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Skoda Superb: Größer geht es nicht

Das Auto sprengt die Klassengrenzen, glänzt mit Platz ohne Ende. Gemeint ist der neue Skoda Superb, der am 13. Juni zu den Händlern kommt. Autothemen war schon damit unterwegs.

Gegenüber dem Vorgänger hat der Neue einen Riesensprung gemacht. Nicht so sehr in Sachen Größe, da hat er, weil schon der letzte Superb ziemlich weit vorne war, nur noch dezent, aber trotzdem spürbar zugelegt. Aber in Sachen Design und Technik. Das neue Flaggschiff schaut richtig gut aus, die Stufenheck-Version wirkt kein bisschen oldfashioned oder fad, sondern frisch und fesch. Geblieben ist die großes Heckklappe, die jetzt gegen Aufpreis auch elektrisch öffnet.

Mit dem Generationensprung hat der Superb zur aktuellen Sicherheits, Komfort- und Vernetzungstechnik aufgeschlossen. Alles, was der VW-Konzern zu diesen Themen im Regal hat, ist auch für den großen Tschechen zu haben. Unschlagbar, auch nicht durch den teureren VW Passat, ist er wie gesagt beim Platzangebot. Vorne Platz satt, hinten beste Kopf- und Beinfreiheit weit und breit (das reicht ins S-Klasse-Niveau) und dazu noch ein gewaltiger Kofferraum. Weil das ganze auch noch appetitlich und wertig angerichtet ist und zu Preisen ab 24 590 Euo anrollt, dürfte der Karriere des neuen Superb eigentlich nichts im Wege stehen.

Starten wird er in Deutschland mit drei Benzinern und drei Dieseln von 120 bis 220 PS, weitere Versionen werden nachgereicht. Und das Fahrgefühl? Fast schon oberklassig, der Skoda hat definitiv das Zeug, die (obere) Mittelklasse ordentlich aufzumischen.

Sport-Golf mit Rucksack: Variant R

VW erweitert sein sowieso schon variantenreiches Variant-Angebot. Einer der Neuen ist der Variant R. Dem macht der schon aus der R-Limousine bekannte Zweiliter-TSI mit 300 PS ordentlich Beine, wie Autothemen auf der Rennstrecke ausprobiert hat.

Natürlich sind Allradantrieb und das DSG-Getriebe Standard. Und eine „Race“-Einstellung im Fahrmodusschalter gehört auch zum Sportler-Outfit. Und diese Taste hat es in sich: So angeschärft verwandelt sich der Kombi in einen echten Express-Transporter. Auf 100 Sachen sprintet er dank eines Launch Control-Starts wie im Rennwagen(Fahrschalter auf S, links Bremsen, rechts Vollgas – und ab!)  in nur 5,1 Sekunden, bei 250 km/h wird abgeregelt, 270 wären technisch auch drin, heißt es bei VW.

Beim Kurztest auf der Rennstrecke zeigte der Variant R sogar noch ein bisschen mehr Souveränität und Stabilität als sein kürzerer und leichterer Bruder mit Steilheck. Gemeine Schikanen, enge Kurvenkombinationen, dezenter Drift im ganz schnellen Bogen? Kein Problem – der Schnelllaster brettert über die Piste, als wäre das alles gar nichts Besonderes.

Der eher theoretische Normverbrauch liegt bei 7,0 Litern. Das Gepäckvolumen bei maximal 1620 Litern – das sind jetzt die Vernunft-Argumente für R-Interessenten. Viel Platz und viel Dampf ohne Einschränkungen bei der Alltagstauglichkeit – eine wirklich attraktive Kombination, die sich VW mit mindestens 42 925 Euro bezahlen lässt.

Mercedes GLC Coupé: Der Shanghai-Knaller

Mercedes zeigt auf der Auto China als Weltpremiere den kleines Bruder des in Kürze startenden GLE Coupés. Das Concept GLC Coupé wird direkt gegen den künftigen BMW X4 platziert.

Es „gibt mit seiner modernen und sinnlichen Formensprache einen Ausblick auf zukünftige SUV-Modelle von Mercedes-Benz“, schwärmt Chefdesigner Gordon Wagener. Schick, sportlich, mit klaren Linien: Der Neue ist ein echter Hingucker, binnen eines Jahres soll er in die deutschen Showrooms rollen.

Der gelbe Blitz aus Shanghai wird von einem V6-Motor mit 367 PS und 520 Newtonmeter Drehmoment aus der AMG-Motorenschmiede in Schwung gebracht, der an eine Neun-Stufen-Automatik und den permanenten Allradantrieb 4Matic gekoppelt ist.

Volvo macht den XC90 zur Business-Lounge

Das „Lounge Console“-Konzept, das jetzt auf der Automesse in Shanghai gezeigt wird, ersetzt im Volvo XC90 Excellence den Beifahrersitz. Das Modul ist höchst funktional, wandlungsfähig und schafft Stauraum.
Entwickelt wurde es speziell für Geschäftsleute, die fahren lassen. Ob Hocker für die Füße, Schreibtisch, Heimkino, Schminkkonsole und Schuhregal – die Lounge Console ist trotz kompakter Bauweise ein Multifunktions-Konzept, das den Volvo XC90 Excellence zur rollenden Business-Lounge macht.

Concept GLC Coupé: Kompakter Alleskönner

Der nächste Mercedes-Coup in Sachen SUV: Das Concept GLC Coupé ist eine seriennahe Studie, die das Erfolgsrezept des GLE Coupés in ein kompakteres Segment überträgt. Premiere feiert es in Shanghai.

Das dynamisch-expressive Showcar soll typische Coupé-Stilelemente mit der Designsprache kommender SUV-Generationen verbinden: etwa mit Twin Blade-Kühlergrill, Motorhaube mit Powerdomes oder vierflutiger Abgasanlage. Nach dem GLE Coupé geht nun mit dem Concept GLC Coupé in die zweite Runde. Allerdings in einer kompakteren Liga, wie die Außenlänge von 4,73 Meter, die Höhe von 1,60 Meter und der Radstand mit 2,83 Meter belegen.
Der V6-Motor 367 PS und 520 Nm samt Neunstufenautomatik 9G-TRONIC plus permanenter Allradantrieb 4MATIC sorgen für  standesgemäße Agilität. „In der SUV-Welt von Mercedes-Benz ist Platz für weitere Modelle, wie etwa eine Serienversion des Concept GLC Coupés“, stellen die Stuttgarter lapidar fest. Sprich: Das Gerät wird kommen. Wir freuen uns drauf!

Audi RS3 und die Vallelunga-Story

Dass die Audi-Tochter Quattro GmbH coole Autos bauen kann, ist nicht neu. Aber immer wieder faszinierend. So wie beim neuen RS3, den Autothemen auf der Rennstrecke von Vallelunga bei Rom ausprobieren konnte.

1,5 Tonnen, 367 PS, fette 465 Nm Drehmoment aus fünf potenten Zylindern: Die Papierform ist schon mal ein Hammer. Und ganz ehrlich, liebe Leser/User: In Echt ist es noch viel besser. Die 4,3 Sekunden für den 100er-Sprint, das unglaubliche Fauchen und Röhren aus der Abgasanlage, die Präzision, mit der sich das Gerät auch um die gemeinsten und engsten Kurven lotsen lässt – das ist großes Emotions-Kino hinterm Steuer. Und das Allerbeste dran: Man ist selbst der Regisseur und kann mit ein paar Knopfdrücken bestimmen, wie flott und dynamisch sich die Vallelunga-Story entwickelt. Am allerfeinsten geht das in der Fahrwerksstufe „Dynamic“, die ein bisschen weniger pingelig mit dem ESP (sorry, bei Audi heißt es ja ESC) umspringt und den RS3 ein bisschen mehr Leine lässt. Sprich: Man kann damit so richtig schön kontrolliert über alle Viere (Quattro-Antrieb ist Pflicht!!) driften. Das Lenkrad (unten abgeflacht ist Pflicht!!) dient zur Stabilisierung in der perfekten Sitzschale, gelenkt wird mit der rechten Fußspitze. Ein Spaß der ganz besonderen Art. Mit Suchtfaktor XXL.

Bis auf den geschrumpften Kofferraum (280 statt 380 Liter) ist der RS3 fast wie ein normaler A3. Heißt: Er ist sehr gut verarbeitet, fein ausgestattet (im Falle des Rennerles mit Leder und Alcantara), hat fünf Türen und bietet fünf Sitzplätze. Und natürlich sind auch die aktuellen Infotainment-Angebote aus Ingolstadt zu haben.

Ein bisschen was auf dem Konto sollte man allerdings als ernsthafter Kaufinteressent schon haben: 52 700 Euro Grundpreis sind kein Sonderangebot.

Der tägliche Lkw-Wahnsinn auf Youtube

Eine Fahrt auf der A6 zwischen Schnelldorf und Heilbronn. Und die Erkenntnis: Es ist der Wahnsinn!

Laster an Laster, die rechte Spur im Kriechtempo bis zum Stillstand, Kilometer um Kilometer. Das ist schlicht der Wahnsinn und volkswirtschaftlich aber schon sowas von schlecht. Von der permanenten Gefahr durch von rechts reindrängelnde Einfädler mal ganz abgesehen. Mein Youtube-Video von der Schlange gibt es hier.

Ein kleiner Fahrfehler von irgend einem der Beteiligten – und schon ist alles aus. Wie in diesem Fall – siehe Foto:

Stau

Willkommen im Club: BMW baut Plug-in-Hybrid

Der BMW X5 xDrive40e ist das erste Plug-in-Hybrid-Serienfahrzeug von BMW. Das Sports Activity Vehicle feiert auf der Autoshow in Shanghai feiert es seine Weltpremiere.

Ein Vierzylinder-Benziner mit Doppelturbo und ein Synchron-Elektromotor verhelfen dem BMW X5 xDrive40e zu reichlich Kraft und günstigen Verbrauchswerten. Die Systemleistung liegt bei 313 PS, der Normverbrauch je nach Reifenformat bei 3,4 bis 3,3 Liter und der Stromverbrauch bei 15,4 bis 15,3 kWh je 100 Kilometer.

Diese Volvos gehören ins Museum

Volvo-Museum

Manchmal ist so ein kleiner Blick zurück ja auch ganz erhellend. In die Zeit vor Elektronik, Vernetzung und Internet-Hotspot. Autothemen hat ihn bei einem Besuch des Volvo-Museums geworfen. Also den Blick…

Viel Vergnügen mit der kleinen Bild-Auswahl.

Adresse: Volvo Museum, Arendal Skans, 40508 Göteborg
Telefon: +46 (0)31 66 48 14
e-Mail: museum@volvo.com
Internet: http://www.volvomuseum.com/

Ford Fiesta Sport: Munterer Dreier

Er ist knackig, klein, agil – kurzum: Ein echter Gute-Laune-Macher. Das zeigte der Autothemen-Test des flotten Ford Fiesta Sport.
Ein kleiner Sportler mit nur drei Töpfen und einem Liter Hubraum: Kann das gutgehen? Das funktioniert, und zwar ziemlich gut. Der durch eine Reihe von kraftfördernden Maßnahmen von 125 auf 140 PS erstarkte flotte Dreier ist ein echt angenehmer Begleiter auf allen Wegen. Auf mehr als 2000 Kilometern verblüffte er im Test immer wieder durch sein ab Standgas spontanes Ansprechverhalten und die fühl- und spürbare Begeisterung beim Hochdrehen.

Wobei sich die Fahrleistungen wirklich sehen lassen können: Von 0 bis 100 km/h vergehen gerade mal 9,0 Sekunden, erst bei 201 Sachen ist Schluss mit der Beschleunigung. Das knackig zu schaltende Fünfganggetriebe ist angenehm kurz übersetzt, deswegen klappt das auch das Hochdrehen aus mittleren Drehzahlen ohne Runterschalten so überzeugend.

Laut eher praxisferner EU-Norm schluckt der Turbo-Direkteinspritzer des Fiesta Sport gerade mal 4,5 Liter pro 100 Kilometer. In der Praxis waren es bei häufiger Nutzung der Kraftreserven letztlich 6,9 Liter Super – wer sich ein bisschen besser beherrschen kann, kommt auch mit weniger aus. Aber es macht halt so großen Spaß, die 140 Pferdchen ordentlich galoppieren zu lassen – und die Fahrer großer Limousinen ein bisschen zu verblüffen.

Vor allem, weil Ford dem Fiesta ein zwar knackiges, aber nicht brutal hartes Fahrwerk spendiert hat, das perfekt zum Antrieb passt. Auch die Servolenkung und die Bremsanlage sind an das Leistungsvermögen und die dynamischen Qualitäten des EcoBoost-Motörchens angepasst und erlauben eine zügige Fahrweise. Die Sportsitze vorne geben auch in ganz scharfen Kurven reichlich Seitenhalt und sind langstreckentauglich.

Der Fiesta Sport ist in Rot-Scharz oder Schwarz-Rot zu haben, er zeigt dank Spoilern und Schwellern auch gerne, dass er ordentlich trainiert hat. Drei Türen sind Standard, das ist schick, aber nicht umwerfend praktisch. Der Kofferraum fasst klassenübliche 281 bis 979 Liter. Bei der Konnektivität mit Sprachsteuerung und Smartphone-Einbindung kann der Fiesta Sport mithalten wie ein Großer.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 18 900 Euro – allerdings hat Ford gerade eine „Hier zahlen Sie weniger“-Aktion laufen. Damit kommt der Kölner Sportsfreund auf 16 800 Euro.

P.S.: Viel Leistung, Frontantrieb = schlechte Wintereigenschaften? Das gilt definitiv nicht für dem Fiesta Sport. Er zog weitestgehend unbeeindruckt über oft haarsträubend glatte und vereiste Bahnen und vermittelte eine dicke Portion Souveränität auf Eis und Schnee. Und: Er überzeugte durch problemlos beschlagfrei zu haltende Scheiben, nicht nur wegen der beheizbaren Frontscheibe: einmal Lüftung einstellen, fertig – trotz Schnee und Regen!

Kia macht den Picanto noch pikanter

Kia Picanto Genf 2015

Soll bloß keiner behaupten, auf autothemen.com würden immer nur die großen und schnellen Schlitten gezeigt. Bester Beweis: Hier kommt der aufgefrischte Kia Picanto.

Der wird auf dem Genfer Salon erstmals dem europäischen Publikum vorgestellt und rollt Ende März schon zu den Kia-Händlern. Verändert wurden das Außendesign, das Interieur und der Motor.

Die Front- und Heckstoßfänger sollen „den kraftvollen Auftritt des überarbeiteten Kia Picanto“ ebenso unterstreichen wie der „Tigernasen“-Kühlergrill. Zu den „neuen Premium-Ausstattungselementen“ gehören die neueste Generation der 7-Zoll-Kia-Kartennavigation (lieferbar ab dritten Quartal 2015) und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer.

Darüber hinaus werden drei neue Interieur-Varianten angeboten (Rot, Gelb, Braun), die jeweils mit einer Fußraumbeleuchtung kombiniert sind. Der 1,0-Liter-Benziner erfüllt nun die Abgasnorm Euro 6.

Note A für den neuen Nokian WR D4

Nokian WR D4
Zeigt viel Proviel, pardon, Profil: Der neu Nokian WR D4. Fotos: Autothemen

Manchmal geht es bei Autothemen-Terminen nicht um Autos – sondern um Zubehör. Wie jetzt im Icepark Obertauern, bei der Präsentation des neuen Nokian-Winterreifens WR D4.

Der ist, man ahnt es bereits, der Nachfolger des noch aktuellen D3 und kommt im nächsten Herbst in den Handel. Seine Väter aus dem finnischen Nokian (ja, ja, auch die von Nokia kommen von da) attestieren ihm Fähigkeiten wie dem eierlegenden Wollmilchschwein. Also: Super auf Eis und Schnee und Nässe und Matsch und auf dem Trockenen.  Und überhaupt!

Sowas kann man schnell mal behaupten. Aber die Winter-Profis aus dem hohen Norden haben natürlich auch klare Belege dafür parat: Nämlich in Form der zwei Labels für Energieeffizienz/Rollwiderstand und Nassgrip.

Bei Ersterem schafft Nokian eine für Winterreifen ziemlich gutes C. Und bei der Nässe sogar ein A – das erste überhaupt für Winterpneus.

Dass der WR D4 ein guter Winterreifen ist, zeigte sich im Icepark Obertauern beim flotten Tanz über festgefahrenen Schnee und reichlich glattes Eis mit 1er und 5er BMWs. Die Pneus vermittelten ein wirklich gutes Gefühl und ermöglichten sehr ordentliche Kurvengeschwindigkeiten.  Wie sie sich im letztlich Vergleich mit der etablierten Konkurrenz schlagen, müssen natürlich Vergleichstest ergeben.

Hingucker mit Peugeot 108

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Eine Frau mit Peugeot 108. Foto: Peugeot

Zugegeben: Die Kombination schöner Frauen mit Autos ist nicht wirklich neu – eher das Gegenteil. Aber sie zieht immer noch. Auch mit einem Peugeot 108…

Die Franzosen haben ein feines Shooting gemacht, um ihren Kleinsten gepflegt in Szene zu setzen. Weil, so O-Ton Peugeot: „Der Peugeot 108 vermag wie kaum ein anderes Fahrzeug in seinem Segment, sich dem individuellen Lifestyle seines Besitzers anzupassen.“

Gut, das lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Und wenden uns lieber erfreut der Tatsache zu, dass die zwei Fotos, die Peugeot herausgerückt hat, wirklich sehr schön anzuschauen sind.

Und der Vollständigkeit halber muss natürlich noch hinzugefügt werden, dass sie – also die Fotos – das Ergebnis einer Koperation zwischen Peugeot Deutschland und dem Online-Modemagazin styleranking sind.

So, jetzt wird aber geguckt!

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Zwei Frauen mit Peugeot 108. Foto: Peugeot

Schnell und stark: Der Audi RS6 Avant

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Klare Ansage: Dahinter steckt jede Menge Power! Alle Fotos: R. Huber

Ein Sportwagen muss auch als Kombi – pardon: Avant! – schnell ausschauen. Das ist beim neuen Audi RS6 Avant absolut gelungen – die Fotos sind der Beweis.

Der 4.0 TFSI  im neuen Audi RS 6 Avant leistet 560 PS und 700 Nm von 1.750 bis 5.500 U/min. Ziemlich beeindruckend – und das haben die Designer bei Audi auch deutlich herausgearbeitet. Der RS6 Avant hat fast was von einem Concept Car.

Das Topmodell der A6-Familie kommt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mit dem Dynamikpaket plus erreicht es 305 km/h Spitze. Eher praxisferner EU-Normverbrauch: 9,6 Liter pro 100 Kilometer.

„Viele charakteristische Akzente“ attestiert Audi dem Design, die optionalen Matrix LED-Scheinwerfer sind teilweise abgedunkelt und tragen eine weiß lackierte Blende. Drei Optikpakete – Schwarz glänzend, Carbon und Aluminium matt mit Lufteinlasstrichter und quattro-Schriftzug – sind zu haben.

Der Basispreis: 109.200 Euro.

Fiat bäckt den Freemont cross

Freemont
Der Fiat Freemont in der neuen Cross-Version. Fotos: R. Huber

Er ist so etwas wie ein heimlicher Hit: Immerhin knapp 10 000 Freemont hat Fiat in Deutschland verkauft. Jetzt kommt der Siebensitzer auch als Cross-Version an.

Der Freemont ist ein per Badge-Methode in Europa assimilierter Ami. Das ist jetzt mal ganz wertfrei gemeint, aber doch interessant für Interessenten. Er bietet ziemlich viel Platz fürs Geld, denn er ist in Deutschland schon ab 27 190 Euro zu kriegen.

Bis zu sieben Sitze hat er,  sechs davon sind umklappbar: „Den Ikea-Test besteht er immer“, sagt man bei Fiat über den Raumwagen. Bei voller Bestuhlung bleiben allerdings gerade mal 145 Liter Kofferraumvolumen, als Fünfsitzer schaut es besser aus: 540 bis 1461 Liter, das ist in etwa das, was Kompakt-Kombis zu bieten haben.

Die Cross-Version ist wie beim gerade vorgestellten Fiat Panda Cross gleichzeitig die Top-Ausstattung des Freemont: Den Einstieg markiert hier der Zweiliter-Diesel mit 140 PS und vollem Verwöhnprogramm ab 32 490 Euro. Mit Allrad geht natürlich auch, aber nur in der 170 PS-Version für 37 490 Euro, der stärkere Motor mit Frontantrieb ist ab 33 990 Euro zu haben.

Gegenüber der Normalversion wurde die Optik ein bisschen rustikaler, serienmäßig sind 19 Zoll-Alus, dazu innendrin neue Stoff-Leder-Sitzbezüge und Leder an Lenkrad und Schaltknauf.

Beim ersten Kennenlernen konnte der Cross seine US-Herkunft nicht verleugnen. Man sitzt hoch und bequem, hat alles im Blick, Platz ist reichlich da. Und die Automatik gibt den Cowboy. Anders ausgedrückt: Wer es gerne eher entspannt angehen lässt und immer viel(e) im Auto dabei hat, kann im Freemont durchaus sehr glücklich werden.

Der Komfort-Faktor ist hoch, die Bedienung eher einfach. Und eine Portion Freiheit und Abenteuer fahren auf jedem Meter mit – trotz Fiat-Logo vorne wie hinten…

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