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Der MX-5 ist Millionär

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Eine Million Mazda MX-5. Foto: Mazda


In Hiroshima ist der millionste Mazda MX-5 vom Band gelaufen. Das runde Produktionsjubiläum vom 22. April 2016 fand fast exakt 27 Jahre nach dem „Stapelllauf“ des ersten Kult-Roadsters statt.

Das Jubiläumsmodell wird auf zahlreichen Fan-Events auf der ganzen Welt herumgereicht. Den Auftakt bildet das Hiroshima Flower Festival am 3. Mai 2016, wo der Roadster an der traditionellen Flower-Parade teilnimmt. In Europa wird der millionste Mazda MX-5 erstmals auf dem britischen Goodwood Festival of Speed am 26. Juni präsentiert, ehe seine Reise weitergeht.

„Seit seinem Debüt 1989 überzeugt der Zweisitzer mit seiner Dynamik und einem Fahrerlebnis, das nur leichte Sportwagen bieten können“, rühmt man den Jubilar bei Mazda. Reihenweiese Preise und Auszeichnungen zeugen von der Beliebtheit der Mazda-Ikone: Rund 250 Preise konnte der MX-5 bislang weltweit einheimsen, Tendenz weiter steigend. Die vierte Modellgeneration, die erst im Herbst letzten Jahres auf den Markt gekommen ist, wurde jüngst zum „World Car of the Year 2016″ gekürt. Auch der „World Car Design Award 2016″ ging an den Zweisitzer, ebenso wie die Titel „Car of the Year Award 2015-2016″ in Japan und „Auto des Jahres 2016″ in Großbritannien. Als rollende Legende hält der Mazda MX-5 außerdem den Guinness World Record als meistverkaufter zweisitziger Sportwagen.


Die Geschichte des Mazda MX-5

Februar 1989 Weltpremiere für den ersten Mazda MX-5 auf der Chicago Auto Show
Oktober 1997 Die zweite Modellgeneration debütiert auf der Tokyo Motor Show
Dezember 1998 Sondermodell zum 10. Geburtstag des Mazda MX-5
Mai 2000 Der Mazda MX-5 sichert sich erstmals einen Eintrag ins Buch der Guinness World Records als weltweit meistverkaufter zweisitziger Sportwagen (531.890 produzierte Einheiten)
Januar 2002 Die Produktion überschreitet die Marke von 600.000 Fahrzeugen (Aktualisierung des Guinness World Record)
März 2005 Weltpremiere der dritten MX-5 Generation auf dem Genfer Salon
April 2005 Die Produktion knackt die 700.000er Marke (Aktualisierung des Guinness World Record)
Juli 2006 Auf der British International Motor Show wird eine Version mit abnehmbarem Hardtop vorgestellt
Juni 2007 800.000 Mazda MX-5 produziert (Aktualisierung des Guinness World Record)
Juli 2009 Sondermodell zum 20. Geburtstag des Mazda MX-5
Februar 2011 900.000 Mazda MX-5 produziert (Aktualisierung des Guinness World Record)
April 2014 Sondermodell zum 25. Geburtstag des Mazda MX-5
September 2014 Weltpremiere der vierten Modellgeneration
März 2016 Mazda MX-5 RF wird auf der New York International Auto Show enthüllt

Volvos Plug-in-Kracher

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Volvo XC90 T8 Plug-in-Hybrid. Foto: Rudolf Huber

Hier ist es, das brandneue und knackfrische Video zum Volvo XC90 T8 mit der Kraft der zwei Herzen. Gepostet von autopraxistest.de, dem Portal, das Autos wirklich im Alltag testet – und darüber spricht und schreibt. Ich wünsche viel Spaß dabei!

Die Auto-Show am Big Apple

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Mercedes GLC Coupé, Designer Robert Lesnik. Foto: R. Huber

International gesehen ist die New York International Auto Show (NYIAS) keine große Nummer mehr. Weil aber bis zum 3. April gut eine Million Besucher ins Javits Center strömen, zeigen die Hersteller doch allerlei Weltpremieren.

Besonders massiv ist Mercedes mit seiner Tochter AMG dabei. Das GLC Coupé, das C 63 Cabrio und weitere rasante Neuheiten zieren den großen Stand in New York. Audi hat den R8 Spyder entblättert, BMW präsentiert den langen 7er und hat erfreulich viele Plug-in-Versionen ins Rampenlicht gestellt.


Ein fescher Bursch ist der Mazda MX-5 mit Klapp-Hardtop, das wohl mindestens 2000 Euro mehr kosten wird als die Mütze aus Stoff. Nissan hat den GT-R kräftig auf Vordermann gebracht, Toyota zeigt ganz umweltbewusst den neuen Prius Plug-in. Und die Amerikaner? Die schwelgen in Protz und PS, als gäbe es kein Morgen. Muscle Cars, so weit das Auge reicht. Fürs grüne Gewissen muss der kleine Elektro-Parcours im Tiefgeschoss herhalten, gleich neben den Maxi-Geländegängern von GMC und Co.

Wagen 54, bitte melden

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Car 54, Where Are You? Fotos: R. Huber

Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit auf der New York Auto Show ’16: Im Basement des Javit’s Center werden automobile Legenden gezeigt.

Unter anderem der Dienstwagen von Toody and Muldoon aus der Serie „Car 54, Where Are You?“ Dabei ging es um zwei New Yorker TV-Cops, die zwischen 1961 und -63 am Big Apple für Recht und Ordnung sorgten. Der Wagen mit der markanten Schnauze ist ein ’61er Plymouth Savoy, der damals 2694 Dollar kostete und von dem 102 000 Stück gebaut wurden. Der Film-Streifenwagen war in Rot-Weiß lackiert, damit jeder auf den ersten Blick sehen konnte: Das sind keine echten Cops.


Gedreht wurde die Serie in der Bronx. Und die Kernaussage der Serie war: Polizisten sind auch nur Menschen…

Bei Volkswagen geht es jetzt um die Wurst

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VW Currywurst-Ausstellung.

Und das ist jetzt einmal nicht im übertragenen Sinn gemeint. Denn eine neue Sonderausstellung des AutoMuseum Volkswagen widmet sich einem ganz besonderen Klassiker: Der Volkswagen Currywurst, die 1973 in der werkseigenen Fleischerei kreiert wurde.

Seitdem ist sie ein Muss des kulinarischen Angebots in den deutschen Betriebsrestaurants des Unternehmens und wird nahezu weltweit vermarktet. Die Ausstellung, die bis 29. Mai 2016 gezeigt wird, entstand in Kooperation mit der Betriebsgastronomie von Volkswagen sowie dem Deutschen Currywurst Museum in Berlin. Sie ist die erste Schau zur Werkskultur bei Volkswagen.

Sie schmeckt und schmeckt und schmeckt. Die Volkswagen Currywurst
VW Currywurst-Ausstellung.

Die Rezeptur der Volkswagen Currywurst ist und bleibt ein Geheimnis, das die Räume der werkseigenen Fleischerei nicht verlassen darf. Gleiches gilt für den original Volkswagen Ketchup, der zur Wurst gereicht wird. Der Herstellungsprozess reicht über das Kuttern und das Verpressen in den Kunstdarm mit dem Aufdruck „Volkswagen Originalteil“ bis zum Verpacken. In Deutschland offeriert nur die Lebensmittelkette Edeka die Volkswagen Currywurst, aber auch Volkswagen Händler im In- uns Ausland bieten diese Spezialität an. Die Vermarktung setzt sich sogar in Übersee fort – so gibt es in China und den USA lizensierte deutsche Fleischereien, welche die Wurst produzieren. Im vergangenen Jahr wurden so rund 7,2 Millionen VW-Currywürste verkauft.

Sie schmeckt und schmeckt und schmeckt. Die Volkswagen Currywurst
VW Currywurst-Ausstellung.

Die aktuelle Ausstellung beschäftigt sich natürlich auch generell mit dem Phänomen Currywurst. Dazu gehören zahlreiche „Curryositäten“ wie der Körri-Saft und eine Schnupperstation einzelner Gewürze, die in fast jeder Currymischung verwendet werden. Abgerundet wird dies von weiteren ungewöhnlichen Variationen des Deutschen Currywurst Museums Berlin. Diese Gewürzmischungen und die Volkswagen Currywurst sowie eine limitierte Auflage des originalen Volkswagen Ketchups mit einem exklusiven Label werden während der Dauer der Ausstellung im Shop erhältlich sein.

Kleiner Espace: Der neue Renault Scénic

Renault präsentiert auf dem 86. Genfer Auto-Salon als Weltpremiere den neuen Scénic. Der soll die Klasse der Kompaktvans auf völlig neue Weise interpretieren.

Auffällige Merkmale sind die reichlich dynamische Linienführung in Verbindung mit der aktuellen Renault-Designlinie. Damit soll die vierte Modellgeneration den Erfolg ihrer Vorgänger, die sich seit 1996 fast fünf Millionen Mal verkauft haben, nahtlos fortführen.

Der neue Scénic unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch seine völlig eigenständige Silhouette. Als erster Kompaktvan der Marke verfügt er über eine dreigeteilte Panorama-Frontscheibe, die sich stilistisch an den Espace anlehnt und eine hervorragende Übersicht ermöglichen soll.

Renault Scénic 2016
Renault Scénic 2016

Weiteres Merkmal ist die dynamische Linienführung: Gegenüber der dritten Modellgeneration stieg die Bodenfreiheit, dadurch verkürzte sich der hintere Überhang. Außerdem rückten die Räder weiter nach außen und ermöglichen jetzt zusammen mit der verbreiterten Spur vorne und hinten ein großzügigeres Platzangebot. Charakteristisches Stilmerkmal sind die C-förmigen Tagfahrlichter und – je nach Ausstattung – die Scheinwerfer in LED Pure Vision Technologie, die der Front ihren typischen Charakter verleihen. Zu Preisen, Motorisierung und Marktstart äußerte sich Renault noch nicht.

Focus RS: Verwandlungskünstler

Er kann den Krawallbruder mit viel Dynamik und das brave Alltagsauto mit Reserven. Der Ford Focus RS ist faszinierend vielseitig. Und eigentlich ein Sonderangebot!

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Ford Focus RS 2016 Foto: Ford

Natürlich ist Leistung nicht alles. Aber mehr Kraft hat eigentlich selten geschadet. Besonders, wenn sie wie im Falle des wilden, schnellen und ein bisschen krawalligen Ford Focus RS zum absoluten Super-Schnäppchenpreis geboten wird. Klingt jetzt vielleicht ein wenig seltsam, ist aber wirklich so. Denn wenn man einfach mal den Preis pro PS als Basis nimmt, schneidet der fünftürige Sportler phänomenal gut ab.

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Ford Focus RS 2016 Foto: Ford

Eine kleine Rechenaufgabe: Der Einstiegs-Focus mit 85 PS starkem Benziner kostet 16 450 Euro – das sind 193,52 Euro pro PS. Der neue RS mit 350 PS kostet 40 000 Euro. Das sind nach Adam Riese gerade mal 114,29 Euro pro Pferdestärke. Und einen Allradantrieb gibt es neuerdings noch obendrauf.
Ford Focus RS 036 - KopieNach dieser Rechenaufgabe nähern wir uns dem Kraftsportler in der Focus-Familie schon ein wenig entspannter. Die Designer und die Strömungstechniker haben ihm ein funktionales Kleid geschneidert, das die viele Kraft an jeder Kante und Sicke erahnen lässt. Riesiger Kühlergrill, große Luftschächte für die Bremsen vorne, hinten ein ganz speziell geformter Spoiler und ein massiver Diffusor zwischen den beiden dicken Auspuff-Endrohren: Schaut stark aus, ist aber kein Selbstzweck, heißt es bei Ford. Das alles war nötig, um dem 1,5-Tonner die nötige Luft zum Atmen und Kühlen und den nötigen Abtrieb bei hohem Tempo zu verpassen.

Im Inneren empfangen den Piloten und seine bis zu vier Mitfahrer eine Reihe sportlicher Zutaten wie Leder und Velours, dazu ein paar Zusatzinstrumente zur Kontrolle der Motor-Befindlichkeiten. Klima, Audio-Anlage, Touchscreen mit Navi und Smartphone-Koppelungsmöglichkeit – alles drin, der RS ist ein echtes Alltagsauto mit Extra-Bumms. Die fünf Türen und der anständig dimensionierte Kofferraum machen ihn auch Schwiegermutter-tauglich, allerdings sollte man sich dann am Gaspedal tunlicht ein wenig zurückhalten.

Aber lesen Sie hier die Geschichte doch an anderer Stelle fertig – nett aufbereitet von den Abendzeitung München-Kollegen. Viel Spaß!

Lebenslang für TomTom

TomTom hat gerade seine „GO“-Reihe mit den Modellen  GO 51 und GO 61 ausgebaut. Die neuen Navis bieten Lebenslang-Weltkarten und auf Wunsch Lebenslang-Radarkameras. Dadurch bieten nun alle TomTom GO Auto-Navigationsgeräte der aktuellen Generation diese Dienste.

Die erste Ziffer bei den neuen Geräten verweist auf deren Größe: Das 51er kommt mit einem 5-, das 61er logischerweise mit einem 6-Zoll-Touchscreen. TomTom-Mitbegründerin Corinne Vigreux zur „Lebenslang“-Politik: „So müssen sich Autofahrer keine Sorgen mehr über Abo-Dienste machen oder für das neueste Kartenupdate bezahlen. Wir wollen Staus vermeiden und Autofahrer schneller an ihr Ziel bringen, ganz gleich, wo auf der Welt sie unterwegs sind.“

Dank des Lebenslang-Service können Navi-Besitzer während der gesamtem Lebenszeit ihres TomTom GO mit Karten rund um den Globus fahren, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Der optionale Dienst Lebenslang Radarkameras warnt sowohl vor fest installierten, als auch vor mobilen Blitzern, ebenfalls für die gesamte Lebensdauer des Geräts.

Die GO Geräte kombinieren Echtzeit-Verkehrsinformationen mit Routingtechnologie und weisen Autofahrer auf eine schnellere Route ans Ziel hin. Mittlerweile sind die Verkehrsinformationen derartig exakt, dass  Anfang und Ende eines Staus auf bis zu zehn Meter genau angezeigt werden können.

Insgesamt umfasst die GO-Reihe umfasst sechs Modelle: das neue TomTom GO 51 und 61; das TomTom GO 510 und 610 mit vollständig interaktivem Bildschirm, der drücken, zoomen und wischen ermöglicht, sowie einer Click&Go-Halterung; und das TomTom GO 5100 und 6100, die zusätzlich eine integrierte SIM-Karte und unbegrenzt Datenzugang haben, um Roamingkosten zu vermeiden. Alle Modelle haben eine umfangreiche Benutzeroberfläche, vereinfachte Benutzerinteraktion und 3D Karten.

Um das tägliche Pendeln zu vereinfachen, kann auf allen GO-Geräten ein „Zum Heimatort fahren“- und „Zum Arbeitsort fahren“-Button im Hauptmenü definiert werden.  Außerdem sind die GO-Navis kompatibel mit TomTom MyDrive kompatibel. Dabei können Autofahrer ihr Smartphone, ihr Tablet oder ihren PC verwenden, um zuhause oder im Büro den Verkehr in Echtzeit zu checken, Routen zu planen und Ziele an ihr TomTom GO zu senden, noch ehe sie ins Auto einsteigen. Auch ältere Modelle sind per Softwareupdate mit MyDrive kompatibel.

Die neuen TomTom GO-Geräte gibt es ab sofort und ab Euro 179 online und im Navi-Laden.

Wir sind Weltmeister

Mercedes-AMG feiert den WM-Triumph mit einem Sondermodell des  A 45 4MATIC. Und rühmt es dessen expressiven Formel 1-Look.

Konstrukteurs-Weltmeisterschaft, Fahrer- und Vizetitel von Lewis Hamilton und Nico Rosberg – mehr war definitiv für das Mercedes AMG Petronas F1-Team nicht zu holen. Das können die Fans jetzt im kleinen Silberpfeil im F1-Look feiern. Ausgefeiltes Aerodynamikpaket, großen 19 Zoll-Rädern und charakteristische Folierung bringen mit der World Champion Edition den Formel 1-Erfolg von der Rennstrecke auf die Straße.

Markantes äußeres Kennzeichen der exklusiven Edition des A 45 ist die charakteristische Folierung mit petrolgrünen und schwarzen Akzenten im Design des siegreichen F1 W06 Hybrid-Boliden. Hinzu kommt das ausgefeilte Aerodynamikpaket. Dazu gehört ein größeren Splitter und spezielle Flics an der Front sowie der ebenfalls von der Königsklasse des Motorsports inspirierte Dachspoiler am Heck. Als Lackierungen stehen für die Edition mountaingrau metallic, designo mountaingrau magno oder polarsilber metallic zurWahl.

Night Paket, AMG Performance Sitze, das AMG Exklusiv Paket mit Plakette und das AMG DYNAMIC PLUS Paket gehören auch zu den F1-Zutaten. Das Interieur ist logischerweise ganz auf Sport eingestellt. Und Sport ist auch das Motto bei der Motorisierung. Dank 381 PS Höchstleistung sprintet der Mercedes-AMG A 45 4MATIC in 4,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 Sachen.

Weltpremiere feiert das Sondermodell beim Großen Preis von Abu Dhabi in Yas Marina am 26. November, ab Januar 2016 wird er zeitlich limitiert bis Mai 2016 angeboten. Der Preis in Deutschland beträgt 65.402,40 Euro und 66.818,50 Euro in Verbindung mit dem Mattlack designo mountaingrau magno.

Ist das die 1er Limousine?

BMW steigt ins Kompaktsegment ein. Mit einer Studie, die auf der Auto Guangzhou 2015 enthüllt wurde, zeigen die Münchner, wie sie sich eine Premium-Limousine unterhalb des 3ers vorstellen. Diesem Segment wird in China ein hohes Wachstumspotenzial zugetraut. Technische Einzelheiten zum seriennahen Concept Compact Sedan nannte BMW noch nicht.

Anders als in Deutschland sind Limousinen im Reich der Mitte auch in den kleineren Baureihen sehr gefragt. Und die Ansprüche der jungen, gutverdienenden Generation sind, so haben die Münchner bei „umfassenden Marktforschungen“ herausgefunden, sehr hoch. Sie verlangen viel Raum auf kompakter Fläche, dazu hohe Qualität und Sportlichkeit. Und genau das soll die BMW-Studie liefern: Freude am Fahren im Format einer 1er-Limousine. Der Kompakt-Sedan ist nicht nur wegen der Nieren an der Front sofort als BMW zu erkennen. Er ist im klassischen Drei-Box-Design aufgebaut, wobei das Greenhouse, also der Platz für die Passagiere, relaviv weit hinten angesetzt ist, um durch eine lange Motorhaube und den langen Radstand optische Dynamik zu erreichen. Die Designer wollten durch langgezogene Linien und deutlich konturierte Flächen einen skulpturalen, athletischen Eindruck erzeugen. Dazu legt sich der Außenlack namens „Liquid Metal Bronce“ wie gegossenes Metall um die eleganten Flächen und Kurven. Die Türen sollen einen bequemen Einstieg zu allen vier Plätzen ermöglichen, die Türgriffe öffnen sie, sobald ein Finger die Metallfläche berührt. Die Fenstereinfassungen und die Füße der Außenspiegel bestehen aus poliertem Aluminium, 20 Zoll große Leichtmetallfelgen im Doppelspeichendesign bringen die Studie in Position.

Bei Front und Heck haben die Designer die typischen BMW-Zutaten neu aufbereitet, die Vorderansicht mit Doppelnieren und LED-Doppelrundscheinwerfern wirkt breit und flach, das Heck setzt den knackig-dynamischen Eindruck mit L-förmigen Leuchten und einer kräftigen Heftschürze mit nach außen breiter werdender Chromspange fort.

Die Kunst des Weglassens haben die Innengestalter perfektioniert. Das fahrerorientierte Cockpit und das Armaturenbrett wirken extrem auf das Wesentliche reduziert und verströmen einen Hauch von futuristischem Luxus. Sämtliche für den Piloten wichtigen Informationen werden auf einem Head-up-Display mit so genannter Combinerscheibe direkt ins Sichtfeld projiziert, das zentrale Info-Display zwischen Fahrer und Beifahrer ist 8,8 Zoll groß. Durch langgezogene Linien am Armaturenbrett wird ein großzügiges Raumgefühl erzeugt, Nappaleder, offenporiges Holz und gebürstetes Aluminium sorgen für eine Premium-Anmutung.

Für den Innenraum verspricht BMW „eine für diese Klasse ungewöhnliche Großzügigkeit und Offenheit“. Dabei hilft auch das große Panoramadach, das den Raum nach oben öffnet. Klimaregler, Gangwahlhebel und iDrive-Bedienteil ragen als mechanische Bedienelemente aus spiegelglatten Flächen heraus. Alle anderen Funktionen auf dem Lenkrad, Armaturenbrett und Mittelkonsole und die Türöffner werden über hinterleuchtete Touchflächen bedient.

Die Rücksitzbank mit zwei angedeuteten Einzelsitzen soll den Passagieren viel Raum zur persönlichen Entfaltung bieten, sie setzt durch ihre Formgebung die sportliche Note der Vordersitze in den Fondbereich fort. Eine eigene Klimaregeleinheit an der Rückseite der Mittelkonsole unterstreicht den Premium-Anspruch des Concept Compact Sedan.

Dem Vernehmen nach soll die erste Kompakt-Limousine der Münchner schon nächstes Jahr starten, allerdings zunächst nur in China. Sie wird mit Front- und wahlweise mit Allradantrieb anrollen – und aus Platzgründen wohl nur mit den bekannten Drei- und Vierzylindermotoren.   R. Huber

Supersportler mit Rucksack

Audi TT Roadster: Die Offenfahrung

Auch der Herbst hat schöne Tage. Und dank Sitz- und Nackenheizung und Windschott hält sich die Kälte beim Offenfahren doch sehr zurück. Mir hat es riesigen Spaß gemacht – der Testbericht vermittelt das wohl ziemlich deutlich.

Oder so:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-test-des-audi-tt-roadster-eine-offenfahrung.85a5fbb7-0a3f-4370-a0d2-0bb68e62c8a3.html

Porsche Cayman Black Edition

Porsche bietet jetzt auch den Cayman in der Black Edition an. Die ganz in schwarz gehaltene Sonderserie umfasst bisher den Boxster und den 911 Carrera  und zeichnet sich durch ihre erweiterte Serienausstattung aus.

Schwarze Lackierung und schwarzes Teilleder-Interieur setzen den optischen Hauptakzent. Zur serienmäßigen Ausstattung der Black Edition-Modelle gehören unter anderem das Porsche Communication Management (PCM) mit Navigationsmodul, automatisch abblendende Spiegel, Regensensor, Tempostat, Parkassistent vorn und hinten sowie das Sport-Design-Lenkrad.
Der Cayman Black Edition baut auf dem Mittelmotor-Coupé mit 2,7-Liter-Boxermotor und 275 PS auf. Akzente setzen die 20 Zoll großen Carrera Classic-Räder, die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit PDLS (Porsche Dynamic Light System) und auf Wunsch Seitenscheibenleisten aus Aluminium. Für gesteigerten individuellen Komfort können Fahrer und Beifahrer auf eine Zweizonen-Klimaanlage und Sitzheizung zurückgreifen.
Verkaufsbeginn für den Cayman Black Edition in Deutschland ist der 2. Oktober. Der Preis: 59.596 Euro.