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Britische Allrad-Rakete auf dem Ring

Mit dem Allrad-F-Type durch die Eifel, auf Landstraßen und Autobahnen. Und dann gleich auf die Grand Prix-Strecke des Nürburgrings – ein echtes Aha-Erlebnis.

380 oder 550 PS unter dem Gesäß in solch einem fahraktiven Gerät machen wirklich unglaublich Spaß.

Nachzulesen aus berufener Feder – der Autothemen-Mann ist ein bisschen fremdgegangen… Und schaut mal genau hin, wer da am Steuer sitzt!

Und hier ist der der Link zur Jaguar-Story. Viel Spaß!

Familien-Zuwachs beim Jaguar F-Type

Mit Allrad und Handschalter: Geschlossener und offener F-Type. Foto: Jaguar

Die geben ganz schön Gas, die Jungs: Jaguar hat auf der Los Angeles Auto Show das von sechs auf 14 Varianten erweiterte, Modelljahr 2016 des F-Type vorgestellt.

Wichtigste Neuerung ist ein für Coupé und Cabriolet angebotener Allradantrieb. Der schickt auf trockener Fahrbahn 100 Prozent des Drehmoments an die Hinterräder.  Bei Schlupf leitet die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung blitzschnell und bedarfsgerecht bis zu 50 Prozent der Kraft auf die Vorderachse.

Der neue AWD-Antrieb ist mit dem 380 PS starken F-Type S und dem neu auch als Offen-Version erhältlichen R mit 550 PS zu haben. „Von außen sind die noch fahrdynamischer ausgelegten F-Type AWD-Varianten an einem stärker ausgeprägten Power-Dome in der Motorhaube und modifizierten Lufteinlässen zu erkennen“, schwärmt ein Jaguar-Sprecher.

Wer’s gern puristisch mag, kann auch ein eng abgestuftes manuelles Sechsganggetriebe ordern. Die von ZF in Friedrichshafen entwickelte Schaltbox kommt in den 340 und 380 PS starken Modellen mit Heckantrieb zum Einsatz. Sie soll „ultrakurze Schaltwege, flüssige Gangwechsel, einen griffgerecht platzierten Getriebewählhebel und eine automatische Anpassung der Drehzahl beim Hochschalten“ mitbringen.

Die Markteinführung der vergrößerten F-Type-Familie startet im Frühjahr nächsten Jahres.

Der Panda Cross im ersten Schnee

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Kleiner Dreckbär im ersten Schnee: Der neue Fiat Panda Cross auf der Urschlag-Alm. Fotos: R. Huber

Selten hat ein Erstkontakt so gut gepasst: Am Laimer Urschlag überm Wolfgangsee musste der neue Fiat Panda Cross beweisen, dass er auch auf Matsch & Schnee eine gute Figur macht.

Angetreten zum allrädrigen Winterauftakt war der knapp 19 000 Euro teure Zweizylinder-Panda namens 0.9 TwinAir Turbo mit zwei Zylindern, der im Cross fünf PS mehr als üblich leistet, also 90 muntere Pferdchen. Weil auch noch der erste Gang kürzer übersetzt ist, saust der Kraftzwerg munter knurrend los und lässt sich auch locker im zweiten Gang durch enge und steile Schotter-Serpentinen treiben.

Ein Drehknopf hinterm Schalthebel lässt sich auf Automatik (Allrad nur bei Bedarf), Offroad (Dauer-Allrad mit elektronischem Sperrdifferenzial) und Hill Descent Control (Tempobegrenzer beim steilen Abwärtsfahren) einstellen. Die Bodenfreiheit wurde ein bisschen erhöht, Böschungs- und Rampenwinkel gegenüber dem normalen 4×4-Panda vergrößert.

Das Ergebnis ist, vor allem im dicken Matsch und auf dem ersten Schnee, ein ungemein lustvolles. Der kleine Flitzer lässt sich geschwind ums Eck scheuchen und verbreitet auf jedem Meter gute Laune.

Neben dem Benziner bietet Fiat dem Panda Cross auch mit 80 PS starkem Diesel an, der knapp 20 000 Euro kostet. Serienmäßig ist beim Benziner eine Sechsgang-Handschaltung, der Diesel hat nur fünf Gänge.

Die Ausstattung ist ziemlich üppig – schließlich markiert der Cross das Topmodell der Panda-Baureihe. ESP mit Sperrdifferenzial, Klimaanlage, Entertainment-System, Alu-Felgen, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel und Zentralverriegelung mit Plipp gehören zum Beispiel dazu.

Was auffällt: Klar ist der Panda Cross winzig und wirkt mit seiner Offroad-Beplankung eher putzig als ernsthaft. Aber er ist trotzdem ein vollwertiger Allradler mit einem zeitgemäßen Antrieb und erstaunlichen Fähigkeiten jenseits des trockenen Asphalts.

Und Spaß macht er als kleiner Dreckbär auch noch reichlich.

Seat Leon X-Perience – der sanfte Kraxler

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„Die Leon-Familie ist fast komplett“, sagt Seat-Kommunikator Dominik Hoberg. Jüngster Zugang beim 2012 gestarteten schönen Spanier mit deutschen Technik-Wurzeln ist der X-Perience.

Der ist einfach ein bisschen höher (27 Millimeter mehr Bodenfreiheit als der „normale“ ST), hat ein paar optische Modifikationen an den Stoßfängern und kommt zunächst grundsätzlich mit Allradantrieb nach Deutschland.

Starttermin: 18. Oktober. Startpreis, so der neue Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Bauer: 28.750 Euro, dafür gibt es den 1.6-Liter-TDI mit 110 PS.

Ansonsten im Angebot: Ein 1.8-TSI mit 180 PS (30.140 €) und zwei Zweiliter-TDI mit 150 (29.740 €) und 184 PS (33.060 €). Eine Version mit Frontantrieb wird nachgereicht.

Der Leon X-Perience ist ein schickes Allzweck-Auto, das dank der Haldex-Kupplung auch für den gemäßigten Schotter- und Offroad-Einsatz taugt. Und es ist ein weiteres Mosaiksteinchen beim Aufbau einer treuen Leon-Klientel, die den Wagen in allen Varianten zum „zweiten starken Standbein“ Seats neben dem Ibiza gemacht hat. Der X-Perience steht, so Dominik Hoberg bei der Präsentation in Sitges bei Barcelona, „für einen herausfordernden jugendlichen Abenteuergeist“.

Wenn das so ist, muss er eigentlich ein Erfolg werden.
Text: R. Huber, Fotos: Seat

Der Schöne für alle Wege: Seat Leon X-PERIENCE

Der Schöne für alle Wege: Seat Leon X-PERIENCE

„Der schönste Kombi seiner Klasse ist bereit für neue Ziele“, heißt es bei Seat. Der neue SEAT Leon X-PERIENCE mit permanentem Vierradantrieb und All-Road-Ausstattung soll Fahrspaß auf allen Wegen bieten.
„Das jüngste Mitglied der Leon-Familie kombiniert emotionales Design mit modernster Technologie sowie optimalen Nutzwert mit überraschender Vielseitigkeit“, schwäremen seine Väter.
Für Dynamik und Sicherheit sorgen TDI- und TSI-Triebwerke mit bis zu 135 kW / 184 PS, Allradantrieb und eine ganze Palette von Assistenzsystemen.

Die Weltpremiere erfolgt Anfang Oktober auf dem Pariser Automobilsalon, zum gleichen Zeitpunkt kann der Leon X-PERIENCE dann auch schon vorbestellt werden, die offizielle Markteinführung beim SEAT Vertragspartner findet am 25. Oktober 2014 statt.

Mit dem neuen Leon X-PERIENCE komplettiert SEAT die erfolgreiche Leon-Baureihe. Neben dem Dreitürer Leon SC, dem fünftürigen Leon, dem Kombi Leon ST und dem Sportler Leon CUPRA gibt der Leon X-PERIENCE den perfekten Begleiter für alle Wege.