Octavia Scout – der Skoda fürs etwas Gröbere

Der neue Octavia Combi Scout.

Der neue Skoda Octavia Combi Scout kann ab sofort geordert werden. Damit erweitert die tschechische Marke ihre beliebteste Baureihe um eine besonders vielseitige Variante. Die Preise beginnen bei 30.250 Euro.

Skoda bietet den neuen Octavia Scout ausschließlich in der Combi-Version mit Allradantrieb an. Zur Wahl stehen drei Motorisierungen, die alle die EU-6-Norm erfüllen: In Verbindung mit dem 2,0 TDI Green tec mit 110 kW (150 PS) und manuellem 6-Gang-Getriebe ist der Scout bereits ab 30.250 Euro erhältlich.

Als Top-Dieselmotorisierung fungiert der 135 kW (184 PS) starke 2,0 TDI Green tec mit der Kombination aus automatischem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Allradantrieb. Er startet bei 32.650 Euro.

In dieser Kombination kommt der Motor zum ersten Mal in einem Skoda überhaupt zum Einsatz. Der 1,8 TSI Green tec-Benziner mit 132 kW (180 PS) – ebenfalls mit 6-Gang-DSG – ist ab 31.250 Euro bestellbar.

Dacia feiert den 10. Geburtstag

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Dacia Logan, 2005

Erst wurde die Marke – und ihre Mutter Renault – verlacht und verspottet. Doch dann setzte die Billig-Tochter aus Rumänien zum Siegeszug an. Los ging es vor zehn Jahren.

In dieser kurzen Zeit hat Dacia eine rasante Erfolgsstory hingelegt, die mit der Erfindung einer völlig neuen Automobilklasse begann: Mit dem erst als nur hässlich verspotteten Logan präsentierte die junge Marke im Jahr 2004 das erste Low-Cost-Fahrzeug der Welt für die wachsenden Märkte in Schwellenländern. Und schnell wuerdee auch in den reichen Ländern der Ruf nach dieser basisorientierten Mobilitäts-Alternative laut.

Die Verkaufszahlen stiegen seit dem Neustart kontinuierlich an. Bis Mai 2014 verkauft Dacia sechs Millionen Fahrzeuge in über 100 Ländern der Erde. Allein 2013 rollen mehr als eine Million Automobile vom Band.

Mit sieben Modellen bietet Dacia heute die jüngste Angebotspalette Europas. Das SUV Duster ist aktuell das meistverkaufte Fahrzeug der Renault Gruppe.

Richtig reagieren, wenn es wirklich gekracht hat

Foto: GTÜ
Foto: GTÜ

Am kommenden Wochenende startet der Urlaubsreiseverkehr in die heiße Phase. In ganz Deutschland sind die Schulen dicht und auf den Autobahnen wälzt sich die Blechkolonne Richtung Süden.

Die Gefahr, in diesen Tagen in einen Unfall verwickelt zu werden, ist hoch. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gibt Tipps, wie Sie sich im Falle eines Falles am Unfallort richtig verhalten. Ob Sie an einem Unfall schuld sind oder nicht – in jedem Fall sorgt die erste Aufregung oder sogar ein Schock häufig für eine unbesonnene Reaktion. Doch gerade die ersten Minuten nach einem Crash können entscheidend sein. Umso wichtiger ist es, auf die richtige Vorgehensweise vorbereitet zu sein.

Die Unfall-Checkliste:

Nach einem Unfall sollten Sie in folgender Reihenfolge vorgehen:

1.    Unfallstelle absichern: Warnblinkanlage einschalten und das Warndreieck aufstellen. Abstandsempfehlungen: Landstraße 100 m, Autobahn 200 m vom Unfallort entfernt.

2.    Alle Unfallbeteiligten aus dem Gefahrenbereich retten.

3.    Bei schweren Unfällen und wenn es Verletzte gibt, die Polizei (Ruf 110) oder die Rettungsleitstelle (Ruf 112) informieren.

4.    Erste Hilfe leisten.

5.    Machen Sie Fotos von der Unfallstelle.

6.    Bei Bagatellschäden sollten Sie zuerst die Fahrzeugstellungen mit Kreide markieren und dann möglichst schnell die Fahrbahn räumen.

7.    Notieren Sie Fahrzeugkennzeichen, Name, Anschrift und Telefonnummern von Zeugen.

8.    Machen Sie keine Aussagen unter Druck oder unterschreiben Sie keinesfalls ein Schuldanerkenntnis. Die Versicherung könnte sonst später Zahlungen verweigern.

9.    Wenn der Unfallgegner seine Versicherung nicht mitteilt, kann man diese beim Zentralruf der Autoversicherer erfragen. Service-Nummer: 0180 25026.

10. Denken Sie daran, umgehend Ihre Versicherung zu benachrichtigen.

Audi wächst solide weiter

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und eines Rekordinvestitionsprogramms lieferte Audi im ersten Halbjahr 2014 solide Ergebnisse

Von Januar bis Juni hat der Automobilhersteller aus Ingolstadt mit 869.355 Auslieferungen der Marke Audi eine neue Bestmarke eingefahren. Der Umsatz 26,7 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis: 2,7 Milliarden.

Auf der Halbjahrespressekonferenz in München erklärte Finanzvorstand Axel Strotbek: „Trotz großer Herausforderungen setzt Audi seinen qualitativen Wachstumskurs konsequent fort.“ Audi punkte bei den Kunden mit einem attraktiven Modellportfolio. Deshalb wolle Audi bis zum Jahresende auch deutlich mehr als 1,6 Mio. Automobile der Marke mit den vier Ringen ausliefern und den Rekord aus dem Vorjahr erneut übertreffen.

So übergab der Audi-Konzern von Januar bis Juni 869.355 (2013: 780.467) Automobile an Kunden – ein Plus von 11,4 Prozent. Seit Januar lieferte das Unternehmen rund 50 Prozent mehr Einheiten der neuen A3-Familie aus als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig verzeichneten die Oberklasse-Modelle A6, A7, Q7 und A8 gemeinsam ein Absatzplus von 10,1 Prozent.

Bosch zeigt Augmented Reality in der Werkstatt

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Vom 16. bis zum 20. September 2014 zeigt Bosch, nach eigenen Worten „der führende Komplettanbieter für Handel und Werkstatt“, auf der Automechanika in Frankfurt, Halle 9, sein breites Angebot an Ersatzteilen, Diagnose- und Werkstattausrüstung, sowie Serviceleistungen und Werkstattkonzepten.
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die technologische Weiterentwicklung des Werkstattgeschäfts. Denn die zunehmende Vernetzung verändert auch die Arbeit im Servicebetrieb. Bosch hat die nötigen Bausteine dafür entwickelt und präsentiert zur Automechanika erstmals neue Technologien für die vernetzte Werkstatt.
Ein besonders interessanter Baustein ist die Anwendung von Augmented Reality für Kfz-Reparaturen und Schulungen. Auf dem Messestand hat der Besucher an zahlreichen Stationen die Möglichkeit Augmented Reality selbst spielerisch mit seinem Smartphone zu erproben.
Dafür steht ab Anfang September eine spezielle App zum kostenlosen Download auf der Bosch Automechanika-Website www.bosch-automechanika.com zur Verfügung.

Die ersten Bilder – das ist der neue Hyundai i20

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Der korenaische Autobauer Hyundai lüftet den Schleier und zeigt zum ersten Mal Bilder des neuen i20.
Als „ebenso selbstbewusst wie elegant“ bezeichnet Hyundai das Design des erfolgreichen B-Segment-Modells der Marke, das seine Weltpremiere im Oktober auf dem Autosalon 2014 in Paris feiert. Durch eine langgezogene Motorhaube und großzügigere Formen soll die neue Generation i20 wesentlich markanterer daherkommen der Vorgänger. „Die Linie des i20 ist klar gezeichnet und folgt der neuen Design-Philosophie der Marke, Fluidic Sculpture 2.0, wie sie auch schon bei der Hyundai Genesis Sportlimousine zum Einsatz kommt“, so Hyundai. Die dunkel abgesetzte C-Säule akzentuiert optisch die Länge des Fahrzeuges.
Die Front zeigt eine Neuinterpretation des etablierten Hyundai Hexagonal-Kühlergrill und einen neuen, horizontal verlaufenden Streifen, der die Scheinwerfer verbindet. Das typische Fließheck prägen vor allem die rundum verlaufende Heckscheibe und die besondere Form der Scheinwerfer.
Die neue Generation des Hyundai i20 wurde im europäischen Design Zentrum der Marke in Rüsselsheim entwickelt.

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Start frei für den S 500 Plug-in Hybrid

Mercedes-Benz S 500 PLUG-IN HYBRID (W 222) 2013, Lack: Magnetitschwarz metallic

Eine top ausgestattete Luxus-Limousine mit einem Normverbrauch von 2,8 Litern? Klingt eher unrealistisch – ist aber so: Der Mercedes S 500 Plug-in Hybrid schafft diesen Wert im eher theoretischen Norm-Zyklus.

Ab sofort kann er bestellt werden, von 108.944,50 Euro (ja, die 50 Cent müssen bei den Schwaben sein!) aufwärts. Ab September wird er ausgeliefert

Der Mercedes-Benz S 500 PLUG-IN HYBRID bietet eine Systemleistung von 442 PS und 650 Nm Drehmoment, sprintet in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kann rein elektrisch bis zu 33 km weit fahren. Der zertifizierte Verbrauch beträgt 2,8 Liter/100 km, das entspricht einer Emission von 65 g CO2/km. Schlüsselelemente dieser beeindruckenden Leistung sind der V6-Biturbo und der intelligente Hybridantrieb. Sein neuer Hochvolt-Lithium-Ionen Akku kann über eine Ladedose rechts im hinteren Stoßfänger extern geladen werden.

Das vorausschauende Energiemanagementsystem wählt automatisch die ideale Kombination aus Verbrennungsmotor und E-Maschine und passt seine Strategie dabei nicht nur dem Ladezustand der Batterie, sondern sogar vorausschauend dem Verkehr oder der Strecke an. Wer möchte, kann aber auch manuell eingreifen und mit Hilfe von vier Betriebsmodi und drei Fahrprogrammen das Hybrid-Zusammenspiel selbst regeln. Das so genannte haptische Fahrpedal liefert dem Fahrer dabei Rückmeldung über den Einschaltpunkt des Verbrennungsmotors oder signalisiert per Doppelimpuls, wann er zum Segeln und Rekuperieren den Fuß vom Fahrpedal nehmen sollte. Der Energiefluss wird in allen Betriebszuständen im Kombiinstrument und im Zentraldisplay angezeigt.

Golf Edition zum 40. Geburtstag

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Volkswagen feiert seinen Bestseller zum 40. Geburtstag mit einem eleganten Sondermodell: dem Golf Edition. Dieser ist ab sofort bestellbar, die Preise beginnen bei 27.700 Euro.

„Das hochwertige Interieur des neuen Golf Edition ist geprägt von einer Sportsitzanlage in der Farbe Volcano-Braun mit Nappa-Lederwangen und Alcantara-Sitzmittelbahn“, jubeln die Wolfsburger übers Jubiläums-Modell. Hinzu kommen ein schwarzer Dachhimmel, schwarze Säulenverkleidungen sowie das eingeprägte Logo Wolfsburgs auf den Sitzen. Abgerundet wird der stilvolle Auftritt des Golf Edition durch beleuchtete Einstiegsleisten und ein Lederlenkrad sowie eine Lederschaltabdeckung, die jeweils mit einer farbigen Doppelnaht versehen sind.

Insgesamt stehen acht Farblackierungen zur Auswahl. Erstmals kommt auch die Trendfarbe „Light Brown Metallic“ zum Einsatz, die einen gelungenen Kontrast zu den glanzgedrehten 17-Zoll-Felgen des Typs „Singapore“ (optional: 18-Zoll-Felgen „Serron“) und den abgedunkelten Heck- und Seitenscheiben bildet. Chromplaketten mit Schriftzug „Edition“ weisen ebenfalls auf das Jubiläumsmodell hin. Der Golf Edition verfügt über die Multifunktionsanzeige „Premium“ und Assistenzsysteme wie die automatische Distanzregelung ACC und den „Blind Spot-Sensor inkl. Ausparkassistent“. Dieses System, das ab sofort auch als Sonderausstattung für alle Golf erhältlich ist, informiert den Fahrer über Fahrzeuge im „Toten Winkel” und warnt zusätzlich beim rückwärts Ausparken vor sich nähernden Fahrzeugen. Für mehr Fahrkomfort und Sicherheit sorgen im Golf Edition zusätzlich Top-Xenon Scheinwerfer mit Tagfahrlicht und das Licht- und Sichtpaket (u.a. mit automatischer Fahrlichtschaltung und Scheibenwischer-Intervallschaltung inkl. Regensensor) sowie das Spiegelpaket.

Zur Ausstattung des Jubiläums-Sondermodells gehören ferner das Radiosystem „Composition Media“ mit 14,7 cm großen Bildschirm, insgesamt acht Lautsprecher und Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte über SD-Kartenslot, USB-Schnittstelle und Mediabuchse AUX-IN. Zum bequemen Telefonieren während der Fahrt gibt es ie integrierte Mobiltelefonvorbereitung.

Der Golf Edition basiert auf der Ausstattungslinie Highline und weist neben den skizzierten exklusiven Inhalten einen Preisvorteil von 825 Euro auf.

Jetzt kann man den Smart auch bestellen

smart fortwo, BR C453, 2014 / smart forfour, BR W453, 2014

Zwei Wochen nach der Weltpremiere in Berlin startet jetzt der Verkauf der neuen Smart-Generation.

Der Fortwo bleibt preisgleich zu seinem Vorgänger bei 10.895 Euro, der Forfour startet ab 11.555 Euro, jeweils mit 52-kW-Motorisierung und Schaltgetriebe. Ausgeliefert werden die ersten smart Modelle am 22. November. Die Topmotorisierung, der Turbomotor mit 66 kW/90 PS, folgt im Dezember 2014, das Doppelkupplungsgetriebe twinamic im Frühjahr 2015.
„Bereits in der Einstiegsversion bieten Smart Fortwo und  Forfour eine umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung“, so ein Sprecher. Dazu zählen unter anderem Tagfahrlicht in LED-Technik, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, optischer Schließrückmeldung und Wegfahrsperre, Tempomat mit Limiter (variable Geschwindigkeitsbegrenzung), Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, Kombiinstrument mit monochromem Display in LCD-Technologie und Bordcomputer sowie elektrische Fensterheber vorne.

Der neue Smart Fortwo.
Der neue Smart Fortwo.

TomTom geht mit der Start-Serie an den Start

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Die TomTom Start-Serie mit komplett neuem Hardware- und Software-Design soll aktuelle Innovation wie erstklassige Navigation und Lifetime Maps auch in die Einsteigerklasse bringen.
Die Serie richtet sich vor allem Autofahrer, die ihr Navigationsgerät nicht regelmäßig, für Fahrten zu unbekannten Destinationen und hauptsächlich in ihrer Freizeit nutzen.
Das neue Start verbindet „verlässliche Navigation mit der bekannten und beliebten Nutzererfahrung von TomTom“, so eine Firmensprecher. Autofahrer können einfach auf die Karte tippen, um eine Route zu planen, oder ihr Ziel rasch mit der Schnellsuche-Funktion finden. Die neu gestaltete Routenleiste zeigt Autofahrern zudem wichtige Reiseinformationen auf einen Blick.
Die Geräte gibt es mit 11 cm, 13 cm oder 15 cm Displaydiagonale ab 139,95 Euro.

XE – der sparsamste Jaguar ever

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Der neue Jaguar XE soll in punkto Gewichtseinsparung und Energieeffizienz neue Standards in der Mittelklasse setzen. „Aufbauend auf der neuen Jaguar Modular-Plattform verfügt der XE als einziges Modell seines Segments über eine zu rund 75 Prozent aus Aluminium-Werkstoffen gefertigte Karosserie“, heißt es bei den Briten.
Die große Expertise von Jaguar im Großserienbau von Aluminium-Modellen setzt mit der Einführung des neuen Jaguar XE einen neuen Meilenstein im Karosseriebau. Er kombiniert aussergewöhnliches Design mit außergewöhnlichem Fahrkomfort – er wird ein „true driver’s car“ in seinem Segment sein.
Die erzielte Gewichtsreduktion lässt den XE zum sparsamsten Jaguar aller Zeiten werden, mit einem Kraftstoffverbrauch und CO2- Emissionen von unter vier Liter/100 km (im europäischen NEFZ-Zyklus) und unter 100 g/km.
Speziell für den neuen Jaguar XE hat das Unternehmen eine neue hochfeste Aluminium-Legierung mit der Bezeichnung RC5754 entwickelt. Der neue Werkstoff verfügt über einen höheren erhöhten Anteil an recyceltem Aluminium und trägt mit dazu bei, die von Jaguar für das Jahr 2020 angestrebte Recycling-Quote von 75 Prozent zu erreichen. Der in Großbritannien entworfene und entwickelte Jaguar XE wird als erster Jaguar im Land Rover Stammwerk Solihull in den West Midlands vom Band laufen. Die Motoren für die in einem neuen Fertigungskomplex montierte Sportlimousine liefert das gleichfalls brandneue Motorenwerk im nahen Wolverhampton.
Die Weltpremiere des neuen Jaguar XE findet am 8. September in London statt.

Der neue Mercedes Vito greift den VW Bulli an

Mercedes Vito

„Nichts ist scheisser als Platz 2“ – ein cooler Spruch, der auch in der Autoindustrie seine Berechtigung hat. Beispiel Mercedes: Da machen und machen die Schwaben wie narrisch – und am Schluss ist immer der Niedersachse vorn. Gemeint ist in diesem Fall natürlich das alte Duell VW Bus T5 gegen Mercedes Vito/Viano/V-Klasse. Aber jetzt wollen es die Stuttgarter wissen.

Die Aussichten für den Vito, der ab sofort bestellt werden kann und ab Herbst ausgeliefert wird, stehen im ewigen Duell nicht schlecht. Denn Mercedes hat die ganze Trickkiste durchwühlt, um dem Rivalen Paroli bieten zu können. Etwa mit den drei Antriebsarten: Erstmals ist der Transporter und Kastenwagen Vito auch mit Frontantrieb zu haben, quasi als leichte Einstiegsvariante gekoppelt an einen 1.6-Liter-Diesel mit 88 oder 114 PS. Der Wegfall der Kardanwelle spart satte 120 Kilo, was sich deutlich im Verbrauch und bei der Zuladung bemerkbar machen soll.

Dazu gibt es noch den gewohnten Heck- und Allradantrieb, wiederum gekoppelt an einen 2.1-Liter-CDI mit 136, 163 und 190 PS, die teils optional, teils serienmäßig statt des Sechsgang-Handschalters mit einer komfortablen Siebengang-Automatik anrollen.

Drei Längen, zwei Radstände, drei unterschiedliche Ausstattungslinien der Tourer genannten, bestuhlten Vito-Versionen – die Auswahl für Handwerker, Kurier- oder Taxifahrer (und für junge Großfamilien) ist groß. Mercedes-Boss Dieter Zetsche und sein Nutzfahrzeuge-Vorstandskollege Volker Mornhinweg betonten zwar immer wieder, wie solide und Pkw-mäßig der neue Vito doch sei. Aber technisch gibt es trotz diverser serienmäßiger und optionaler Assistenzsysteme doch erhebliche Unterschiede zur V-Klasse: Der Vito ist lauter, weil weniger Dämmmaterial verwendet wurde, die Materialien innen sind einfacher gehalten und auch beim Fahrwerk sollen Unterschiede zu bemerken sein.

Muss ja auch, denn durch den Trick mit dem Frontantrieb, der nicht nur Kilos, sondern auch Euros spart, kann Mercedes den Einstiegspreis beim Vito deutlich runtersetzen.

17.990 Euro nett (ohne MwSt.) sind ein Wort.

Text/Fotos: Rudolf Huber

 

Ein Earbook mit Mercedes-Oldtimern

„Mercedes-Benz Classic Life #1“ heißt eine Neuerscheinung, die in der „Earbook“-Abteilung des Edel-Verlangs in Kooperation mit Mercedes-Benz Classic entstanden ist. Das aufwendig gestaltete Buch kostet 49,90 Euro.
„Klassische Automobile von Mercedes-Benz strahlen eine Faszination aus, die direkt ins Herz geht“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Diese Faszination gibt es jetzt in Buchform. Die Autoren bringen ausgewählte Classic-Ereignisse des Jahres 2013 lebendig aufs Papier: mit unterhaltsamen Geschichten und spektakulären Fotos.“
Dem Leser begegnen auf 216 Seiten Reportagen von Rennen und Rekordfahrten, Gespräche mit Visionären und Porträts wegweisender Innovationen. Die Themen verknüpfen Tradition und Gegenwart.
Der Spannungsbogen reicht von Bertha Benz’ erster Automobil-Fernfahrt mit dem Benz Patent-Motorwagen im August 1888 bis zur ersten autonomen Fahrt 125 Jahre danach: mit der neuen Mercedes-Benz S-Klasse (Baureihe 222) von Pforzheim nach Mannheim.
Das Buch im Format 28 mal 28 Zentimeter (ISBN:978-3-943573-10-7) enthält eine Vinyl-Schallplatte mit acht speziell ausgewählten Jazz-Titeln.

Die heißen Renner vom Eifel Rallye Festival 2014

Knapp 200 Oldies aus der Rallye-Szene der 60er, 70er und 80er Jahre kamen Ende Juli nach Daun in die Eifel, um es mal wieder so richtig krachen zu lassen. Ich habe mir das Spektakel angeschaut – und gestaunt, wie fit Fahrer und Gerät noch sind.

Hier eine kleine Auswahl der Racer vom Eifel Rallye Festival 2014.  Fotos: Rudolf Huber

 

Abheben im Skoda Rallye-Oldie

SKO_0433Foto: Skoda

Erst vor Kurzem hatten wir es hier von Erlebnissen, die man im Leben zum ersten Mal macht. Nach dem Schifferlfahren am Starnberger See hier die ganz neue Erfahrung als Aushilfs-Copilot auf einer Oldie-Rallye.

Der siebenfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle sitzt am Steuer des 1976er Skoda 130 RS, ich sitze daneben – eingehüllt in feuerfeste Unterwäsche inklusive Kopfhaube und feuerfesten Socken, drüber habe ich einen Rennoverall, auf dem Kopf einen Helm mit Gegensprechanlage.

Wir stehen am Start zu einer Schotter-Sonderprüfung beim Eifel Rallye Festival in Daun. Hier sind knapp 200 Rallye-Oldies samt ihrer wagemutigen Reiter versammelt. 3, 2, 1, – und los. Matthias Kahle gibt dem 136 PS starken Skoda die Sporen, dass mit Hören und Sehen vergeht. Mit Vollgas rast er durch enge Kurven im Wald, schlägt Haken. Wir kommen aufs freie Feld, jetzt geht es erst richtig los. Eingeschnürt vom Sechspunkt-Gurt schaue ich kurz auf die Instrumente. Knapp 8000 Touren, 160 Sachen – auf dem Feldweg! Aber angeblich geht ja der Tacho etwas vor.

Wasserdurchfahrt, es spritzt wie verrückt, Sprung-Schikane – und der Skoda hebt ab, landet krachend wieder auf den Rädern. Matthias Kahle stellt die tschechische Heckschleuder erst rechts, dann links an – und saust am nächsten Waldstück mit Karacho in eine Lücke, die ich dort gar nicht gesehen hatte.  Unglaublich, was so ein Gerät drauf hat, wenn denn der richtige Mann am Steuer sitzt.

Nach der Sonderprüfung beruhigt sich der Puls langsam wieder, uns ist verdammt heiß in unserer Renn-Kluft. Bei mir ist eher die Aufregung schuld dran. Matthias Kahle schwitzt wegen seiner Schwerstarbeit am Steuer und an den Pedalen. Full Speed hatte er drauf, verrät er mir hinterher grinsend. „Bloß an manchen Ecken nicht das volle Risiko.“

Ich strecke den Daumen hoch – und bedanke mich herzlich für diese Erfahrung im und jenseits des Grenzbereichs.

Text: Rudolf Huber

Die Schaltzentrale im Skoda 130 RSFoto HuberBlick in den Motorraum des Skoda 130 RS Foto HuberSkoda 130 RS Foto: Huber

Fotos (3): Rudolf Huber