Kleine Flitzer mit Stern

Christmas Stars

Schön für die Kleinen, wenn die Eltern ihnen so nette Racer untern Baum stellen wie die von Mercedes. Geschenke mit Star-Appeal halt.

Die neuen „Christmas Stars 2014“-Produkte von Mercedes bieten mehr als 50 Geschenkideen für die ganze Familie. Und viele davon sind natürlich fürs Kind. Besonderes Highlight ist die limitierte Racing-Edition des Bobby-Benz, deren Erlös vollständig an „Tribute to Bambi – Hilfe für Kinder in Not“ geht. Hier die Geschenkideen für Kids:
Illustratorin Kera Till hat Motorsport-Sticker mit Motiven für Mädchen und Jungen gestaltet, mit denen sich die neue limitierte Racing-Edition des Bobby-Benz (79,90 €) individualisieren lässt. Ein ideales Weihnachtsgeschenk.
Die limitierte Racing-Edition des Bobby-Benz verfügt über alle Ausstattungsmerkmale des normalen, weiterhin erhältlichen SLS AMG Kinderfahrzeugs: originalgetreue Mercedes-Benz AMG Felgen, stufenlose Präzisions-Achsschenkellenkung sowie Flüsterräder mit Profil. Geeignet ist der Bobby-Benz für Kinder ab 18 Monaten (Farbe: Monza Grau Magno; Material: Kunststoff; Maße: ca. 69 x 33,5 x 39 cm). Außerdem gibt es Skibobs, Laufräder, und, und und.
Zu haben sind die schönen Sachen unter http://shop.mercedes-benz.com/de

Coole Premiere: CLA Shooting Brake

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„Atemberaubend sportliche Proportionen und die kraftvoll-dynamische Designsprache mit sinnlich modellierten Flächen“… die Mercedes-Poeten langen wieder hin.
Allerdings meinen sie mit dieser puren Lyrik nicht den neuen CLA Shooting Brake. Sondern den CLA als viertüriges Coupé. Aber der Neue soll ja mindestens genauso heftig einschlagen – als „weitere Designikone mit einzigartigem Erscheinungsbild“.
Die niedrigere Gesamthöhe und die coupéhafte gestreckte Einstiegslinie, das flache Greenhouse und die „überspannte hohe Bordkante“ sind Designmerkmale der Silhouette. Ebenso die flach nach hinten abfallende Dachkontur, die für deutlich mehr Kopffreiheit als im viertürigen Coupé sorgt.
Der CLA Shooting Brake (Länge/Breite/Höhe: 4.630/1.777/1.435 mm) ist zunächst mit zwei Dieseln, drei Benzinern sowie dem Allradantrieb 4MATIC erhältlich. Der Verkauf startet im Januar 2015, die ersten Modelle werden Ende März 2015 ausgeliefert.
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Schrott trifft Natur

Schrott-Renault
Es war einmal ein Renault-Kastenwagen… Foto: autothemen.com

Heute ist die Nachrichtenlage wieder mal eher dünn. Da hilft ein Griff ins Privat-Archiv: Auto + Natur, das ist doch immer eine schöne Kombination.

So auch in diesem Fall . Die Szene mit der geradezu idealtypischen Verschmelzung von Natur und Technik stammt von der Insel La Palma und dokumentiert das weitgehend unverkrampfte Verhältnis der Insulaner zu importierter Gebrauchsware.

Wenn das Ding kaputt ist, kommt’s nicht etwa auf den Schrottplatz – es bekommt einen Ehrenplatz auf dem Grundstück – am besten mit Meerblick. Treue über den finalen Motorschaden hinaus. Eine schöne Sache, die aber eher nicht zur Nachahmung empfohlen wird.

Honda FCV: Das Auto als Strom-Anbieter

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Cooles Innendesign – der Honda FCV Concept.                                                  Fotos: Honda

Auch Honda gibt ordentlich Gas, ähh – Wassserstoff. Gleich zwei neue Konzeptmodelle haben die Japaner jetzt vorgestellt: Das neue Brennstoffzellenfahrzeug FCV. Und den Power Exporter, quasi einen Riesen-Akku für den Strom von der Brennstoffzelle.

Das FCV-Serienmodell soll bis Ende März 2016 in Japan auf den Markt kommen und anschließend in den USA und Europa eingeführt werden. Der FCV wird laut Honda „das weltweit erste mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug sein, bei dem der gesamte Antriebsstrang einschließlich der kompakten Brennstoffzelle komplett im Motorraum der Limousine platziert ist“. Dadurch ist der Innenraum deutlich größer und bietet Platz für fünf Personen – das Foto unten zeigt das sehr anschaulich. Außerdem bestehe damit die Möglichkeit, „die emissionsfreie Antriebstechnologie in Zukunft bei einer Vielzahl von Fahrzeugtypen zum Einsatz zu bringen“. Clever gedacht und gemacht.

Der Honda FCV Concept ist mit einem Hochdruck-Wasserstofftanksystem ausgestattet, das eine Reichweite von 700 Kilometern ermöglicht, seine Mitbewerber schaffen alle rund 500 Kilometer. Mit einer Betankungszeit von etwa drei Minuten ist das Tanken zudem so schnell und einfach wie bei herkömmlichen Fahrzeugen.

Darüber hinaus gibt sich der Honda FCV Concept auch als Stromanbieter: Mit einem Power-Feeder-Modul kann er als kompaktes mobiles Kraftwerk dienen und etwa in Notfällen oder bei Outdoor-Einsätzen elektrische Energie liefern.Honda3image.php Honda6image.php Honda4image.php Hond5image.php

 

Audi gibt den h-tron an

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Der Audi A7 Sportback h-tron quattro  spurtet iIn 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 180 km/h Spitze. Er schafft mehr als 500 Kilometer am Stück – und emittiert Wasserdampf.

Die fesche Studie, die Audi auf der Los Angeles Auto Show 2014 vorstellt, nutzt einen starken Elektroantrieb mit einer Brennstoffzelle als Energielieferanten, der mit einer Hybridbatterie und einem zusätzlichen Elektromotor im Heck kombiniert ist. Übertragen wird die elektrische Gesamtsystemleistung von 170 kW sowohl an die Vorder-, als auch an die Hinterräder. „Diese Antriebsauslegung macht den emissionsfreien Audi A7 Sportbackzum echten quattro – ein Novum bei Brennstoffzellenautos“, so die Ingolstädter.

„Der A7 Sportback h‑tron quattro ist ein echter Audi – sportlich und effizient zugleich. Als e‑quattro konzipiert, treibt er mit zwei Elektromotoren alle vier Räder an“, so Ulrich Hackenberg, Audi‑Vorstand für Technische Entwicklung. „Mit dem Concept Car h‑tron zeigen wir, dass wir die Brennstoffzellentechnologie beherrschen. Sobald Markt und Infrastruktur es rechtfertigen, können wir in den Serienprozess einsteigen.“

Optisch entsprechen die Technologieträger, die Audi zur Los Angeles Auto Show mitgebracht hat, den Serienmodellen. Wie die Beklebung mit dem Signet h‑tron zeigt, reiht sich dieses Concept Car in die alternativ angetriebenen Audi‑Modelle e‑tron und g‑tron ein. Im Exterieur weist nichts auf die Brennstoffzelle hin, die den Strom onboard aus Wasserstoff erzeugt.                                                                                                       Foto: Audi

Hy on E-Motion: Der Wasserstoff-Variant

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Das Wasserstoff-Forschungsfahrzeug auf Basis des normalen Golf Variant. Foto: VW

Cooler Ansatz: Statt neue Technik in ultramoderne neue Karossen zu pressen, verwendet VW dafür Großserien-Fahrzeuge. Wie den Golf Variant als Wasserstoff-Auto.

Auf der Los Angeles Autoshow wird als Weltpremiere der Golf Variant HyMotion gezeigt – ein Forschungsfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb. „Als Treibstoff der Zukunft verschmelzen in der Brennstoffzelle Wasserstoff und Sauerstoff zu reinem Wasser“, dichten die VW-Texter fast schon lyrisch. Bei dieser „kalten“ Verbrennung wird Energie frei – Antriebsenergie für einen emissionsfrei rotierenden Elektromotor. Der frontgetriebene Golf Variant HyMotion beschleunigt in 10,0 Sekunden auf 100 km/h. Gespeichert wird der Wasserstoff in vier Kohlefasertanks im Unterboden. Sie ermöglichen eine Reichweite von 500 Kilometern. Wieder aufgetankt ist die Studie nach nur drei Minuten.

Das Brennstoffzellensystem entwickelt eine Antriebsleistung von 100 kW. Dazu kommt eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, um die beim Bremsen (via Rekuperation) zurückgewonnene kinetische Energie zu speichern, die Startphase der Brennstoffzelle zu unterstützen und die maximale Beschleunigung des Golf Variant „zu dynamisieren“, wie es in Wolfsburg heißt. Brennstoffzelle und Batterie treiben einen aus dem e-Golf adaptierten Elektromotor an.

Die Basis für dieses Zukunftsauto bildet der von Volkswagen entwickelte und konzernweit genutzte modulare Querbaukasten (MQB). Los geht es damit, wenn laut VW „die Forschungs- und Entwicklungsarbeit abgeschlossen ist und dabei eine für Neuwagenkäufer preislich akzeptable Lösung realisiert wurde“. Vor der Markteinführung muss zudem eine Wasserstoff-Infrastruktur geschaffen werden. Gemeint ist hier nicht nur ein flächendeckendes Netz der Wasserstoff-Tankstellen, sondern auch die Herstellung des Wasserstoffs selbst. Denn Wasserstoff als Antriebsenergie macht nur dann Sinn, wenn die Primärenergie zu seiner Herstellung regenerativ gewonnen wird.

Die gleichen Antriebskomponenten wie im Golf Variant HyMotion werkeln auch im Passat HyMotion, der derzeit auf den Straßen Kaliforniens getestet wird.

Familien-Zuwachs beim Jaguar F-Type

Mit Allrad und Handschalter: Geschlossener und offener F-Type. Foto: Jaguar

Die geben ganz schön Gas, die Jungs: Jaguar hat auf der Los Angeles Auto Show das von sechs auf 14 Varianten erweiterte, Modelljahr 2016 des F-Type vorgestellt.

Wichtigste Neuerung ist ein für Coupé und Cabriolet angebotener Allradantrieb. Der schickt auf trockener Fahrbahn 100 Prozent des Drehmoments an die Hinterräder.  Bei Schlupf leitet die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung blitzschnell und bedarfsgerecht bis zu 50 Prozent der Kraft auf die Vorderachse.

Der neue AWD-Antrieb ist mit dem 380 PS starken F-Type S und dem neu auch als Offen-Version erhältlichen R mit 550 PS zu haben. „Von außen sind die noch fahrdynamischer ausgelegten F-Type AWD-Varianten an einem stärker ausgeprägten Power-Dome in der Motorhaube und modifizierten Lufteinlässen zu erkennen“, schwärmt ein Jaguar-Sprecher.

Wer’s gern puristisch mag, kann auch ein eng abgestuftes manuelles Sechsganggetriebe ordern. Die von ZF in Friedrichshafen entwickelte Schaltbox kommt in den 340 und 380 PS starken Modellen mit Heckantrieb zum Einsatz. Sie soll „ultrakurze Schaltwege, flüssige Gangwechsel, einen griffgerecht platzierten Getriebewählhebel und eine automatische Anpassung der Drehzahl beim Hochschalten“ mitbringen.

Die Markteinführung der vergrößerten F-Type-Familie startet im Frühjahr nächsten Jahres.

Audis neue Kleider: der prologue

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Großes Coupé: Das neue Audi-Showcar prologue. Foto: Audi

Bisher gab es nur ein ziemlich unübersichtliches Foto, jetzt hat Audi nachgelegt: Auf der Los Angeles Auto Show zeigt Designchef Marc Lichte die Studie Audi prologue.  Das große Coupé soll die neue gestalterische Richtung der Marke aufzeigen.

Marc Lichte: „Audi steht für Sportlichkeit, für Leichtbau und für den permanenten Allradantrieb quattro. Beim Audi prologue bringen wir dieses Know‑how in eine neue Form – wir haben das sportlichste Auto im Luxussegment auf die Räder gestellt. Sowohl beim Außendesign als auch im Interieur ist unser Team neue Wege gegangen.“

Das Audi Design wird noch stärker zum Ausdruck progressiver Technik. Das zweitürige Coupé ist fließend‑elegant und zugleich sportlich‑straff gezeichnet; seine Formen und Linien sind unverwechselbar und bringen viele neue Ideen mit. Im lichten Innenraum verschmilzt die Architektur mit dem Anzeige- und Bedienkonzept zu einer neuartigen Einheit. Die ganze Front der Instrumententafel ist ein großes Touch‑Display, ein Teil der Bedienung läuft über ein neuartiges OLED‑Display aus organischen Leuchtdioden.

Die Technik des Showcars bringt Leistung, Komfort und Effizienz zusammen. Der 4.0 TFSI gibt bis zu 445 kW (605 PS) und 750 Nm Drehmoment ab, er beschleunigt den Audi prologue in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Dynamik‑Allradlenkung, bei der auch die Hinterräder bis zu fünf Grad einschlagen können, macht das große Coupé extrem handlich und fahrstabil.

Und groß ist der korrekte Ausdruck: Mit 5,10 Meter Länge, 2,94 Meter Radstand, 1,95 Meter Breite und 1,39 Meter Höhe baut der Audi prologue nur etwas kürzer und flacher als ein Serien‑A8 von heute. Und natürlich versteckt er in seinem Inneren jede Menge Zunkunfts-Technologie.

Golf R Variant: Vernunft und reichlich Power

Der neue Volkswagen Golf R Variant
Der vermutlich geräumigste Kompakt-Sportler: Der neue VW Golf R Variant. Fotos: VW

Mit dem Golf Variant kann man das vermutlich vernünftigste Auto der Welt kaufen. Oder in Kürze das rasanteste Vernunftauto schlechthin…

Diesen Titel dürfte sich der neue Golf R Variant verdienen, den VW auf der Los Angeles Auto Show präsentiert.

Und das ist eine Premiere der besonderen Art: Erstmals seit dem Bestehen der Baureihe gibt es den Golf R damit als Kombi. Der neue Raumsportler ist 300 PS stark. Der Turbomotor des Golf R Variant überträgt bis zu 380 Nm Drehmoment über ein serienmäßiges 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an den permanenten Allradantrieb. Ein Sportfahrwerk (20 mm abgesenkt), die Progressivlenkung und das – für den Einsatz auf der Rennstrecke – deaktivierbare „ESC Sport“ gehören zum R-Paket. Optional gibt es die neueste Generation der adaptiven Fahrwerksregelung DCC samt Fahrprofilauswahl mit Race-Modus.

Aus dem Stand heraus beschleunigt der Golf R Variant in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird er abgeregelt. Im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) genehmigt sich der sportlichste Golf Variant aller Zeiten lediglich 7,0 l/100 km.

Mit einem Stauvolumen von 605 Litern (bis zur Rücksitzlehne beladen) bietet der Volkswagen selbst mit fünf Personen an Bord einen beachtlich großen Kofferraum. Bis an die Lehnen der vorderen Sportsitze und unter das Dach beladen, wächst das Stauvolumen sogar auf 1.620 Liter.

Brennstoffzelle: Ein Auto namens Zukunft

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Der neue Toyota Mirai. Alle Fotos: Toyota

Natürlich ist es Geschmackssache. Aber irgendwie ist es Toyota bei seinem neuen Brennstoffzellen-Auto Mirai ( japanisch für Zukunft) besser als beim Prius gelungen, die neue Antriebstechnik auch optisch rüberzubringen.

Der Mirai schaut aus einigen Blickwinkeln sogar richtig obercool aus, in der Heckpartie steckt allerdings wieder eine ganze Portion Prius. Und das muss man mögen. Noch in diesem Jahr debütiert der Brennstoffzellen-Toyota in Japan, im Herbst soll er auch in Deutschland verleast werden. Basis der Raten-Kalkulation ist ein knackiger Basispreis von 78.540 Euro.

Die Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff in elektrische Energie um, die wiederum den Elektromotor antreibt. „Mit einer Systemleistung von 113 kW/154 PS sichert er eine ebenso leise wie leistungsstarke Beschleunigung von Beginn an“, so Toyota. Dabei stößt das 4,89 Meter lange Fahrzeug weder CO2 noch andere Schadstoffe aus, soll aber eine ähnliche Reichweite und Fahrleistungen wie konventionell angetriebene Fahrzeuge bieten. Auch der Tankvorgang dauere mit rund drei Minuten nahezu genauso lang.

Camaro versus 4C – welcher ist schöner?

Alfa Camaro

Weil wir die Sache mal ganz akademisch angehen, stehen hier zunächst zwei ziemlich dröge Klassifizierungen zu zwei ziemlich emotionalen Geräten, made by wikipedia:

Klassifizierung 1: Der Camaro ist ein Pony Car (ein Sportwagen) des US-amerikanischen Automobilherstellers Chevrolet, der zum General-Motors-Konzern (GM) gehört.

Klassifizierung 2: Der Alfa Romeo 4C ist ein Sportwagen der italienischen Automobilmarke Alfa Romeo.

Weil diese beiden Geräte jetzt rein zufällig direkt nebeneinander auf einem Hotelparkplatz standen, in einem Land, in dem die Front nicht zwangsweise von Nummernschildern verunziert werden muss, entspann sich bei den auf den Shuttle Wartenden natürlich eine Diskussion: Welcher ist schöner, besser, cooler?

Schwierige (Geschmacks-)Fragen. So schwierig, dass sich sie gleich weitergebe. Was finden Sie, liebe Leserinnen und Leser? Schreiben Sie Ihre Meinung an autothemen.com@googlemail.com. Ich bin schon sehr gespannt!

Audi RS Q3: Höhergelegter Sportler

Audi RS Q3
Coole Kühlerfront: Der überarbeitete Audi RS Q3. Fotos: autothemen.com

Bei diesem Fahrgefühl kann man schon nachvollziehen, warum so viele Menschen SUVs fahren. Vor allem, wenn sie so potent motorisiert und sexy sind wie der gerade überarbeitete Audi RS Q3.

Natürlich machen auch die anderen Motorisierungen des Premium-Kompakt-Bestsellers aus Ingolstadt Spaß, keine Frage. Aber so richtig mit Schmackes, mit Racing-Gefühlen – das ist nur beim RS. Schon an den nackten Zahlen ist zu erkennen, dass die Techniker ganz ordentlich gefeilt und geschraubt haben. Sein Fünfzylinder mit 2,5 Liter Hubraum leistet jetzt knackige 340 PS und 450 Nm Drehmoment, sprintet in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter auf abgeregelte 250 km/h. Damit das auch anständig klingt, hängt ganz hinten an dem feinen Kraftpaket eine spezielle Abgasanlage mit schaltbarer Klappe.

Soweit die Theorie. In der Praxis fühlt sich der Ausflug mit dem RS Q3 ziemlich phänomenal an: Eigentlich wie im echten Sportwagen. Aber halt deutlich höhergelegt. An der Fahrdynamik etwa in Kurven ändert das eher wenig – die ist ziemlich eindrucksvoll. Und wer in dieser Sitzhöhe die Tachonadel entspannt in Richtung 260 treibt, wundert sich schon ein bisschen, wie sakrisch straff und zackig das vor sich geht. Ein echter Genuss.

Siebengang S tronic mit nochmals verkürzten Schaltzeiten, quattro-Antrieb mit hydraulischer Lamellenkupplung der aktuellsten Generation, eng abgestufte untere Gänge sind sportlich-eng gestaffelt und dast eine Art Overdrive in de rlang ausgelegten siebten Fahrstufe: Das Gesamtpaket ist suchtauslösend, und zwar sehr akut. Reinsetzen, losfahren, infiziert sein – so funktioniert das. Natürlich haben daran die Sportsitze, das ganze Interieur, die straff abgestimmte Lenkung großen Anteil. Kurz: das ganze Package ist ziemlich gelungen. 56 600 Euro muss man mindestens für den RS Q3 augeben, die ersten Exemplare werden im ersten Quartal 2015 zu den glücklichen Neubesitzern rollen.

Porsche 911 Carrera GTS: Ganz Tolle Sache

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Der neue Porsche 911 Carrera GTS. Alle Fotos: autothemen.com

Der autothemen.com-Mann mag es gerne schnell – zumindest im Auto. So gesehen ist der neue Porsche 911 Carrera GTS genau sein Ding. Diese Einschätzung hat ein intensiver Erstkontakt eher noch zementiert.

Der GTS füllt die verstandesmäßig betrachtet nicht gerade bedeutende, gefühlt aber gewaltige Lücke zwischen Carrera S und dem GT3. 430 PS bei 7500 U/min sind die eine Seite des Neuen, sein fast schon lammfrommes Verhalten bei gemäßigter wie bei verschärfter Fahrweise die andere. Porschefahren ist dank ausgefeilter Fahrwerke und reichlich Elektronik keine Hexerei mehr für begnadete Ausnahme-Piloten. Das kann eigentlich jeder, bloß können’s die Ausnahme-Piloten noch viel besser, schneller, präziser, sicherer.

Coupé oder Cabrio, Handschalter oder Automatik, Heck- oder Allradantrieb: Der GTS ist vom Start weg eine eigene kleine Unterfamilie im großen 911-Clan. Er ist maximal 306 km/h schnell, minimal in 4,0 Sekunden auf 100 und braucht im Idealfall laut Norm deutlich unter zehn Liter,  nämlich deren 8,7.

Der GTS ist eine pure Fahrmaschine mit hoher Alltagstauglichkeit, das ist so eine der großen Künste von Porsche, dass sie Sportwagen für die ganze Woche bauen. Er passt zum Opernbesuch genauso wie ohne irgendeine Änderung auf die Rennstrecke. Und dort packt er eine Performance aus, die süchtig machen könnte.

Das schafft aber letztlich weder die fast schon spielerische Präzision, mit der der GTS seine umwerfenden Fähigkeiten auf die Straße bringt, noch die im Sport plus-Modus geradezu sinfonienhaft trompetende Sportauspuffanlage.

Denn der GTS ist wie alle Porsches für Normalos einfach zu teuer. Gratulation an den, der eben mal 117 549 Euro hinlegen kann, dafür gibt es das heckgetriebene, handgeschaltete Coupé. Ganz oben in der Preisliste steht das 137 422 Euro treure Allrad-Cabrio mit PDK.

Reichlich viel Asche, die aber längst nicht reicht, wenn man sich am Sonderausstattungsprogramm bedienen will. Dann rutscht etwa das Cabrio ganz schnell an die 170 000 Euro-Schallmauer. Heftig. Ganz schön beeindruckend war der Erstkontakt mit dem GTS natürlich trotzdem. Wobei der Kurventanz durch die Berge fast noch mehr Spaß machte als die Hatz über die Rennstrecke. Aber das ist jetzt wieder Geschmackssache.

Neuer Oben-ohne-Lexus

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Dunkel war’s, der Mond schien helle: Richtig viel kann man auf diesem verschatteten Foto des neuen Lexus-Cabrios noch nicht erkennen. Foto: Lexus

Auf der Los Angeles Motor Show 2014 zeigt Lexus die Cabriolet-Konzeptstudie LF-C2.

Die feine Toyota-Tochter hüllt sich in Sachen Antrieb oder Dachkonstruktion und bei sonstigen konkreten Details noch in Schweigen.

Nur soviel verlautet bisher: „Das Konzept verbindet die markentypischen Lexus-Designelemente mit dem Open-Air-Feeling eines offenen Fahrzeugs“.
Sehr aufschlussreich, so hatten wir uns das doch glatt schon selbst vorstellen können.

Konkreter wird es am 19. November um 22:40 Uhr MEZ. Die Weltpremiere in der South Hall des Los Angeles Convention Centre wird live im Internet übertragen – unter http://new.livestream.com/LexusInternational.

Neue Namen bei Mercedes: Aus M-Klasse wird GLE

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In den letzten Jahren haben wir uns so einigermaßen an die Namensgebung bei Mercedes gewöhnt. Aber jetzt wird die Nomenklatur neu aufbereitet. Umdenken ist die Devise.

Schon klar: Immer mehr Modellreihen und Unterabteilungen derselben, dazu mehr Motoren und mehr Antriebskonzepte: So richtig übersichtlich war das mit den Typenbezeichnngen bei Mercedes längst nicht mehr.

Das soll sich ändern – hofft man in Stuttgart und legt eine neue Bezeichnungsmethodik auf. Einfacher, transparenter und nachvollziehbarer soll die Systematik in den Modellreihen­bezeichnungen werden, Ziel ist eine klare Orientierung für die werte Kundschaft weltweit.

Die Modellbezeichnung ist und bleibt immer ein Akronym aus einem bis drei Großbuch­staben. Die Antriebsarten werden mit einem Kleinbuchstaben bezeichnet. Im Mittelpunkt stehen wie gewohnt die fünf Kernmodellreihen A, B, C, E und S.

Für die Modellbezeichnung der SUVs gilt: In Anlehnung an die legendäre G-Klasse führen alle SUV-Modelle künftig die Anfangsbuchstaben „GL“ im Namen. Dabei bezeichnet das „G“ die Abstammungslinie. Das „L“ kommt in der Historie von Mercedes-Benz immer wieder vor. Es ist ein Verbindungsbuchstabe, der die Modellbezeichnungen einprägsamer und besser sprechbar werden lässt, bekannt etwa vom legendären SL oder aktuell vom CLS und CLA. Danach folgt der dritte Buchstabe, der die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kernmodellreihe beschreibt. Klingt kompliziert, soll so funktionieren:
GLA                  = GL A-Klasse
GLC                 = GL C-Klasse; vormals GLK
GLE                 = GL E-Klasse; vormals M-Klasse bzw. ML
GLE Coupé    = GL E-Klasse Coupé
GLS                 = GL S-Klasse; vormals GL
G                      unverändert

Für die Antriebsarten werden in Zukunft Kleinbuchstaben auf den Heckdeckeln zu finden sein. Dabei steht:
c für „compressed natural gas“   bisher Natural Gas Drive
d für „diesel“   bisher BlueTEC und CDI
e für „electric“  bisher PLUG-IN HYBRID, BlueTEC PLUG-IN  HYBRID und Electric Drive
f für „fuel cell“   bisher F-CELL
h für „hybrid“   bisher HYBRID und BlueTEC HYBRID. Hier nochmal im Bild:
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