Alle Beiträge von Rudolf Huber

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Über Rudolf Huber

Servus und guten Tag, seit gut 30 Jahren schreibe ich über Autos, Motorräder und Roller. Ich wohne südlich von München und habe bis Ende Juni 2014 die Auto-Seiten einer Münchner Boulevardzeitung fabriziert. Dazu bin ich begeisterter Pedelec-Pilot und Berg-Wanderer. Meine Hauptthemen neben Autotests und -neuvorstellungen sind alle Arten der Mobilität vom Fahrrad über - natürlich - Motorräder und Roller - bis zur S-Bahn, neue Antriebstechniken, Vernetzung und ganz generell, wo die Reise in diesem Bereich hingeht. Mit autothemen.com will ich ein Forum für andere Mobilitäts-Interessierte schaffen. Und: Ich freue mich über Tipps, Anregungen, Infos und News.

Concept GLC Coupé: Kompakter Alleskönner

Der nächste Mercedes-Coup in Sachen SUV: Das Concept GLC Coupé ist eine seriennahe Studie, die das Erfolgsrezept des GLE Coupés in ein kompakteres Segment überträgt. Premiere feiert es in Shanghai.

Das dynamisch-expressive Showcar soll typische Coupé-Stilelemente mit der Designsprache kommender SUV-Generationen verbinden: etwa mit Twin Blade-Kühlergrill, Motorhaube mit Powerdomes oder vierflutiger Abgasanlage. Nach dem GLE Coupé geht nun mit dem Concept GLC Coupé in die zweite Runde. Allerdings in einer kompakteren Liga, wie die Außenlänge von 4,73 Meter, die Höhe von 1,60 Meter und der Radstand mit 2,83 Meter belegen.
Der V6-Motor 367 PS und 520 Nm samt Neunstufenautomatik 9G-TRONIC plus permanenter Allradantrieb 4MATIC sorgen für  standesgemäße Agilität. „In der SUV-Welt von Mercedes-Benz ist Platz für weitere Modelle, wie etwa eine Serienversion des Concept GLC Coupés“, stellen die Stuttgarter lapidar fest. Sprich: Das Gerät wird kommen. Wir freuen uns drauf!

Audi RS3 und die Vallelunga-Story

Dass die Audi-Tochter Quattro GmbH coole Autos bauen kann, ist nicht neu. Aber immer wieder faszinierend. So wie beim neuen RS3, den Autothemen auf der Rennstrecke von Vallelunga bei Rom ausprobieren konnte.

1,5 Tonnen, 367 PS, fette 465 Nm Drehmoment aus fünf potenten Zylindern: Die Papierform ist schon mal ein Hammer. Und ganz ehrlich, liebe Leser/User: In Echt ist es noch viel besser. Die 4,3 Sekunden für den 100er-Sprint, das unglaubliche Fauchen und Röhren aus der Abgasanlage, die Präzision, mit der sich das Gerät auch um die gemeinsten und engsten Kurven lotsen lässt – das ist großes Emotions-Kino hinterm Steuer. Und das Allerbeste dran: Man ist selbst der Regisseur und kann mit ein paar Knopfdrücken bestimmen, wie flott und dynamisch sich die Vallelunga-Story entwickelt. Am allerfeinsten geht das in der Fahrwerksstufe „Dynamic“, die ein bisschen weniger pingelig mit dem ESP (sorry, bei Audi heißt es ja ESC) umspringt und den RS3 ein bisschen mehr Leine lässt. Sprich: Man kann damit so richtig schön kontrolliert über alle Viere (Quattro-Antrieb ist Pflicht!!) driften. Das Lenkrad (unten abgeflacht ist Pflicht!!) dient zur Stabilisierung in der perfekten Sitzschale, gelenkt wird mit der rechten Fußspitze. Ein Spaß der ganz besonderen Art. Mit Suchtfaktor XXL.

Bis auf den geschrumpften Kofferraum (280 statt 380 Liter) ist der RS3 fast wie ein normaler A3. Heißt: Er ist sehr gut verarbeitet, fein ausgestattet (im Falle des Rennerles mit Leder und Alcantara), hat fünf Türen und bietet fünf Sitzplätze. Und natürlich sind auch die aktuellen Infotainment-Angebote aus Ingolstadt zu haben.

Ein bisschen was auf dem Konto sollte man allerdings als ernsthafter Kaufinteressent schon haben: 52 700 Euro Grundpreis sind kein Sonderangebot.

Der tägliche Lkw-Wahnsinn auf Youtube

Eine Fahrt auf der A6 zwischen Schnelldorf und Heilbronn. Und die Erkenntnis: Es ist der Wahnsinn!

Laster an Laster, die rechte Spur im Kriechtempo bis zum Stillstand, Kilometer um Kilometer. Das ist schlicht der Wahnsinn und volkswirtschaftlich aber schon sowas von schlecht. Von der permanenten Gefahr durch von rechts reindrängelnde Einfädler mal ganz abgesehen. Mein Youtube-Video von der Schlange gibt es hier.

Ein kleiner Fahrfehler von irgend einem der Beteiligten – und schon ist alles aus. Wie in diesem Fall – siehe Foto:

Stau

Willkommen im Club: BMW baut Plug-in-Hybrid

Der BMW X5 xDrive40e ist das erste Plug-in-Hybrid-Serienfahrzeug von BMW. Das Sports Activity Vehicle feiert auf der Autoshow in Shanghai feiert es seine Weltpremiere.

Ein Vierzylinder-Benziner mit Doppelturbo und ein Synchron-Elektromotor verhelfen dem BMW X5 xDrive40e zu reichlich Kraft und günstigen Verbrauchswerten. Die Systemleistung liegt bei 313 PS, der Normverbrauch je nach Reifenformat bei 3,4 bis 3,3 Liter und der Stromverbrauch bei 15,4 bis 15,3 kWh je 100 Kilometer.

Der Fiat Cinquecento mit Volare-Appeal

Fiat 500 Vintage 57

Eine charmante Hommage an den Urvater aller Cinquecento vollführt Fiat mit dem Sondermodell 500 Vintage ’57.  Er greift Stilelemente auf, die seinen Vorgänger vor beinahe 60 Jahren unverwechselbar machten.

Dazu gehören die typische Bicolore-Lackierung etwa mit „Volare Blau“ für die Karosserie und Weiß für Dach, Spoiler sowie Abdeckkappen der Außenspiegel. Die Leichtmetallräder sind mit Chrom-Radkappen ebenfalls im Vintage-Look gehalten, sie habeninzwischen aber 16-Zoll statt des klassisch-winzigen Zwölf-Zoll-Formats. Das Armaturenbrett ist weiß lackiert, die Sitze sind mit Leder der Manufaktur Poltrona Frau in den Farben Braun und Elfenbein bezogen. Angetrieben wird der ’57er von Benzinern mit 69 und 85 PS.

Die Preise für den feinen Nostalgie-Cinquecento stehen noch nicht fest, sie dürften bei etwa 16 500 Euro beginnen.

Und das mit dem Volare-Appeal will ich natürlich auch noch erklären. Volare ist ein von Domenico Modugno und Franco Migliacci geschriebener Welthit. Er wurde zum ersten Mal Anfang 1958 auf dem Sanremo-Festival von Modugno und Johnny Dorelli präsentiert und belegte Platz 1.

Volare, oh, oh
Cantare, oh, oh, oh, oh
Nel blu dipinto di blu
Felice di stare lassu!

Und jetzt alle: Volare, oh, oh….

Espace: Der große Schlanke von Renault

Renault Espace 2015

Früher war der Renault Espace ein Glashaus auf Rädern, jetzt soll er nach dem Willen seiner Väter den TGV auf Rädern geben. Eleganz entsteht im Auge des Betrachters.

Und der Betrachter, in diesem Fall natürlich der Autothemen-Mann, findet das Design des immerhin 4,86 Meter langen Franzosen durchaus gelungen. Wenn einen das Ding auf der Autobahn überholt, hat man lange was davon. Vor allem die Seitenlinie wirkt unglaublich langgezogen und schmal.

Innendrin herrscht technoide Eleganz, das Zentrum des Geschehens ist das hochkant stehende 8,7 Zoll-Display, dessen in Menüs und Untermenüs verborgene Fähigkeiten man dringend bei einem Trockenkurs (also im Stehen) ausloten sollte. Fast alles geht mit diesem Touchscreen, bis hin zum einzelnen oder gemeinschaftlichen Umklappen der bis zu fünf Fond-Sitzlehnen. Die aktuellen Assistenten sind an Bord, Fahrwerk, Lenkung, Motorsteuerung und sogar die Ambientebeleuchtung  lassen sich ganz nach Gusto vorwählen. Also etwa Sport auf der kurvigen Berg-, Komfort auf der Langstrecke. Oder eine Kombination aus all den persönlichen Lieblings-Setting im Programm „Perso“. Selbigen sollte man aber trotzdem dabei haben…

Zwei Diesel mit 130 und 160 PS, ein Benziner mit deren 200, alles aus 1,6 Litern Hubraum: Renault nimmt das Stichwort Downsizing ernst und liefert durchaus reelle Motoren fürs Geld. Ausprobiert habe ich den 160 und den 200 PS-Espace, beide machten ihre Sache wirklich gut, wenn wir hier von einem ausgewachsenen Familien-Transporter und nicht von einem verhinderten Sportwagen reden. Die sechs- und siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe von Getrag schalten schön smooth durch, bei der Lenkung könnte man mal ausprobieren, ob im Programm „Perso“ die Sport-Einstellung nicht doch eine angenehmere Rückmeldung liefert, auch wenn Fahrwerk und Motor in „Comfort“ unterwegs sind.

Head-up-Display, optionale Bose-Anlage, riesengroßes, auf Knopfdruck ausfahrendes Handschuhfach, ziemlich gute Basisausstattung zum Beispiel mit Voll-LED-Scheinwerfern: Auf zu wenig Auto fürs Geld kann kein Espace-Interessent plädieren, im Gegenteil: Renault hat echt ordentlich was in sein Flaggschiff reingepackt. Zu Preisen ab 33 550 Euro. Ende April steht der große Schlanke (minus 250 Kilo Lebendgewicht) beim Renault-Partner.

 

Kia bringt den nächsten Kompakten in Position

Studie Kia Novo_01

Kia stellt auf der Seoul Motor Show (bis 12. April) die neue Studie Kia Novo vor. Sie gibt einen Ausblick auf die Designrichtung der nächsten Kompaktwagen-
Generation der Marke.

Der Novo basiert auf der Plattform des Kia Cerato. Die Fließheck-Studie hat eine Coupé-ähnliche Silhouette und ein betont sportliches Profil – mit sehr kurzem Karosserieüberhang vorn, längerem Überhang hinten und einer schmalen, langgezogenen Fenstergrafik.

Das Interieur ist ganz auf den Fahrer ausgerichtet und sorgt mit seinem minimalistischen Konzept dafür, dass er so wenig wie möglich vom Fahren abgelenkt wird. Zugleich genießen alle Insassen ein gutes Raumangebot, das aus der relativ langen Karosserie und der platzsparenden Anordnung der Komponenten resultiert.  In der Instrumenteneinheit werden die relevanten Informationen durch Hologramm-Displays dreidimensional dargestellt. Das Touchpad beinhaltet einen Fingerabdruck-Scanner: Bei der ersten Berührung werden verschiedene Elemente automatisch so eingestellt, wie der jeweilige Fahrer es festgelegt hat. Dazu gehören zum Beispiel die Musikauswahl, die Lautstärke des Audiosystems und die Informationen, die angezeigt werden sollen.

Die Studie mit dem neuesten serienmäßigen Antriebsstrang der Marke ausgestattet: dem Turbo-Benzindirekteinspritzer (T-GDI) aus der „Kappa“-Baureihe mit 1,6 Liter Hubraum sowie dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DCT) der Marke, das die Vorderräder antreibt.

„Es ist zurzeit nicht geplant, ein Serienmodell auf Basis des Kia Novo zu entwickeln“, heißt es bei Kia. Man sei aber bekannt dafür, dass neue Serienmodelle häufig
an vorangegangene Konzeptfahrzeuge angelehnt sind.

Neu: Der Mini mit dem Chrom-Chromosom

MINI mit Chrome Line Exterieur Deluxe

Weil’s so gut geluungen ist und weil heute auch der 1. April ist: Eine Meldung des BMW Press Club ausnahmsweise mal im totalen Originalzustand. Bitte sehr:

„Der Fahrspaß steckt in seinen Genen, und auch für sein blendendes Aussehen müssen wohl die Chromosomen verantwortlich sein. Dem neuen MINI ist überall ein glanzvoller Auftritt sicher, jetzt macht ihn die Sonderausstattung Chrome Line Exterieur Deluxe jedoch endgültig zu einem unwiderstehlichen Blickfang.

Mit dieser neuen Option wird die für die Einfassungen von Scheinwerfern, Heckleuchten, Kühlergrill und anderen unverwechselbaren Designmerkmalen seit Jahrzehnten charakteristische Chromoberfläche erstmals auf die gesamte Karosserie ausgedehnt. Der Effekt fällt sofort ins Auge: Der neue MINI wird mit der Chrome Line Exterieur Deluxe zum ganzheitlichen Spiegelbild für das ästhetische Bewusstsein der Marke und ihrer Fans.


Die exklusiv für den MINI 3-Türer entwickelte Sonderausstattung wird am 1. April 2015 erstmals im Kreis von ausgewählten Gästen vorgestellt. MINI weist Fotojournalisten, die an dem Event teilnehmen wollen, bereits vorsorglich darauf hin, dass das Tragen einer Sonnenbrille obligatorisch ist und der Einsatz von Blitzgeräten aufgrund von physikalisch nicht kontrollierbaren Reflexionen nicht gestattet werden kann.“

So schaut Sommer aus: Porsche Boxster Spyder

Porsche Boxster Spyder

Porsche startet mit der Weltpremiere des neuen Boxster Spyder in die Cabrio-Saison 2015. Der puristische Sportwagen debütiert auf der New York International Auto Show.

Im neuen Spitzenmodell des offenen Zweisitzers will das klassische Stoffverdeck wieder von Hand bewegt werden und das Getriebe gibt es ausschließlich mit Handschaltung.

Ein straffes Sportfahrwerk mit 20 Millimetern Tieferlegung, Bremsen aus dem 911 Carrera, direktere Lenkung und einen 3,8 Liter großen Sechszylindermotor mit 375 PS (276 kW). Das spricht für unmittelbares Sportwagen-Erlebnis und reichlich Fahrdynamik. Der Sprint von null auf 100 km/h dauert gerade einmal 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 km/h.

„Der puristischen Auslegung folgend gibt es aus Gewichtsgründen serienmäßig weder Radio noch Klimaanlage, beides ist aber optional und ohne Aufpreis ab Werk bestellbar“, heißt es bei Porsche. Wäre spannend zu verfolgen, wie viele der Dinger wirklich nackt über den Händler-Tresen gehen.

Der Boxster Spyder kommt ab Juli auf den Markt und ist ab sofort bestellbar. Der Preis: ab 79 945 Euro – ohne Radio und Klimaanlage.

G-Power macht Dampf: 435 PS im Diesel-Kombi

Alle Fotos: G-Power
Alle Fotos: G-Power

Der BMW M550d ist mit seiner dreistufigen Turboaufladung mit variabler Turbinengeometrie kein typisches Hinterherfahrer-Auto. Aber der Serientrimm ist noch nicht das Ende der Fahnenstange…

Gut: 381 PS und ein Drehmoment von 740 Nm sind für einen Dreiliter-Reihensechszylinder wirklich nicht übel.  Drum darf dieser Power-Diesel auch das legendäre „M“ im Namen tragen. Als erster Diesel in der BMW Firmengeschichte überhaupt!

Aber da geht noch mehr, ist die Devise von G-Power im oberbayerischen Aresing. Dank eines prozessorgesteuerten Leistungsmoduls erstarkt der M550d noch einmal nachhaltig. Als Ergebnis der Leistungsmessung stehen dann über 435 PS auf der Uhr und nicht weniger als 850 Nm Drehmoment!

Gleichzeitig bleiben alle serienmäßigen Diagnose- und Motorschutzfunktionen unangetastet. Zusätzlichen Schutz bietet die D-Tronik 5 V1 durch die Freigabe der Mehrleistung erst nach Erreichen der von BMW vorgeschriebenen Kühlwassertemperatur. Im Gegenzug wird die Leistung reduziert, sollte im Extremfall die Öltemperatur ihr Limit erreichen.

Der „Clou“ an der D-Tronik 5 ist allerdings ihre Fähigkeit, auf die aktuelle Gaspedalstellung und damit direkt auf die Wünsche des Fahrers reagieren zu können. Steht lediglich „Mitschwimmen“ im Kolonnenverkehr an, so bleibt die D-Tronik 5 deaktiviert und das komplette Motoren-Setup entspricht dem Serienstand.

Wird dagegen Leistung abgefordert, etwa beim Herausbeschleunigen oder auf der Autobahn, steht die Mehrleistung ansatzlos zur Verfügung und der Diesel erreicht Tempo 100 km/h aus dem Stand in nur 4,5 Sekunden. Durchbeschleunigt ist erst bei über 270 km/h Schluß, vorausgesetzt die optionale G-POWR V-MAX Anhebung ist installiert. Mit GPS gemessen erreicht der G-POWER M550d exakt 271,4 km/h damit ist er einer der schnellsten BMW-Kombi mit Dieselmotor weltweit.

Serienmäßig: Range Rover mit 550 PS

Range Rover 5.0 V8 Supercharged SVAutobiography LWB

Auf der New York International Auto Show (3. bis 12. April) enthüllt Land Rover die neue Spitzenversion seines Flaggschiffs: der Range Rover SVAutobiography.

Die handgefertigte Edelausgabe aus dem „Special Vehicle Operations“-Technikzentrum rollt laut eines Firmensprechers mit exklusivem Karosseriestyling und „durch und durch hochwertigem Interieur“ an.

Aber der SVAutobiography ist nicht nur besonders luxuriös, sondern auch ziemlich leistungsstark: Mit seinen 550 PS der 5,0-Liter-V8-Spitzenmotorisierung stellt das neue Topmodell einen Rekord in der 45-jährigen Modellgeschichte des Range Rover auf: Es ist das stärkste Range Rover-Serienmodell aller Zeiten.

Die Fahrleistungen reicht Land Rover später nach. Fest steht aber bereits jetzt: Viele Pferde haben ordentlich Hunger. Der Normverbrauch der Langversion wird mit 13,1 Liter pro 100 Kilometer angegeben.

Mercedes baut einen Pick-up

Mercedes Pick-up

Das ist ja ein dickes Ding: Mercedes bringt einen Pick-up raus. Die Begründung: „Der Markt der mittelgroßen Pick-ups ist reif für das erste Modell eines Premium-Herstellers!“

Losgehen soll es noch in diesem Jahrzehnt mit einem vielseitigen Pick-up-Fahrzeug mit hohen Allround-Qualitäten und rund einer Tonne Nutzlast. Daimler-Chef Dieter Zetsche versichert: „Wir werden auch in diesem Segment mit einem unverwechselbaren Markengesicht und allen markentypischen Fahrzeugattributen in punkto Sicherheit, Komfort, Antriebsstrang und Wertigkeit antreten.“

Zielmärkte für den neuen Mercedes-Benz Pick-up sind im ersten Schritt Lateinamerika, Südafrika, Australien und Europa, die sich alle durch ein nachhaltiges Wachstum in diesem Segment auszeichnen. Das neue Projekt wird von Mercedes-Benz Vans verantwortet, dieser Geschäftsbereich ist  etwa für die V-Klasse oder der Vito zuständig.

Premiere: Das ist der neue Mercedes GLE

Mercedes GLE

Was für große Autos. Und was für niedrige (Norm-)Verbrauchswerte: Mercedes hat den GLE (bisher M-Klasse) gründlich überarbeitet. Und kann vor allem bei zwei Modellen einen echten Mini-Durst melden.

Zu den Highlights des neuen GLE gehören neben der aufgefrischten Front- und Heckpartie diverse verbrauchssenkende Maßnahmen, „die hinsichtlich Emissionen und Antrieb neue Bestwerte ermöglichen“, so ein Mercedes-Sprecher.

Über die angebotenen Motorisierungen (fünf  Aggregate mit vier, sechs oder acht Zylindern stehen zur Auswahl) reduzieren sich im Vergleich zur Vorgängerbaureihe der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um durchschnittlich 17 Prozent. Erstmals bietet Mercedes mit dem GLE 500 e 4MATIC ein Plug-In Hybridmodell an, „das höchste Energieeffizienz mit herausragender Performance verbindet“, so der Sprecher weiter. Ein V6-Benzinmotor mit 333 PS und ein Hybridmodul mit einer elektrischen Leistung von 116 PS bringen’s gemeinsam auf ein maximales Systemdrehmoment von 650 Nm. Neben beeindruckenden Beschleunigungen dank Boost-Funktion bietet der Systemantrieb rein elektrisches Fahren bis zu 130 km/h. Der Hybrid kann bis zu 30 Kilometer lokal emissionsfrei fahren.

Stolz sind die Stuttgarter auch auf ihren „Effizienzchampion“ GLE 250 d mit 204 PS starkem Vierzylinder-Dieselmotor, der mit den 140 g CO2/km und 5,4 l/100 km als Normverbrauch punkten kann. Gleichzeitig feiern die High Performance-SUV Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC und GLE 63 S 4MATIC ihre Weltpremiere.

TomTom Traffic jetzt auch auf dem Handy

TomTom GO für Android

Ab sofort steht die neue Navigations-App TomTom GO Mobile für Android-Geräte zur Verfügung. Die Besonderheit: Sie umfasst Navigation und Echtzeit-Verkehrsinformationen wie im „richtigen“ Navi.

Die App steht  kostenlos im Google Play Stores  zum Download bereit. Die Echtzeit-Verkehrsinformationen sind bis monatlich 75 Kilometer ebenfalls gratis, wer mehr will, kann die Kilometer-Begrenzung per In-App-Kauf aufheben. Kostenpunkt:

1 Jahr Nutzung ohne Begrenzung: 19,99 Euro
3 Jahre Nutzung ohne Begrenzung: 44,99 Euro
TomTom GO für Android

Die TomTom GO Mobile App verfügt über die preisgekrönte Benutzeoberfläche der TomTom GO Navigationsgeräte und soll Autofahrern dabei helfen, ihre Ziele schneller zu erreichen.

„Dank Offline-Karten, TomTom Traffic, ausgezeichnetem Routing und Warnungen vor Radarkameras ist die App der ideale Reisebegleiter für Mobilnutzer“, heißt es bei TomTom.

Und: Die neue App verfüge über eine globale Kartenlizenz, sodass Autofahrer sie in derzeit 111 Ländern weltweit auch ohne eine Internetverbindung nutzen könnten.

Mercedes rückt den CLA Shooting Brake raus

CLA 250 4MATIC, Mercedes-AMG CLA 45 (X117) 2014

Mit dem CLA Shooting Brake rollt am 28. März das inzwischen fünfte Modell der Kompaktklasse-Familie von Mercedes zu den Händlern. Er kostet rund 600 Euro mehr als das viertürige Coupé.

Einstiegsmodell in die CLA Shooting Brake-Palette ist der CLA 180 (29.809,50 Euro) mit 90 kW (122 PS).
Darüber rangieren die Modelle CLA 200 (32.725 Euro) mit 115 kW (156 PS) sowie mit jeweils 155 kW (211 PS) der CLA 250 (39.746 Euro), der CLA 250 4MATIC (41.947,50 Euro) und der CLA 250 Sport 4MATIC (45.577 Euro). Wenn es flotter vorangehen soll, empfiehlt sich der CLA 45 AMG Shooting Brake (57.268,75 Euro). Sein weltweit stärkster in Serie gefertigter Vierzylinder-Turbomotor bringt es auf eine Leistung von 265 kW (360 PS).
Der CLA 200 CDI (34.539,75 Euro) leistet 100 kW (136 PS), hat einen Hubraum von 2,2 Litern sowie ein maximales Drehmoment von 300 Nm. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch beträgt 4,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer, in Kombination mit 7G-DCT Doppelkupplungsgetriebe sogar nur 3,9 Liter/100 km. Der CLA 220 CDI verfügt ebenfalls über 2,2 Liter Hubraum und leistet 130 kW (177 PS) sowie 350 Nm und benötigt nur 4,0 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Der Preis: 39.061,75 Euro.