Ortstermin: Hier macht Tesla seine Autos fit für Europa

Fast jeder in Europa verkaufte Tesla macht einen Zwischenstopp in Tilburg. Wir haben die Factory besucht und den Arbeitern auf die Finger geschaut.

Tesla
Erster wichtiger Schritt: Der Tesla bekommt die passende Hinterachse samt Elektromotor und Bremsen. Foto: Rudolf Huber

 

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Crossland X – der Van- und SUV-Mix

Die Autobauer stoßen mit neuen Modellen in jede Lücke, auch wenn sie noch so klein ist. Und wenn keine Lücke da ist, wird sie geschaffen – etwa mit einem CUV.

Crossland x
SUV mit Van-Genen – und umgekehrt: Die Frontpartie des Crossland X ähnelt sehr der des SUV-Bruders Mokka X. Foto: Opel

Hier lesen Sie, wie sich der Crossland X im Alltag bewährt hat – und was bei ihm auffiel.

 

 

Revolutionäres Ambiente

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Das Innere der neuen A-Klasse mit beeindruckendem, freistehendem Riesen-Bildschirm. Foto: Daimler

Die neue A-Klasse von Mercedes wird etwas ganz Besonderes. Sportlich, knackig – aber auch wieder einen Tick alltagstauglicher und praktischer.

Wir haben uns das Innenleben des Anfang 2018 debütierenden Premium-Kompakten schon genau angeschaut – hier der Link zum Text.

 

Wer auffährt, hat Schuld – oder?

Goslar
Schuldfrage klar – oder ungeklärt? (C) Goslar Institut

Wer auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auffährt, ist schuld. So lautet eine scheinbar unumstößliche Regel im Straßenverkehr – zumindest nach Ansicht vieler Verkehrsteilnehmer. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht – jedenfalls nicht immer.

Zwar hat jeder Fahrzeugführer laut Straßenverkehrsordnung (StVO) vor sich einen so großen Sicherheitsabstand einzuhalten, dass er rechtzeitig reagieren kann, sollten Vordermann oder Vorderfrau zum Beispiel unerwartet „in die Eisen steigen“. Dann muss man selbst so schnell bremsen können, dass es nicht zu einem Auffahrunfall kommt. Soweit der Standardfall. Doch inzwischen gehen immer mehr Richter auf Distanz zu dem sogenannten Anscheinsbeweis („wer auffährt, hatte keinen ausreichenden Sicherheitsabstand“) und orientieren sich mehr an den Fakten des jeweiligen Einzelfalls. Die können nämlich gegebenenfalls auf eine Mitschuld des Vorausfahrenden hinweisen.

Das kann etwa bei einem sogenannten Kettenunfall zutreffen, an dem mehrere Fahrzeuge beteiligt sind. Deutet bei einem solchen Ereignis alles darauf hin, dass der vorletzte Unfallbeteiligte sein Auto noch so frühzeitig anhalten konnte, dass er nicht auf das Fahrzeug vor ihm auffuhr, während dies dem ihm folgenden Fahrer, also dem Letzten in der Kette, nicht gelang, so liegt der Schluss nahe, dass auch der Fahrer im letzten Wagen rechtzeitig hätte stoppen können – wenn denn der Abstand zum Vordermann groß genug gewesen wäre. Lässt sich jedoch nicht eindeutig ausschließen, dass der Fahrer im vorausfahrenden Auto auch auf das Fahrzeug vor ihm aufgefahren ist, kann das die Schuld des Beteiligten hinter ihm infrage stellen. Denn dann liegt die Vermutung nahe, dass es dem Letzten vielleicht gar nicht mehr möglich war, einen Aufprall zu vermeiden.

Auch die selbst ernannten „Verkehrserzieher“, die andere durch plötzliches Abbremsen maßregeln wollen, sollten sich nicht darauf verlassen, dass der Auffahrende immer der Schuldige ist. Im Gegenteil: Diesen schikanösen „Pädagogen“ kann die Alleinschuld an einem Schaden zugesprochen werden, wenn jener durch ein beabsichtigtes Bremsmanöver ohne Grund herbeigeführt wurde. Denn die Richter werten ein solches Verhalten als „Selbstjustiz“, die nicht akzeptiert werden kann. So geschah es einem Autofahrer, der eine vorschriftsmäßig vor ihm fahrende Frau erst bedrängte, dann überholte, um gleich anschließend knapp vor ihr einzuscheren und zu bremsen: Offenbar wollte der Eilige Frust abbauen, weil er nicht wie gewünscht vorwärtskam. Dafür musste er für den Schaden, der bei dem aus seinem Verhalten resultierenden Unfall entstand, komplett selbst aufkommen. Wer also glaubt, aus pseudoerzieherischen oder sonstigen Gründen andere Verkehrsteilnehmer maßregeln zu müssen oder gar zu dürfen, irrt – stattdessen droht ihm volle Haftung bei einem so verursachten Unfall.

Grundsätzlich gilt zwar nach wie vor, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug in der Regel so groß sein muss, dass der Fahrer dahinter auch dann noch rechtzeitig anhalten kann, wenn der Vordermann überraschend und ohne für den Hintermann ersichtlichen Grund plötzlich bremst. Wichtig dabei: Der Hintermann hat auch ein mögliches Abbremsen ohne eine für ihn erkennbare Ursache einzukalkulieren. Allerdings darf der Vorausfahrende auch nicht ohne zwingenden Grund stark bremsen. So schreibt es die StVO vor. Wer andere Verkehrsteilnehmer willkürlich ausbremst, muss zudem damit rechnen, sich nach dem § 315 b des Strafgesetzbuchs (StGB) schuldig zu machen: Dieser Paragraf regelt den Tatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

DYU D2: Cooler Pedelec-Zwerg aus China

DYU Smart Bike D2
Das neue Pedelec aus China ist mit zwölf Zoll großen Reifen und zwei Scheibenbremsen ausgestattet. © F-wheel


Der chinesische Hersteller F-wheel aus Shenzhen will mit einem neuen Elektro-Klapprad den globalen Pedelec-Markt aufmischen. Das nur 13 Kilo schwere DYU Smart Bike D2 schafft zwar nur eher bescheidene 20 Kilometer mit einer Akku-Ladung. Dafür kann es zum Verladen leicht zusammengeklappt und so zum Beispiel leicht im Kofferraum verstaut werden.

Induktionsscheinwerfer sollen Licht ins Dunkel bringen, die Funktionen des D2 können per App gesteuert, das Rad selbst damit abgesperrt werden. Die Batterie mit einer Kapazität von 5,2 Amperestunden lässt sich innerhalb von drei Stunden komplett aufladen. Und die Zwölf-Zoll-Reifen sind laut Hersteller dazu geeignet „alle Straßenverhältnisse bewältigen zu können“.

DYU Smart Bike D2
Das Mini-Rad mit E-Antrieb lässt sich mit wenigen Handgriffen auf Kofferraum-Format bringen. © F-wheel

Der Elektro-Moped-Modus, den F-wheel neben dem stromlosen und dem stromunterstützten Strampeln als dritte Fortbewegungsart und zusätzlichen Vorteil des neuen Minibikes anpreist, müsste in Deutschland allerdings deaktiviert werden – sonst bräuchte das D2 ein Versicherungskennzeichen.

DYU Smart Bike D2
Alles dran: Eine Hupe warnt andere Verkehrsteilnehmen, ein Display zeigt Tempo und Ladezustand der Batterie. © F-wheel

Und wie schaut es mit dem Preis aus? Der ist echt heiß: Ein chinesischer Versandhändler bietet das Pedelec für exakt 420,01 Euro an.                                  Rudolf Huber/mid

Hab‘ Sonne im Akku!

Solarzelle fürs Autodach. Foto: Audi
Solarzelle fürs Autodach. Foto: Audi

Audi will künftig mithilfe von Solarfolien mehr Reichweite für Elektro-Modelle der Marke herausholen.

Die Ingolstädter erproben derzeit mit Unterstützung des Solar-Spezialisten Alta Devices, wie solche Folien zunächst in Panorama-Glasdächer und später in die gesamte Dachfläche integriert werden können. Der gewonnene Strom fließt in das Bordnetz und versorgt Verbraucher an Bord wie Klimaanlage und Sitzheizung. Das würde prinzipiell auch bei Verbrenner-Modellen funktionieren und könnte hier den Spritverbrauch reduzieren.

Perspektivisch soll die von besonders dünnen und flexiblen Zellen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 25 Prozent produzierte Energie direkt die Traktionsbatterie von elektrifizierten Modellen laden. Die Module sollen auch bei schwachem Licht und hohen Temperaturen sehr gut funktionieren. „Das wäre ein Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger, emissionsfreier Mobilität“, sagt Audi-Beschaffungsvorstand Dr. Bernd Martens. Bis Ende 2017 soll ein erster Prototyp entstehen.

Ein bereits fahrbare Prototyp des Solarautos Sion von Sono Motors aus München ist derzeit auf einer großen Probefahrt-Tour in ganz Europa unterwegs.  ts/mid

Echt knackig, der VW T-Roc

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VW T-Roc. Foto: Volkswagen

Die Niedersachsen gelten als eher nüchtern sachlich und zurückhaltend. In Sachen T-Roc trifft das bei VW auf jeden Fall zu – 100-prozentig!

Kurz vor der ersten öffentlichen Präsentation des schicken SUV von Volkswagen am 23. August am Comer See veröffentlichten die Wolfsburger jetzt zwei Renderings des neuen Familienmitglieds.

Der neue Volkswagen T-Roc
VW T-Roc. Foto: Volkswagen

Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Typisch niedersächsisch ist der lapidare Kommentar aus der Kommunikationsabteilung: „Der T-Roc ist das erste Crossover von Volkswagen und überrascht mit progressivem Design.“

Noch Fragen? Ja, natürlich, viele! Aber Antworten? Die gibt es erst in zwei Wochen.

Ganz oben: Der neue Phantom

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Foto: Rolls-Royce

Wer den Rolls-Royce Phantom besitzt, der hat es geschafft – und ist ganz oben angekommen. Jetzt liefert die britische BMW-Tochter die nächste, die achte  Generation nach.

Noch feiner ist er geworden, der Über-Rolls-Royce. stylish, schick, aber nicht modisch, mit allen Attributen eines modernen Luxusautos. Sensoren und Elektronik sorgen für den gepflegten Umgangston, feinste Materialien und die neue Möglichkeit, den RR per Kunstwerk am Armaturenbrett zur rollenden Galerie zu machen, sollen die Einzigartigkeit unterstreichen. Die Fahrgäste im Fond erwartet Transport auf allerhöchstem Niveau.

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Foto: Rolls-Royce

Der neue Phantom ist bei 100 km/h um rund zehn Prozent leiser als sein auch nicht wirklich lauter Vorgänger. „Die Test-Ingenieure berichten tatsächlich, dass sie beim Überprüfen der Ergebnisse so niedrige Schallpegel feststellten, dass sie zunächst an der richtigen Kalibrierung ihrer Messgeräte zweifelten“ heißt es bei Rolls-Royce.Die Queen wird sehr amused sein.

Der V12-Motor wurde angeblich komplett neu aufgebaut, er liefert eine im RR-Jargon „ausreichende“ Leistung von 571 PS und ein maximales Drehmoment von 900 Nm bereits bei 1.700 U/min.

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Foto: Rolls-Royce


 

Jaguar E-Pace: Tolle Rolle zur Premiere

20170713_Der_neue_Jaguar_E-PACE_WeltpremiereStarker Auftritt: Der neue Jaguar E-PACE hat im Rahmen seiner Weltpremiere einen neuen offiziellen Guinness Weltrekord aufgestellt.

Das kompakte Premium-SUV sprang mit einem 15,3 Meter langen Satz samt einer in der Luft ausgeführten 270-Grad-Fassrolle in die Rekordbücher. Der als Demonstration für hohe Agilität, Präzision und Performance gedachte Stunt des neuesten Jaguar markierte den krönenden Abschluss einer 25-monatigen Erprobungsphase auf vier Kontinenten. Insgesamt 150 Prototypen wurden in erbarmungslosen Dauerläufen sowie extremen Hitze- und Kältetests umfassend getestet.
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Die aus dem Flugsport kommende Figur ist eine Kombination aus einer gesteuerten Rolle und gleichzeitigem Looping. Die vom neuen E-PACE vollführte Schraubenlinie in horizontaler Richtung erinnert an einen legendären Stunt der Filmgeschichte, den Roger Moore in den Siebziger Jahren in seiner Rolle als britischer Agent 007 durchführte.
Für den erfolgreichen Rekordversuch mit dem E-PACE nutzte Jaguar das Exhibition Centre London, kurz ExCeL, in den Royal Docks. Es ist eine der wenigen Räumlichkeiten in England, die die nötigen An- und Auslaufzonen für einen solch großen Sprung bieten.
Dem Rekordversuch gingen monatelange Tests und Analysen voraus. Entscheidend für das Feintuning: die absolut korrekte Geschwindigkeit für den Absprung und eine 160 Meter lange Beschleunigungszone. Zugleich wurde die Form der Rampe und ihre Neigung mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design) exakt berechnet und dann modelliert.
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Der neue E-PACE wird als erster Jaguar außerhalb Großbritanniens bei Magna/Steyr in Österreich und bei Chery Jaguar Land Rover in China produziert. Er ist ab sofort bei den deutschen Jaguar-Vertragspartnern ab 34.950 Euro bestellbar.

Clever und smart: Der neue Audi A8

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Der neue Audi A8 feierte heute seine Weltpremiere beim Audi Summit in Barcelona. Er ist als erstes Serienauto der Welt für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. Ab 2018 bringt Audi pilotierte Fahrfunktionen wie Parkpilot, Garagenpilot und Staupilot sukzessive in Serie.

Die Front mit dem breiten, aufrecht stehenden Singleframe-Grill und der fließend-muskulöse Körperbau soll sportliche Eleganz, Hochwertigkeit und progressiven Status ausdrücken – ob in der 5,17 Meter langen Normalversion oder als A8 L mit 13 Zentimeter längerem Radstand.

Audi A8
Der A8 ist als großzügige, weit geschnittene Lounge konzipiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat er bei beiden Karosserievarianten in der Länge deutlich zugelegt. Der nobelste Platz liegt hinten rechts – es ist der optionale Ruhesitz im A8 L mit seinen vielen verschiedenen Einstellmöglichkeiten und der Fußablage. Auf diesem Platz kann der Passagier seine Fußsohlen am Rücken des Beifahrersitzes in mehreren Stufen wärmen und massieren lassen. Die neuen Komfort-Kopfstützen runden das Erlebnis ab. Zudem können die Fondpassagiere viele Funktionen wie die Ambientebeleuchtung, die neuen HD Matrix-Leseleuchten und die Sitzmassage über eine eigene Bedieneinheit steuern sowie private Telefonate führen: Das Rear Seat Remote mit seinem OLED-Display ist so groß wie ein Smartphone und herausnehmbar in der Mittelarmlehne untergebracht.
Das Interieur ist bewusst reduziert gestaltet, die Architektur des Innenraums ist klar und strikt horizontal orientiert. Das radikal neue Bedienkonzept verzichtet auf den bekannten Dreh-/Drück-Steller und das Touchpad des Vorgängermodells. Die Instrumententafel bleibt weitgehend frei von Tasten und Schaltern. Ihr Zentrum bildet ein 10,1-Zoll-Touch-Display, das sich durch die Black-Panel-Optik vor dem Start nahezu unsichtbar in die schwarz-hochglänzende Blende einfügt.


Die Benutzeroberfläche erscheint, sobald sich das Auto öffnet. Auf dem großen Display steuert der Fahrer das Infotainment per Fingerdruck. Über ein zweites Touch-Display auf der Konsole des Mitteltunnels hat er Zugriff auf die Klimatisierung und Komfortfunktionen sowie die Möglichkeit zur Texteingabe. Löst der Fahrer im oberen oder unteren Display eine Funktion aus, hört und spürt er einen Klick als Bestätigung. Die Bedientaster in Glasoptik reagieren in gleicher Weise. Mit der Kombination aus akustischem und haptischem Feedback sowie der Anwendung gängiger Touch-Gesten, wie beispielsweise dem Wischen, lässt sich das neue MMI touch response besonders sicher, intuitiv und schnell bedienen.

Darüber hinaus steht der A8 als intelligenter Gesprächspartner bereit. Mit einer neuen, natürlichen Sprachbedienung kann der Fahrer eine Vielzahl an Funktionen im Auto aktivieren. Die Informationen über Ziele und Medien sind entweder onboard vorhanden oder kommen mit LTE-Geschwindigkeit aus der Cloud. Die Navigation lernt selbst – und zwar auf Basis der zuvor gefahrenen Strecken. Somit erhält der Fahrer intelligente Suchvorschläge. Zudem integriert die Karte hochdetaillierte 3D-Modelle von europäischen Großstädten.

Als erstes Serienautomobil der Welt ist der neue A8 speziell für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. So übernimmt der Audi AI Staupilot auf Autobahnen und Bundesstraßen mit baulicher Trennung im zähfließenden Verkehr bis 60 km/h die Fahraufgabe. Zum Aktivieren des Systems dient die AI-Taste auf der Mittelkonsole.

Der Staupilot managt Anfahren, Beschleunigen, Lenken und Bremsen. Der Fahrer muss das Auto nicht mehr permanent überwachen. Er kann die Hände dauerhaft vom Lenkrad nehmen und etwa das Onboard-TV verfolgen. Sobald das System an seine Grenzen stößt, fordert es den Fahrer auf, die Fahraufgabe wieder selbst zu übernehmen.

Mit einem ganzen Paket an Innovationen „lotet das Fahrwerk die Grenzen der Physik neu aus“, so Audi: Eine von ihnen ist die Dynamik-Allradlenkung, die direktes, sportliches Lenken mit unerschütterlicher Stabilität vereint. Das Sportdifferenzial verteilt die Antriebsmomente aktiv zwischen den Hinterrädern und ergänzt auf diese Weise den permanenten Allradantrieb quattro, der im neuen A8 zum Serienumfang gehört.

Der neue A8 startet mit zwei weiterentwickelten V6-Turbomotoren auf den deutschen Markt, einem 3.0 TDI und einem 3.0 TFSI. Der Diesel leistet 286 PS, der Benziner 340 PS. Zwei Achtzylinder – ein 4.0 TDI mit 435 PS und ein 4.0 TFSI mit 460 PS – folgen etwas später. Die exklusive Top-Motorisierung bildet der W12 mit 6,0 Liter Hubraum.

Alle fünf Aggregate arbeiten mit einem Riemen-Starter-Generator (RSG) zusammen, der das Herz des 48-Volt-Bordnetzes ist. Diese Mild-Hybrid-Technologie (MHEV, mild hybrid electric vehicle) ermöglicht das Segeln mit ausgeschaltetem Motor samt komfortablem Wiederstart. Zudem verfügt sie über eine erweiterte Start-Stopp-Funktion und eine hohe Rekuperationsleistung bis 12 kW. In Summe senken diese Maßnahmen den Verbrauch  um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer im realen Fahrbetrieb.

Zu einem späteren Zeitpunkt folgt der A8 L e-tron quattro mit Plug-in-Hybridantrieb: Sein 3.0 TFSI und die starke E-Maschine kommen auf 449 PS Systemleistung und 700 Nm Systemdrehmoment. Die Lithium-Ionen-Batterie speichert Strom für etwa 50 Kilometer elektrisches Fahren. Optional lässt sie sich per Audi Wireless Charging laden: Eine Bodenplatte in der heimischen Garage überträgt den Strom mit 3,6 kW Leistung induktiv an eine Empfängerspule im Auto.

Der neue Audi A8 und der A8 L werden am Standort Neckarsulm gebaut und starten im Spätherbst 2017 auf dem deutschen Markt. Der Grundpreis für den A8 beträgt 90.600 Euro, der A8 L startet bei 94.100 Euro.