Archiv der Kategorie: News

Familien-Zuwachs beim Jaguar F-Type

Mit Allrad und Handschalter: Geschlossener und offener F-Type. Foto: Jaguar

Die geben ganz schön Gas, die Jungs: Jaguar hat auf der Los Angeles Auto Show das von sechs auf 14 Varianten erweiterte, Modelljahr 2016 des F-Type vorgestellt.

Wichtigste Neuerung ist ein für Coupé und Cabriolet angebotener Allradantrieb. Der schickt auf trockener Fahrbahn 100 Prozent des Drehmoments an die Hinterräder.  Bei Schlupf leitet die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung blitzschnell und bedarfsgerecht bis zu 50 Prozent der Kraft auf die Vorderachse.

Der neue AWD-Antrieb ist mit dem 380 PS starken F-Type S und dem neu auch als Offen-Version erhältlichen R mit 550 PS zu haben. „Von außen sind die noch fahrdynamischer ausgelegten F-Type AWD-Varianten an einem stärker ausgeprägten Power-Dome in der Motorhaube und modifizierten Lufteinlässen zu erkennen“, schwärmt ein Jaguar-Sprecher.

Wer’s gern puristisch mag, kann auch ein eng abgestuftes manuelles Sechsganggetriebe ordern. Die von ZF in Friedrichshafen entwickelte Schaltbox kommt in den 340 und 380 PS starken Modellen mit Heckantrieb zum Einsatz. Sie soll „ultrakurze Schaltwege, flüssige Gangwechsel, einen griffgerecht platzierten Getriebewählhebel und eine automatische Anpassung der Drehzahl beim Hochschalten“ mitbringen.

Die Markteinführung der vergrößerten F-Type-Familie startet im Frühjahr nächsten Jahres.

Audis neue Kleider: der prologue

Audi prologue
Großes Coupé: Das neue Audi-Showcar prologue. Foto: Audi

Bisher gab es nur ein ziemlich unübersichtliches Foto, jetzt hat Audi nachgelegt: Auf der Los Angeles Auto Show zeigt Designchef Marc Lichte die Studie Audi prologue.  Das große Coupé soll die neue gestalterische Richtung der Marke aufzeigen.

Marc Lichte: „Audi steht für Sportlichkeit, für Leichtbau und für den permanenten Allradantrieb quattro. Beim Audi prologue bringen wir dieses Know‑how in eine neue Form – wir haben das sportlichste Auto im Luxussegment auf die Räder gestellt. Sowohl beim Außendesign als auch im Interieur ist unser Team neue Wege gegangen.“

Das Audi Design wird noch stärker zum Ausdruck progressiver Technik. Das zweitürige Coupé ist fließend‑elegant und zugleich sportlich‑straff gezeichnet; seine Formen und Linien sind unverwechselbar und bringen viele neue Ideen mit. Im lichten Innenraum verschmilzt die Architektur mit dem Anzeige- und Bedienkonzept zu einer neuartigen Einheit. Die ganze Front der Instrumententafel ist ein großes Touch‑Display, ein Teil der Bedienung läuft über ein neuartiges OLED‑Display aus organischen Leuchtdioden.

Die Technik des Showcars bringt Leistung, Komfort und Effizienz zusammen. Der 4.0 TFSI gibt bis zu 445 kW (605 PS) und 750 Nm Drehmoment ab, er beschleunigt den Audi prologue in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Dynamik‑Allradlenkung, bei der auch die Hinterräder bis zu fünf Grad einschlagen können, macht das große Coupé extrem handlich und fahrstabil.

Und groß ist der korrekte Ausdruck: Mit 5,10 Meter Länge, 2,94 Meter Radstand, 1,95 Meter Breite und 1,39 Meter Höhe baut der Audi prologue nur etwas kürzer und flacher als ein Serien‑A8 von heute. Und natürlich versteckt er in seinem Inneren jede Menge Zunkunfts-Technologie.

Golf R Variant: Vernunft und reichlich Power

Der neue Volkswagen Golf R Variant
Der vermutlich geräumigste Kompakt-Sportler: Der neue VW Golf R Variant. Fotos: VW

Mit dem Golf Variant kann man das vermutlich vernünftigste Auto der Welt kaufen. Oder in Kürze das rasanteste Vernunftauto schlechthin…

Diesen Titel dürfte sich der neue Golf R Variant verdienen, den VW auf der Los Angeles Auto Show präsentiert.

Und das ist eine Premiere der besonderen Art: Erstmals seit dem Bestehen der Baureihe gibt es den Golf R damit als Kombi. Der neue Raumsportler ist 300 PS stark. Der Turbomotor des Golf R Variant überträgt bis zu 380 Nm Drehmoment über ein serienmäßiges 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an den permanenten Allradantrieb. Ein Sportfahrwerk (20 mm abgesenkt), die Progressivlenkung und das – für den Einsatz auf der Rennstrecke – deaktivierbare „ESC Sport“ gehören zum R-Paket. Optional gibt es die neueste Generation der adaptiven Fahrwerksregelung DCC samt Fahrprofilauswahl mit Race-Modus.

Aus dem Stand heraus beschleunigt der Golf R Variant in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird er abgeregelt. Im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) genehmigt sich der sportlichste Golf Variant aller Zeiten lediglich 7,0 l/100 km.

Mit einem Stauvolumen von 605 Litern (bis zur Rücksitzlehne beladen) bietet der Volkswagen selbst mit fünf Personen an Bord einen beachtlich großen Kofferraum. Bis an die Lehnen der vorderen Sportsitze und unter das Dach beladen, wächst das Stauvolumen sogar auf 1.620 Liter.

Brennstoffzelle: Ein Auto namens Zukunft

Toyota Miari
Der neue Toyota Mirai. Alle Fotos: Toyota

Natürlich ist es Geschmackssache. Aber irgendwie ist es Toyota bei seinem neuen Brennstoffzellen-Auto Mirai ( japanisch für Zukunft) besser als beim Prius gelungen, die neue Antriebstechnik auch optisch rüberzubringen.

Der Mirai schaut aus einigen Blickwinkeln sogar richtig obercool aus, in der Heckpartie steckt allerdings wieder eine ganze Portion Prius. Und das muss man mögen. Noch in diesem Jahr debütiert der Brennstoffzellen-Toyota in Japan, im Herbst soll er auch in Deutschland verleast werden. Basis der Raten-Kalkulation ist ein knackiger Basispreis von 78.540 Euro.

Die Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff in elektrische Energie um, die wiederum den Elektromotor antreibt. „Mit einer Systemleistung von 113 kW/154 PS sichert er eine ebenso leise wie leistungsstarke Beschleunigung von Beginn an“, so Toyota. Dabei stößt das 4,89 Meter lange Fahrzeug weder CO2 noch andere Schadstoffe aus, soll aber eine ähnliche Reichweite und Fahrleistungen wie konventionell angetriebene Fahrzeuge bieten. Auch der Tankvorgang dauere mit rund drei Minuten nahezu genauso lang.

Camaro versus 4C – welcher ist schöner?

Alfa Camaro

Weil wir die Sache mal ganz akademisch angehen, stehen hier zunächst zwei ziemlich dröge Klassifizierungen zu zwei ziemlich emotionalen Geräten, made by wikipedia:

Klassifizierung 1: Der Camaro ist ein Pony Car (ein Sportwagen) des US-amerikanischen Automobilherstellers Chevrolet, der zum General-Motors-Konzern (GM) gehört.

Klassifizierung 2: Der Alfa Romeo 4C ist ein Sportwagen der italienischen Automobilmarke Alfa Romeo.

Weil diese beiden Geräte jetzt rein zufällig direkt nebeneinander auf einem Hotelparkplatz standen, in einem Land, in dem die Front nicht zwangsweise von Nummernschildern verunziert werden muss, entspann sich bei den auf den Shuttle Wartenden natürlich eine Diskussion: Welcher ist schöner, besser, cooler?

Schwierige (Geschmacks-)Fragen. So schwierig, dass sich sie gleich weitergebe. Was finden Sie, liebe Leserinnen und Leser? Schreiben Sie Ihre Meinung an autothemen.com@googlemail.com. Ich bin schon sehr gespannt!

Audi RS Q3: Höhergelegter Sportler

Audi RS Q3
Coole Kühlerfront: Der überarbeitete Audi RS Q3. Fotos: autothemen.com

Bei diesem Fahrgefühl kann man schon nachvollziehen, warum so viele Menschen SUVs fahren. Vor allem, wenn sie so potent motorisiert und sexy sind wie der gerade überarbeitete Audi RS Q3.

Natürlich machen auch die anderen Motorisierungen des Premium-Kompakt-Bestsellers aus Ingolstadt Spaß, keine Frage. Aber so richtig mit Schmackes, mit Racing-Gefühlen – das ist nur beim RS. Schon an den nackten Zahlen ist zu erkennen, dass die Techniker ganz ordentlich gefeilt und geschraubt haben. Sein Fünfzylinder mit 2,5 Liter Hubraum leistet jetzt knackige 340 PS und 450 Nm Drehmoment, sprintet in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und weiter auf abgeregelte 250 km/h. Damit das auch anständig klingt, hängt ganz hinten an dem feinen Kraftpaket eine spezielle Abgasanlage mit schaltbarer Klappe.

Soweit die Theorie. In der Praxis fühlt sich der Ausflug mit dem RS Q3 ziemlich phänomenal an: Eigentlich wie im echten Sportwagen. Aber halt deutlich höhergelegt. An der Fahrdynamik etwa in Kurven ändert das eher wenig – die ist ziemlich eindrucksvoll. Und wer in dieser Sitzhöhe die Tachonadel entspannt in Richtung 260 treibt, wundert sich schon ein bisschen, wie sakrisch straff und zackig das vor sich geht. Ein echter Genuss.

Siebengang S tronic mit nochmals verkürzten Schaltzeiten, quattro-Antrieb mit hydraulischer Lamellenkupplung der aktuellsten Generation, eng abgestufte untere Gänge sind sportlich-eng gestaffelt und dast eine Art Overdrive in de rlang ausgelegten siebten Fahrstufe: Das Gesamtpaket ist suchtauslösend, und zwar sehr akut. Reinsetzen, losfahren, infiziert sein – so funktioniert das. Natürlich haben daran die Sportsitze, das ganze Interieur, die straff abgestimmte Lenkung großen Anteil. Kurz: das ganze Package ist ziemlich gelungen. 56 600 Euro muss man mindestens für den RS Q3 augeben, die ersten Exemplare werden im ersten Quartal 2015 zu den glücklichen Neubesitzern rollen.

Porsche 911 Carrera GTS: Ganz Tolle Sache

SAM_6611
Der neue Porsche 911 Carrera GTS. Alle Fotos: autothemen.com

Der autothemen.com-Mann mag es gerne schnell – zumindest im Auto. So gesehen ist der neue Porsche 911 Carrera GTS genau sein Ding. Diese Einschätzung hat ein intensiver Erstkontakt eher noch zementiert.

Der GTS füllt die verstandesmäßig betrachtet nicht gerade bedeutende, gefühlt aber gewaltige Lücke zwischen Carrera S und dem GT3. 430 PS bei 7500 U/min sind die eine Seite des Neuen, sein fast schon lammfrommes Verhalten bei gemäßigter wie bei verschärfter Fahrweise die andere. Porschefahren ist dank ausgefeilter Fahrwerke und reichlich Elektronik keine Hexerei mehr für begnadete Ausnahme-Piloten. Das kann eigentlich jeder, bloß können’s die Ausnahme-Piloten noch viel besser, schneller, präziser, sicherer.

Coupé oder Cabrio, Handschalter oder Automatik, Heck- oder Allradantrieb: Der GTS ist vom Start weg eine eigene kleine Unterfamilie im großen 911-Clan. Er ist maximal 306 km/h schnell, minimal in 4,0 Sekunden auf 100 und braucht im Idealfall laut Norm deutlich unter zehn Liter,  nämlich deren 8,7.

Der GTS ist eine pure Fahrmaschine mit hoher Alltagstauglichkeit, das ist so eine der großen Künste von Porsche, dass sie Sportwagen für die ganze Woche bauen. Er passt zum Opernbesuch genauso wie ohne irgendeine Änderung auf die Rennstrecke. Und dort packt er eine Performance aus, die süchtig machen könnte.

Das schafft aber letztlich weder die fast schon spielerische Präzision, mit der der GTS seine umwerfenden Fähigkeiten auf die Straße bringt, noch die im Sport plus-Modus geradezu sinfonienhaft trompetende Sportauspuffanlage.

Denn der GTS ist wie alle Porsches für Normalos einfach zu teuer. Gratulation an den, der eben mal 117 549 Euro hinlegen kann, dafür gibt es das heckgetriebene, handgeschaltete Coupé. Ganz oben in der Preisliste steht das 137 422 Euro treure Allrad-Cabrio mit PDK.

Reichlich viel Asche, die aber längst nicht reicht, wenn man sich am Sonderausstattungsprogramm bedienen will. Dann rutscht etwa das Cabrio ganz schnell an die 170 000 Euro-Schallmauer. Heftig. Ganz schön beeindruckend war der Erstkontakt mit dem GTS natürlich trotzdem. Wobei der Kurventanz durch die Berge fast noch mehr Spaß machte als die Hatz über die Rennstrecke. Aber das ist jetzt wieder Geschmackssache.

Neuer Oben-ohne-Lexus

45425_3dd6d2f50b51e07d608b57091b267b74
Dunkel war’s, der Mond schien helle: Richtig viel kann man auf diesem verschatteten Foto des neuen Lexus-Cabrios noch nicht erkennen. Foto: Lexus

Auf der Los Angeles Motor Show 2014 zeigt Lexus die Cabriolet-Konzeptstudie LF-C2.

Die feine Toyota-Tochter hüllt sich in Sachen Antrieb oder Dachkonstruktion und bei sonstigen konkreten Details noch in Schweigen.

Nur soviel verlautet bisher: „Das Konzept verbindet die markentypischen Lexus-Designelemente mit dem Open-Air-Feeling eines offenen Fahrzeugs“.
Sehr aufschlussreich, so hatten wir uns das doch glatt schon selbst vorstellen können.

Konkreter wird es am 19. November um 22:40 Uhr MEZ. Die Weltpremiere in der South Hall des Los Angeles Convention Centre wird live im Internet übertragen – unter http://new.livestream.com/LexusInternational.

Neue Namen bei Mercedes: Aus M-Klasse wird GLE

1098831_2215534_1024_724_14A1355

In den letzten Jahren haben wir uns so einigermaßen an die Namensgebung bei Mercedes gewöhnt. Aber jetzt wird die Nomenklatur neu aufbereitet. Umdenken ist die Devise.

Schon klar: Immer mehr Modellreihen und Unterabteilungen derselben, dazu mehr Motoren und mehr Antriebskonzepte: So richtig übersichtlich war das mit den Typenbezeichnngen bei Mercedes längst nicht mehr.

Das soll sich ändern – hofft man in Stuttgart und legt eine neue Bezeichnungsmethodik auf. Einfacher, transparenter und nachvollziehbarer soll die Systematik in den Modellreihen­bezeichnungen werden, Ziel ist eine klare Orientierung für die werte Kundschaft weltweit.

Die Modellbezeichnung ist und bleibt immer ein Akronym aus einem bis drei Großbuch­staben. Die Antriebsarten werden mit einem Kleinbuchstaben bezeichnet. Im Mittelpunkt stehen wie gewohnt die fünf Kernmodellreihen A, B, C, E und S.

Für die Modellbezeichnung der SUVs gilt: In Anlehnung an die legendäre G-Klasse führen alle SUV-Modelle künftig die Anfangsbuchstaben „GL“ im Namen. Dabei bezeichnet das „G“ die Abstammungslinie. Das „L“ kommt in der Historie von Mercedes-Benz immer wieder vor. Es ist ein Verbindungsbuchstabe, der die Modellbezeichnungen einprägsamer und besser sprechbar werden lässt, bekannt etwa vom legendären SL oder aktuell vom CLS und CLA. Danach folgt der dritte Buchstabe, der die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kernmodellreihe beschreibt. Klingt kompliziert, soll so funktionieren:
GLA                  = GL A-Klasse
GLC                 = GL C-Klasse; vormals GLK
GLE                 = GL E-Klasse; vormals M-Klasse bzw. ML
GLE Coupé    = GL E-Klasse Coupé
GLS                 = GL S-Klasse; vormals GL
G                      unverändert

Für die Antriebsarten werden in Zukunft Kleinbuchstaben auf den Heckdeckeln zu finden sein. Dabei steht:
c für „compressed natural gas“   bisher Natural Gas Drive
d für „diesel“   bisher BlueTEC und CDI
e für „electric“  bisher PLUG-IN HYBRID, BlueTEC PLUG-IN  HYBRID und Electric Drive
f für „fuel cell“   bisher F-CELL
h für „hybrid“   bisher HYBRID und BlueTEC HYBRID. Hier nochmal im Bild:
1098833_2215536_1024_724_14A1357

 

Pulsar: Bleibt der Einführungspreis?

Nissan Pulsar
Der neue Nissan Pulsar. Fotos: Nissan

Nissan bietet den neuen Pulsar zum Start rund 2000 Euro unter dem eigentlichen Listenpreis an. Eigentlich nur bis Ende des Jahres. Eigentlich….

Denn bei den deutschen Statthaltern der Japaner gibt es ernsthafte Überlegungen, den Sonder- zum Normalpreis zu machen. Aus gutem Grund.

Von Anfang an: Nissan hat zur Zeit zwei Preislisten im Umlauf. Eine mit „Launch-Edition“, eine ohne. Die erste, die mit den Einführungspreisen, soll eigentlich nur bis 31.12. dieses Jahres gelten und bietet die diversen Versionen zu Preisen zwischen 15.990 Euro für den 115 PS starken Benziner und 23.640 Euro für den 110 PS-1,5-Liter-Diesel in der feinsten Version Tekna.

Bei der eigentlich ab 1.1.2015 geltenden Preisliste geht es erst bei 17.940 Euro los und endet erst bei 25.670 Euro. Ist ja schon ein ganz schöner Unterschied.

Der aktuelle Stand: Was lediglich als 2000-Euro-Anreiz für Schnellentschlossene gedacht war, könnte durchaus zur Dauereinrichtung werden. Man denke über eine Weiterführung des Einführungsangebots nach, so ein Nissan-Sprecher zu autothemen.com. Entschieden sei noch nichts, aber es gehe schon deutlich in diese Richtung.

Klingt ja auch irgendwie logisch, denn aus der Sicht eines ganz normalen Autokäufers ist ein Aufschlag von knapp zwei Riesen von einem Tag auf den anderen doch eher schwer nachvollziehbar und dürfte in vielen Fällen zu massiven Feilschereien in den Autohäusern führen. Oder gleich zur Suche nach einem anderen Kompakten. Beides dürfte nicht im Sinne von Nissan sein.

Porsche baut die Cayenne-Familie aus

Cayenne GTS
Der neue Porsche Cayenne GTS. Alle Fotos: Porsche

Zusätzlich zu den schon vorgestellten Varianten legen die Stuttgarter jetzt oben wie unten nach: Mit dem GTS und dem Basis-Cayenne, der einfach Cayenne heißt.

Der betont sportliche GTS wurde downgesized, aber das heißt laut Porsche zwei Zylinder weniger, also sechs, und 20 PS mehr, also 440. Das Drehmoment stieg um 85 auf 600 Nm, während der Verbrauch um bis zu 0,9 Liter pro 100 Kilometer sinkt.

Der Cayenne GTS beschleunigt von null auf 100 km/h in 5,2 Sekunden, mit dem optionalen Sport Chrono-Paket vergehen nur 5,1 Sekunden. Das sind 0,5 beziehungsweise 0,6 Sekunden weniger als beim Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 262 km/h. Serienmäßig ist eine Sportabgasanlage, „die den gewohnt kernigen GTS-Sound liefert“, wie es ein Firmensprecher ausdrückt.

Ins neue Basis-Modell wird der bekannte 3,6-Liter-V6-Saugmotor mit 300 PS installiert. Er katapultiert den Cayenne in 7,7 Sekunden von null auf 100 km/h – 7,6 Sekunden sind es mit dem aufpreispflichtigen Sport Chrono-Paket. „Das sind 0,2 Sekunden schneller als bisher“, vermeldet Porsche stolz.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 230 km/h auf dem Niveau des Vorgängers. Durch die Effizienzmaßnahmen in der neuen Generation wie wie Segeln, Auto-Start-Stop und Thermomanagement sinkt der Norm-Verbrauch gegenüber dem Vorgänger um 0,7 auf 9,2 Liter pro 100 Kilometer.

Eine umfangreichere Serienausstattung kann der neue Einstiegs-Cayenne auch bieten, neben der neuen Achtgang-Tiptronic S mit Auto-Start-Stop und Segelfunktion sind auch die Bi-Xenon Hauptscheinwerfer inklusive Vierpunkt LED-Tagfahrlicht und das Multifunktions-Sportlenkrad mit Schalt-Paddles ebenso verbaut wie die automatische Heckklappe.

Der Cayenne und der Cayenne GTS werden am 19. November auf der Los Angeles Auto Show erstmals enthüllt. In Deutschland sind sie Ende Februar kaufbar. Der Cayenne ab 65.427 Euro, der GTS  ab 98.152 Euro.

Interieur Cayenne GTS
Das GTS-Interieur.
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Interieur Cayenne
Interieur Cayenne
Cayenne
Cayenne
Cayenne
Cayenne

Deutsch-chinesisches Design: Der G-Code

14C1293_053 lr
SUC lass nach: Die neue Mercedes-Designstudie G-Code. Alle Fotos: Mercedes

Bei der Eröffnung des neuen Entwicklungszentrums in Peking stellte Mercedes-Benz die Studie G-Code in den Mittelpunkt.

Das „innovative und vielseitige Sports Utility Coupé (SUC) für Stadt und Land“ soll zeigen, wie emotional so ein Fahrzeug sein kann „und welche Entwicklungsmöglichkeiten die Mercedes-Benz Designphilosophie bietet“.
Hintergrund: Das neue Entwicklungszentrum der Marke mit dem Stern beinhaltet auch ein komplettes Designstudio. Hier werden verstärkt unter der Federführung des Sindelfinger Hauptstudios Design-Modelle und Mobilitätskonzepte entstehen, „die lokale Kulturen und Strömungen aufnehmen und in den Fokus stellen“.
Das Konzeptfahrzeug G-Code ist ein Paradebeispiel dieser Strategie: Es interpretiert, und das klingt jetzt echt gut,  „die aktuelle Formensprache der sinnlichen Klarheit aus Sicht der Mercedes-Benz Advanced Designer in Peking und Sindelfingen“. So etwas wie modernen Luxus in kompaktem Format.
Damit passt der G-Code laut Mercedes auch perfekt zum heutigen Designverständnis in China. „Der G-Code ist sowohl schön als auch intelligent und interpretiert dabei unsere Mercedes-typische Coupé-Formensprache“, so Gorden Wagener, Designchef der Daimler AG.
Eine coupéhafte Seitenlinie, ein dynamisch fließendes Greenhouse und extrem sportliche Proportionen fallen sofort ins Auge. Zudem prädestinieren kompakte Abmessungen, umfangreiche Assistenz- und Kamerasysteme sowie der variable Plug-in-Hybridantrieb mit hoher elektrischer Reichweite das SUC für den Verkehr in den asiatischen Mega Cities.
14C1293_062 lr 14C1293_057 lr 14C1293_051 lr

Doppelausstellung bei Audi Tradition

PopUp595_426HI140063_small
Das Titelbild des Audi Tradition Kalenders für 2015 „Daily Drivers“: Nach einem vollbrachten Arbeitstag wechselt Le Mans-Sieger Andre Lotterer in seinen privaten Audi Sport quattro. Foto: Audi

Mit einer Doppel‑Ausstellung beendet das Audi museum mobile die Veranstaltungssaison 2014.

In der Ausstellung „Jahre später“ sind von 12. November 2014 bis 28. Februar 2015 herausragende Modelle der jüngeren Audi‑Geschichte zu sehen – als inhaltliche Fortsetzung zur historischen Dauerausstellung. Zudem zeigt das Museum im gleichen Zeitraum  erstmals eine zweite Sonderschau: Unter dem Titel „Daily Drivers“ präsentiert es auf großformatigen Drucken die Motive des Kalenders 2015 der Audi Tradition.

Audi Historie
Das erste in Ingolstadt gebaute Automobil, der DKW Schnellaster, unterstützt das Jugend-Training beim momentanen Tabellenführer der 2. Fußball Bundesliga, dem FC Ingolstadt. Foto: Audi
Audi Historie
In der Sonderausstellung „Jahre später“ im Audi museum mobile zu sehen: Das Audi Cabriolet von 1991. Fotto: Audi

Bei der Eröffnung des Audi museum mobile im Jahr 2000 legte Audi Tradition fest, kein Automobil in die Dauerausstellung aufzunehmen, das nicht mindestens zehn Jahre alt ist. Seit damals hat Audi seine Geschichte um zahlreiche automobile Klassiker und technologische Meilensteine fortgeschrieben. Diese sind nun Gegenstand der neuen Ausstellung „Jahre später“. Neben der Design‑Ikone Audi TT zeigt sie sowohl Klassiker wie den Audi 80 der vierten Generation als auch moderne Legenden wie den Audi RS2, den RS4 der ersten Generation und den Audi A2. Im Bereich des Motorsports rückt die Ausstellung mit dem R18 e‑tron und dem R8 LMS nahe an die Gegenwart heran und ermöglicht mit den Studien Audi RSQ und dem Audi Urban Project sogar einen Blick in die Zukunft der Mobilität.

Zeitgleich präsentiert das Audi museum mobile im Erdgeschoss die zwölf Motive des Audi Tradition‑Kalenders 2015 auf großformatigen Drucken. Während Oldtimer meist in Museen und Sammlungen stehen und dort weder berührt noch gefahren werden dürfen, stellt Audi Tradition für den neuen Kalender “Daily Drivers” die Frage: Wie sähe es aus, wenn wir einen automobilen Klassiker zum Alltagsauto erklärten? Der Kalender bietet darauf zwölf Antworten aus dem Arbeitsleben und der Freizeit – erlebt in einem klassischen Automobil. Fotografiert hat die Motive Stefan Warter.                                              „Daily Drivers“ ist ab 12. November im Shop des Audi museum mobile in Ingolstadt oder online erhältlich – für 29,90 Euro.

BWM: 2er Cabrio als Serienstar

BMW 2er Cabrio
Das BMW 2er Cabrio. Foto: Hersteller

Der nächste Frühling kann kommen: In Leipzig läuft ab sofort das neue 2er Cabrio von BMW vom Band. Passt ja ganz gut zum Traum-Herbstwetter dieser Tage…

Im BMW Werk Leipzig startete die Serienproduktion des BMW 2er Cabrio. Das neue Modell ersetzt das bisherige BMW 1er Cabrio, das in Leipzig von 2007 bis Ende 2013 gebaut wurde. „Mit weltweit insgesamt über 130 000 verkauften Fahrzeugen war das BMW 1er Cabrio das erfolgreichste offene Premium-Modell in seiner Fahrzeugklasse“, so die sächsischen Bayern – oder umgekehrt.

Für den Produktionsanlauf wurden die Produktionsanlagen angepasst und die Mitarbeiter für das neue Modell geschult. Mit dem neuen BMW 2er Cabrio, dem 2er Coupé, dem 2er Active Tourer, dem  BMW X1 und dem fünftürigen BMW 1er produziert das Werk nun fünf verschiedene Modelle auf einer Fertigungslinie flexibel für Kunden in aller Welt. Hinzu kommen seit Herbst 2013 die separate Produktion des BMW i3 und seit Mai 2014 des BMW i8.

AMG & MV Agusta: Hochzeit auf italienisch

1096552_2209292_1024_768_14C1297
Die aktuellen Produkt-Highlights der beiden jetzt fast schon vereinten Marken: Der Mercedes-AMG GT S (r.) und die MV Agusta F3 800 Ago. Foto: Mercedes

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, jetzt haben es auch die beiden Turteltauben bestätigt: Mercedes-AMG und MV Agusta wollen den Bund der Kooperation eingehen.

Und so klingt das offiziell: „Die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG der Daimler AG und der Motorrad-Hersteller MV Agusta haben einen Kooperationsvertrag über eine langfristige Partnerschaft unterzeichnet. Die Kooperation der beiden High-End Marken mit langer Tradition und Historie umfasst die Zusammenarbeit bei Marketing und Vertrieb.“

Mercedes-AMG übernimmt ein Viertel der Unternehmensanteile an MV Agusta Motor S.p.A. Über den Kaufpreis für den Anteil an MV Agusta „wurde Stillschweigen vereinbart“. Im Board of Directors von MV Agusta steht Mercedes-AMG künftig ein Sitz zu. Der Vollzug der Ehe, pardon, der Partnerschaft „steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden“. Diese wird bis Ende November erwartet.