BMW 2er Gran Tourer mit Platz für Sieben

BMW 2er Gran Tourer
Der neue BMW 2er Gran Tourer. Fotos: BMW

BMW hat ein Herz für große Familien und dreiviertelte Fußball-Teams: Mit 2er Gran Tourer, der auf dem Genfer Salon debütiert, liefern die Bayern den ersten Siebensitzer in der „Premium-Kompaktklasse“ – so die eigene Zuordnung.

4.556 Millimeter Länge, 1.800 Millimeter Breite 1.608 Millimeter Höhe: Diese Zahlen bilden das Gerüst für den neuen Siebensitzer. Reichlich Platz und einen großen Kofferaum haben die Bayern reinkonstruiert. 645 bis 1905 Liter Kofferraumvolumen sind ein Wort. Eine serienmäßig längsverschiebbare Rückbank – mit 40:20:40 geteilter und auf Knopfdruck umlegbarer Lehne –, auf der drei Kindersitze montiert werden können, sorgt für hohe Variabilität. Die optionale dritte Sitzreihe ist im Ladeboden voll versenkbar.

Fünf Turbomotoren mit drei und vier Zylindern (85 kW/116 PS bis 141 kW/192 PS, Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,4–3,9 l/100 km) bietet BMW gleich zum Start auf.  Der BMW 220d xDrive Gran Tourer ist ebenfalls bereits zum Marktstart mit Allradantrieb erhältlich.

Für die Kids im Fond gibt es die neue App „myKIDIO“,  über die kinder- und familiengerechte Inhalte wie Serien, Filme, Hörbücher oder Hörspiele auf Tablet-Computern (wie Apple iPad) angeschaut werden können. Das soll für Ruhe auf längeren Reisen sorgen.

Zusätzlich zur Basis-Ausführung ist der BMW 2er Gran Tourer in vier Modellvarianten erhältlich. Das Modell Advantage bietet unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Park Distance Control hinten, Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion und ein Multifunktionslenkrad. Das Modell Sport Line rollt etwa mit speziellen Leichtmetallrädern und Sportsitzen an. Die Luxury Line mit Chrom-Applikationen, ausgewählten Leichtmetallrädern und Lederausstattungen steht für Exklusivität. Im Modell M Sport gibt es unter anderemein M Aerodynamik-Paket, die Hochglanz Shadow Line, ein M-Lederlenkrad und M-Sportsitze.

Vito 4×4: Viel Spaß im Allrad-Nützling

Mercedes Vito 4x4
Der neue Mercedes Vito 4×4. Fotos: Autothemen

Eigentlich gehört er ja zur oft ein wenig mitleidig betrachteten Sparte der Nützlinge. Aber gerade als brandneuer Allradler macht der Mercedes Vito auch noch tierisch Spaß.

Das liegt zum einen natürlich daran, dass der 4×4 zunächst nur mit dem Spitzen-Diesel mit 190 PS und nur mit der Siebengang-Automatik 7G-Tronic Plus angeboten wird (0 bis 100 km/h 9,5 Sekunden, maximal 199 km/h).

Es liegt aber auch daran, dass die Ingenieure mit viel Herzblut (Herr Rempler, meine Hochachtung!!) die 4Matic aus den Pkw in die Hinterradantriebs-Variante des Vito integriert haben. Wie das alles klappt und regelt und vorwärts bringt, ist schon sehr beachtlich.

Auprobieren konnte Autothemen das im fernen Norden kurz unterhalb des Polarkreises. Wo während des Winters die halbe europäische Autoindustrie plus Zulieferer testet, was das Zeug hält, zeigte der Allrad-Vito auf tückisch vereisten Straßen, auf festgefahrenem Schnee eine steile Bergwiese hoch – und wieder runter -, dass seine Elektronik wirklich vortrefflich arbeitet.

Mechanische Sperren? Braucht im Transporter, der eh nicht ins Gelände kann, kein Mensch. Auch auf einen zugefrorenen schwedischen See ließ der 4×4 nichts anbrennen: Der Kollege, der es schaffte, in einen Schneewall zu krachen, hat’s wirklich arg übertrieben. Denn das 4ASR genannte Kombi-System (insgesamt wiegt die Allrad-Technik nur rund einen Zentner) macht exakt das, was es soll und sorgt für ein derartiges Mehr an Traktion und Stabilität, dass der Aufpreis von 3300 Euro plus MwSt. absolut gerechtfertigt ist.

Viel Platz, hohe Variabilität, ein wirklich pkwmäßiges Fahrwerk, einwandfreie Bedienung – diese Stärken kann der Vito 4×4 zusätzlich verbuchen. Aber er kostet halt auch eine ganze Menge: Erst ab 36.120 Euro netto (mit MwSt. 42.983 Euro) ist er zu haben. Aber, so ist bei Mercedes Nutzfahrzeuge zu hören: Binnen des nächsten halben Jahres werden schwächer motorisierte und damit auch billigere Versionen nachrücken.

Audi TT Roadster: Die völlige Offenheit

Audi TT Roadster 1
Der neue Audi TT Roadster. Foto: Autothemen

Mit 230 PS und nichts über dem Kopf dem Frühling auf der Spur! Klingt gut, oder? Ist auch gut, wie sich bei der ersten Ausfahrt mit dem neuen Audi TT Roadster auf Mallorca herausstellte.

Knallrot steht er am Parkplatz vor dem weitgehend leeren Flughafen von Palma, das schwarze Stoffmützchen (39 Kilo, also minus drei Kilo) hat er noch aufgezogen.

Aber nicht mehr lang: Zündung an, Verdecktaster gezogen: Innerhalb von zehn Sekunden herrscht völlig Offenheit. Gut, ich bin bekennender Fußsohlen-Föhner, drumm drücke ich auch die Taste daneben und lasse das Windschott hochfahren. Und dann noch der Griff zur linken Lüftungsdüse: In ihrer Mitte ist die grenzgeniale Betätigung für die vierstufige Sitzheizung und den dreistufigen Nackenföhn (geht laut Duden echt auch mit H) versteckt.

Rauf auf die Autobahn, immer nach Norden. Und dann auf die Landstraße nach Soller. Soller doch mal zeigen, was er kann, der schicke Roadster.

Dank Zweiliter-TFSI mit den schon erwähnten 230 PS, Quattro-Antrieb und S-Tronic genanntem Doppelkupplungsgetriebe kann er ziemlich viel. Und netterweise lässt er einen daran nicht nur dynamisch, sondern auch akustisch teilhaben. Schöne enge Straßen, eine Kurve hinter der nächsten. Und jedesmal beim Rauf- und Runterschalter dieses unglaubliche Brabbeln und Sprotzen, dieses Bellen und Fauchen. Genial.

Dass die 230 Pferde mit dem TT Roadster keine Mühe haben, ist klar. Es geht voran, und zwar sehr zügig. Gut, dass die Sitze so gut sitzen, dass die Bedienung weitgehend selbsterklärend und das Fahrwerk schlicht perfekt ist, dass sogar das ESC in schnellen Kurven durch gezieltes Abbremsen der inneren Räder dazu beiträgt, noch ein bisschen flotter ums Eck zu kommen.

Zugegeben: Ich bin von Kindsbeinen an Cabrio-Fan – ich sage nur offener  Karmann Ghia! Aber beim TT ist die Sache ganz unabhängig davon sowieso eindeutig: Der hat dem Coupé bei identischer technischer und optischer Faszination derart viel Gefühl und Genuss voraus, dass es für mich immer klar wäre: Wenn, dann nur den Offenen!

Am 28. März beginnt beim Audi-Händler die Roadster-Saison, die Preisliste startet bei flotten 37 900 Euro für den Benziner mit Sechsgang-Handschaltung.

Ein fescher Kleiner: Der neue Mazda2

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Der neue Mazda3. Fotos: Autothemen

Es ist ganz offensichtlich: Kleinwagen werden immer größer. Und auch fescher. Der Mazda2 macht da keine Ausnahme.

14 Zentimeter Zuwachs, Gesamtlänge knapp über vier Meter: Dieses Format ging vor ein paar Jahren noch als Kompakter durch. Doch jetzt steht es für Kleinwagen – wie den neuen Mazda2. Er debütiert am 27./28. Februar. Autothemen hat ihn schon ausprobiert.

Auffallend: Der japanische Zweier ist besonders schick ausgefallen, er wirkt fast schon sportlich und durchaus dynamisch. Die Technik ist typisch Mazda: Kein Downsizing, keine Aufladung, keine Dreizylinder. Zu haben ist der 2 mit einem Benziner mit eineinhalb Litern Hubraum in den Leistungsstufen 75, 90 und 115 PS.

Wobei die schwächste Version keine dynamischen Großtaten vollbringt, als Einstieg für die Fahrt von A nach B aber völlig ausreicht. Beim ersten Ausprobieren kam ein Schnitt von 5,9 Litern zustande. Das ist ok. Mehr Spaß machen die stärkeren Benziner – oder ab Sommer der gleich große Diesel mit 105 PS.

Die Basisausstattung ist bis auf die Klimaanlage (1000 Euro) anständig, damit ist der Mazda2 ab 12 790 Euro zu haben. Aufrüstbar ist da aber nix mehr, dazu muss man höher einsteigen, entweder bei der Exclusive- oder der Sports-Line. Dann gibt es aktuellste Konnektivität, Voll-LED-Scheinwerfer, sogar ein Head-up-Display. Allerdings müssen dann 20.000 Euro noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Platz hat der Mazda2 reichlich, er lässt sich einfach und angenehm fahren und bedienen, er ist gut verarbeitet, nur die innere Ladekante des Kofferraums (280 bis 950 Liter) ist sehr tief ausgefallen. Und damit ich’s nicht vergesse: Fünf Türen sind obligatorisch.

Neu bei Porsche: Der Über-Cayman heißt GT4

 

Porsche Cayman GT4
Der neue Porsche Cayman GT4. Fotos: Porsche

Trotz aller SUV-Erfolge: Porsche steht weiter für kompromisslose Sportwagen. Jüngster Neuzugang ist der Cayman GT4 – der debütiert Anfang März in Genf.

Mit dem Cayman GT4 zeigt Porsche erstmals auf Basis des Cayman einen GT-Sportwagen mit Komponenten des 911 GT3. „Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich der Cayman GT4 als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments“, so ein Firmensprecher.

Angetrieben wird er von einem 3,8 Liter Sechszylinder-Boxermotor mit 385 PS, das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Die Refenzdaten: 4,4 Sekunden von Null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit 295 km/h, Normverbrauch 10,3 l/100km. Das Fahrwerk mit 30 Millimeter Tieferlegung der Karosserie sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen fast komplett aus Komponenten des 911 GT3.

Äußerlich unterscheidet sich der Porsche Cayman GT4 deutlich von den verwandten Mittelmotor-Coupés: Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das radikal auf Abtrieb ausgelegt ist.

Der Cayman GT4 ist ab sofort bestellbar und wird ab Ende März ausgeliefert. Sein Preis: Ab 85.776 Euro.

Fünf verdiente Jubilare bei Peugeot

Peugeot 402
Peugeot 402. Fotos: Peugeot

Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit ist (fast) immer eine erfreuliche Angelegenheit – vor allem, wenn beim einen oder anderen Jubilar der „Weißt-du-noch-Effekt“ dazu kommt…

Gleich fünf wichtige Modelle aus der 125-jährigen Automobilgeschichte von Peugeot feiern 2015 einen runden Geburtstag. Das „Musée de l’Aventure Peugeot“ im französischen Sochaux widmet ihnen deshalb die große Sonderschau „Joyeux Anniversaires“ („Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“). Sie wird am 8. Februar eröffnet und dauert bis zum 8. April 2015.

Neben den Geburtstagskindern zeigt das Museum auch bislang unveröffentlichtes Foto- und Videomaterial zu den einzelnen Modellen. Gefeiert werden:

80 Jahre Peugeot 402
60 Jahre Peugeot 403
50 Jahre Peugeot 204
40 Jahre Peugeot 604
30 Jahre Peugeot 309

Herzlichen Glückwunsch!

 

AMG GT als Porschekiller

GT

Es ist erfreulich, wenn Mercedes mal das Understatement und das Staatsmännische („Das Beste oder nix“) ein wenig ablegt und auf Emotion pur setzt.

„Handcrafted by Racers“ klingt doch auch schön, oder? Kein Wunder, dass es dabei um ein Produkt der Tochter AMG geht. Natürlich um den GT, der in diesem Werbespot mal einem 911er zeigen darf, wo der Hammer hängt. Hier der Link zu Geschichte und Video.

Macht Spaß, versprochen.

Autos können auch vernünftig sein

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Nicht immer schneller, immer stärker, immer teurer: Autos für ganz normale Nutzer stehen im Fokus des Wettbewerbs „Auto der Vernunft“. Die Sieger 2015:

Opel Corsa, VW Passat und VW Golf Sportsvan sind die »Autos der Vernunft« 2015. Gewählt wurden die drei Sieger von den Leserinnen und Lesern des Verbrauchermagazins Guter Rat und der Zeitschrift Superillu in den Kategorien »Kompakt«, »Limousine« und »Kombi/Van«.

Der Jurypreis »Innovation der Vernunft ging in diesem Jahr an die Dresdner Sunfire GmbH für ein Pilotprojekt, das aus Kohlendioxid, Wasserdampf und regenerativer elektrischer Energie flüssige Kraftstoffe herstellt. Bei der Produktion von einer Tonne Sprit werden der Atmosphäre dabei über drei Tonnen CO2 entzogen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Siegerautos seien ein starkes Indiz dafür, sagte Guter Rat- und Superillu-Chefredakteur Robert Schneider, dass die Leserjury auch in Zeiten sinkender Kraftstoffpreise auf niedrigen Verbrauch achtet.

Zudem werde ein möglichst breites Angebot an Sicherheitssystemen und die einfache Einbindung eines Smartphones in das Bordsystem für Autokäufer selbst bei Kleinwagen immer wichtiger. Hier habe sich offenbar der Opel Corsa den entscheidenden Vorsprung geholt. Der klare Doppelerfolg von VW honoriere unter anderem die vielen technischen Innovationen, die der Volkswagen-Konzern in jüngster Zeit vorangetrieben und so einer breiten Käuferschicht zugänglich gemacht habe.

Golf Variant GTD – der Focus ST-Gegner

 

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Die Kölner sind mit dem Diesel-Focus ST Turnier vorgeprescht. Jetzt legen die Wolfsburger nach: Mit dem Golf GTD Variant. Das Duell wird spannend.

Seit 1982 steht das Kürzel GTD bei Volkswagen für „Gran Turismo Diesel“ und verspricht ebenso sportliches wie sparsames Fahren. Erstmals zieren die Buchstaben GTD nun auch den Golf Variant, der wie schon der Golf GTD über einen 184 PS (135 kW) starken TDI-Motor verfügt. Der neue Golf GTD Variant feiert auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere und ist ab sofort ab 31.975 Euro bestellbar.

Auch der Golf GTD Variant soll sich, so der Wunsch seiner Väter, als Langstreckenikone zu etablieren: Sein 184 PS-starker TDI-Motor beschleunigt ihn in 7,9 Sekunden auf 100 km/h. Das maximale Drehmoment des 2-Liter-Aggregats liegt bei 380 Nm. Dabei ist der sportliche Kombi mit einem beeindruckenden Verbrauch von 4,4 Liter/100 km sehr effizient.

Der neue Volkswagen Golf GTD Variant

 

Alpine – die Legende lebt schon mal virtuell

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Alpine alt und neu. Fotos: Renault

 Alpine – was für ein großer Name. 2016 soll die legendäre Renault-Tochter wiederbelebt werden. Und bis dahin sorgt ein Playstation-Modell für Vorfreude.

Mit der Alpine Vision Gran Turismo präsentiert die Renault-Tochter Alpine das visionäre Konzept eines Sportprototypen. Die Designer haben den Boliden exklusiv für das PlayStation 3 Rennspiel Gran Turismo 6 entwickelt. Die Alpine Vision Gran Turismo lässt sich ab März 2015 kostenlos aus dem Internet herunterladen. Zusätzlich zur virtuellen Ausgabe für das populäre Rennspiel präsentiert Alpine auf dem Festival Automobile International in Paris (28. Januar bis 1. Februar) auch das 1:1-Modell des Rennsport­wagens. Dieses gibt einen Ausblick auf mögliche Designelemente des neuen Alpine Serienmodells ab 2016.

Bei der Gestaltung der Alpine Vision Gran Turismo legten die Designer des französischen Sportwagenherstellers besonderen Wert auf ein aufsehenerregendes Cockpit und ein spektakuläres Heck. Der Grund: Beides sind die häufigsten Ansichten in Racing-Games. Die Rückansicht des Prototypen ist geprägt von einem unten liegenden Flügel, der die Radhäuser mit dem Heck verbindet. Ein zweiter Spoiler sorgt für zusätzlichen Abtrieb. Weiterer Blickfang: Die Gestaltung der Heckpartie gibt den Blick frei auf die Radaufhängungen mit doppelten Querlenkern. Zu den auffälligsten Details der Alpine Vision Gran Turismo zählt außerdem die hydraulische Luftbremse.

Schmetterlingstüren erleichtern den Einstieg ins offene Cockpit. Dieses wird von einem nahezu rechteckigen Lenkrad mit digitalen Instrumenten dominiert, wie es ähnlich in Langstrecken-Prototypen zum Einsatz kommt. Der Pilot sitzt wie bei Sportprototypen üblich auf der rechten Seite, da die Mehrzahl der Rennstrecken, darunter auch Le Mans, im Uhrzeigersinn befahren werden.

Die  Vorderansicht ist von der Alpine A110 inspiriert. Die flache, v-förmige Fronthaube ist wie bei der französischen Automobillegende durch eine zentrale Falte profiliert. Eine weitere Reminiszenz an die 1960er Jahre sind die kreuzförmigen LED-Lichter. Diese Zitate der Alpine Historie mischen sich bei dem Prototypen mit einem hoch­modernen und hocheffizienten Aerodynamikpaket. Hierzu gehört ein Splitter, der den Luftstrom beiderseits der Karosserie effizient kanalisiert. Wie am Heck sind auch vorne die Querlenker der Aufhängung sichtbar. Durch Öffnungen in der Fronthaube zeigen sich außerdem die orangefarbenen, horizontal angeordneten Federn der Aufhängung. Die Räder sind von der A110 abgeleitet und gewähren einen Blick auf die blau oder orange gefärbten Bremssättel.

Technische Daten Alpine Vision Gran Turismo:

Chassis
Bauweise Kohlefaser-Monocoque
Fahrwerk Doppelte Querlenker mit Schubstreben, einstellbare Feder-Dämpfer-Einheiten
Bremsen vorne Innenbelüftete 390 x 32 mm Scheibenbremsen mit 6-Kolben
Bremsen hinten Innenbelüftete 355 x 32 mm Scheibenbremsen mit 4-Kolben
Motor
Bauart V8 in Mittelmotorposition
Hubraum (cm3) 4.494
Leistung (PS bei 1/min) 450 bei 6.500
Maximales Drehmoment (Nm bei 1/min) 580 bei 2.000
Höchstdrehzahl (1/min) 7.500
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 320
Kraftübertragung
Getriebe Sequenzielles 7-Gang-Getriebe
Antriebsart Hinterradantrieb
Maße und Gewichte
Gewichtsverteilung vorne / hinten (%) 47 / 53
Tankvolumen (l) 75
Gewicht (kg) 900

Das Fahrerauto an sich: Der neue Jaguar XE

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Der Jaguar XE als Prestige. Foto: Jaguar

Der neue XE soll „als Sportlimousine neue Zeichen in der Premium-Mittelklasse“ setzen. Heißt es bei Jaguar. Im Juni schlägt die Stunde der Wahrheit.

Die zu 75 Prozent aus Aluminium bestehende Leichtbau-Konstruktion, die luftwiderstandsarme (Cw-Wert von 0,26) Karosserie, das noble Interieur, ein agiles Fahrwerk und aktuelle Infotainment-Lösungen sollen den neuen Jaguar XE zum sprichwörtlichen „Fahrerauto seiner Klasse“ machen. Nach dem Motto von der Freude am Fahren vielleicht. Zugleich soll der jüngste Jaguar „neue Bestwerte bei Verbrauch, Aerodynamik und Verwindungssteifigkeit“ setzen.

Fünf Modelllinien von komfortabel bis sportlich werden beim XE angeboten: Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport, S. Das Leistungsspektrum reicht von 163 bis 340 PS und bis 250 km/h Spitze. Es gibt 3 Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung, 3 Jahre Inspektion inklusive.
Die Markteinführung ist für den Juni 2015 vorgesehen.

Einstiegsmodell fällt weg: Peugeot RCZ ab 34 950 €

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Der Peugeot RCZ GT Line. Fotos: Peugeot

 

Bisher kostete der Peugeot RCZ ab 29 200 Euro. So stand es jedenfalls beim Entstehen dieses Blogs noch auf der Homepage der Franzosen. Zu haben ist das Coupé jedoch erst ab 34 950 Euro. Was steckt dahinter?

Nun, zuerst mal grenzgeniales Marketing. Bei Peugeot wird nämlich so getan, als erfülle man mit dem Wegfall des Basismodells RCZ-Interessenten einen innigen Wunsch. O-Ton Pressemittteilung:

„Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem 199 kW (270 PS) starken Sondermodell RCZ R verleiht sie (die Löwenmarke, d. Red.) nun auch dem herkömmlichen RCZ eine noch athletischere Optik. Dieser ist fortan nur noch als RCZ GT-Line ab 34.950 Euro bestellbar. Kunden erhalten damit das rassige Äußere des RCZ R in Kombination mit noch mehr Komfortausstattung zu einem sehr attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.“

Anders ausgedrückt: Das Einstiegsmodell hat sich entweder nicht so recht verkauft oder brachte nicht die nötige Rendite. Drum wird ein bisschen mehr reingepackt und das Ganze  um 5750 Euro mehr verkauft.

Zu haben ist der Peugeot RCZ GT-Line mit dem 1,6er Benziner mit 200 PS und mit dem 163 PS starken Diesel.

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Civic: Mehr Sport für den Kompaktsportler

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Der neue Honda Civic Sport. Fotos: Honda

Honda geht in der Kompaktklasse einen eigenen Weg. Der Civic ist eigentlich ein echter Racer – zumindest der Karosserie nach. Jetzt legen die Japaner noch ein bisschen mehr Sport nach.

Und zwar in der ab sofort bestellbaren Version Sport, die das heftige und polarisierende Honda Civic-Design noch ein bisschen weiter auf die Spitze treibt. Keine Frage: Das schaut ganz schön stark aus mit scharfen Kanten, kackigen Spoilern, rasanten Felgen.

Und das Cockpit erst: Es wirkt eher wie aus einem Eurofighter abgeleitet als zu einem Klassenbruder von Golf, Focus und Astra gehörend. Gut anzuschauen, nicht ganz so gut zu bedienen…

Zu haben ist der „Sport“ entweder mit dem bekannten 1,6-Liter-Selbstzünder mit 120 PS oder mit einem 142 PS starken 1,8-Liter-Benziner. Wie im neuen Honda CR-V ist jetzt auch im Civic das Andoid-basierte Infotainment-System Honda Connect zu haben.

Los geht die Preisliste beim Civic Fünftürer für  16 990 Euro, der Sport mit Benziner kostet ab 24 090, der Kombi Civic Tourer ab 21 890 Euro.

Focus ST: Diesel gegen Benziner

Ford Focus ST

Die Choreografie passte: Erst der Diesel, dann der Benziner. Und zwei Mal das Aha-Erlebnis: Mann, geht der gut!

185 Diesel-PS und 400 Nm machen aus dem braven Focus eine echte Ölbrenner-Rakete. Das Ding geht auf eine unnachahmlich coole Art und Weise schnell und elegant um die Ecke, surft im hohen Gang voller Dynamik auf der Drehmomentwelle und ist einfach schnell, sehr schnell. 217 Spitze sind wirklich gut, der Normverbrauch von 4,2 Litern verwandelte sich in der zügigen Praxis auf rund sieben Liter. Immer noch gut.

Ein ganz anderes Kaliber ist der überarbeitete, aber immer noch 250 PS starke Zweiliter-Benziner. Eine Sprintzeit von 6,5 Sekunden und die 248 Sachen Spitze zeigen schon, was Sache ist: Der ST ist – als Schrägheck wie als Kombi – immer auf dem Sprung, er will spielen, spielen, spielen. Sauschnell, präzise in den Kurven, trotz aller Sportlichkeit absolut nicht unkomfortabel.

Der ST: Ein echter Spaßmacher, der vor dem Kauf ein klares Bekenntnis verlangt: Ja zum schnellen, ökonomischen Reisen. Oder zum nicht so ökonomischen, aber um so rasanteren Ums-Eck-Fegen.

Die Preise: Der Benziner kostet ab 28 850, der Diesel ab 29 650 Euro. Der Kombi-Zuschlag beträgt jeweils 950 Euro.

Honda CR-V: Treffpunkt im Unendlichen

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Der neue Honda CR-V wurde auch an der Front aufgefrischt. Fotos: autothemen

Es gibt Automodelle, die sich zum Autotester wie die zweite Linie einer Parallele verhalten: Man fährt nebeneinander her, ohne sich zu treffen. Oder erst im Unendlichen. Mit dem Honda CR-V ist mir das gerade passiert. Das mit dem Unendlichen nämlich.

Wie könnte es sonst sein, dass das Facelift der inzwischen vierten Generation seit 1997 der erste Kontakt überhaupt mit dem Honda-Softroader war? Also war jetzt Unendlich, und ich bin endlich (was für ein Bild!) CR-V gefahren. Den Spitzen-CR-V sogar, mit dem neuen 160 PS-Diesel, der mit seinen 1,6 Litern Hubraum den alten Brummer mit 2,2 Liter und 150 PS ersetzt.

Angeflanscht war auch noch das neue Neungang-Getriebe von ZF, dazu kam der für den Motor obligatorische  Allradantrieb. Was soll ich sagen: Keine echt aufregende, aber eine sehr alltagstaugliche und nervenschonende Kombination. Wer mag, kann sehr sparsam damit unterwegs sein (Normverbrauch 5,1 Liter), Zwischensprints zeigen einem, dass doch je nach Beladung zwischen 1,7 und zwei Tonnen bewegt werden wollen: Es geht voran, aber wer in irgend einer Weise auf Sportlichkeit setzt, sollte sich anderweitig umschauen.

Angenehm ist das Interieur, große Anzeigen helfen auch über die erste Alter-Weitsichtigkeit hinweg. Gute Sitzposition, leichte Bedienbarkeit des Android-basierten Infotainment-Systems, neuer, mitdenkender Abstandshalter, der auch abrupt von der Seite einscherende Autos auf dem Radar hat, viel Platz, pfiffiges Klappsystem für die Rückbank: Der CR-V ist auch in der viereinhalbten Generation ein sehr ausgereiftes, praktisches Fahrgerät. Emotionen sollte man eher nicht erwarten. Muss ja auch nicht sein.

Auf 41 390 Euro kam der getestete 160-PS-Diesel in der höchsten Ausstattungsstufe Executive mit der neuen Automatik. Los geht die Preisliste bei 23 490 Euro für den Basis-Benziner mit 155 PS, außerdem gibt es noch den Einstiegsdiesel mit 120 PS – wie der Benziner kommt er mit Frontantrieb aus. Los geht der Verkauf am 21. März.