Archiv der Kategorie: Uncategorized

Ein Defender zum Treten – für 13 700 Euro

Auch wenn heute nicht der 1. April ist: Land Rover enthüllt auf der IAA allen Ernstes eine Tretauto-Studie seiner Allradikone Defender. Die Briten waren ja immer schon für ihren ungewöhnlichen Humor bekannt…

Gedacht ist das Teil als „exklusives Sammlerobjekt“. es soll ab Mitte 2016 verkauft werden. Land Rover feiert damit auf der IAA eines der berühmtesten Automodelle der Welt: das seit 1948 zuerst als Land Rover und dann als Defender produzierte Kultobjekt, dessen Fertigung in England sich dem Ende zuneigt.

Das 1,40 Meter lange und 57 Zentimeter breite Tretauto wird von Land Rover-Spezialisten in Handarbeit hergestellt. In seinem Design finden sich zahlreiche Anklänge an den legendären „Huey“ – das allererste Vorserienmodell, dem sein Kennzeichen „HUE 166“ zu seinem Spitznamen verhalf. Die Karosserie der Tretauto-Studie erhielt eine Lackierung in Loire Blue, ein Farbton, der auch in der Palette des „großen“ Defender enthalten ist. Beim späteren Serienmodell werden dann individuelle Fahrgestellnummern und Kennzeichen die Authenzität des Modells unterstreichen.

Ganz billig wird der Spaß nicht: Land Rover rechnet für die Produktionsversion des Defender-Tretautos mit einem Preis von zirka 10 000 Britische Pfund (umgerechnet etwa 13 700 Euro).

Porsche Mission E jagt Tesla Model S

Die Stuttgarter wollen auf der IAA definitiv zeigen, wer in Sachen E-Antrieb vorne ist. Mit dem ersten rein elektrischen Porsche überhaupt liefert die VW-Tochter einen echten Messe-Höhepunkt.

Und hier, weil’s so schön ist, die Verlautbarung im O-Ton:

„Mit dem Mission E stellt Porsche auf der IAA in Frankfurt den ersten rein elektrisch angetriebenen viersitzigen Sportwagen der Markengeschichte vor. Die Konzept-Studie vereint das unverwechselbar emotionale Design eines Porsche, überragende Fahrleistungen und die zukunftsweisende Alltagstauglichkeit des ersten 800-Volt-Antriebs. Die Eckdaten des faszinierenden Sportwagens: Vier Türen und vier Einzelsitze, über 600 PS (440 kW) Systemleistung und über 500 Kilometer Reichweite. Allradantrieb und Allradlenkung, Beschleunigung in unter 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h und eine Ladezeit von rund 15 Minuten für 80 Prozent der elektrischen Energie. Die Instrumente werden mittels Blick- und Gestensteuerung bedient, teilweise sogar über Hologramme – intuitiv und mit maximaler Fahrerorientierung durch automatische Einstellung auf die Fahrerposition.


Der Antrieb: Mehr als 600 PS mit Technologien aus dem Langstrecken-Rennsport
Der Antrieb des Mission E ist völlig neu und dennoch typisch Porsche: Erprobt im Motorsport. Zwei permanent-erregte Synchronmotoren (PSM), ähnlich wie sie im diesjährigen Le-Mans-Sieger 919 Hybrid eingesetzt werden, beschleunigen den Sportwagen und gewinnen beim Bremsen Energie zurück. 24 Stunden sportliche Höchstleistung und ein Doppelsieg sind für einen Porsche die beste Empfehlung. Zusammen leisten sie über 600 PS, katapultieren den Mission E in weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h. Zu ihrem hohen Wirkungsgrad, der hohen Leistungsdichte und der konstanten Kraftentfaltung kommt ein weiterer Pluspunkt: Anders als heutige E-Antriebe entfalten sie ihre volle Leistung auch beim mehrmaligen Beschleunigen in kurzen Abständen. Der bedarfsgesteuerte Allradantrieb mit Porsche Torque Vectoring, also der automatischen Verteilung des Drehmoments auf die einzelnen Räder, bringt die Kraft auf die Straße, die Allradlenkung gibt sportlich präzise die gewünschte Richtung vor. Damit ist der Mission E fit für die Rundstrecke, auf der Nürburgring-Nordschleife bleibt er unter der Acht-Minuten-Marke.

Alltagstauglichkeit: komfortables und schnelles Laden, über 500 Kilometer Reichweite
Zu einem Porsche gehört nicht nur emotionale Sportlichkeit, sondern auch hohe Alltagstauglichkeit. Deshalb kann der Mission E mit einer Batterieladung über 500 Kilometer weit fahren und in rund einer Viertelstunde Energie für etwa 400 Kilometer nachtanken. Der Grund: Als Pionier setzt Porsche erstmals die 800-Volt-Technik ein. Die Spannungsverdoppelung im Vergleich zu aktuellen Elektrofahrzeugen mit 400 Volt birgt mehrere Vorteile: Kürzere Ladezeiten und weniger Gewicht, weil leichtere Kupferkabel mit reduziertem Querschnitt zum Energietransport ausreichen. Ein verschiebbares Segment im linken, vorderen Kotflügel vor der Fahrertür gibt den Zugang zum Ladeanschluss für das innovative “Porsche Turbo Charging” frei: Über den 800-Volt-Anschluss ist die Batterie in rund 15 Minuten zu etwa 80 Prozent wieder geladen – eine Rekordzeit für Elektrofahrzeuge. Alternativ kann der Technologieträger aber auch an eine übliche 400-Volt-Ladestation angeschlossen oder ganz komfortabel in der heimischen Garage induktiv mit Energie versorgt werden. Dafür genügt es, über einer im Boden eingelassenen Spule zu parken, die dann die Energie drahtlos an ihr Gegenstück im Wagenboden überträgt.

Tiefer Schwerpunkt für überlegene Fahrdynamik
Und noch etwas gehört zu einem Porsche-Sportwagen: Ein Leichtbaukonzept mit optimaler Gewichtsverteilung und tiefem Schwerpunkt. Die im Wagenboden liegende Unterbodenbatterie auf Basis der neuesten Lithium-Ionen-Technologie erstreckt sich auf voller Länge zwischen Vorder- und Hinterachse. Das Gewicht verteilt sich so gleichmäßig auf beide Antriebsachsen und sorgt für eine ausgewogene Balance. Zudem liegt der Schwerpunkt des Sportwagens dadurch extrem niedrig. Beides steigert die Performance und das Sportwagengefühl signifikant. Insgesamt besteht die Karosserie aus einer funktionalen Mischung von Aluminium, Stahl und kohlefaserverstärktem Kunststoff. Aus Carbon entstanden die Räder: Mission E steht auf Breitreifen mit 21 Zoll großen Rädern vorn und 22 Zoll-Rädern hinten.

Das Design: Faszinierender Sportwagen mit Porsche-DNA
Jeder Quadratzentimeter, jeder Winkel, jeder Radius des Mission E spiegelt vor allem eines wider: Emotionale Sportlichkeit in bester Porsche Design Tradition. Ausgangspunkt: Die Skulptur einer 130 Zentimeter flachen Sportlimousine mit den Attributen der Sportwagen aus Zuffenhausen. Mit sichtbaren Innovationen wie der integrierten Aerodynamik. Markante Luftein- und -auslässe an Front, Seite und Heck kennzeichnen die komplett durchströmte Karosserie, damit steigen Effizienz und Performance. So verbessern integrierte Luftführungen die Umströmung der Räder, Auslässe in den Flanken verringern den Überdruck in den Radhäusern und damit den Auftrieb.

Die sehr reduziert modellierte Front zeigt die klassische Porsche-Pfeilung und verbindet die Konzeptstudie mit dem 918 Spyder und Porsche-Rennwagen. Neuartige Matrix-LED-Scheinwerfer im markentypischen Vier-Punkt-Lichtdesign ziehen den Blick an. Schwebend in den durchströmten Lufteinlass integriert, verleihen sie der Front ihren futuristischen Charakter. Die vier LED-Einheiten gruppieren sich um einen flachen Sensor für Assistenzsysteme, dessen Umrandung als Blinker fungiert. Ausgeprägte vordere Kotflügel und der extrem flache Haubenschnitt zitieren das Design des 911. Wie beim 911 GT3 RS zieht sich eine breite, geprägte Vertiefung von der übergreifenden vorderen Kofferraumhaube über das Dach. Auch die seitliche Fensterlinie erinnert an den 911 mit einem wesentlichen Unterschied: Zwei gegenläufig öffnende Türen ermöglichen komfortables Einsteigen – ohne B-Säule. Noch ein Unterschied: Statt klassischer Außenspiegel sitzen an den Flanken unauffällige Kameras, Bausteine der herausragenden Aerodynamik.

Das Heckdesign unterstreicht die sportwagentypische Architektur. Die schlanke Kabine mit ihrer beschleunigten, nach hinten eingezogenen Heckscheibe schafft den Raum für deutlich ausgeformte hintere Kotflügel, wie sie nur ein Porsche haben kann. Ein dreidimensionaler, von innen illuminierter “PORSCHE”-Schriftzug schwebt unter einem über die volle Breite durchgehenden Lichtbogen in einem schwarzen Glaselement.

Das Interieur: Leicht und offen mit vier Einzelsitzen
Das Interieur des Mission E transferiert alle traditionellen Porsche-Gestaltungs-Prinzipien in die Zukunft: Offenheit, Purismus, klare Architektur, Fahrerorientierung und Alltagstauglichkeit. Das vollelektrische Antriebskonzept erlaubte dabei eine völlig neue Interpretation. Der fehlende Getriebetunnel etwa öffnet den Raum, lässt alles leichter und luftiger wirken. Rennschalensitze standen für die vier Einzelsitze Pate, ihr leichter Aufbau spart Gewicht und gibt den Insassen bei dynamischer Fahrweise sicheren Seitenhalt. Zwischen den Vordersitzen zieht sich die Mittelkonsole zur Armaturentafel, elegant geschwungen wie eine Brücke und deshalb unten offen.

Das Anzeige- und Bedienkonzept: Intuitiv, schnell und ablenkungsfrei
Vor dem Fahrer eröffnet sich die neue Welt eines innovativen Anzeige- und Bedienkonzeptes: Intuitiv, schnell, ablenkungsfrei – geschaffen für einen Sportwagen von morgen. Das filigrane Fahrerdisplay ist gebogen, flach und freistehend. Das dargestellte Kombiinstrument zeigt fünf Rundinstrumente – erkennbar Porsche aber virtuell dargestellt in OLED-Technologie, also mittels organischer Leuchtdioden. Sie sind den Fahrer-relevanten Funktionsthemen Connected Car, Performance, Drive, Energie und Sport Chrono zugeordnet. Genauso innovativ die Ansteuerung: Ein Eye-Tracking-System erkennt mittels Kamera, auf welches Instrument der Fahrer schaut. Per Tastendruck am Lenkrad aktiviert der Fahrer das entsprechende Menü und kann darin navigieren – ebenfalls im Zusammenspiel von Blickerkennung und manueller Bestätigung. Damit nicht genug: In einem sogenannten Parallaxe-Effekt folgt das Display Sitzposition und Körperhaltung des Fahrers. Setzt er sich tiefer, höher oder neigt sich zur Seite, reagiert die 3D-Darstellung der Rundinstrumente und bewegt sich mit ihm. Dadurch bleibt beispielsweise ausgeschlossen, dass das Lenkrad wichtige Informationen teilweise verdeckt. Alle relevanten Informationen wie etwa die Geschwindigkeit folgen immer dem Blickwinkel des Fahrers.

Selbst Fahrspaß kann Mission E darstellen: Eine Kamera im Innenspiegel erkennt die gute Laune und zeigt sie als Emoticon im Rundinstrument an. Der Spaßfaktor lässt sich zusammen mit individuellen Informationen wie Strecke oder Geschwindigkeit speichern oder via Social-Media-Anbindung den Freunden mitteilen.

Holografisches Display mit berührungsfreier Gestensteuerung
Die gesamte Armaturentafel steckt voll neuer Ideen. Die Teilung in zwei dreidimensional strukturierende Lagen verstärkt den Eindruck von Leichtigkeit und Übersichtlichkeit. Die obere Lage trägt das Fahrerdisplay, zwischen den Ebenen liegt ein holografisches Display, das sich bis weit in die Beifahrerseite zieht. Es zeigt individuell wählbare Apps, die im Raum gestaffelt und nach Priorität geordnet eine dreidimensionale Tiefenwirkung erzeugen. Über die Apps steuert der Fahrer – oder Beifahrer – primäre Funktionen: Medien, Navigation, Klima, Kontakte und Fahrzeug – berührungsfrei. Alleine durch Gesten, die von Sensoren erkannt werden, wird das gewünschte Symbol aktiviert. Greifen heißt auswählen, ziehen bedeutet steuern. Ergänzend kann er über ein Touch-Display in der Mittelkonsole sekundäre Funktionen steuern, beispielsweise detailliertere Informationsmenüs.

Über Porsche Car Connect lässt sich das Konzeptfahrzeug zudem per Tablet von außen konfigurieren. Mit Hilfe der “Over The Air- und Remote-Services” lässt sich der Funktionsumfang des Fahrzeugs quasi über Nacht erweitern. Für den Reiseführer oder weitere Funktionen für Fahrwerk, Motor oder Infotainment-System genügt ein einfaches Update über das integrierte High-Speed Datenmodul. Updates startet der Fahrer einfach über den Porsche Connect Store per Smartphone oder Tablet. Weiterhin ermöglicht Porsche Connect den direkten Kontakt zum Porsche-Zentrum für eine Remote Diagnose oder zur Vereinbarung von Terminen. Eine weitere Funktion der integrierten Remote Services ist der digitale Schlüssel, der über das Porsche Connect Portal versendet werden kann. Damit lassen sich die Türen nicht nur vom Besitzer öffnen, sondern zum Beispiel auch von Freunden oder der Familie. Nach erfolgreicher Authentifizierung kann der Schlüssel in einem zeitlich und örtlich festgelegten Rahmen verwendet werden.

Buchstäblich als Blickfang dienen die virtuellen Außenspiegel: Die unteren Ecken der Frontscheibe spiegeln die Bilder der Außenkameras in den vorderen Kotflügeln wider. Vorteil: Der Fahrer hat die Bilder und die Umgebung besser im Blick. Zusätzlich können dort Sicherheitsinformationen aktiv angezeigt werden.„

Bentayga – das schnellste SUV der Welt

301 Stundenkilometer mit einem solchen Brummer. Bentley proudly presents: The fastest SUV in the world.

Sein Name: Bentayga. Sein Auftrag: Luxus und Leistung vom Feinsten. Mit einem kurzen Video und ein paar Bildern von einer Höchstgeschwindigkeits-Teststrecke wollen die Briten zeigen, dass es ihr IAA-Debütant wirklich drauf hat. Ganz kurz wird ein Blick auf einen Digitaltacho eingeblendet, auf dem die magische Zahl 301 zu erkennen ist.

„Bentayga will be the fastest, most powerful SUV in the world“, resümierten die Bentley-Mannen voller Stolz. Und ihren Zwölfzylinder definieren sie als dem technisch fortgeschrittensten der Welt mit der besten Kombination aus Leistung, Drehmoment und Luxus überhaupt. Britisches Understatement klingt anders. Aber Klappern gehört auch bei einem Nobelhobel zum Handwerk. Auch der abschließende Satz hat es in sich: „Performance of this nature is rare in any car. It was unheard of in an SUV – until now.“

Whouw!

Rock me, A…dam S

Er ist alles außer niedlich und schon gar nicht langsam – so hat sich der neue Adam Rocks S im Frühjahr auf der Amsterdam International Motorshow vorgestellt. Ab sofort spurtet der Mini-Crossover mit Rennambitionen auch zu den Kunden.

Der kleine Opel-Flitzer ist jetzt zum Preis von 19 990 Euro bestellbar. Dafür gibt’s eine Symbiose aus Abenteuerlust und Sportlichkeit. Von außen zeigt der Adam Rocks S seinen unzweifelhaft vorhandenen Charme auf 3,75 Metern Länge; unter der Motorhaube werkelt der durchzugsstarke 1,4-Liter-Turbo mit 150 PS.

Im Innenraum glänzt der Newcomer mit den Adam-typischen Ausstattungs- und Individualisierungsmöglichkeiten samt IntelliLink-Infotainment-Technologie. Auch der Online- und Service-Assistent Opel OnStar ist im Lifestyle-Flitzer optional erhältlich. „Damit sind beste Unterhaltung und höchste Sicherheit auf der Fahrt garantiert“, heißt es bei den Rüsselsheimern.

Neuer Motor für den Land Cruiser

Für den Land Cruiser hat Toyota ab August einen komplett neu entwickelten 2,8-Liter-Turbodiesel im Angebot. Der 177 PS starke Vierzylinder erfüllt die Euro-6-Abgasnorm und ersetzt den bisherigen 3,0-Liter-Diesel des als Drei- und Fünftürer lieferbaren Offroaders.

In Verbindung mit einem neuen 6-Gang-Automatikgetriebe wurden laut Toyota „Effizienz und Fahreigenschaften verbessert“. Der Vierzylinder erreicht zwischen 1.600 und 2.400 U/min ein maximales Drehmoment von 450 Nm und beschleunigt den Land Cruiser in 12,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Der Fünftürer benötigt mit dem neuen Aggregat 7,4 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 194 g/km entspricht. Der Verbrauch des Dreitürers liegt bei 7,2 Litern (190 g/km CO2).

Ist der neue 2,8-Liter-Turbodiesel an das manuelle 6-Gang-Getriebe gekoppelt, erreicht er sein maximales Drehmoment von 420 Nm zwischen 1.400 und 2.400 U/min. Den Sprint auf 100 Kilometer absolviert diese Version in 12,1 Sekunden. Der Verbrauch ist identisch mit dem der Automatikvariante.

Die Preise nennt Toyota noch nicht. Derzeit geht es bei 40 550 Euro los.

Britische Allrad-Rakete auf dem Ring

Mit dem Allrad-F-Type durch die Eifel, auf Landstraßen und Autobahnen. Und dann gleich auf die Grand Prix-Strecke des Nürburgrings – ein echtes Aha-Erlebnis.

380 oder 550 PS unter dem Gesäß in solch einem fahraktiven Gerät machen wirklich unglaublich Spaß.

Nachzulesen aus berufener Feder – der Autothemen-Mann ist ein bisschen fremdgegangen… Und schaut mal genau hin, wer da am Steuer sitzt!

Und hier ist der der Link zur Jaguar-Story. Viel Spaß!

Der Verbrenner hat noch eine große Zukunft

Totgesagte leben länger: Laut Zulieferer und Entwickler Bosch hat der Verbrennungsmotor seinen Zenith noch längst nicht überschritten, sondern seine beste Zeit noch vor sich. Vor allem in Sachen mit der Hybridisierung und einer noch effektiveren Abgasreinigung sehen die Bosch-Experten noch ein erhebliches Evolutions-Potenzial.

Laut einer Schätzung werden auch in fünf Jahren noch weit mehr als 90 Prozent aller Neufahrzeuge einen Verbrenner für fossile Kraftstoffe unter der Haube haben. Deswegen gewinnt eine moderne Einspritz- und Abgastechnologie immer mehr an Bedeutung. Beim

Benziner etwa wird durch eine Direkteinspritzung mit 350 statt wie bisher 200 bar der Kraftstoff feiner zerstäubt, es entstehen deutlich weniger Partikel. Noch wichtiger ist aber laut Bosch-Geschäftsführer Rolf Bulander die Weiterentwicklung des Selbstzünders: „Der Diesel ist eine Schlüsseltechnologie, um die CO2-Flottenziele zu erreichen – insbesondere in Europa geht es ohne den Selbstzünder nicht.“ Ein Schlüssel zu Clean-Dieseln ist die so genannte Denoxtronic, die Stickoxide um bis zu 95 Prozent reduzieren kann – und das auch im realen Fahrbetrieb, nicht nur auf dem Prüfstand.

An der zunehmenden Teil-Elektrifizierung der Verbrenner führt aber kein Weg vorbei: Im Jahr 2025 werden laut Bosch rund 15 Prozent aller weltweit gebauten Neufahrzeuge zumindests einen Hybridantrieb haben, in Europa sogar mehr als ein Drittel. Bulander: „Mit Elektrifizierung steht dem Verbrenner die beste Zeit noch bevor.“ Denn die Fahrzeuge würden effizienter, sauberer und vermittelten durch den zusätzlichen elektrischen Antrieb sogar noch mehr Fahrspaß.

i30: Hyundai zündet den Turbo

Die aktuelle i30-Generation von Hyundai verkauft sich – völig zu Recht – ziemlich gut. Eher aus sachlichen, denn aus emotionalen Gründen. Doch das wollen die Koreaner jetzt ändern. Mit der Turbo-Version.

Bisher war beim i30 bei 135 PS Schluss, dank Turboaufladung reicht die Leistungsspanne jetzt bis 186 PS. Das ist nach wie vor nicht rekordverdächtig, aber schon mal eine deutliche Absichtserklärung: Hyundai Motors Deutschland-Chef Markus Schrick will mehr Emotionen reinbringen, zusätzlich zum schon ziemlich gelungenen Design auch das Herz der Klientel ansprechen, die es eher zügig mag.

Der Turbo ist ein guter Ansatz. Vor allem, weil er sehr „aggressiv eingepreist ist“, so Schrick. 23 850 Euro für einen sehr gut ausgestatteten und verarbeiteten Kompakten mit 189 Pferdchen und fünf Türen sind eine klare Ansage an die Konkurrenz. Beim Erstkontakt zeigte der Turbomotor sehr feine Manieren, er zieht schon von unten ordentlich raus und legt obenrum so richtig schön kräftig zu – Turbo eben. Das Triebwerk bleibt wie das ganze Auto sehr ruhig, die bisher oft als zu gefühllos gescholtene Lenkung wurde überarbeitet und liefert jetzt mehr Rückmeldung.

8 Sekunden, 219 km/h – damit wir auch diese zwei wichtigen Daten abgearbeitet hätten. Unterm Strich ist die neue i30-Version eine erfreuliche Ergänzung der Baureihe. Man darf gespannt sein, was die für Ende des Jahres angekündigten  Dreizylinder-Turbomaschinchen mit dem Kompakten und seinen kleineren Brüdern anstellen.

GTI-Treffen 2015: Heiße Premieren, heiße Autos

Liebe Freunde der gepfegt-dynamischen Fortbewegung: Der Wörthersee lockt – mit subjektiv leicht abnehmender Tendenz – nach wie vor die Massen.

Hier und jetzt in autothemen.com: Das GTI-Treffen 2015, das 34., in Bildern und Impressionen. Genießt es, wie ich meinen Besuch genossen habe, es sind echt coole Sachen dabei! Viel Spaß!

Audi Q7: Der Assistenz-Weltmeister

31 (inWorten: einunddreißig) Assistenzsysteme kann man sich in seinen neuen Audi Q7 einbauen lassen, wenn man genug Kleingeld übrig hat. 31! Ein paar davon hat Autothemen schon vor dem Marktstart am 12. Juni ausprobiert.

Das etwas verkürzte und deutlich erleichterte SUV schaut richtig gut aus, fährt sich knackig und durchaus dynamisch. Es startet mit zwei Dreiliter-Motoren: TDI mit 272, TFSI mit 333 PS. Das sollte leistungsmäßig reichen. Serie sind eine Achtgang-Tiptronic und quattro-Antrieb.

Platz gibt es reichlich für fünf, maximal sogar sieben Passagiere. Und sechs Kindersitz-Befestigungen sind möglich! Die Bedienung ist trotz aller Technik ziemlich einfach, natürlich passt die Verarbeitungsqualität erstens zu Audi und zweitens zur Preisliste, die bei 60 900 Euro für den Diesel startet und nach oben ziemlich weit offen ist. Sonderausstattungen gibt es en masse.

Gut, und was ist jetzt assimäßig drin? So bekannte Sachen wie der Abstandshalter zum Beispiel oder der Spurwarner. Der Stauassistent ist so eine Art Soft-Einführung zum pilotierten Fahren, er übernimmt bis 65 km/h fast die komplette Arbeit. Natürlich gibt es einen City-Notbremser. Aber auch einen Abbiege-Warner, wenn Querverkehr übersehen wurde. Beim Rückwärtsausparken warnt ein eifriger Helfer vor Querverkehr, wer nach dem Einparken beim Türöffnen parallel fahrende Fahrzeuge übersieht, wird vom Aussteige-Assi gewarnt. Ein- und Ausparken kann der Q7 (fast) ganz allein links, recht, quer und längs. Und mit ein paar Drehungen am MMI-Stellrad können sogar Anfänger einen fetten Anhänger anständig rückwärts rangieren.

Mords viel Elektronik also im neuen Flaggschiff aus Ingolstadt. Aber so intelligent verpackt, dass man mit ihrer Komplexität gut klar kommen kann.

Audi Q7 2015

Mercedes macht die G-Klasse noch fitter

Fitness-Kur für die Gelände-Ikone aus Stuttgart: Mehr Leistung, weniger Verbrauch, weniger Abgase, mehr Spaß – diese Kombination kann sich bei einem automobilen Oldie (35) doch wirklich sehen lassen.

Mercedes-Benz schickt künftig alle Modelle der G-Klasse mit bis zu 16 Prozent mehr Leistung und weniger Verbrauch auf die Straße und ins Gelände. Etwa den G 500 mit einem neuen 4,0-Liter-V8-Biturbomotor. Alle Motorisierungen erfüllen die Anforderungen der höchsten Emissionsklasse Euro 6. Ein neu abgestimmtes Fahrwerk sowie eine feinfühligere ESP-Regelung erhöhen laut Mercedes-Sprecher Christian Anosowitsch Fahrstabilität, Sicherheit und Straßenkomfort.

Ebenfalls aufgewertet wurden Exterieur und Interieur. Gleichzeitig geht eine exklusive AMG Sonderedition an den Start.

Der neue V8-Motor mit vier Litern Hubraum, Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung, der bereits im Showcar G 500 4×4² präsentiert wurde, feiert jetzt seine Weltpremiere in der G-Klasse. Er basiert auf der von Mercedes-AMG entwickelten V8‑Motorengeneration, die bereits den Mercedes-AMG GT und den Mercedes-AMG C 63 zu außerordentlichen Fahrleistungen beflügelt. Für die G-Klasse wurde er modifiziert und leistet in dieser Version 422 PS bei einem Drehmoment von 610 Newtonmetern.

Die Modelle auf einen Blick

Modell Zyl. ccm kW/PS Nm 0-100 km/h in s*
G 350 d 6V 2987 180/245 600 8,9
G 500 8V 3982 310/422 610 5,9
AMG G 63 8V 5461 420/571 760 5,4
AMG G 65 12V 5980 463/630 1000 5,3