Schlagwort-Archive: Nürburgring

Britische Allrad-Rakete auf dem Ring

Mit dem Allrad-F-Type durch die Eifel, auf Landstraßen und Autobahnen. Und dann gleich auf die Grand Prix-Strecke des Nürburgrings – ein echtes Aha-Erlebnis.

380 oder 550 PS unter dem Gesäß in solch einem fahraktiven Gerät machen wirklich unglaublich Spaß.

Nachzulesen aus berufener Feder – der Autothemen-Mann ist ein bisschen fremdgegangen… Und schaut mal genau hin, wer da am Steuer sitzt!

Und hier ist der der Link zur Jaguar-Story. Viel Spaß!

Neu bei Porsche: Der Über-Cayman heißt GT4

 

Porsche Cayman GT4
Der neue Porsche Cayman GT4. Fotos: Porsche

Trotz aller SUV-Erfolge: Porsche steht weiter für kompromisslose Sportwagen. Jüngster Neuzugang ist der Cayman GT4 – der debütiert Anfang März in Genf.

Mit dem Cayman GT4 zeigt Porsche erstmals auf Basis des Cayman einen GT-Sportwagen mit Komponenten des 911 GT3. „Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich der Cayman GT4 als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments“, so ein Firmensprecher.

Angetrieben wird er von einem 3,8 Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 385 PS, das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Die Refenzdaten: 4,4 Sekunden von Null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit 295 km/h, Normverbrauch 10,3 l/100km. Das Fahrwerk mit 30 Millimeter Tieferlegung der Karosserie sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen fast komplett aus Komponenten des 911 GT3.

Äußerlich unterscheidet sich der Porsche Cayman GT4 deutlich von den verwandten Mittelmotor-Coupés: Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das radikal auf Abtrieb ausgelegt ist.

Der Cayman GT4 ist ab sofort bestellbar und wird ab Ende März ausgeliefert. Sein Preis: Ab 85.776 Euro.

Legenden auf Rädern

Opel Oldtimer Grand Prix

Zum 42. AvD Oldtimer Grand Prix erlebten die Besucher der prestige-trächtigsten Autoklassikerveranstaltung Europas eine ganz besondere Premiere: 111 Jahre Opel-Motorsportgeschichte rollten am Samstagvormittag über den Nürburgring.

Vom Zweizylinder Opel Rennwagen von 1903 bis zum aktuellen Corsa OPC der vierten Generation – insgesamt 15 Legenden einer großen Leidenschaft waren dabei. Und so außergewöhnlich wie die Fahrzeugflotte war auch die Fahrerriege, die sich für Opel in die Klassiker setzte.

Einer wurde von seinen nostalgischen Gefühlen förmlich überwältigt.  „Wenn ich mich in dieses Auto setze, werde ich direkt 45 Jahre jünger“, verriet der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, der beim AvDHistoric Marathon startete, es sich aber nicht nehmen ließ, für diese Präsentation bei Opel vorbeizuschauen. Durfte er sich doch in den Manta A setzen, mit dem er 1975 für das Unternehmen startete.

Legendär wurde vor allem sein Auftritt beim 24-Stunden-Rennen Spa-Francorchamps, von dem der heute 67-jährige den Besuchern im Opel-Zelt mit leuchtenden Augen erzählte. „Damals kannte dieses Auto noch niemand, doch plötzlich fuhr ich damit den haushoch favorisierten Alfa Romeos davon.“ Das alte Liebe nicht rostet, bestätigte der Motorsport-veteran ebenfalls: „Dieses Auto ist noch genauso jung wie ich – absolut alltagstauglich.“

Das lässt sich vom Opel Rennwagen aus dem Jahr 1903 freilich nicht unbedingt sagen. Opel hatte dessen Steuer in erfahrene Hände gegeben: Oldie-Rallyefahrer Hanns Werner Wirth. „Wirklich erstaunlich, dass dieses Auto immer noch rollt“, resümierte er hinterher – und gab Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock Recht: „Das hat mit dem heutigen Autofahren nichts mehr zu tun, eher mit Segeln“, so der dreimalige DTM-Sieger und Le Mans Gewinner von 1999.

„Jockel“ chauffierte einen Opel Grand Prix Rennwagen von 1913. „Gaspedal in der Mitte, Fuß- und Handbremse immer gleichzeitig betätigen – da sind so viele Kleinigkeiten zu beachten. Vor allem aber ist das für den Fahrer auf Dauer körperlich ungeheuer anstrengend. Respekt vor den Jungs, die damals damit Rennen fuhren.“ Das wohl am schwersten zu kontrollierende Kraftpaket bändigte allerdings Wolfgang H. Scholz, Opel-Mitarbeiter mit großer Classic-Kompetenz. Einen Opel Rennwagen von 1914 mit sage und schreibe 12,3 Liter Hubraum und 260 PS:  „Dafür muss man erst nach und nach ein Gefühl entwickeln, dann läuft’s Runde für Runde besser.“

Opel feiert am Ring 111 Jahre Motorsport

Siegertypen – die bringt man heutzutage nicht unbedingt so ganz spontan mit der Marke mit dem Blitz in Verbindung. Ist aber so – Opel hat eine 111 Jahre dauernde Sporthistorie, und zwar eine erfolgreiche.

1969 kehrte Opel – nach großen Erfolgen in der Vorkriegszeit – in den Rennsport zurück. Der erste Markenpokal, gemeinsam mit dem Automobilclub von Deutschland (AvD) im Rahmenprogramm zum Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring veranstaltet, markiert den Wiedereinstieg der Marke in den Motorsport. Zahlreiche internationale und nationale Titel im Rallye- und Tourenwagensport folgten.

2014 fährt Opel nun erneut am Nürburgring groß auf, und wieder heißt der Veranstalter AvD: Beim 42. AvD Oldtimer Grand Prix (8. bis 10. August) präsentiert die Marke mit dem Blitz 17 Sport- und Rennwagen aus 111 Jahren Motorsport. Der älteste ist ein Opel-Motorwagen 10/12 PS des Baujahres 1903, der jüngste ein Corsa OPC der aktuellen vierten Generation. Klassiker aus dem Rundstrecken- und Rallyesport der sechziger und siebziger Jahre wie Rekord C „Schwarze Witwe“, Rallye-Kadett, Manta A Irmscher, Ascona B Gruppe 2 und Kadett C GT/E stellen die Verbindung zwischen vorgestern und heute her.

Nissan GT-R mit 600 PS – Nismo lässt es am Ring krachen

Nismo – das ist die ganz schnelle Abteilung des Hauses Nissan. Die in Asien bestens bekannte Sportmarke wird schon  30. Und feiert das auf dem Nürburgring – am 24. August.

Das erste Nissan Nismo Festival auf europäischem Boden findet im Rahmen des Sport1-Trackdays statt, der jedes Jahr Motorsport- und Tuning-Fans in die grüne Hölle lockt. In diesem Jahr können sich Besucher auf noch mehr Aktionen freuen.

Nissan lädt am vorletzten August-Sonntag Besitzer und Liebhaber sportlicher und klassischer Fahrzeuge zum Nürburgring ein und veranstaltet ein großes Meet & Greet mit Show-Acts und Stars aus der Motorsportszene. Neben den Kultfahrzeugen können die Gäste auch alle aktuellen Nismo Modelleangucken, allen voran den neuen Nissan GT-R Nismo: Bereits der „normale“ GT-R gilt als einer der fahraktivsten Supersportwagen der Welt, im Flaggschiff setzt der 3,8-Liter-V6-Bi-Turbomotor sogar 441 kW (600 PS) und ein maximales Drehmoment von 652 Nm frei.

Welche Kräfte bei solchen Leistungswerten auf den Fahrer wirken, können Besucher im Rahmen der vermutlich schnellsten Taxifahrt der Welt selbst erleben. Als Beifahrer im GT-R Renntaxi geht es mit Vollgas durch langgezogene Kurven und über die einzigartige Berg- und Talfahrt der Nordschleife. Vollgas heißt es auch beim 1/8 Meilen Rennen – wer bremst, verliert! Auch bei der Nismo Race Challenge und der GT Academy Competition gilt es, alles aus dem Fahrzeug herauszuholen. Interessierte erhalten Details zu den Teilnahmebedingungen vor Ort.

Tickets für das Nismo Festival und den Sport1-Trackday sind unter folgendem Link erhältlich: http://www.nuerburgring.de/events-tickets/automobil/sport1-trackday.html. Der Eintritt kostet 20 Euro für Erwachsene, Jugendliche ab 13 Jahren zahlen 10 Euro. Jüngere Besucher können kostenlos teilnehmen.

Lexus RC F feiert Deutschlandpremiere

Lexus RC F feiert Deutschlandpremiere

Die ideale Premierenkulisse für den neuen Lexus RC F bietet der Nürburgring. Beim legendären 24-Stunden-Rennen am 21. und 22. Juni präsentiert Lexus das leistungsstarke neue Sportcoupé, das Ende des Jahres auf den Markt kommt, erstmals dem deutschen Publikum im Rahmen einer Ausstellung im Ring-Boulevard.

Das F im Namen steht bei Lexus für den Fuji Speedway in Japan, auf dem der japanische Automobilhersteller seine High-Performance-Fahrzeuge testet. Kein Wunder also, dass auch im RC F Rennsport-Gene schlummern: Das neue 5,0-Liter V8-Triebwerk ist das stärkste, das jemals einen in Serie gefertigten Lexus angetrieben hat. Es entwickelt deutlich über 450 PS und mehr als 520 Nm Drehmoment.

Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R – Rundenrekord auf der Nordschleife

Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R - Rundenrekord auf der Nordschleife

Der Renault Mégane R.S. 275 Trophy-R hat mit 7:54.36 Minuten eine neue Bestzeit für frontangetriebene Serienfahrzeuge auf der legendären Nürburgring-Nordschleife aufgestellt.
Die europaweit auf 250 Exemplare limitierte High-Performance-Variante des erst kürzlich vorgestellten Mégane R.S. Trophy TCe 275 verbesserte den bisherigen Runden­rekord um rund vier Sekun­den.