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Der tägliche Lkw-Wahnsinn auf Youtube

Eine Fahrt auf der A6 zwischen Schnelldorf und Heilbronn. Und die Erkenntnis: Es ist der Wahnsinn!

Laster an Laster, die rechte Spur im Kriechtempo bis zum Stillstand, Kilometer um Kilometer. Das ist schlicht der Wahnsinn und volkswirtschaftlich aber schon sowas von schlecht. Von der permanenten Gefahr durch von rechts reindrängelnde Einfädler mal ganz abgesehen. Mein Youtube-Video von der Schlange gibt es hier.

Ein kleiner Fahrfehler von irgend einem der Beteiligten – und schon ist alles aus. Wie in diesem Fall – siehe Foto:

Stau

Willkommen im Club: BMW baut Plug-in-Hybrid

Der BMW X5 xDrive40e ist das erste Plug-in-Hybrid-Serienfahrzeug von BMW. Das Sports Activity Vehicle feiert auf der Autoshow in Shanghai feiert es seine Weltpremiere.

Ein Vierzylinder-Benziner mit Doppelturbo und ein Synchron-Elektromotor verhelfen dem BMW X5 xDrive40e zu reichlich Kraft und günstigen Verbrauchswerten. Die Systemleistung liegt bei 313 PS, der Normverbrauch je nach Reifenformat bei 3,4 bis 3,3 Liter und der Stromverbrauch bei 15,4 bis 15,3 kWh je 100 Kilometer.

Diese Volvos gehören ins Museum

Volvo-Museum

Manchmal ist so ein kleiner Blick zurück ja auch ganz erhellend. In die Zeit vor Elektronik, Vernetzung und Internet-Hotspot. Autothemen hat ihn bei einem Besuch des Volvo-Museums geworfen. Also den Blick…

Viel Vergnügen mit der kleinen Bild-Auswahl.

Adresse: Volvo Museum, Arendal Skans, 40508 Göteborg
Telefon: +46 (0)31 66 48 14
e-Mail: museum@volvo.com
Internet: http://www.volvomuseum.com/

Ford Fiesta Sport: Munterer Dreier

Er ist knackig, klein, agil – kurzum: Ein echter Gute-Laune-Macher. Das zeigte der Autothemen-Test des flotten Ford Fiesta Sport.
Ein kleiner Sportler mit nur drei Töpfen und einem Liter Hubraum: Kann das gutgehen? Das funktioniert, und zwar ziemlich gut. Der durch eine Reihe von kraftfördernden Maßnahmen von 125 auf 140 PS erstarkte flotte Dreier ist ein echt angenehmer Begleiter auf allen Wegen. Auf mehr als 2000 Kilometern verblüffte er im Test immer wieder durch sein ab Standgas spontanes Ansprechverhalten und die fühl- und spürbare Begeisterung beim Hochdrehen.

Wobei sich die Fahrleistungen wirklich sehen lassen können: Von 0 bis 100 km/h vergehen gerade mal 9,0 Sekunden, erst bei 201 Sachen ist Schluss mit der Beschleunigung. Das knackig zu schaltende Fünfganggetriebe ist angenehm kurz übersetzt, deswegen klappt das auch das Hochdrehen aus mittleren Drehzahlen ohne Runterschalten so überzeugend.

Laut eher praxisferner EU-Norm schluckt der Turbo-Direkteinspritzer des Fiesta Sport gerade mal 4,5 Liter pro 100 Kilometer. In der Praxis waren es bei häufiger Nutzung der Kraftreserven letztlich 6,9 Liter Super – wer sich ein bisschen besser beherrschen kann, kommt auch mit weniger aus. Aber es macht halt so großen Spaß, die 140 Pferdchen ordentlich galoppieren zu lassen – und die Fahrer großer Limousinen ein bisschen zu verblüffen.

Vor allem, weil Ford dem Fiesta ein zwar knackiges, aber nicht brutal hartes Fahrwerk spendiert hat, das perfekt zum Antrieb passt. Auch die Servolenkung und die Bremsanlage sind an das Leistungsvermögen und die dynamischen Qualitäten des EcoBoost-Motörchens angepasst und erlauben eine zügige Fahrweise. Die Sportsitze vorne geben auch in ganz scharfen Kurven reichlich Seitenhalt und sind langstreckentauglich.

Der Fiesta Sport ist in Rot-Scharz oder Schwarz-Rot zu haben, er zeigt dank Spoilern und Schwellern auch gerne, dass er ordentlich trainiert hat. Drei Türen sind Standard, das ist schick, aber nicht umwerfend praktisch. Der Kofferraum fasst klassenübliche 281 bis 979 Liter. Bei der Konnektivität mit Sprachsteuerung und Smartphone-Einbindung kann der Fiesta Sport mithalten wie ein Großer.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 18 900 Euro – allerdings hat Ford gerade eine „Hier zahlen Sie weniger“-Aktion laufen. Damit kommt der Kölner Sportsfreund auf 16 800 Euro.

P.S.: Viel Leistung, Frontantrieb = schlechte Wintereigenschaften? Das gilt definitiv nicht für dem Fiesta Sport. Er zog weitestgehend unbeeindruckt über oft haarsträubend glatte und vereiste Bahnen und vermittelte eine dicke Portion Souveränität auf Eis und Schnee. Und: Er überzeugte durch problemlos beschlagfrei zu haltende Scheiben, nicht nur wegen der beheizbaren Frontscheibe: einmal Lüftung einstellen, fertig – trotz Schnee und Regen!

Kia macht den Picanto noch pikanter

Kia Picanto Genf 2015

Soll bloß keiner behaupten, auf autothemen.com würden immer nur die großen und schnellen Schlitten gezeigt. Bester Beweis: Hier kommt der aufgefrischte Kia Picanto.

Der wird auf dem Genfer Salon erstmals dem europäischen Publikum vorgestellt und rollt Ende März schon zu den Kia-Händlern. Verändert wurden das Außendesign, das Interieur und der Motor.

Die Front- und Heckstoßfänger sollen „den kraftvollen Auftritt des überarbeiteten Kia Picanto“ ebenso unterstreichen wie der „Tigernasen“-Kühlergrill. Zu den „neuen Premium-Ausstattungselementen“ gehören die neueste Generation der 7-Zoll-Kia-Kartennavigation (lieferbar ab dritten Quartal 2015) und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer.

Darüber hinaus werden drei neue Interieur-Varianten angeboten (Rot, Gelb, Braun), die jeweils mit einer Fußraumbeleuchtung kombiniert sind. Der 1,0-Liter-Benziner erfüllt nun die Abgasnorm Euro 6.

Note A für den neuen Nokian WR D4

Nokian WR D4
Zeigt viel Proviel, pardon, Profil: Der neu Nokian WR D4. Fotos: Autothemen

Manchmal geht es bei Autothemen-Terminen nicht um Autos – sondern um Zubehör. Wie jetzt im Icepark Obertauern, bei der Präsentation des neuen Nokian-Winterreifens WR D4.

Der ist, man ahnt es bereits, der Nachfolger des noch aktuellen D3 und kommt im nächsten Herbst in den Handel. Seine Väter aus dem finnischen Nokian (ja, ja, auch die von Nokia kommen von da) attestieren ihm Fähigkeiten wie dem eierlegenden Wollmilchschwein. Also: Super auf Eis und Schnee und Nässe und Matsch und auf dem Trockenen.  Und überhaupt!

Sowas kann man schnell mal behaupten. Aber die Winter-Profis aus dem hohen Norden haben natürlich auch klare Belege dafür parat: Nämlich in Form der zwei Labels für Energieeffizienz/Rollwiderstand und Nassgrip.

Bei Ersterem schafft Nokian eine für Winterreifen ziemlich gutes C. Und bei der Nässe sogar ein A – das erste überhaupt für Winterpneus.

Dass der WR D4 ein guter Winterreifen ist, zeigte sich im Icepark Obertauern beim flotten Tanz über festgefahrenen Schnee und reichlich glattes Eis mit 1er und 5er BMWs. Die Pneus vermittelten ein wirklich gutes Gefühl und ermöglichten sehr ordentliche Kurvengeschwindigkeiten.  Wie sie sich im letztlich Vergleich mit der etablierten Konkurrenz schlagen, müssen natürlich Vergleichstest ergeben.

Hingucker mit Peugeot 108

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Eine Frau mit Peugeot 108. Foto: Peugeot

Zugegeben: Die Kombination schöner Frauen mit Autos ist nicht wirklich neu – eher das Gegenteil. Aber sie zieht immer noch. Auch mit einem Peugeot 108…

Die Franzosen haben ein feines Shooting gemacht, um ihren Kleinsten gepflegt in Szene zu setzen. Weil, so O-Ton Peugeot: „Der Peugeot 108 vermag wie kaum ein anderes Fahrzeug in seinem Segment, sich dem individuellen Lifestyle seines Besitzers anzupassen.“

Gut, das lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Und wenden uns lieber erfreut der Tatsache zu, dass die zwei Fotos, die Peugeot herausgerückt hat, wirklich sehr schön anzuschauen sind.

Und der Vollständigkeit halber muss natürlich noch hinzugefügt werden, dass sie – also die Fotos – das Ergebnis einer Koperation zwischen Peugeot Deutschland und dem Online-Modemagazin styleranking sind.

So, jetzt wird aber geguckt!

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Zwei Frauen mit Peugeot 108. Foto: Peugeot

Schnell und stark: Der Audi RS6 Avant

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Klare Ansage: Dahinter steckt jede Menge Power! Alle Fotos: R. Huber

Ein Sportwagen muss auch als Kombi – pardon: Avant! – schnell ausschauen. Das ist beim neuen Audi RS6 Avant absolut gelungen – die Fotos sind der Beweis.

Der 4.0 TFSI  im neuen Audi RS 6 Avant leistet 560 PS und 700 Nm von 1.750 bis 5.500 U/min. Ziemlich beeindruckend – und das haben die Designer bei Audi auch deutlich herausgearbeitet. Der RS6 Avant hat fast was von einem Concept Car.

Das Topmodell der A6-Familie kommt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mit dem Dynamikpaket plus erreicht es 305 km/h Spitze. Eher praxisferner EU-Normverbrauch: 9,6 Liter pro 100 Kilometer.

„Viele charakteristische Akzente“ attestiert Audi dem Design, die optionalen Matrix LED-Scheinwerfer sind teilweise abgedunkelt und tragen eine weiß lackierte Blende. Drei Optikpakete – Schwarz glänzend, Carbon und Aluminium matt mit Lufteinlasstrichter und quattro-Schriftzug – sind zu haben.

Der Basispreis: 109.200 Euro.

Fiat bäckt den Freemont cross

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Der Fiat Freemont in der neuen Cross-Version. Fotos: R. Huber

Er ist so etwas wie ein heimlicher Hit: Immerhin knapp 10 000 Freemont hat Fiat in Deutschland verkauft. Jetzt kommt der Siebensitzer auch als Cross-Version an.

Der Freemont ist ein per Badge-Methode in Europa assimilierter Ami. Das ist jetzt mal ganz wertfrei gemeint, aber doch interessant für Interessenten. Er bietet ziemlich viel Platz fürs Geld, denn er ist in Deutschland schon ab 27 190 Euro zu kriegen.

Bis zu sieben Sitze hat er,  sechs davon sind umklappbar: „Den Ikea-Test besteht er immer“, sagt man bei Fiat über den Raumwagen. Bei voller Bestuhlung bleiben allerdings gerade mal 145 Liter Kofferraumvolumen, als Fünfsitzer schaut es besser aus: 540 bis 1461 Liter, das ist in etwa das, was Kompakt-Kombis zu bieten haben.

Die Cross-Version ist wie beim gerade vorgestellten Fiat Panda Cross gleichzeitig die Top-Ausstattung des Freemont: Den Einstieg markiert hier der Zweiliter-Diesel mit 140 PS und vollem Verwöhnprogramm ab 32 490 Euro. Mit Allrad geht natürlich auch, aber nur in der 170 PS-Version für 37 490 Euro, der stärkere Motor mit Frontantrieb ist ab 33 990 Euro zu haben.

Gegenüber der Normalversion wurde die Optik ein bisschen rustikaler, serienmäßig sind 19 Zoll-Alus, dazu innendrin neue Stoff-Leder-Sitzbezüge und Leder an Lenkrad und Schaltknauf.

Beim ersten Kennenlernen konnte der Cross seine US-Herkunft nicht verleugnen. Man sitzt hoch und bequem, hat alles im Blick, Platz ist reichlich da. Und die Automatik gibt den Cowboy. Anders ausgedrückt: Wer es gerne eher entspannt angehen lässt und immer viel(e) im Auto dabei hat, kann im Freemont durchaus sehr glücklich werden.

Der Komfort-Faktor ist hoch, die Bedienung eher einfach. Und eine Portion Freiheit und Abenteuer fahren auf jedem Meter mit – trotz Fiat-Logo vorne wie hinten…

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Deutschland findet das Supermodell

Kategorie V_Supermodell des Jahres 2014
Das Supermodell 2014. Alle Fotos: Delius Klasing Verlag

Nach der Suche nach dem „Supermodell 2014“ wurde jetzt der Hauptgewinner gekürt. Und das war mindestens so aufregend wie bei DSDS!

Keine langen Beine, keine blonde Mähne, keine Model-Maße: Bei dieser Wahl ging es um ganz andere Vorzüge.

Denn bei der Firma Claas in Harsewinkel wurden die Auszeichnungen zum „Modellfahrzeug des Jahres 2014″ in 22 Kategorien vergeben. Unter den insgesamt 162 Kandidaten wurde der VW T1 „Kleinschnittger“ in 1:18 von Schuco als „Supermodell des Jahres 2014“ über alle Kategorien ausgezeichnet.

Im Rahmen der Preisverleihung standen die Auto-Miniaturen im Mittelpunkt, die von den Leserinnen und Lesern des Magazins „Modell Fahrzeug“ zum „Modellfahrzeug des Jahres 2014“ gewählt worden waren.

Dass der Bus so heftig bepackt zur Siegerehrung anrückte, hat natürlich einen historisch belegten Grund: Denn Super-Bastler und Kleinstwagen-Hersteller Kleinschnittger lieferte seine F125-Minimobile mit Sechs-PS-Einzylindermotörchen auf einem T1-Kleinbus mit Rampe an.

Hier das Supermodell (oben) und alle weiteren Sieger (Bildergalerie unten).

Viel Spaß beim Durchklicken!

Der verdoppelte Bremsweg

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Wer mit Sommerreifen bremst, verliert – vielleicht sogar sein Leben. Grafik: Continental

In absehbarer Zeit wird es wieder rutschig auf unseren Straßen. Continental hat eine interessante Info-Grafik für alle gebaut, die immer noch glauben, ohne Winterreifen durch Eis und Schnee zu kommen.

Viele Worte muss man darüber ja gar nicht verlieren. Einfach anschauen, einfach kurz nachdenken  – und es ist klar, was auf die Felgen muss.

autothemen.com wünscht einen unfallfreien Winter!

Der Mazda2 wird richtig erwachsen

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Der neue Mazda2. Fotos: Hersteller

Eigentlich war er schon für den Autosalon in Paris erwartet worden. Aber Mazda hat noch ein wenig gezögert – und hat jetzt erst erste Fotos und Daten zum neuen Mazda2 bekanntgegeben.

Optisch orientiert sich das jüngste Familienmitglied am Konzeptfahrzeug Mazda Hazumi, das auf dem Genfer Salon im Frühjahr gezeigt wurde. Der nur als Fünftürer lieferbare neue Mazda2 wächst mit einer Länge von 4,06 m gegenüber seinem Vorgänger um 14 cm bei unveränderter Breite und einer um zwei Zentimeter auf 1,49 m gewachsenen Höhe. Der Radstand beträgt jetzt 2,57 m. Das Leergewicht bleibt unverändert bei 970 kg, einem der niedrigsten Werte im B-Segment.

Das auf den Fahrer zugeschnittene Interieur-Konzept  kommt bereits im Mazda3 zum Einsatz. Erstmals in dieser Klasse ist ein Head-up Display an Bord, das die wichtigsten Informationen wie die aktuelle Geschwindigkeit und Sicherheitswarnhinweise ins Blickfeld des Fahrers projiziert. Das Konnektivitätssystem MZD Connect bindet das Smartphone ins Fahrzeug ein, sodass Insassen während der Fahrt verschiedene Funktionen nutzen und auchonline gehen können. Der Innenraum überzeugt laut Mazda nicht nur vorne mit viel Platz, sondern bietet auch im Fond einen Bestwert bei der Beinfreiheit.

Für den Antrieb ist erstmals der vollständig neue und besonders saubere 1.5 l-Dieselmotor zu haben: Der Vierzylinderleistet 77 kW/105 PS und liefert zwischen 1.400 und 3.200 U/min ein maximales Drehmoment von 220 Nm. Laut Norm begnügt er sich mit einem Kraftstoffverbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 89 Gramm pro Kilometer entspricht. Das Triebwerk erfüllt auch ohne spezielle Stickoxid-Abgasnachbehandlung die Euro 6 Abgasnorm.
Außerdem wird der 1.5 l SKYACTIV-G Vierzylinder-Benziner angeboten, der in drei Stufen ein Spektrum von 55 kW/75 PS bis 85 kW/115 PS abdeckt. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch liegt je nach Leistung und Getriebe zwischen 4,5 und 4,9 Liter je 100 Kilometer (CO2: 105 bis 115 g/km).

Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig ein Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist eine Sechsstufen-Automatik verfügbar. Der SKYACTIV-G 115 wird serienmäßig mit dem Kondensator-basierten Bremsenergie-Rückgewinnungssystem i-ELOOP ausgeliefert, das „den Kraftstoffverbrauch insbesondere unter realen Bedingungen senkt“, wie Mazda betont. Alle Benziner erfüllen ebenfalls die Euro 6 Abgasnorm.

Der neue Mazda2 übernimmt das SKYACTIV Fahrwerk seiner größeren Brüder. Die Japaner: „Das Ergebnis ist eine für dieses Segment ungewöhnliche Stabilität und bemerkenswerter Komfort.“

Neu sind neben den optionalen Voll-LED-Scheinwerfern zahlreiche Technologien wie die i-ACTIVSENSE Assistenzsysteme bei. Erstmals in einem Mazda Modell in Europa wird beispielsweise eine Ausparkhilfe angeboten, die die nicht einsehbaren Bereiche hinter und neben dem Fahrzeug in einem breiteren Umfeld mittels der Radarsensoren des Spurwechselassistenten überwacht. Ergänzend sind ein City-Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent sowie ein Fernlichtassistent lieferbar.

Rolls-Royce Ghost Series II – so fährt er sich

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Zugegeben: Auch der autothemen.com-Mann fährt nicht jeden Tag Rolls-Royce. Aber hin und wieder ergibt sich ja doch die Gelegenheit. Jetzt gerade mit dem überarbeiteten Ghost, den die Briten liebevoll „Series II“ nennen.

Der Ghost ist bei Rolls-Royce mit einem Basispreis von 272.837 Euro der passende Untersatz für die sehr wohlhabenden Menschen, bei denen nach oben noch ein wenig Luft ist. Wer ganz oben angekommen ist, greift, so die Idee der Rollsroycer, zum Phantom (Basispreis: rund 385.000 Euro).

Für die zweite Lebenshälfte des nicht ganz so teuren Schlittens haben seine Väter dezent nachgeschminkt. Zu große, zu grobe Schritte, so weiß man in Goodwood, mag der potenzielle Kunde nicht. Und der Bereits-Rolls-Royce-Eigner sogar noch viel weniger. Er will sich auch nach einem Facelift in der Modellreihe mit seinem bescheidenen alten Untersatz trotzdem noch etwa bei Hofe zeigen können. Schließlich halten RR’s im Schnitt rund 40 Jahre. Das verpflichtet zu einer gewissen Zurückhaltung beim Design.

Aber die leicht zusammengekniffenen LED-Scheinwerfer erkennt sogar der interessierte Laie als neu, bei der Stoßstange wird es schon schwieriger. Gut, wir glauben jetzt dem feschen, jung-dynamischen Designer mal, dass auch da was geändert wurde. Obwohl: Als der Mann verraten hatte, dass er mehrere Jahre brauchte, bis er in der hinteren Armablage das erst auf den zweiten Druck herausfahrende zweite Staufach entdeckte, war ich mir kompetenzmäßig nicht mehr so ganz sicher. Mein geschätzer Schreiber-Kollege hatte das schon nach zirka eineinhalb Minuten im Fond spitzgekriegt…

Also: Ein Phantom ist lang (5,40 Meter), schwer (knapp 2,5 Tonnen), stark (570 PS, 780 Nm) und schnell (in 4,9 Sekunden auf 100, 250 km/h Spitze) und eher durstig (Normverbrauch 14 Liter). Er ist sowas von luxuriös, dass man sich fast nicht traut, die feinen Oberflächen aus Wurzelholz und Leder anzufassen. Der Dreh-, Drück-, Schiebeknopf zur Bedienung von Radio, Navi und Co. ist ein geschmacklicher Ausrutscher. Das kann Mutter BMW besser, denn das ist ein bisschen wenig hübsch. Dafür kann das obendrauf montierte Touchpad jetzt auch Chinesisch und Arabisch – also zumindest entziffern, wenn man die Buchstaben mit dem Finger draufschreibt.

Der Ghost fährt sich auch als Series II nach kurzer Eingewöhnung eigentlich wie ein relativ unkompliziertes, knackig motorisiertes und doch ziemlich großes Auto. Damit im Linksverkehr quer durch London und über Landstraßen geringerer Ordnung zu pflügen, ist dann doch eine kleine Herausforderung.

Was wir nicht vergessen werden: Das phänomenale Gefühl, beim Wechsel der Fahrspur wirklich ein Mordstrumm von Vorbau zu navigieren fast wie bei einer großen Jacht. Und Emily weist dabei den Weg. Text u. Fotos: R. Huber

Wer braucht denn überhaupt noch ein Auto?

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Fast schon Kunst: Motorhaube und Frontscheibe im Spezial-Design.

Spannend, was man bei einem Spaziergang durchs noble Hamburg-Eppendorf lernen kann. Etwa, dass viele Bewohner ihre Autos offenbar gar nicht mehr brauchen. Kurze Zählung an der Hegestraße: Sieben von zehn Autos haben derartig schmutzige und zugesiffte Frontscheiben, dass völlig klar ist: Die wurden seit Wochen keinen Meter mehr bewegt.

Den Vogel schießt aber ein schwarzer VW Polo ab. Der ist rundum mit einem geradezu revolutionären Lack-Schutz auf biologischer Basis versehen, allerdings auch auf den Scheiben. Durchschauen ist nicht mehr,  zur Beseitigung ist wohl ein Superturbo-Dampfstrahler nötig.

Aber was soll uns das jetzt sagen? Genau: Die urbanen Mobilitätsansprüche haben sich gewandelt, der Städter hat zwar vielfach noch ein Auto, rein aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit. Aber es steht sich die Reifen platt.

Wird spannend, wohin sich das entwickelt. Carsharing dürfte aber eindeutig zu den Gewinnern gehören. Und wie sagte ein freundlicher Taxler so richtig: „Wenn die Leute mal nachrechnen stellen sie schnell fest, dass für das Geld, das ein Auto kostet, locker die Monatskarte und ein paar Taxifahrten drin sind.“

Ein spannender Ansatz, den auch die Ford-Studie zu den Auto-Trends der Millennials (das sind die 18- bis 34-Jährigen) verfolgt: Wie stellen sich die jungen Leute ihre automobile Zukunft vor? Kurz gesagt: Sie soll schön grün sein. Und das eigene Auto ist kein Muss. Wichtig ist die vernünftige Nutzungsmöglichkeit. Nicht die PS-Zahl oder die Spoilergröße. Text und Fotos: R. Huber

Renault Espace – endlich kommt der Nachfolger

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Der neue Renault Espace. Foto: Hersteller

Zeit war’s: Renault feiert auf dem Pariser Mondial de l’Automobile am 2. Oktober endlich die Weltpremiere des neuen Espace.

Die Franzosen haben sich ordentlich Zeit gelassen, der noch aktuelle Espace gilt als Methusalem unter den Großraum-Limousinen, die zwei Mal geliftete Basis stammt schon aus dem Jahr 2002!

Die fünfte Modellgeneration soll sich mit ihrem „ausgeprägten Crossover-Charakter“ grundlegend von den Vorgängern unterscheiden und „modern interpretierte SUV-Merkmale mit der eleganten Erscheinung einer Limousine“ verbinden.

Inspiriert ist der neue Espace von der Studie Initiale Paris, die Renault im vergangenen Jahr auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt vorgestellt hat.

Der neue Renault Espace übernimmt mit reichlich Platz und dem variablen Innenraum die Gene seiner Vorgänger. „Ebenso tragen das elegante Design, das komfortable Cockpit und die freischwebende Mittelkonsole zum unverwechselbaren Charakter des neuen Renault-Crossover bei“, textet ein Firmensprecher. Darüber hinaus zeichne sich das Topmodell durch das völlig neu entwickelte, modulare Sitzkonzept mit wahlweise fünf oder sieben Plätzen und die hohe Fertigungsgüte bis ins kleinste Detail aus.

Hohe Fertigungsgüte ist immer gut! Den Rest zum Auto, wie Motorisierungen und sonstige Details, wollen die Franzosen erst in Paris verraten.