Kia hat auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) neben dem aufgefrischten Picanto auch eine Studie stehen: Der Sportspace gehört ins feine D-Segment und ist ein attraktiver Korea- Gran Turismo.
Das D-Segment-Modell ist laut Kia „konzipiert für Langstreckenfahrten und Wochenendtrips“ und soll zügiges Reisen mit hohem Komfort verbinden.
Entworfen wurde der Sportspace vom Team des europäischen Kia-Designstudios in Frankfurt unter der Leitung von Gregory Guillaume, Designchef von Kia Motors Europe. Kia-typische ist der Kühlergrill („Tigernase“), das Fahrzeug wirkt insgesamt elegant und wertig.
„Das Ziel dieser Studie war, eine ganz neue Art von Grand Tourer zu entwickeln“, so Gregory Guillaume. „Ein Auto für Menschen, die gern aktiv sind und für den Wochenendausflug einen entsprechend großen Gepäckraum benötigen, die aber zugleich Wert legen auf Stil, Komfort und eine sportliche Note – und bei diesen Punkten auch keine Kompromisse machen möchten.“
Und das in einem Kia. Die Marke mausert sich in einem fort…
Auch über die gesetzlich vorgeschriebenen Verbrauchsangaben kann man was über ein neues Auto rauskriegen – in diesem Fall zur 2. Generation des Audi R8.
Bisher zeigen die Ingolstädter von ihrem in Genf debütierenden Boliden nämlich nur ein ganz kleines Eckchen (s. oben). Das Foto soll auf das optionale Laser-Fernlicht für den neuen Hochleistungssportwagen hinweisen. Ist super, leuchtet wie toll, aber eigentlich will man ja was übers ganze Auto wisse.n. Doch da hält man sich noch dezent zurück
Er ist flach und breit, der Audi R8 – das ist wenig überraschend. Und er wird mit acht und zehn Zylindern zu haben sein. Auch nicht ganz neu. Dass auch eine e-tron genannte Stromer-Version in den Startlöchern steht, ist nach diversen Vorspielen eigentlich zwingend.
Und was die Benziner laut EU-Norm verbrauchen werden, musste Audi ja dazuschreiben (s. oben): Der O-Ton: „Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 14,9 – 12,4;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 349 – 289“.
So, jetzt wissen wir wenigstens das…und rechnen im Kopf die tatsächlichen Verbrauchswerte hoch.
Rolls-Royce trägt wieder Seide. Visualisierung: R-R
Auch ein sehr schöner Ansatz: Rolls-Royce will seinen Stand auf dem Genfer Salon zu einer Oase der Ruhe machen. Wichtigstes Hilfsmittel dazu: feinste Seide.
Um die historische Rolle von Seide als Symbol königlicher und kaiserlicher Macht zu würdigen, hat das das Bespoke-Designteam von Rolls-Royce ein Unikat namens „Serenity“ geschaffen. Er soll „authentischen Luxus und ein opulentes Interieur“ zeigen.
Inspiriert wurden die Innendesigner dabei von den üppigen Fahrzeuginnenräumen, die Rolls-Royce in der guten alten Zeit „für Könige und Königinnen, Kaiser und Kaiserinnen sowie weltweite Führungspersönlichkeiten“ geschaffen hat.
Nicht zu übersehen in der ersten Design-Skizze: Eingeflossen sind in das Referenzmodell aktuelle Interpretationen der japanischen Kimono-Gestaltung in Kombination mit europäischem Möbeldesign.
Cigarette Racing 50 Marauder GT S Concept plus GT S. Fotos: Mercedes
Ein Mercedes-AMG mit 15 Metern Länge und 2,40 Meter Breite, das „nur“ 217 Sachen schafft. Gibt es – na ja, fast: Es handelt sich nämlich um ein Rennboot vom Cigarette Racing im typischen AMG-Look.
Bei der Miami International Boat Show (12. bis 16. Februar) zeigen Cigarette Racing und AMG das jüngste Ergebnis ihrer langjährigen Zusammenarbeit: das Cigarette Racing 50 Marauder GT S Concept. Für die Affalte4rbacher ist er nicht mehr udn nicht weniger als „die maritime Übersetzung des neuen Sportwagens Mercedes-AMG GT S, der ebenfalls in Miami zu sehen ist“.
Das Hochleistungsboot mit dem stärksten Serien-Twin-Motor im Cigarette-Portfolio ist von Design und Motorsporttechnologie des Mercedes-AMG GT S inspiriert. Mit seinem Lack in der Farbe AMG Solarbeamsoll es nach dem Willen seiner Väter „unmissverständlich auf den dynamischen Charakter des Sportwagens aus Affalterbach“ weisen.
Im handgefertigten Innenraum dominiert die Farbkombination schwarz und AMG Solarbeam mit schwarzen Alcantara-Akzenten. Die Benutzeroberfläche bietet modernste Technologien: Bluetooth Kommunikation, computergestützte Steuerung, vier hochauflösende Displays, Garmin- und Cigarette-Navigation und eine Audioanlage der neuesten Generation. Der Preis des Cigarette Racing-Boots liegt bei 1,2 Millionen US‑Dollar. Dafür gibt es dann schon rund acht AMG GT S….
BMW hat ein Herz für große Familien und dreiviertelte Fußball-Teams: Mit 2er Gran Tourer, der auf dem Genfer Salon debütiert, liefern die Bayern den ersten Siebensitzer in der „Premium-Kompaktklasse“ – so die eigene Zuordnung.
4.556 Millimeter Länge, 1.800 Millimeter Breite 1.608 Millimeter Höhe: Diese Zahlen bilden das Gerüst für den neuen Siebensitzer. Reichlich Platz und einen großen Kofferaum haben die Bayern reinkonstruiert. 645 bis 1905 Liter Kofferraumvolumen sind ein Wort. Eine serienmäßig längsverschiebbare Rückbank – mit 40:20:40 geteilter und auf Knopfdruck umlegbarer Lehne –, auf der drei Kindersitze montiert werden können, sorgt für hohe Variabilität. Die optionale dritte Sitzreihe ist im Ladeboden voll versenkbar.
Fünf Turbomotoren mit drei und vier Zylindern (85 kW/116 PS bis 141 kW/192 PS, Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,4–3,9 l/100 km) bietet BMW gleich zum Start auf. Der BMW 220d xDrive Gran Tourer ist ebenfalls bereits zum Marktstart mit Allradantrieb erhältlich.
Für die Kids im Fond gibt es die neue App „myKIDIO“, über die kinder- und familiengerechte Inhalte wie Serien, Filme, Hörbücher oder Hörspiele auf Tablet-Computern (wie Apple iPad) angeschaut werden können. Das soll für Ruhe auf längeren Reisen sorgen.
Zusätzlich zur Basis-Ausführung ist der BMW 2er Gran Tourer in vier Modellvarianten erhältlich. Das Modell Advantage bietet unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Park Distance Control hinten, Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion und ein Multifunktionslenkrad. Das Modell Sport Line rollt etwa mit speziellen Leichtmetallrädern und Sportsitzen an. Die Luxury Line mit Chrom-Applikationen, ausgewählten Leichtmetallrädern und Lederausstattungen steht für Exklusivität. Im Modell M Sport gibt es unter anderemein M Aerodynamik-Paket, die Hochglanz Shadow Line, ein M-Lederlenkrad und M-Sportsitze.
Eigentlich gehört er ja zur oft ein wenig mitleidig betrachteten Sparte der Nützlinge. Aber gerade als brandneuer Allradler macht der Mercedes Vito auch noch tierisch Spaß.
Das liegt zum einen natürlich daran, dass der 4×4 zunächst nur mit dem Spitzen-Diesel mit 190 PS und nur mit der Siebengang-Automatik 7G-Tronic Plus angeboten wird (0 bis 100 km/h 9,5 Sekunden, maximal 199 km/h).
Es liegt aber auch daran, dass die Ingenieure mit viel Herzblut (Herr Rempler, meine Hochachtung!!) die 4Matic aus den Pkw in die Hinterradantriebs-Variante des Vito integriert haben. Wie das alles klappt und regelt und vorwärts bringt, ist schon sehr beachtlich.
Auprobieren konnte Autothemen das im fernen Norden kurz unterhalb des Polarkreises. Wo während des Winters die halbe europäische Autoindustrie plus Zulieferer testet, was das Zeug hält, zeigte der Allrad-Vito auf tückisch vereisten Straßen, auf festgefahrenem Schnee eine steile Bergwiese hoch – und wieder runter -, dass seine Elektronik wirklich vortrefflich arbeitet.
Mechanische Sperren? Braucht im Transporter, der eh nicht ins Gelände kann, kein Mensch. Auch auf einen zugefrorenen schwedischen See ließ der 4×4 nichts anbrennen: Der Kollege, der es schaffte, in einen Schneewall zu krachen, hat’s wirklich arg übertrieben. Denn das 4ASR genannte Kombi-System (insgesamt wiegt die Allrad-Technik nur rund einen Zentner) macht exakt das, was es soll und sorgt für ein derartiges Mehr an Traktion und Stabilität, dass der Aufpreis von 3300 Euro plus MwSt. absolut gerechtfertigt ist.
Viel Platz, hohe Variabilität, ein wirklich pkwmäßiges Fahrwerk, einwandfreie Bedienung – diese Stärken kann der Vito 4×4 zusätzlich verbuchen. Aber er kostet halt auch eine ganze Menge: Erst ab 36.120 Euro netto (mit MwSt. 42.983 Euro) ist er zu haben. Aber, so ist bei Mercedes Nutzfahrzeuge zu hören: Binnen des nächsten halben Jahres werden schwächer motorisierte und damit auch billigere Versionen nachrücken.
Mit 230 PS und nichts über dem Kopf dem Frühling auf der Spur! Klingt gut, oder? Ist auch gut, wie sich bei der ersten Ausfahrt mit dem neuen Audi TT Roadster auf Mallorca herausstellte.
Knallrot steht er am Parkplatz vor dem weitgehend leeren Flughafen von Palma, das schwarze Stoffmützchen (39 Kilo, also minus drei Kilo) hat er noch aufgezogen.
Aber nicht mehr lang: Zündung an, Verdecktaster gezogen: Innerhalb von zehn Sekunden herrscht völlig Offenheit. Gut, ich bin bekennender Fußsohlen-Föhner, drumm drücke ich auch die Taste daneben und lasse das Windschott hochfahren. Und dann noch der Griff zur linken Lüftungsdüse: In ihrer Mitte ist die grenzgeniale Betätigung für die vierstufige Sitzheizung und den dreistufigen Nackenföhn (geht laut Duden echt auch mit H) versteckt.
Rauf auf die Autobahn, immer nach Norden. Und dann auf die Landstraße nach Soller. Soller doch mal zeigen, was er kann, der schicke Roadster.
Dank Zweiliter-TFSI mit den schon erwähnten 230 PS, Quattro-Antrieb und S-Tronic genanntem Doppelkupplungsgetriebe kann er ziemlich viel. Und netterweise lässt er einen daran nicht nur dynamisch, sondern auch akustisch teilhaben. Schöne enge Straßen, eine Kurve hinter der nächsten. Und jedesmal beim Rauf- und Runterschalter dieses unglaubliche Brabbeln und Sprotzen, dieses Bellen und Fauchen. Genial.
Dass die 230 Pferde mit dem TT Roadster keine Mühe haben, ist klar. Es geht voran, und zwar sehr zügig. Gut, dass die Sitze so gut sitzen, dass die Bedienung weitgehend selbsterklärend und das Fahrwerk schlicht perfekt ist, dass sogar das ESC in schnellen Kurven durch gezieltes Abbremsen der inneren Räder dazu beiträgt, noch ein bisschen flotter ums Eck zu kommen.
Zugegeben: Ich bin von Kindsbeinen an Cabrio-Fan – ich sage nur offener Karmann Ghia! Aber beim TT ist die Sache ganz unabhängig davon sowieso eindeutig: Der hat dem Coupé bei identischer technischer und optischer Faszination derart viel Gefühl und Genuss voraus, dass es für mich immer klar wäre: Wenn, dann nur den Offenen!
Am 28. März beginnt beim Audi-Händler die Roadster-Saison, die Preisliste startet bei flotten 37 900 Euro für den Benziner mit Sechsgang-Handschaltung.
Es ist ganz offensichtlich: Kleinwagen werden immer größer. Und auch fescher. Der Mazda2 macht da keine Ausnahme.
14 Zentimeter Zuwachs, Gesamtlänge knapp über vier Meter: Dieses Format ging vor ein paar Jahren noch als Kompakter durch. Doch jetzt steht es für Kleinwagen – wie den neuen Mazda2. Er debütiert am 27./28. Februar. Autothemen hat ihn schon ausprobiert.
Auffallend: Der japanische Zweier ist besonders schick ausgefallen, er wirkt fast schon sportlich und durchaus dynamisch. Die Technik ist typisch Mazda: Kein Downsizing, keine Aufladung, keine Dreizylinder. Zu haben ist der 2 mit einem Benziner mit eineinhalb Litern Hubraum in den Leistungsstufen 75, 90 und 115 PS.
Wobei die schwächste Version keine dynamischen Großtaten vollbringt, als Einstieg für die Fahrt von A nach B aber völlig ausreicht. Beim ersten Ausprobieren kam ein Schnitt von 5,9 Litern zustande. Das ist ok. Mehr Spaß machen die stärkeren Benziner – oder ab Sommer der gleich große Diesel mit 105 PS.
Die Basisausstattung ist bis auf die Klimaanlage (1000 Euro) anständig, damit ist der Mazda2 ab 12 790 Euro zu haben. Aufrüstbar ist da aber nix mehr, dazu muss man höher einsteigen, entweder bei der Exclusive- oder der Sports-Line. Dann gibt es aktuellste Konnektivität, Voll-LED-Scheinwerfer, sogar ein Head-up-Display. Allerdings müssen dann 20.000 Euro noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Platz hat der Mazda2 reichlich, er lässt sich einfach und angenehm fahren und bedienen, er ist gut verarbeitet, nur die innere Ladekante des Kofferraums (280 bis 950 Liter) ist sehr tief ausgefallen. Und damit ich’s nicht vergesse: Fünf Türen sind obligatorisch.
Trotz aller SUV-Erfolge: Porsche steht weiter für kompromisslose Sportwagen. Jüngster Neuzugang ist der Cayman GT4 – der debütiert Anfang März in Genf.
Mit dem Cayman GT4 zeigt Porsche erstmals auf Basis des Cayman einen GT-Sportwagen mit Komponenten des 911 GT3. „Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich der Cayman GT4 als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments“, so ein Firmensprecher.
Angetrieben wird er von einem 3,8 Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 385 PS, das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Die Refenzdaten: 4,4 Sekunden von Null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit 295 km/h, Normverbrauch 10,3 l/100km. Das Fahrwerk mit 30 Millimeter Tieferlegung der Karosserie sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen fast komplett aus Komponenten des 911 GT3.
Äußerlich unterscheidet sich der Porsche Cayman GT4 deutlich von den verwandten Mittelmotor-Coupés: Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das radikal auf Abtrieb ausgelegt ist.
Der Cayman GT4 ist ab sofort bestellbar und wird ab Ende März ausgeliefert. Sein Preis: Ab 85.776 Euro.
Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit ist (fast) immer eine erfreuliche Angelegenheit – vor allem, wenn beim einen oder anderen Jubilar der „Weißt-du-noch-Effekt“ dazu kommt…
Gleich fünf wichtige Modelle aus der 125-jährigen Automobilgeschichte von Peugeot feiern 2015 einen runden Geburtstag. Das „Musée de l’Aventure Peugeot“ im französischen Sochaux widmet ihnen deshalb die große Sonderschau „Joyeux Anniversaires“ („Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“). Sie wird am 8. Februar eröffnet und dauert bis zum 8. April 2015.
Neben den Geburtstagskindern zeigt das Museum auch bislang unveröffentlichtes Foto- und Videomaterial zu den einzelnen Modellen. Gefeiert werden:
80 Jahre Peugeot 402
60 Jahre Peugeot 403
50 Jahre Peugeot 204
40 Jahre Peugeot 604
30 Jahre Peugeot 309
Es ist erfreulich, wenn Mercedes mal das Understatement und das Staatsmännische („Das Beste oder nix“) ein wenig ablegt und auf Emotion pur setzt.
„Handcrafted by Racers“ klingt doch auch schön, oder? Kein Wunder, dass es dabei um ein Produkt der Tochter AMG geht. Natürlich um den GT, der in diesem Werbespot mal einem 911er zeigen darf, wo der Hammer hängt. Hier der Link zu Geschichte und Video.
Nicht immer schneller, immer stärker, immer teurer: Autos für ganz normale Nutzer stehen im Fokus des Wettbewerbs „Auto der Vernunft“. Die Sieger 2015:
Opel Corsa, VW Passat und VW Golf Sportsvan sind die »Autos der Vernunft« 2015. Gewählt wurden die drei Sieger von den Leserinnen und Lesern des Verbrauchermagazins Guter Rat und der Zeitschrift Superillu in den Kategorien »Kompakt«, »Limousine« und »Kombi/Van«.
Der Jurypreis »Innovation der Vernunft ging in diesem Jahr an die Dresdner Sunfire GmbH für ein Pilotprojekt, das aus Kohlendioxid, Wasserdampf und regenerativer elektrischer Energie flüssige Kraftstoffe herstellt. Bei der Produktion von einer Tonne Sprit werden der Atmosphäre dabei über drei Tonnen CO2 entzogen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die Siegerautos seien ein starkes Indiz dafür, sagte Guter Rat- und Superillu-Chefredakteur Robert Schneider, dass die Leserjury auch in Zeiten sinkender Kraftstoffpreise auf niedrigen Verbrauch achtet.
Zudem werde ein möglichst breites Angebot an Sicherheitssystemen und die einfache Einbindung eines Smartphones in das Bordsystem für Autokäufer selbst bei Kleinwagen immer wichtiger. Hier habe sich offenbar der Opel Corsa den entscheidenden Vorsprung geholt. Der klare Doppelerfolg von VW honoriere unter anderem die vielen technischen Innovationen, die der Volkswagen-Konzern in jüngster Zeit vorangetrieben und so einer breiten Käuferschicht zugänglich gemacht habe.
Die Kölner sind mit dem Diesel-Focus ST Turnier vorgeprescht. Jetzt legen die Wolfsburger nach: Mit dem Golf GTD Variant. Das Duell wird spannend.
Seit 1982 steht das Kürzel GTD bei Volkswagen für „Gran Turismo Diesel“ und verspricht ebenso sportliches wie sparsames Fahren. Erstmals zieren die Buchstaben GTD nun auch den Golf Variant, der wie schon der Golf GTD über einen 184 PS (135 kW) starken TDI-Motor verfügt. Der neue Golf GTD Variant feiert auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere und ist ab sofort ab 31.975 Euro bestellbar.
Auch der Golf GTD Variant soll sich, so der Wunsch seiner Väter, als Langstreckenikone zu etablieren: Sein 184 PS-starker TDI-Motor beschleunigt ihn in 7,9 Sekunden auf 100 km/h. Das maximale Drehmoment des 2-Liter-Aggregats liegt bei 380 Nm. Dabei ist der sportliche Kombi mit einem beeindruckenden Verbrauch von 4,4 Liter/100 km sehr effizient.
Alpine – was für ein großer Name. 2016 soll die legendäre Renault-Tochter wiederbelebt werden. Und bis dahin sorgt ein Playstation-Modell für Vorfreude.
Mit der Alpine Vision Gran Turismo präsentiert die Renault-Tochter Alpine das visionäre Konzept eines Sportprototypen. Die Designer haben den Boliden exklusiv für das PlayStation 3 Rennspiel Gran Turismo 6 entwickelt. Die Alpine Vision Gran Turismo lässt sich ab März 2015 kostenlos aus dem Internet herunterladen. Zusätzlich zur virtuellen Ausgabe für das populäre Rennspiel präsentiert Alpine auf dem Festival Automobile International in Paris (28. Januar bis 1. Februar) auch das 1:1-Modell des Rennsportwagens. Dieses gibt einen Ausblick auf mögliche Designelemente des neuen Alpine Serienmodells ab 2016.
Bei der Gestaltung der Alpine Vision Gran Turismo legten die Designer des französischen Sportwagenherstellers besonderen Wert auf ein aufsehenerregendes Cockpit und ein spektakuläres Heck. Der Grund: Beides sind die häufigsten Ansichten in Racing-Games. Die Rückansicht des Prototypen ist geprägt von einem unten liegenden Flügel, der die Radhäuser mit dem Heck verbindet. Ein zweiter Spoiler sorgt für zusätzlichen Abtrieb. Weiterer Blickfang: Die Gestaltung der Heckpartie gibt den Blick frei auf die Radaufhängungen mit doppelten Querlenkern. Zu den auffälligsten Details der Alpine Vision Gran Turismo zählt außerdem die hydraulische Luftbremse.
Schmetterlingstüren erleichtern den Einstieg ins offene Cockpit. Dieses wird von einem nahezu rechteckigen Lenkrad mit digitalen Instrumenten dominiert, wie es ähnlich in Langstrecken-Prototypen zum Einsatz kommt. Der Pilot sitzt wie bei Sportprototypen üblich auf der rechten Seite, da die Mehrzahl der Rennstrecken, darunter auch Le Mans, im Uhrzeigersinn befahren werden.
Die Vorderansicht ist von der Alpine A110 inspiriert. Die flache, v-förmige Fronthaube ist wie bei der französischen Automobillegende durch eine zentrale Falte profiliert. Eine weitere Reminiszenz an die 1960er Jahre sind die kreuzförmigen LED-Lichter. Diese Zitate der Alpine Historie mischen sich bei dem Prototypen mit einem hochmodernen und hocheffizienten Aerodynamikpaket. Hierzu gehört ein Splitter, der den Luftstrom beiderseits der Karosserie effizient kanalisiert. Wie am Heck sind auch vorne die Querlenker der Aufhängung sichtbar. Durch Öffnungen in der Fronthaube zeigen sich außerdem die orangefarbenen, horizontal angeordneten Federn der Aufhängung. Die Räder sind von der A110 abgeleitet und gewähren einen Blick auf die blau oder orange gefärbten Bremssättel.
Technische Daten Alpine Vision Gran Turismo:
Chassis
Bauweise
Kohlefaser-Monocoque
Fahrwerk
Doppelte Querlenker mit Schubstreben, einstellbare Feder-Dämpfer-Einheiten
Bremsen vorne
Innenbelüftete 390 x 32 mm Scheibenbremsen mit 6-Kolben
Bremsen hinten
Innenbelüftete 355 x 32 mm Scheibenbremsen mit 4-Kolben
Der neue XE soll „als Sportlimousine neue Zeichen in der Premium-Mittelklasse“ setzen. Heißt es bei Jaguar. Im Juni schlägt die Stunde der Wahrheit.
Die zu 75 Prozent aus Aluminium bestehende Leichtbau-Konstruktion, die luftwiderstandsarme (Cw-Wert von 0,26) Karosserie, das noble Interieur, ein agiles Fahrwerk und aktuelle Infotainment-Lösungen sollen den neuen Jaguar XE zum sprichwörtlichen „Fahrerauto seiner Klasse“ machen. Nach dem Motto von der Freude am Fahren vielleicht. Zugleich soll der jüngste Jaguar „neue Bestwerte bei Verbrauch, Aerodynamik und Verwindungssteifigkeit“ setzen.
Fünf Modelllinien von komfortabel bis sportlich werden beim XE angeboten: Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport, S. Das Leistungsspektrum reicht von 163 bis 340 PS und bis 250 km/h Spitze. Es gibt 3 Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung, 3 Jahre Inspektion inklusive.
Die Markteinführung ist für den Juni 2015 vorgesehen.