und ein DSG-Getriebe gekoppelte stärkste Serien-Zweiliter-Biturbo-TDI von VW. Er schnurrt leise, setzt bei Bedarf ansatzlos zum Spurt an und läuft 238 Sachen. Der Suchtfaktor ist groß, das phänomenale Drehmoment von 500 Nm bei 1750 bis 2500/min immer wieder abzurufen. Drum klappte es auch beim Test nicht mit dem EU-Normverbrauch von 5,4 Litern. Es wurden dann doch 7,0 Liter draus.

Außerdem im Angebot in Sachen Motoren: Noch neun weitere Direkteinspritzer als TDI und TSI mit 120 bis 280 PS. Da dürfte jeder das passende Aggregat finden. Am sparsamsten ist zum Start der Zweiliter-TDI mit 150 PS (laut Norm 4,1 l). Noch dieses Jahr werden eine 190 PS-Variante und ein 1,6 Liter-TDI mit 120 PS folgen. Die Benziner leisten 125, 150, 180, 220 und die schon erwähnten 280 PS.

Wie üblich bei VW gibt es auch beim Passat drei Ausstattungsstufen, in Sachen Asstistenzsysteme wurde natürlich kräftig aufgerüstet, als Weltneuheiten verbauen die Niedersachsen etwa den Emergency Assist (Fahrzeugstopp im Notfall), dernTrailer-Assist (lotst einen Hänger wohin er soll) und den Stau-Assistenten.

Angenehm abgestufte Lenkung, schluckfreudige Federung (Fahrwerk serienmäßig, auf Wunsch oder abhängig von der Ausstattungsstufe mit Vierlenkerhinterachse und einstellbarer Härte) – das Fahren ist eine rechte Freude. Die sich durch reichlich Extras noch steigern lässt.

Aber das muss man sich dann natürlich auch leisten können. Ab 30 250 Euro kostet die Limousine (150 PS-TDI), als Variant ist der ebenso motorisierte Passat ab 31 325 Euro zu haben. Der Außendienstler, dessen Firmenwagen-Richtlinien das hergeben, kann sich über einen wirklich attraktiven und zeitgemäßen Untersatz freuen. Text und Fotos: R. Huber

Touareg im frischen Glanz

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Dass der VW Touareg irgendwie alt ausgeschaut hätte, kann man echt nicht behaupten. Aufgefrischt wurde er trotzdem – und das merkt man ihm dann doch an.

Vor allem die Front und das Heck zeichneten die Designer ein bisschen knackiger, der große Geländegänger aus Wolfsburg wirkt ein bisschen präsenter und markanter. Alle Versionen haben jetzt Bi-Xenonscheinwerfer serienmäßig. Eine Multikollisionsbremse, wie man sie etwa aus dem Golf schon kennt, ist jetzt auch immer drin.  Und innen wurden ein paar Schalter erneuert, neue Farbkombinationen sind im Angebot.

Am kräftigsten langten die Ingenieure bei den V6-TDI-Motoren hin, den erklärten Lieblingen der Touareg-Käufer. In beiden Leistungsstufen sorgt ein SCR-Katalysator mit Harnstoff-Zusatz für Sauberkeit am Auspuff-Endrohr, die Maschinen erfüllen jetzt die Abgasnorm EU 6. Wer vom Gas geht, kann jetzt mit dem großen SUV segeln gehen, dabei wird der Motor von der serienmäßigen Achtgang-Automatik entkoppelt und nutzt die Bewegungsenergie statt des Dieselkraftstoffs. Das und weitere Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz sorgen dafür, dass der Normverbrauch der 204 PS-Variante um 0,4 auf 6,6 Liter pro 100 Kilometer gesenkt werden konnte. Der stärkere Motor leistet jetzt statt 245 PS 262 PS und schluckt nach Norm ebenfalls 6,6 Liter. Vorher waren es noch 7,2 Liter.

Durch Modifikationen am Fahrwerk wurde der Touareg einen Tick agiler und komfortabler. Man thront in ihm schon ein ganzes Stück entkoppelt vom Alltagsgeschehen, lässt sich auch von nicht ganz so guten Straßen kein bisschen stören. Dass er dabei auch noch massig Platz für Besatzung und Gepäck (Kofferraum-Volumen 697 bis 1642 Liter) bietet, ist nicht neu – sondern typisch Touareg. Und dass er sich, die entsprechende Zusatzausstattung vorausgesetzt, auch sehr ordentlich im Gelände durchkämpft, ebenfalls nicht.

Die Auslieferung des überarbeiteten Groß-VWs beginnt am 17.Oktober. Die Preisliste reicht von 52 125 Euro für den kleineren V6-TDI bis zu 79 450 Euro für den 340 PS starken V8-Diesel in Exclusive-Ausstattung. Der einzige Benziner, der Touareg Hybrid mit 333 PS starkem Benziner und 46 PS starkem E-Motor, schafft einen Normverbrauch von 8,2 Litern und kostet ab 77 525 Euro. Text und Fotos: R. Huber

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Auf geht’s: Neuer Touareg jetzt bestellbar

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Die offizielle Präsentation mit den ersten Testfahrten steht noch aus. Aber bestellen kann man den VW Touareg schon mal – zu Preisen ab 52.125 Euro.

„Der Touareg nimmt seit seiner Markteinführung im Jahr 2002 eine Spitzenstellung unter den Premium-SUVs ein – mehr als 750.000 verkaufte Exemplare sind der beste Beleg dafür“, heißt es bei VW. Ab sofort bieten die Niedersachsen den neuen Touareg an, der mit „geschärftem Design und zahlreichen innovativen Details antritt“. Mit Preisen ab 52.125 Euro liegt er in etwa auf dem Niveau des Vorgängers, denn serienmäßig sind jetzt auch Bi-Xenon- Scheinwerfer sowie die Multikollisionsbremse an Bord.

Der V6 TDI mit 150 kW / 204 PS und der neue V6 TDI mit 262 PS erfüllen die Euro 6-Abgasnorm. Neben aerodynamischer Feinarbeit sorgen vor allem das Start-/Stopp-System und die Segelfunktion (Freilauf) für einen geringeren Verbrauch und niedrigere CO2-Werte. Der V8 TDI und der Hybrid sind wieter im Angebot.

Als 262 PS starker V6 TDI ist der neue Touareg weiter in der „Terrain Tech“-Ausführung zu haben. Der permanente Allradantrieb 4MOTION verfügt hier zusätzlich noch über ein Zentraldifferenzial mit elektrisch geregelter Lamellensperre und Geländeuntersetzung sowie über ein sperrbares Hinterachs-Differenzial.

Der sportliche Charakter des neuen Touareg kann zusätzlich durch zwei miteinander kombinierbare R-Line-Pakete betont werden – siehe Fotos. Auch der neue „Touareg Exclusive“ ist ab sofort bestellbar.Das elegante Sondermodell ist zu Preisen ab 63.025 Euro erhältlich.

VW startet die „electrified! Tour 2014″

Volkswagen startet am 5. Juli die deutschlandweite „electrified! Tour 2014″. Nach den erfolgreichen e-Mobilitätswochen im Frühjahr in Berlin lädt Europas größter Autohersteller alle Interessierten ein, sich nicht nur auf einem der zahlreichen Tour-Stopps über das Thema Elektromobilität zu informieren, sondern das elektrische und emissionslose Fahren selbst zu erleben.
Probefahrten können ab sofort online unter
http://www.volkswagen.de/emobility/electrifiedtour
oder direkt am Veranstaltungstag vor Ort gebucht werden.
Foto: Rudolf Huber

Der E-Golf siegt auf der größten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt

Der E-Golf siegt auf der größten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt

Volle Punktzahl für Volkswagen bei der „WAVE TROPHY 2014″: Der E-Golf siegt bei der weltweit größten Elektrofahrzeug-Rallye in der Hauptkategorie der Serienmodelle „POPULAR WAVE“ und hat auch beim „Range Award“ für die beste Effizienz und Reichweite die Nase vorne.
„Das Vorzeige-Elektrofahrzeug beweist somit volle Einsatztauglichkeit in dem herausfordernden Alpengelände“, heißt es bei VW.

Die größte E-Mobil-Parade der Welt führte in diesem Jahr insgesamt 80 Teams von Stuttgart bis auf die Rigi in Luzern.
Bei der Tour mit knapp 1600 Kilometer waren in acht Tagesetappen jeweils bis zu 3000 Höhenmeter zu bewältigen. Ein VW-Sprecher: „Dabei demonstrierte das Elektrofahrzeug seine hohe Gesamteffizienz unter anderem durch seine enorme Rekuperationsfähigkeit.“
Mit einem Realverbrauch von 9,4 kWh/100 km und einer Reichweite von insgesamt 244 Kilometer mit nur einer Batterieladung konnte das Fahrzeug die offizielle Werksangabe von 190 Kilometern deutlich überbieten. Selbst nach 1.566 Kilometer in acht Tagen blieb der e-Golf mit einem Realverbrauch von 12,3 kWh/100 km unter dem Normverbrauch.

VW-Konzern liefert bis Ende Mai über vier Millionen Fahrzeuge aus

Der Volkswagen Konzern hat von Januar bis Mai 4,11 (Januar-Mai 2013: 3,87; +6,3 Prozent)* Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Für den Einzelmonat Mai verzeichnete das Unternehmen 864.600 (Mai 2013: 816.300; +5,9 Prozent)* Verkäufe. „Erstmals haben die Marken des Volkswagen Konzerns per Mai über vier Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Vor allem mit Blick auf die unterschiedliche Performance der Weltmärkte ist das eine erfreuliche Entwicklung“, erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag in Wolfsburg. „Auch wenn unser Konzern mit seinen Marken für gerade diese weltweit unterschiedlichen Entwicklungen hervorragend aufgestellt ist, so bleiben doch die Anforderungen der Märkte weiterhin hoch“, so Klingler weiter. Foto: VW
IBild