Archiv der Kategorie: Auto und Mobilität

Aktuelle Meldungen aus dem bereich Autos, Hersteller und Zubehör

Wer auffährt, hat Schuld – oder?

Goslar
Schuldfrage klar – oder ungeklärt? (C) Goslar Institut

Wer auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auffährt, ist schuld. So lautet eine scheinbar unumstößliche Regel im Straßenverkehr – zumindest nach Ansicht vieler Verkehrsteilnehmer. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht – jedenfalls nicht immer.

Zwar hat jeder Fahrzeugführer laut Straßenverkehrsordnung (StVO) vor sich einen so großen Sicherheitsabstand einzuhalten, dass er rechtzeitig reagieren kann, sollten Vordermann oder Vorderfrau zum Beispiel unerwartet „in die Eisen steigen“. Dann muss man selbst so schnell bremsen können, dass es nicht zu einem Auffahrunfall kommt. Soweit der Standardfall. Doch inzwischen gehen immer mehr Richter auf Distanz zu dem sogenannten Anscheinsbeweis („wer auffährt, hatte keinen ausreichenden Sicherheitsabstand“) und orientieren sich mehr an den Fakten des jeweiligen Einzelfalls. Die können nämlich gegebenenfalls auf eine Mitschuld des Vorausfahrenden hinweisen.

Das kann etwa bei einem sogenannten Kettenunfall zutreffen, an dem mehrere Fahrzeuge beteiligt sind. Deutet bei einem solchen Ereignis alles darauf hin, dass der vorletzte Unfallbeteiligte sein Auto noch so frühzeitig anhalten konnte, dass er nicht auf das Fahrzeug vor ihm auffuhr, während dies dem ihm folgenden Fahrer, also dem Letzten in der Kette, nicht gelang, so liegt der Schluss nahe, dass auch der Fahrer im letzten Wagen rechtzeitig hätte stoppen können – wenn denn der Abstand zum Vordermann groß genug gewesen wäre. Lässt sich jedoch nicht eindeutig ausschließen, dass der Fahrer im vorausfahrenden Auto auch auf das Fahrzeug vor ihm aufgefahren ist, kann das die Schuld des Beteiligten hinter ihm infrage stellen. Denn dann liegt die Vermutung nahe, dass es dem Letzten vielleicht gar nicht mehr möglich war, einen Aufprall zu vermeiden.

Auch die selbst ernannten „Verkehrserzieher“, die andere durch plötzliches Abbremsen maßregeln wollen, sollten sich nicht darauf verlassen, dass der Auffahrende immer der Schuldige ist. Im Gegenteil: Diesen schikanösen „Pädagogen“ kann die Alleinschuld an einem Schaden zugesprochen werden, wenn jener durch ein beabsichtigtes Bremsmanöver ohne Grund herbeigeführt wurde. Denn die Richter werten ein solches Verhalten als „Selbstjustiz“, die nicht akzeptiert werden kann. So geschah es einem Autofahrer, der eine vorschriftsmäßig vor ihm fahrende Frau erst bedrängte, dann überholte, um gleich anschließend knapp vor ihr einzuscheren und zu bremsen: Offenbar wollte der Eilige Frust abbauen, weil er nicht wie gewünscht vorwärtskam. Dafür musste er für den Schaden, der bei dem aus seinem Verhalten resultierenden Unfall entstand, komplett selbst aufkommen. Wer also glaubt, aus pseudoerzieherischen oder sonstigen Gründen andere Verkehrsteilnehmer maßregeln zu müssen oder gar zu dürfen, irrt – stattdessen droht ihm volle Haftung bei einem so verursachten Unfall.

Grundsätzlich gilt zwar nach wie vor, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug in der Regel so groß sein muss, dass der Fahrer dahinter auch dann noch rechtzeitig anhalten kann, wenn der Vordermann überraschend und ohne für den Hintermann ersichtlichen Grund plötzlich bremst. Wichtig dabei: Der Hintermann hat auch ein mögliches Abbremsen ohne eine für ihn erkennbare Ursache einzukalkulieren. Allerdings darf der Vorausfahrende auch nicht ohne zwingenden Grund stark bremsen. So schreibt es die StVO vor. Wer andere Verkehrsteilnehmer willkürlich ausbremst, muss zudem damit rechnen, sich nach dem § 315 b des Strafgesetzbuchs (StGB) schuldig zu machen: Dieser Paragraf regelt den Tatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

DYU D2: Cooler Pedelec-Zwerg aus China

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Das neue Pedelec aus China ist mit zwölf Zoll großen Reifen und zwei Scheibenbremsen ausgestattet. © F-wheel


Der chinesische Hersteller F-wheel aus Shenzhen will mit einem neuen Elektro-Klapprad den globalen Pedelec-Markt aufmischen. Das nur 13 Kilo schwere DYU Smart Bike D2 schafft zwar nur eher bescheidene 20 Kilometer mit einer Akku-Ladung. Dafür kann es zum Verladen leicht zusammengeklappt und so zum Beispiel leicht im Kofferraum verstaut werden.

Induktionsscheinwerfer sollen Licht ins Dunkel bringen, die Funktionen des D2 können per App gesteuert, das Rad selbst damit abgesperrt werden. Die Batterie mit einer Kapazität von 5,2 Amperestunden lässt sich innerhalb von drei Stunden komplett aufladen. Und die Zwölf-Zoll-Reifen sind laut Hersteller dazu geeignet „alle Straßenverhältnisse bewältigen zu können“.

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Das Mini-Rad mit E-Antrieb lässt sich mit wenigen Handgriffen auf Kofferraum-Format bringen. © F-wheel

Der Elektro-Moped-Modus, den F-wheel neben dem stromlosen und dem stromunterstützten Strampeln als dritte Fortbewegungsart und zusätzlichen Vorteil des neuen Minibikes anpreist, müsste in Deutschland allerdings deaktiviert werden – sonst bräuchte das D2 ein Versicherungskennzeichen.

DYU Smart Bike D2
Alles dran: Eine Hupe warnt andere Verkehrsteilnehmen, ein Display zeigt Tempo und Ladezustand der Batterie. © F-wheel

Und wie schaut es mit dem Preis aus? Der ist echt heiß: Ein chinesischer Versandhändler bietet das Pedelec für exakt 420,01 Euro an.                                  Rudolf Huber/mid

Hab‘ Sonne im Akku!

Solarzelle fürs Autodach. Foto: Audi
Solarzelle fürs Autodach. Foto: Audi

Audi will künftig mithilfe von Solarfolien mehr Reichweite für Elektro-Modelle der Marke herausholen.

Die Ingolstädter erproben derzeit mit Unterstützung des Solar-Spezialisten Alta Devices, wie solche Folien zunächst in Panorama-Glasdächer und später in die gesamte Dachfläche integriert werden können. Der gewonnene Strom fließt in das Bordnetz und versorgt Verbraucher an Bord wie Klimaanlage und Sitzheizung. Das würde prinzipiell auch bei Verbrenner-Modellen funktionieren und könnte hier den Spritverbrauch reduzieren.

Perspektivisch soll die von besonders dünnen und flexiblen Zellen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 25 Prozent produzierte Energie direkt die Traktionsbatterie von elektrifizierten Modellen laden. Die Module sollen auch bei schwachem Licht und hohen Temperaturen sehr gut funktionieren. „Das wäre ein Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger, emissionsfreier Mobilität“, sagt Audi-Beschaffungsvorstand Dr. Bernd Martens. Bis Ende 2017 soll ein erster Prototyp entstehen.

Ein bereits fahrbare Prototyp des Solarautos Sion von Sono Motors aus München ist derzeit auf einer großen Probefahrt-Tour in ganz Europa unterwegs.  ts/mid

Echt knackig, der VW T-Roc

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VW T-Roc. Foto: Volkswagen

Die Niedersachsen gelten als eher nüchtern sachlich und zurückhaltend. In Sachen T-Roc trifft das bei VW auf jeden Fall zu – 100-prozentig!

Kurz vor der ersten öffentlichen Präsentation des schicken SUV von Volkswagen am 23. August am Comer See veröffentlichten die Wolfsburger jetzt zwei Renderings des neuen Familienmitglieds.

Der neue Volkswagen T-Roc
VW T-Roc. Foto: Volkswagen

Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Typisch niedersächsisch ist der lapidare Kommentar aus der Kommunikationsabteilung: „Der T-Roc ist das erste Crossover von Volkswagen und überrascht mit progressivem Design.“

Noch Fragen? Ja, natürlich, viele! Aber Antworten? Die gibt es erst in zwei Wochen.

Ganz oben: Der neue Phantom

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Foto: Rolls-Royce

Wer den Rolls-Royce Phantom besitzt, der hat es geschafft – und ist ganz oben angekommen. Jetzt liefert die britische BMW-Tochter die nächste, die achte  Generation nach.

Noch feiner ist er geworden, der Über-Rolls-Royce. stylish, schick, aber nicht modisch, mit allen Attributen eines modernen Luxusautos. Sensoren und Elektronik sorgen für den gepflegten Umgangston, feinste Materialien und die neue Möglichkeit, den RR per Kunstwerk am Armaturenbrett zur rollenden Galerie zu machen, sollen die Einzigartigkeit unterstreichen. Die Fahrgäste im Fond erwartet Transport auf allerhöchstem Niveau.

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Foto: Rolls-Royce

Der neue Phantom ist bei 100 km/h um rund zehn Prozent leiser als sein auch nicht wirklich lauter Vorgänger. „Die Test-Ingenieure berichten tatsächlich, dass sie beim Überprüfen der Ergebnisse so niedrige Schallpegel feststellten, dass sie zunächst an der richtigen Kalibrierung ihrer Messgeräte zweifelten“ heißt es bei Rolls-Royce.Die Queen wird sehr amused sein.

Der V12-Motor wurde angeblich komplett neu aufgebaut, er liefert eine im RR-Jargon „ausreichende“ Leistung von 571 PS und ein maximales Drehmoment von 900 Nm bereits bei 1.700 U/min.

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Foto: Rolls-Royce


 

Jaguar E-Pace: Tolle Rolle zur Premiere

20170713_Der_neue_Jaguar_E-PACE_WeltpremiereStarker Auftritt: Der neue Jaguar E-PACE hat im Rahmen seiner Weltpremiere einen neuen offiziellen Guinness Weltrekord aufgestellt.

Das kompakte Premium-SUV sprang mit einem 15,3 Meter langen Satz samt einer in der Luft ausgeführten 270-Grad-Fassrolle in die Rekordbücher. Der als Demonstration für hohe Agilität, Präzision und Performance gedachte Stunt des neuesten Jaguar markierte den krönenden Abschluss einer 25-monatigen Erprobungsphase auf vier Kontinenten. Insgesamt 150 Prototypen wurden in erbarmungslosen Dauerläufen sowie extremen Hitze- und Kältetests umfassend getestet.
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Die aus dem Flugsport kommende Figur ist eine Kombination aus einer gesteuerten Rolle und gleichzeitigem Looping. Die vom neuen E-PACE vollführte Schraubenlinie in horizontaler Richtung erinnert an einen legendären Stunt der Filmgeschichte, den Roger Moore in den Siebziger Jahren in seiner Rolle als britischer Agent 007 durchführte.
Für den erfolgreichen Rekordversuch mit dem E-PACE nutzte Jaguar das Exhibition Centre London, kurz ExCeL, in den Royal Docks. Es ist eine der wenigen Räumlichkeiten in England, die die nötigen An- und Auslaufzonen für einen solch großen Sprung bieten.
Dem Rekordversuch gingen monatelange Tests und Analysen voraus. Entscheidend für das Feintuning: die absolut korrekte Geschwindigkeit für den Absprung und eine 160 Meter lange Beschleunigungszone. Zugleich wurde die Form der Rampe und ihre Neigung mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design) exakt berechnet und dann modelliert.
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Der neue E-PACE wird als erster Jaguar außerhalb Großbritanniens bei Magna/Steyr in Österreich und bei Chery Jaguar Land Rover in China produziert. Er ist ab sofort bei den deutschen Jaguar-Vertragspartnern ab 34.950 Euro bestellbar.

Clever und smart: Der neue Audi A8

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Der neue Audi A8 feierte heute seine Weltpremiere beim Audi Summit in Barcelona. Er ist als erstes Serienauto der Welt für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. Ab 2018 bringt Audi pilotierte Fahrfunktionen wie Parkpilot, Garagenpilot und Staupilot sukzessive in Serie.

Die Front mit dem breiten, aufrecht stehenden Singleframe-Grill und der fließend-muskulöse Körperbau soll sportliche Eleganz, Hochwertigkeit und progressiven Status ausdrücken – ob in der 5,17 Meter langen Normalversion oder als A8 L mit 13 Zentimeter längerem Radstand.

Audi A8
Der A8 ist als großzügige, weit geschnittene Lounge konzipiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat er bei beiden Karosserievarianten in der Länge deutlich zugelegt. Der nobelste Platz liegt hinten rechts – es ist der optionale Ruhesitz im A8 L mit seinen vielen verschiedenen Einstellmöglichkeiten und der Fußablage. Auf diesem Platz kann der Passagier seine Fußsohlen am Rücken des Beifahrersitzes in mehreren Stufen wärmen und massieren lassen. Die neuen Komfort-Kopfstützen runden das Erlebnis ab. Zudem können die Fondpassagiere viele Funktionen wie die Ambientebeleuchtung, die neuen HD Matrix-Leseleuchten und die Sitzmassage über eine eigene Bedieneinheit steuern sowie private Telefonate führen: Das Rear Seat Remote mit seinem OLED-Display ist so groß wie ein Smartphone und herausnehmbar in der Mittelarmlehne untergebracht.
Das Interieur ist bewusst reduziert gestaltet, die Architektur des Innenraums ist klar und strikt horizontal orientiert. Das radikal neue Bedienkonzept verzichtet auf den bekannten Dreh-/Drück-Steller und das Touchpad des Vorgängermodells. Die Instrumententafel bleibt weitgehend frei von Tasten und Schaltern. Ihr Zentrum bildet ein 10,1-Zoll-Touch-Display, das sich durch die Black-Panel-Optik vor dem Start nahezu unsichtbar in die schwarz-hochglänzende Blende einfügt.


Die Benutzeroberfläche erscheint, sobald sich das Auto öffnet. Auf dem großen Display steuert der Fahrer das Infotainment per Fingerdruck. Über ein zweites Touch-Display auf der Konsole des Mitteltunnels hat er Zugriff auf die Klimatisierung und Komfortfunktionen sowie die Möglichkeit zur Texteingabe. Löst der Fahrer im oberen oder unteren Display eine Funktion aus, hört und spürt er einen Klick als Bestätigung. Die Bedientaster in Glasoptik reagieren in gleicher Weise. Mit der Kombination aus akustischem und haptischem Feedback sowie der Anwendung gängiger Touch-Gesten, wie beispielsweise dem Wischen, lässt sich das neue MMI touch response besonders sicher, intuitiv und schnell bedienen.

Darüber hinaus steht der A8 als intelligenter Gesprächspartner bereit. Mit einer neuen, natürlichen Sprachbedienung kann der Fahrer eine Vielzahl an Funktionen im Auto aktivieren. Die Informationen über Ziele und Medien sind entweder onboard vorhanden oder kommen mit LTE-Geschwindigkeit aus der Cloud. Die Navigation lernt selbst – und zwar auf Basis der zuvor gefahrenen Strecken. Somit erhält der Fahrer intelligente Suchvorschläge. Zudem integriert die Karte hochdetaillierte 3D-Modelle von europäischen Großstädten.

Als erstes Serienautomobil der Welt ist der neue A8 speziell für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. So übernimmt der Audi AI Staupilot auf Autobahnen und Bundesstraßen mit baulicher Trennung im zähfließenden Verkehr bis 60 km/h die Fahraufgabe. Zum Aktivieren des Systems dient die AI-Taste auf der Mittelkonsole.

Der Staupilot managt Anfahren, Beschleunigen, Lenken und Bremsen. Der Fahrer muss das Auto nicht mehr permanent überwachen. Er kann die Hände dauerhaft vom Lenkrad nehmen und etwa das Onboard-TV verfolgen. Sobald das System an seine Grenzen stößt, fordert es den Fahrer auf, die Fahraufgabe wieder selbst zu übernehmen.

Mit einem ganzen Paket an Innovationen „lotet das Fahrwerk die Grenzen der Physik neu aus“, so Audi: Eine von ihnen ist die Dynamik-Allradlenkung, die direktes, sportliches Lenken mit unerschütterlicher Stabilität vereint. Das Sportdifferenzial verteilt die Antriebsmomente aktiv zwischen den Hinterrädern und ergänzt auf diese Weise den permanenten Allradantrieb quattro, der im neuen A8 zum Serienumfang gehört.

Der neue A8 startet mit zwei weiterentwickelten V6-Turbomotoren auf den deutschen Markt, einem 3.0 TDI und einem 3.0 TFSI. Der Diesel leistet 286 PS, der Benziner 340 PS. Zwei Achtzylinder – ein 4.0 TDI mit 435 PS und ein 4.0 TFSI mit 460 PS – folgen etwas später. Die exklusive Top-Motorisierung bildet der W12 mit 6,0 Liter Hubraum.

Alle fünf Aggregate arbeiten mit einem Riemen-Starter-Generator (RSG) zusammen, der das Herz des 48-Volt-Bordnetzes ist. Diese Mild-Hybrid-Technologie (MHEV, mild hybrid electric vehicle) ermöglicht das Segeln mit ausgeschaltetem Motor samt komfortablem Wiederstart. Zudem verfügt sie über eine erweiterte Start-Stopp-Funktion und eine hohe Rekuperationsleistung bis 12 kW. In Summe senken diese Maßnahmen den Verbrauch  um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer im realen Fahrbetrieb.

Zu einem späteren Zeitpunkt folgt der A8 L e-tron quattro mit Plug-in-Hybridantrieb: Sein 3.0 TFSI und die starke E-Maschine kommen auf 449 PS Systemleistung und 700 Nm Systemdrehmoment. Die Lithium-Ionen-Batterie speichert Strom für etwa 50 Kilometer elektrisches Fahren. Optional lässt sie sich per Audi Wireless Charging laden: Eine Bodenplatte in der heimischen Garage überträgt den Strom mit 3,6 kW Leistung induktiv an eine Empfängerspule im Auto.

Der neue Audi A8 und der A8 L werden am Standort Neckarsulm gebaut und starten im Spätherbst 2017 auf dem deutschen Markt. Der Grundpreis für den A8 beträgt 90.600 Euro, der A8 L startet bei 94.100 Euro.

Volvo V90 Cross Country: Legt ihn höher!

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Volvo V90 Cross Country Foto: R. Huber

Das Rezept ist vergleichsweise einfach, aber effektiv: Man legt einen Kombi ein bisschen höher, fertig ist der coole Crossover. Im Test in der Münchner Abendzeitung zeigte der neue Volvo V90 Cross Country, was er drauf hat.

Seit 20 Jahren hat Volvo Kombis mit Crossover-Genen im Angebot – mit dem V70 Cross Country schufen die Schweden das erste Exemplar einer attraktiven neuen Mischung aus Raumtransporter und Soft-Offroader. Ein Konzept, das ankommt und das vielfach kopiert wurde. Aktuelles Top-Angebot bei Volvo: Der V90 Cross Country, in dem man sehr luxuriös und mit viel Platz die höheren Weihen empfangen kann.

Volvo V90 Cross Country
Volvo V90 Cross Country Foto: R. Huber

Wie sich das im Einzelnen anfühlt, lesen Sie hier. Viel Spaß!

Seat Ibiza: besser als der Polo?

Seat Ibiza 2017
Coole Lackierung in „Mystic magenta“: der neue Seat Ibiza. Foto: R. Huber


Die fünfte Generation des Seat Ibiza soll die Kleinwagenklasse ordentlich aufmischen. Das liegt an der Optik und der Technik – aber auch am speziellen Innenleben – so steht es im mid-Bericht in der Münchner Abendzeitung.

Seat setzt also seine erfolgreiche Produkt-Initiative fort. Der 4,06 Meter lange Polo-Bruder aus Matorell bringt eine ganze Reihe von Eigenschaften mit, um erfolgreich durchzustarten. Dazu zählen neben dem Design das vergleichsweise große Platzangebot und aktuellste Technik. Den Marktstart hat Seat auf den 10. Juni festgelegt.

Seat Ibiza 2017
Sachlich und typisch Seat: das Heck des neuen Ibiza. Foto: R. Huber

Den kompletten Bericht finden Sie hier! Viel Spaß beim Lesen.

Die Neuheiten vom Genfer Salon

Es geht los in Genf! Die ersten Neuheiten sind schon enthüllt, und das geht heute munter weiter. Hier nach und nach die wichtigsten Premieren – immer wieder mal nachzuschauen lohnt sich!

Compass
Der Jeep Compass 1.0 war kein rechter Erfolg in Deutschland. Jetzt kommt Version 2.0, und der soll ordentlich beim Boom bei den kompakten SUV mitspielen. Zuzutrauen ist es ihm!

AlpineWillkommen zurück: Die legendäre Alpine ist wieder da, in Form der modernen Nachfolgerin namens A110. Reichlich Power und ein unverwechselbares Äußeres sind garantiert.

Maserati
Maserati hat zwei Neuheiten zum Genfer Autosalon entsendet. Nämlich eine Sonderserie von GranTurismo Sport und GranCabrio Sport und das Levante Show Car.

XC60
Und gleich noch ne Weltpremiere: Hier der neue Volvo XC60, der aussieht wie erwartet – nämlich wie ein etwas verkleinerter XC90…

Arteon
VW ersetzt den CC und ein bisschen auch den Phaeton durch den neuen Arteon. Ein feiner Niedersachse mit Coupé-Form und vier Türen.

01_Subaru_XV_2._Gen_Frontansicht_Genfer_AutosalonWeltpremiere für den neuen Subaru XV: Auf dem 87. Genfer Automobilsalon hat der japanische Allradspezialist die zweite Modellgeneration seines kompakten Crossover-SUV enthüllt.

Audi
Audi präsentiert auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf sechs neue Modelle. Weltpremiere feiert der Q8 sport concept, den ein 3.0 TFSI V6-Motor mit Mildhybrid-System antreibt.

MitsubushiDie Weltpremiere des vollständig neu entwickelten Eclipse Cross auf dem Genfer Automobilsalon 2017 markiert einen Wendepunkt für Mitsubishi. Das kompakte SUV-Coupé ist der erste Vertreter einer neuen Fahrzeuggeneration des japanischen Automobilherstellers. Der Eclipse Cross soll – neben den Markengefährten ASX und Outlander – den Kundenkreis von Mitsubishi in Europa in eine neue Richtung
erweitern.

CivicUnd hier der neue Cicic R von Honda – der Kompakt-Racer mit dem offensiven Desing bringt es jetzt auf muntere 320 PS – Respekt! Die Markteinführung ist übrigens für den Sommer vorgesehen.

MazdaMazda ist mit dem innen wie außen renovierten CX-5 nach Genf gekommen – er schaut noch ein bisschen knackiger aus und wird seine Erfolgstour sicher fortsetzen.

DB2017AL00189_smallVW macht was ganz Neues, nicht die Marke, sondern der Konzern hat erstmals ein neunes Modell entwickelt. Es heißt Sedric, schaut recht ungewöhnlich aus und soll die Niedersachsen in die Zukunft der Mobilität begleiten. VW-Chef Matthias Müller stellt es auf unserem Foto vor.

Auf dem Genfer Autosalon stellt Kia vier neue Modelle und Modellvarianten vor. Ihr Europadebüt geben die neue Sportlimousine Kia Stinger und die dritte Generation des Kleinwagens Kia Picanto. Erstmals vorgestellt werden zwei neue Hybridversionen mit Steckdosenanschluss: das kompakte Crossover-Modell Kia Niro Plug-in Hybrid und der Mittelklassekombi Kia Optima Sportswagon Plug-in Hybrid.

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Der neue Peugeot 5008 im Film

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Der neue Peugeot 5008 – jetzt SUV statt Van. Foto: R. Huber

Weil ein Film mehr sagt als 1000 Worte, heute über diesen Link mal ein kleines Youtube-Video aus eigener Produktion zur Vorstellung des Peugeot 5008.

Der Wagen kommt im Frühsommer, er wird ab gut 24 000 Euro angeboten, die Basis ist keine Mogelpackung, sondern bereits ordentlich ausgestattet. Der 1,2-Liter-Dreizylinder-Basismotor macht schon ordentlich Laune.

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Der neue Peugeot 5008 – jetzt SUV statt Van. Foto: R. Huber

Platzangebot und Technik sind wirklich beeindruckend, auch wenn Peugeot bei den optionalen (800 Euro), herausnehm- und nachrüstbaren Plätzen sechs und sieben den Mund schon ganz schön voll nimmt: Für ausgewachsene Menschen sind sie doch arg eng und schlecht zugänglich – vor allem beim Aussteigen klemmt’s.

Das Fahrwerk haben die Franzosen sauber hingekriegt, die Optik innen wie außen ist Geschmackssache – innen geht es ein wenig üppig-wulstig zu, außen macht der 5008 schon sehr stark auf Kante. Wie gesagt: Geschmackssache!

Porsche Panamera als Edel-Kombi

Panamera Turbo Sport Turismo
Porsche Panamera Sport Turismo. Foto: Porsche

Die Spatzen haben es von den Dächern gepfiffen – jetzt ist es offiziell. Porsche baut einen Panamera mit Rucksack. Der heißt aber nicht Kombi, sondern Sport Turismo.

Die neue Karosserievariante feiert auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 19. März 2017) Weltpremiere. Und zwar in fünf Versionen: als Panamera 4, Panamera 4S, Panamera 4S Diesel, Panamera 4 E-Hybrid und Panamera Turbo.  Mit großer Heckklappe, niedriger Ladekante, vergrößertem Gepäckraumvolumen und einem 4+1-Sitzkonzept soll das neue Panamera-Modell hohen Ansprüchen an Alltagstauglichkeit und Variabilität gerecht werden.

Panamera Turbo Sport Turismo
Porsche Panamera Sport Turismo. Foto: Porsche

Als erster Panamera ist der Sport Turismo mit einer dreisitzigen Rückbank ausgestattet. Da die zwei äußeren Plätze als Einzelsitze ausgelegt sind, ergibt sich hinten eine 2+1-Konfiguration. Optional kann der Sport Turismo viersitzig mit zwei elektrisch einstellbaren Einzelsitzen hinten bestellt werden.

Panamera Turbo Sport Turismo
Porsche Panamera Sport Turismo. Foto: Porsche

Bis zur Oberkante der Rücksitze bietet der Sport Turismo mit bis zu 520 Litern (Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo: 425 Liter) 20 Liter mehr Stauvolumen als die Sportlimousine. Dachhoch beladen und mit umgeklappten Fondsitzen erhöht sich der Zugewinn auf etwa 50 Liter. Die drei Rücksitzlehnen lassen sich separat oder komplett umklappen (Verhältnis 40:20:40); die Entriegelung vom Gepäckraum aus erfolgt elektrisch. Sind alle Lehnen umgeklappt, entsteht eine nahezu ebene Ladefläche. Das Ladevolumen vergrößert sich in diesem Fall auf bis zu 1.390 Liter (Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo: 1.295 Liter).

Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo
Porsche Panamera Sport Turismo E-Hybrid. Foto: Porsche

Die Preise beginnen in Deutschland für den Panamera 4 Sport Turismo (243 kW/330 PS) bei 97.557 Euro, für den Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo (340 kW/462 PS Systemleistung) bei 112.075 Euro, für den Panamera 4S Sport Turismo (324 kW/440 PS) bei 120.048 Euro, für den Panamera 4S Diesel Sport Turismo (310 kW/422 PS) bei 123.975 Euro und für den Panamera Turbo Sport Turismo (404 kW/550 PS) bei 158.604 Euro. Die Auslieferung in Deutschland startet am 7. Oktober.

Das ist die neue Alpine A110

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Die neue Alpine A110 feiert in Genf Weltpremiere. Foto: Hersteller

Kurz vor der Weltpremiere auf dem Genfer Auto-Salon veröffentlicht Alpine erste Bilder des neuen Seriensportwagens A110.

Der Zweisitzer signalisiert schon mit seinem Namen, dass er ganz in der Tradition der berühmten blauen Berlinette von 1962 steht. Mit der A110 avancierte die von Jean Rédélé gegründete Marke aus Dieppe zur nahezu unschlagbaren Macht im Rallye-Sport.

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Die neue Alpine A110 feiert in Genf Weltpremiere. Foto: Hersteller

Plattform und Karosserie des von Grund auf neu konzipierten Seriensportwagens A110 werden komplett aus Aluminium gefertigt. Neben dem niedrigen Gewicht gehören kompakte Abmessungen und die exzellente Aerodynamik zu den Kernmerkmalen des neuen Modells. Vorgestellt wird die neue A110 auf dem Genfer Auto-Salon am 7. März in Halle 4.

Ronaldo testet den Bugatti Chiron

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Daumen hoch: Ronaldo und der Bugatti Chriron. Foto: Bugatti

Kurz vor Auslieferungsstart des Chiron hat Bugatti einen echten Champion gebeten, den neuen ultimativen Supersportler der französischen Luxusmarke aus Molsheim einer finalen Testfahrt zu unterziehen.

Fußball-Superstar Christiano Ronaldo, mehrfacher Weltfußballer des Jahres, amtierender Europameister, Träger zahlreicher weiterer Auszeichnungen und großer Sportwagenfan, setzte sich in Madrid ans Steuer, um das 1.500 PS-Geschoss genau unter die Lupe zu nehmen.

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Hat erkennbar Spaß: Ronaldo im Bugatti Chriron. Foto: Bugatti

Sein Fazit: „Nach eingehender Prüfung: Freigabe erteilt!“ Dann kann’s ja losgehen…

Hier geht’s zum Film: https://youtu.be/4TAIclkNDwk

Velar – der vierte Range Rover

range_rover_velar_170222Zwischen Range Rover Sport und Evoque ist noch ordentlich Platz. Den will jetzt der Velar einnehmen – ein echter Range Rover mit einer Menge Eleganz und reichlich modernster Technik.

Am 1. März feiert der Velar seine Weltpremiere, als inzwischen vierte Baureihe in der
Range Rover-Modellfamilie. Auf den ersten Blick zu erkennen ist sein radikal
neuer Designansatz: Konsequente visuelle Reduktion soll Modernität und Eleganz ausstrahlen.

lr_new_rr_family_line_170222Für jede Gelegenheit geeignet, für jedes Terrain gewappnet – auch der neue Velar soll laut Land Rover die Markenwerte des „Above and Beyond“ verkörpern, etwa durch die Verwendung nachhaltiger Materialien und die Integration hochentwickelter Technologien.
Bei der Namensgebung des Velar griff die britische Marke tief in die Vergangenheit zurück: Schon die ersten Range Rover-Prototypen in den späten 1960er-Jahren trugen diesen Namen.

lr_new_rr_family_tree_170222Mehr haben die Briten bisher noch nicht zu ihrem brandneuen Modell verraten – nur so viel: Mehr zum Velar gibt es am 1. März, dem Weltpremierentag.