Archiv der Kategorie: Auto und Mobilität

Aktuelle Meldungen aus dem bereich Autos, Hersteller und Zubehör

Jaguar macht die A-Säule durchsichtig

Die unsichtbare A-Säule
Die unsichtbare A-Säule lässt den Blick auf die Fußgängerin links zu. Foto: Jaguar

Und nicht nur das: Auch die übrigen Säulen zwischen Dach und Karosse werden dank einer neuartigen Kameratechnik transparent.

Ein 360°-Rundumblick ohne störende Unterbrechung durch die A-, B- und C-Säule ist das Ziel des Jaguar-Projekts. Dazu liefern spezielle Digitalkameras präzise Live-Aufnahmen der Außenbereiche des Fahrzeugs, die normalerweise im toten Winkel der A-, B- und C-Säulen verborgen liegen. Nahtlos in die Dachsäulen eingebettet, zeigen hochauflösende Bildschirme die erfassten Außenbereiche. Durch die transparent dargestellten Fahrzeugsäulen vergrößert sich der Blickwinkel – für mehr Sicherheit im Verkehr.

„Dank der Rundumsicht lassen sich andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer oder andere Fahrzeuge sofort erkennen und die Schrecksekunde bei deren Auftauchen aus dem toten Winkel ist endgültig passé“, heißt es bei Jaguar. In Kombination mit dem Head-Up-Display ist die Technologie in der Lage, den Piloten über die Bewegungen der Verkehrsteilnehmer mit Hilfe einer farblich hervorgehobenen Anzeige im Sichtfeld des Fahrers zu informieren.

Egal, ob der Fahrer zum Abbiegen ansetzt, für ein Überholmanöver einen Blick über die Schulter wirft oder an eine Kreuzung gelangt – sofort zeigen die Dachsäulen der betreffenden Fahrzeugseite die Echtzeit-Bilder der Digitalkameras und bieten dem Fahrer freie Sicht für besten Überblick. Wann das System erstmals in Serie eingesetzt wird, verriet Jaguar noch nicht.

Führerlos durchs Parkhaus

i3
Ganz alleine ist der i3 im Parkhaus unterwegs. Fotos: BMW

Wenn das nicht eine tolle Innovation ist: BMW stellt auf der CES in Las Vegas einen i3 vor, der sich seinen Platz im Parkaus selbst sucht. Und seinen Fahrer anschließend am Eingang erwartet. Ein Traum – etwa nach einem Champions League-Spiel in der Arena…

Der vollautomatisierte Remote Valet Parking Assistant im Forschungsfahrzeug kombiniert die Informationen der Laserscanner mit dem digitalen Lageplan eines Gebäudes, zum Beispiel eines Parkhauses.

Aktiviert der Fahrer per Smartwatch den vollautomatisierten Remote Valet Parking Assistant, steuert das System das Fahrzeug selbstständig durch die Etagen, während der Fahrer bereits ausgestiegen und zum Beispiel schon auf dem Weg zu seinem Geschäftstermin ist.

„Dabei erkennt der vollautomatisierte Remote Valet Parking Assistant nicht nur bauliche Gegebenheiten des Parkhauses, sondern über die Fahrzeugsensorik auch Hindernisse, die unerwartet auftreten – etwa falsch abgestellte Fahrzeuge –, und umfährt diese ebenso zuverlässig“, beruhigt BMW sensible Autobesitzer.

Ist der i3 auf dem Stellplatz angekommen, verriegelt sich das Fahrzeug und wartet darauf, per Smartwatch und Sprachbefehl gerufen zu werden. Der elektronische Assistent berechnet dann die exakte Zeit bis zur Ankunft des Fahrers am Parkhaus und lässt den i3 so starten, dass er rechtzeitig am Parkhausausgang vorfährt.

BMW schafft es durch die Verbindung von Fahrzeugsensorik und digitalem Lageplan, das Fahrzeug vollautomatisiert zu steuern. Damit wird eine Abhängigkeit vom GPS-Signal vermieden, welches in Parkhäusern ungenau bis nicht vorhanden ist. Weil das Forschungsfahrzeug neben den Lasersensoren auch die Recheneinheiten und die notwendigen Algorithmen an Bord hat, kann es seine exakte Position ermitteln, die Umgebung perfekt überwachen und selbstständig vollautomatisiert navigieren. „Eine aufwendige Ausstattung zum Beispiel von Parkhäusern mit Infrastruktur, um Fahrzeugen die sichere Orientierung und Navigation zu ermöglichen, ist nicht nötig“, so die BMW-Entwickler.

Maybach kostet ab 134.053,50 Euro

Mercedes-Maybach S 600 (X 222) 2014

134.053,50 Euro – man beachte die 50 Cent hintendran – muss man mindestens für eine nagelneue Mercedes-Maybach S-Klasse hinlegen.  Dafür gibt es dann einen V8-Biturbo im Mercedes-Maybach S 500 mit 455 PS, reichlich Luxus und viel Platz – vor allem im Fond.

„Die Mercedes-Maybach S-Klasse ist ganz bewusst für den Chauffeurbetrieb konzipiert“, heißt es in Stuttgart. Zwar müssten Fahrer und Beifahrer „keinerlei Abstriche gegenüber einer normalen S-Klasse machen“. Aber die Musik, die spielt schon hinten: Die im Fond leiseste Limousine der Welt hat einen um 20 Zentimeter verlängerten Radstand, dessen Segnungen komplett den hinteren Passagieren zu Gute kommen. Außerdem wurde durch die Linienführung des Daches die Kopffreiheit erhöht.

Topmodell der Über-S-Klasse ist der Mercedes-Maybach S 600 mit V12-Biturbo mit 530 PS, der aber dann schon flotte 187.841,50 Euro kostet. Im Februar 2015 startet die Markteinführung. Bestellt werden können die neuen Modelle ab sofort.

367 PS im Audi RS 3 Sportback

Audi RS 3 Sportback

Schon die nackten Daten machen Lust auf die erste Probefahrt. Audi hat mit dem neuen RS 3 Sportback wieder mal ein echt heißes Eisen im Feuer.

Mit einer Leistung von 367 PS und 465 Nm Drehmoment bringt  Audi nicht mehr und nicht weniger als den stärksten Kompakten im Premiumsegment. Mit seinem Turbo-Fünfzylinder beschleunigt der Fünftürer in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht bis zu 280 km/h. Der – eher theoretische – Normverbrauch: 8,1 Liter.

Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg: „Im neuen Audi RS 3 Sportback präsentieren wir unseren 2,5-Liter-Fünfzylinder in einer neuen Ausbaustufe – als stärksten Serienmotor im Modularen Querbaukasten.“

Eine Siebengang S tronic, die noch schneller schaltet als beim Vorgängermodell, leitet die Kraft des 2.5 TFSI auf den permanenten Allradantrieb quattro. Er arbeitet mit der radselektiven Momentenverteilung auf Basis einer intelligenten Software zusammen und ist „konsequent auf maximalen Fahrspaß ausgelegt“, so eine Audi-Sprecherin. Der neue Audi RS 3 Sportback lenkt direkt in die Kurven ein; bei niedrigem Reibwert der Fahrbahn lässt er sich auf Wunsch des Fahrers auch im kontrollierten Drift bewegen.

Die Auslieferung des starken Fünftürers beginnt im Sommer 2015. So lange heißt es noch: Bitte warten . . .

Noch verkleidet – der neue Skoda Superb

Superb
Der neue ŠKODA Superb. Foto: Skoda

Er hat ja nun schon ein paar Jährchen auf dem Buckel: Die noch aktuelle zweite Generation des Raumriesen Skoda Superb stammt von 2001. In Kürze bekommt er einen Nachfolger. Und der kann natürlich alles besser…

„Der neue Superb steht in den Startlöchern“, meldet die tschechische VW-Tochter. Diese Woche absolvierte das komplett neu entwickelte Skoda-Flaggschiff sein abschließendes Testprogramm unter anderem in Südeuropa.
Er soll in seiner dritten Generation „höchste Funktionalität mit verbesserten Package-Maßen“ verbinden. Also noch mehr Platz bieten. Sowohl für die Passagiere, als auch im Kofferraum. Und er soll „Spitzenwerte in Sachen Komfort, Infotainment undConnectivity, Sicherheit, Umwelt, Verbrauch und Performance“ bieten.Mitte Februar 2015 feiert der neue Superb Weltpremiere in Prag. Anfang März folgt die Vorstellung auf dem Genfer Autosalon. Die Markteinführung ist für Mitte 2015 geplant.
ŠKODA Superb
Der neue ŠKODA Superb. Foto: Skoda

 

Der letzte 918 Spyder ist verkauft

Porsche hat eine für 918 Menschen auf dieser Welt wohl eher erfreuliche, für den leer ausgegangenen Rest der Menschheit traurige Nachricht parat: Die Spyder sind alle!

„Mitte November wurde der letzte des auf 918 Einheiten limitierten Hybrid-Supersportwagens 918 Spyder verkauft“, so die Zuffenhauser. Mit 297 Fahrzeugen reisten die meisten Hybrid-Racer aus der Zuffenhausener Manufaktur in Richtung USA. „In Deutschland und China freuen sich je rund 100 Kunden über ihren Supersportwagen“, so die Mitteilung von heute, 10. Dezember.

100 Autos für 80 Millionen Menschen: Ich bin mal gespannt, ob ich trotz dieser homöopathischen Verdünnung im unteren Promillebereich hin und wieder mal einen 918er zu sehen kriege…

Anlass der Mitteilung war übrigens folgender, O-Ton Porsche: „Die Porsche AG steigerte ihre weltweiten Auslieferungen von Januar bis November dieses Jahres auf mehr als 169.000 Fahrzeuge und hat somit die Zahl des Gesamtjahres 2013 (exakt: 162.145 Neuwagen) übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielte der Sportwagenhersteller einen Zuwachs von 15 Prozent (Januar bis November 2013: 147.290 Fahrzeuge). Im Berichtsmonat November 2014 lieferte Porsche 17.700 Fahrzeuge aus – ein Viertel mehr gegenüber dem Vorjahresmonat.“

Mercedes GLE Coupé – eleganter Allradbulle

Mercedes GLE Coupé
Das neue Mercedes GLE Coupé. Fotos: Mercedes

 

Die Spatzen haben es längst von den Stuttgarter Dächern gezwitschert, aber erst jetzt hat Mercedes die Hüllen vom neuen GLE Coupé fallen lassen. Voila, hier ist der neue X6-Gegner.

Die Methode wirkt vertraut, ist aber auch beim neuen Sternenträger perfekt umgesetzt: bullige Basis, softes Design. „Dabei dominieren eher sportliche Coupé-Gene als die markanten Züge eines robusten SUV“, beschreiben die Väter des GLE ihre Zielrichtung. Neben reichlich Fahrdynamik auf der Straße soll auch der optische Auftritt beeindrucken.

Mit fließender Seitenlinie, gestrecktem und flachem Greenhouse, dem markanten Kühlergrill mit zentraler Chromlamelle und der Heckgestaltung zitiert das GLE Coupé besonders sportliche Mercedes-Modelle. Zur Premiere wird das GLE Coupé mit einer Leistungsbreite von 258 bis 367 PS als Diesel- oder Benzinmodell angeboten.

 Der GLE 450 AMG repräsentiert dabei erstmals eine neue Produktlinie bei Mercedes-AMG – die der AMG Sportmodelle. Immer an Bord des GLE 450 AMG ist neben der üppigen Serienausstattung mit dem Fahrdynamiksystem DYNAMIC SELECT, der Sport-Direktlenkung oder den markentypischen Fahrerassistenzsystemen auch das neunstufige Automatikgetriebe und der permanente Allradantrieb.
1106365_2237222_1024_767_14C1327_05 1106236_2236977_1024_680_14C1269_152 1106234_2236989_1024_681_14C1269_135 1106232_2236984_1024_681_14C1269_131 1106231_2236980_1024_681_14C1269_125 1106230_2236982_1024_681_14C1269_117 1106229_2236979_1024_681_14C1269_103

Gibt es wirklich echte Frauenautos?

Jazz
Die nächste Generation des Honda Jazz kommt nächstes Jahr zu uns. Foto: Honda

Frauenautos sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Der brave Honda Jazz brachte es gerade mal bei den wirtschaftlichsten Autos auf Platz 1. Die allermeisten Punkte und damit die Gesamtwertung holte die Mercedes S-Klasse.

Eine internationale Motor-Journalistinnen-Jury hat die Women’s World Car of the Year gewählt. Eine deutsche Kollegin ist dort interessanterweise nicht vertreten.

Denn generell stellt sich ja die Frage: Was ist ein Frauenauto? Oder: Gibt es überhaupt Frauenautos? Denn mit den allermeisten Modellen können eigentlich Frauen wie Männer fahren. Und über die Wahl des Untersatzes entscheiden möglicherweise bei Männlein und Weriblein unterschiedliche Kriterien und Geschmäcker. Aber letztlich sind doch meist der Geldbeutel und der geplante Einsatzzweck entscheidend.

Aber was soll’s: Die S-Klasse als Gesamtsieger – das nimmt auch den verbohrtesten Machos ein wenig Wind aus den Segeln. Von wegen: Frauen verstehen eh nichts von Autos…

Und hier alle Gewinner:

 

 

 

Rückblick: Bilder des Jahres (3)

BMW i8
Der BMW i8 in den Catskill Mountains über Los Angeles. Foto: autothemen.com

Die erste Ausfahrt mit dem Hybridsportler BMW i8 in den Hügeln über Los Angeles: Eine überaus eindrucksvolle Sache.

Klar haben die selbsternannten Wächter über die wahre Sportlichkeit gleich wieder abgewunken: Zu wenigen Bumms, zu schmnale Reifen, überhaupt gar kein echter Sportler…

Meiomei, die Typen haben Probleme. Denn jenseits allen PS-Fetischismus und der Diskussion um Zehntelsekunden steht doch fest: Für den ersten Versuch ist der i8 schon ganz gut gelungen. Und er liefert eine Menge Fahrspaß mit in etwa halbem Spritverbrauch gegenüber konventionellen und einigermaßen vergleichbaren Fahrzeugen.

Das ist doch schon mal einen lauten Applaus wert, finde ich.

Elektro-Autos kommen nicht ins Rollen

E-Golf
Auch der e-Golf hat das Geschäft mit den Stromern bisher nicht beflügeln können. Foto: VW

250.082 Pkw wurden im November zugelassen, in den ersten elf Monaten 2014 waren’s 2,8 Millionen – ein Plus gegenüber 2013 von 2,6 %. Wollen Sie wissen, wie viele davon E-Autos waren? Sie werden es nicht glauben!

Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) waren gerade mal 1,7 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit „alternativen Antriebsarten“ ausgerüstet. Mehr als die Hälfte mit einem Hybridantrieb (2.273). Und jetzt kommt’s, O-Ton KBA: „Mit den 630 Neuzulassungen im November wurden in 2014 bislang 7.518 E-Pkw neu in den Verkehr gebracht.“

Noch mal für Genießer: 630 der 250.082 im November neu angemeldeten Autos hatten einen Elektro-Antrieb. Das ist wirklich verflixt wenig, wenn man bedenkt, dass mittlerweile echte Big Player wie VW und BMW im E-Geschäft mit dabei sind. Hilft alles nichts, die Leute kaufen die Dinger trotzdem nicht.

Natürlich gibt es dafür gute Gründe: Hoher Preis, immer noch meist ungenügende Reichweite, mangelhafte Infrastruktur, Blockaden bei der Erzeugung und Verteilung von grünem Strom. In diesem Bereich wird sehr viel geredet, aber wenig getan.

Andere Länder sind schon wesentlich weiter. Und auch wenn sie das nur mit dem Zuckerbrot-Prinzip erreicht haben: Dann soll Frau Merkel halt auch endlich bei uns ihren großen Worten Taten folgen lassen und ihrem Finanzminister ein paar Millionen als Anschub-Förderung rausleiern.

Wenn es so weitergeht wie jetzt, wird es jedenfalls nichts mit den Stromern. Und das kann sich die Industrienation Deutschland eigentlich nicht leisten.

Rückblick: Bilder des Jahres (2)

 Porsche 918 Spyder
Porsche 918 Spyder. Fotos: autothemen.com

„Regenritt im Porsche 918 Spyder“ hat autothemen.com über die Mitfahrt in der Hybrid-Rakete geschrieben. Das Gefühl war trotz heftigen Regens ein ganz spezielles.

Wenn Verbrenner und E-Antrieb so richtig geballt loslegen, gibt es was auf die Magennerven. 887 PS sind ja auch eine ganze Menge.

Und bei dieser Art der Kraftentfaltung verblasste fast ein wenig meine Erinnerung an das Selberfahren im Bugatti Veryron mit 1001 PS…

Porsche 918 Spyder
Porsche 918 Spyder

 

Rückblick: Bilder des Jahres (1)

Foto

Das Jahresende naht. Zeit um zurückzuschauen und sich an besondere Momente zu erinnern. Ein kleiner Tipp: Klicken Sie das Bild oben doch mal an…

Hier die erste bildliche Erinnerung: Die erste Ausfahrt mit dem BMW 435i Cabrio. Nicht irgendwo, sondern im sonnigen Nevada. Genauer gesagt: im Valley of Fire bei Las Vegas.
media.media.e4667877-60f8-4af3-bac7-06486ca84252.normalized

Schön war’s, allerdings ging’s eher ruhig voran: Teilweise nur mit 25 m/h…also in etwa wie in der 30er-Zone.                        Fotos: autothemen.com

 

Volvo crasht den XC90

Volvo XC90 Crashtest
Volvo XC90 Crashtest. Fotos: autothemen.com

Ein oranger Blitz, ein Straßengraben – und ein Flug in die Prärie. Willkommen beim Volvo-Crashtest jenseits der starren Barrieren.

In Göteborg hat Volvo jetzt gezeigt, wie der nächstes Jahr debütierende XC90 zum „sichersten SUV der Welt“ werden soll. Nämlich durch das übliche System an Crashboxen, Airbags und dergleichen – auf hohem Volvo-Niveau. Und dank der neuen „Run-off-Road-Protection“, die eingreift, wenn ein Wagen von der Straße abkommt.

Diese unkalkulierbaren Kräfte sind nur sehr schwer in den Griff zu bekommen. Volvo macht das mit blitzschneller Erfassung der Situation, mit einem speziellen Gurtstrafferprogramm (ähnlich dem Mercedes Presafe) und neuartigen Vordersitzen, die beim Aufprall zirka 5 Zentimeter zusammensacken – und damit die einwirkenden Kräfte auf bis ein Drittel reduzieren können.

Dahinter steckt Volvos „Vision 2020“: Ab diesem Jahr soll kein Insasse eines Volvo mehr schwer verletzt oder gar getötet werden. Die Dummies im Crash-Auto hätten den jähen Flug übrigens gut überstanden, hier es nach Auswertung der Flugdaten.

Die Edition der Weltmeister

So eine F1-WM muss man feiern – dachte man sich ganz richtig bei Mercedes. Und legte eine ganz spezielle Edition auf. Zum Preis von 629 510 Euro – für zwei Autos!

Lewis Hamilton und Nico Rosberg haben selbst Ideen eingebracht – sagt man bei Mercedes. Hamilton, nach denkwürdigen Zweikämpfen Formel 1-Titelträger der Saison 2014, schlug den farblichen Grundtenor Schwarz vor. Rosberg, sein stärkster Kontrahent bei den diesjährigen Rennen, wählte Weiß.

Beide Modelle fertigt Mercedes-Benz nur 19 Mal. Aber eigentlich ist jedes Modell der „World Championship 2014 Collector’s Edition“ ein Unikat: Denn jedes einzelne Auto  ist durch spezifische Ausstattungsdetails unverwechselbar  einem der diesjährigen 19 Formel 1-Rennkurse gewidmet.

Der AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor der beiden Sondermodelle des Mercedes-AMG SL 63 leistet 585 PS und  sorgt mit 900 Newtonmeter Drehmoment für fulminaten Schub. Beide sind auf weltmeisterliche 300 km/h entriegelt und damit echte High-Performance Roadster.

Sowohl das Lewis Hamilton als auch das Nico Rosberg Modell ist voll ausgestattet. Dazu zählen unter anderem das AMG Driver‘s Package, zahlreiche Assistenzsysteme, AMG Sportfahrwerk, AIRSCARF, Soundsystem Bang & Olufsen Beo Sound AMG, Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL sowie AMG Sportsitze und vieles mehr.

Die jeweils 19 schwarzen und weißen Modelle der „World Championship 2014 Collector’s Edition“ bietet Mercedes-Benz nur den Mitgliedern des Mercedes-Benz Circle of Excellence – zunächst nur als Duo, später auch als Einzelfahrzeug. Käufer erhalten zusätzlich einen Helm von Lewis Hamilton oder von Nico Rosberg. Weitere attraktive Zugaben sind ein ebenfalls limitierter IWC Ingenieur Chronograph in der Edition Nico Rosberg oder Lewis Hamilton,  ein von den Fahrern handsigniertes F1-Buch sowie eine Einladung zum Auftaktrennen 2015 in Melbourne.
Übergeben werden die Fahrzeuge während des Deutschland Grand Prix 2015. Der Preis für das stark limitierte, einzigartige Duo beträgt schlappe 629 510 Euro, ein Einzelfahrzeug kostet 320 110 Euro.