Pulsar: Bleibt der Einführungspreis?

Nissan Pulsar
Der neue Nissan Pulsar. Fotos: Nissan

Nissan bietet den neuen Pulsar zum Start rund 2000 Euro unter dem eigentlichen Listenpreis an. Eigentlich nur bis Ende des Jahres. Eigentlich….

Denn bei den deutschen Statthaltern der Japaner gibt es ernsthafte Überlegungen, den Sonder- zum Normalpreis zu machen. Aus gutem Grund.

Von Anfang an: Nissan hat zur Zeit zwei Preislisten im Umlauf. Eine mit „Launch-Edition“, eine ohne. Die erste, die mit den Einführungspreisen, soll eigentlich nur bis 31.12. dieses Jahres gelten und bietet die diversen Versionen zu Preisen zwischen 15.990 Euro für den 115 PS starken Benziner und 23.640 Euro für den 110 PS-1,5-Liter-Diesel in der feinsten Version Tekna.

Bei der eigentlich ab 1.1.2015 geltenden Preisliste geht es erst bei 17.940 Euro los und endet erst bei 25.670 Euro. Ist ja schon ein ganz schöner Unterschied.

Der aktuelle Stand: Was lediglich als 2000-Euro-Anreiz für Schnellentschlossene gedacht war, könnte durchaus zur Dauereinrichtung werden. Man denke über eine Weiterführung des Einführungsangebots nach, so ein Nissan-Sprecher zu autothemen.com. Entschieden sei noch nichts, aber es gehe schon deutlich in diese Richtung.

Klingt ja auch irgendwie logisch, denn aus der Sicht eines ganz normalen Autokäufers ist ein Aufschlag von knapp zwei Riesen von einem Tag auf den anderen doch eher schwer nachvollziehbar und dürfte in vielen Fällen zu massiven Feilschereien in den Autohäusern führen. Oder gleich zur Suche nach einem anderen Kompakten. Beides dürfte nicht im Sinne von Nissan sein.

Porsche baut die Cayenne-Familie aus

Cayenne GTS
Der neue Porsche Cayenne GTS. Alle Fotos: Porsche

Zusätzlich zu den schon vorgestellten Varianten legen die Stuttgarter jetzt oben wie unten nach: Mit dem GTS und dem Basis-Cayenne, der einfach Cayenne heißt.

Der betont sportliche GTS wurde downgesized, aber das heißt laut Porsche zwei Zylinder weniger, also sechs, und 20 PS mehr, also 440. Das Drehmoment stieg um 85 auf 600 Nm, während der Verbrauch um bis zu 0,9 Liter pro 100 Kilometer sinkt.

Der Cayenne GTS beschleunigt von null auf 100 km/h in 5,2 Sekunden, mit dem optionalen Sport Chrono-Paket vergehen nur 5,1 Sekunden. Das sind 0,5 beziehungsweise 0,6 Sekunden weniger als beim Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 262 km/h. Serienmäßig ist eine Sportabgasanlage, „die den gewohnt kernigen GTS-Sound liefert“, wie es ein Firmensprecher ausdrückt.

Ins neue Basis-Modell wird der bekannte 3,6-Liter-V6-Saugmotor mit 300 PS installiert. Er katapultiert den Cayenne in 7,7 Sekunden von null auf 100 km/h – 7,6 Sekunden sind es mit dem aufpreispflichtigen Sport Chrono-Paket. „Das sind 0,2 Sekunden schneller als bisher“, vermeldet Porsche stolz.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 230 km/h auf dem Niveau des Vorgängers. Durch die Effizienzmaßnahmen in der neuen Generation wie wie Segeln, Auto-Start-Stop und Thermomanagement sinkt der Norm-Verbrauch gegenüber dem Vorgänger um 0,7 auf 9,2 Liter pro 100 Kilometer.

Eine umfangreichere Serienausstattung kann der neue Einstiegs-Cayenne auch bieten, neben der neuen Achtgang-Tiptronic S mit Auto-Start-Stop und Segelfunktion sind auch die Bi-Xenon Hauptscheinwerfer inklusive Vierpunkt LED-Tagfahrlicht und das Multifunktions-Sportlenkrad mit Schalt-Paddles ebenso verbaut wie die automatische Heckklappe.

Der Cayenne und der Cayenne GTS werden am 19. November auf der Los Angeles Auto Show erstmals enthüllt. In Deutschland sind sie Ende Februar kaufbar. Der Cayenne ab 65.427 Euro, der GTS  ab 98.152 Euro.

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Das GTS-Interieur.
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Cayenne GTS
Interieur Cayenne
Interieur Cayenne
Cayenne
Cayenne
Cayenne
Cayenne

Deutsch-chinesisches Design: Der G-Code

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SUC lass nach: Die neue Mercedes-Designstudie G-Code. Alle Fotos: Mercedes

Bei der Eröffnung des neuen Entwicklungszentrums in Peking stellte Mercedes-Benz die Studie G-Code in den Mittelpunkt.

Das „innovative und vielseitige Sports Utility Coupé (SUC) für Stadt und Land“ soll zeigen, wie emotional so ein Fahrzeug sein kann „und welche Entwicklungsmöglichkeiten die Mercedes-Benz Designphilosophie bietet“.
Hintergrund: Das neue Entwicklungszentrum der Marke mit dem Stern beinhaltet auch ein komplettes Designstudio. Hier werden verstärkt unter der Federführung des Sindelfinger Hauptstudios Design-Modelle und Mobilitätskonzepte entstehen, „die lokale Kulturen und Strömungen aufnehmen und in den Fokus stellen“.
Das Konzeptfahrzeug G-Code ist ein Paradebeispiel dieser Strategie: Es interpretiert, und das klingt jetzt echt gut,  „die aktuelle Formensprache der sinnlichen Klarheit aus Sicht der Mercedes-Benz Advanced Designer in Peking und Sindelfingen“. So etwas wie modernen Luxus in kompaktem Format.
Damit passt der G-Code laut Mercedes auch perfekt zum heutigen Designverständnis in China. „Der G-Code ist sowohl schön als auch intelligent und interpretiert dabei unsere Mercedes-typische Coupé-Formensprache“, so Gorden Wagener, Designchef der Daimler AG.
Eine coupéhafte Seitenlinie, ein dynamisch fließendes Greenhouse und extrem sportliche Proportionen fallen sofort ins Auge. Zudem prädestinieren kompakte Abmessungen, umfangreiche Assistenz- und Kamerasysteme sowie der variable Plug-in-Hybridantrieb mit hoher elektrischer Reichweite das SUC für den Verkehr in den asiatischen Mega Cities.
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Doppelausstellung bei Audi Tradition

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Das Titelbild des Audi Tradition Kalenders für 2015 „Daily Drivers“: Nach einem vollbrachten Arbeitstag wechselt Le Mans-Sieger Andre Lotterer in seinen privaten Audi Sport quattro. Foto: Audi

Mit einer Doppel‑Ausstellung beendet das Audi museum mobile die Veranstaltungssaison 2014.

In der Ausstellung „Jahre später“ sind von 12. November 2014 bis 28. Februar 2015 herausragende Modelle der jüngeren Audi‑Geschichte zu sehen – als inhaltliche Fortsetzung zur historischen Dauerausstellung. Zudem zeigt das Museum im gleichen Zeitraum  erstmals eine zweite Sonderschau: Unter dem Titel „Daily Drivers“ präsentiert es auf großformatigen Drucken die Motive des Kalenders 2015 der Audi Tradition.

Audi Historie
Das erste in Ingolstadt gebaute Automobil, der DKW Schnellaster, unterstützt das Jugend-Training beim momentanen Tabellenführer der 2. Fußball Bundesliga, dem FC Ingolstadt. Foto: Audi
Audi Historie
In der Sonderausstellung „Jahre später“ im Audi museum mobile zu sehen: Das Audi Cabriolet von 1991. Fotto: Audi

Bei der Eröffnung des Audi museum mobile im Jahr 2000 legte Audi Tradition fest, kein Automobil in die Dauerausstellung aufzunehmen, das nicht mindestens zehn Jahre alt ist. Seit damals hat Audi seine Geschichte um zahlreiche automobile Klassiker und technologische Meilensteine fortgeschrieben. Diese sind nun Gegenstand der neuen Ausstellung „Jahre später“. Neben der Design‑Ikone Audi TT zeigt sie sowohl Klassiker wie den Audi 80 der vierten Generation als auch moderne Legenden wie den Audi RS2, den RS4 der ersten Generation und den Audi A2. Im Bereich des Motorsports rückt die Ausstellung mit dem R18 e‑tron und dem R8 LMS nahe an die Gegenwart heran und ermöglicht mit den Studien Audi RSQ und dem Audi Urban Project sogar einen Blick in die Zukunft der Mobilität.

Zeitgleich präsentiert das Audi museum mobile im Erdgeschoss die zwölf Motive des Audi Tradition‑Kalenders 2015 auf großformatigen Drucken. Während Oldtimer meist in Museen und Sammlungen stehen und dort weder berührt noch gefahren werden dürfen, stellt Audi Tradition für den neuen Kalender “Daily Drivers” die Frage: Wie sähe es aus, wenn wir einen automobilen Klassiker zum Alltagsauto erklärten? Der Kalender bietet darauf zwölf Antworten aus dem Arbeitsleben und der Freizeit – erlebt in einem klassischen Automobil. Fotografiert hat die Motive Stefan Warter.                                              „Daily Drivers“ ist ab 12. November im Shop des Audi museum mobile in Ingolstadt oder online erhältlich – für 29,90 Euro.

Soundcheck: So klingt Porsche

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Ein Saal, ein 918 Spyder, ein Mikro – die Soundnacht kann beginnen. Fotos: Porsche

Er ist Musik in den Ohren vieler Fans: der Sound eines Porsche. Kein Wunder also, dass ihm zum wiederholten Mal ein ganzer Abend im Museum gewidmet wurde.

Stuttgart  Hier sind sie – die Fahrzeuge der vierten „Porsche Sound Nacht“ zum Anschauen – und natürlich zum Anhören. Denn Porsche hat eine ganze Reihe von automobilen Legenden anhörbar gemacht – und damit eine Reise durch Jahrzehnte voller Motorsport-Faszination ermöglicht.
Aber hören Sie selbst – und am besten hängen Sie Ihren Compi oder Ihr Laptop gleich an eine ordentliche Anlage oder stopslen ordentliche Kopfhörer dran. Es lohnt sich!

Porsche 356 A 1600 Carrera GT „V2“
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Baujahr: 1957 Motor: 4-Zyl. Boxer Typ 692 Hubraum: 1588 ccm
Leistung: 125 PS Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
So hört sich der Porsche 356 A 1600 Carrera GT „V2“ an.

Porsche Typ 718 Formel 2
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Baujahr: 1960 Motor: 4-Zyl. Boxer Typ 547 Hubraum: 1498 ccm
Leistung: 150 PS Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h

Porsche Typ 804 Formel 1
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Baujahr: 1962 Motor: 8-Zyl. Boxer Typ 753 Hubraum: 1494 ccm
Leistung: 185 PS Höchstgeschwindigkeit: 270 km/h
So hören sich der Porsche Typ 718 Formel 2 und der Typ 804 Formel 1 an.

Porsche 911 Carrera RSR 3.0
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Baujahr: 1974 Motor: 6-Zyl. Boxer Typ 911/74 Hubraum: 2993 ccm
Leistung: 330 PS Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
So hört sich der Porsche 911 Carrera RSR 3.0 an.

Porsche 917/30 Spyder
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Baujahr: 1973 Motor: 12-Zyl. 180° V Turbo Hubraum: 5374 ccm
Leistung: 1200 PS Höchstgeschwindigkeit: 385 km/h
So hört sich der Porsche 917/30 Spyder an.

Porsche 935/77
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Baujahr: 1977 Motor: 6-Zyl. Boxer Turbo Hubraum: 2857 ccm
Leistung: 630 PS Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h
So hört sich der Porsche 935/77 an.

Porsche 911 SC „Safari“
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Baujahr: 1978 Motor: 6-Zyl. Boxer Typ 911/77 Hubraum: 2994 ccm
Leistung: 250 PS Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
So hört sich der Porsche 911 SC „Safari“ an.

Porsche 962 C
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Baujahr: 1987 Motor: 6-Zyl. Boxer Turbo Hubraum: 2869 ccm
Leistung: 680 PS Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h
So hört sich der Porsche 962 C an.

Porsche WSC Spyder
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Baujahr: 1998 Motor: 6-Zyl. Boxer Turbo Typ M96/82 Hubraum: 3200 ccm
Leistung: 500 PS Höchstgeschwindigkeit: 314 km/h
So hört sich der Porsche WSC Spyder an.

Porsche 918 Spyder
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Baujahr: 2014 Motor: 8-Zyl. V-Motor + 2 E-Maschinen
Hubraum: 4593 ccm Leistung:  887 PS
Höchstgeschwindigkeit: 345 km/h
So hört sich der Porsche 918 Spyder an.

Copyright, Audio und Fotos: http://newsroom.porsche.com

 

 

BWM: 2er Cabrio als Serienstar

BMW 2er Cabrio
Das BMW 2er Cabrio. Foto: Hersteller

Der nächste Frühling kann kommen: In Leipzig läuft ab sofort das neue 2er Cabrio von BMW vom Band. Passt ja ganz gut zum Traum-Herbstwetter dieser Tage…

Im BMW Werk Leipzig startete die Serienproduktion des BMW 2er Cabrio. Das neue Modell ersetzt das bisherige BMW 1er Cabrio, das in Leipzig von 2007 bis Ende 2013 gebaut wurde. „Mit weltweit insgesamt über 130 000 verkauften Fahrzeugen war das BMW 1er Cabrio das erfolgreichste offene Premium-Modell in seiner Fahrzeugklasse“, so die sächsischen Bayern – oder umgekehrt.

Für den Produktionsanlauf wurden die Produktionsanlagen angepasst und die Mitarbeiter für das neue Modell geschult. Mit dem neuen BMW 2er Cabrio, dem 2er Coupé, dem 2er Active Tourer, dem  BMW X1 und dem fünftürigen BMW 1er produziert das Werk nun fünf verschiedene Modelle auf einer Fertigungslinie flexibel für Kunden in aller Welt. Hinzu kommen seit Herbst 2013 die separate Produktion des BMW i3 und seit Mai 2014 des BMW i8.

AMG & MV Agusta: Hochzeit auf italienisch

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Die aktuellen Produkt-Highlights der beiden jetzt fast schon vereinten Marken: Der Mercedes-AMG GT S (r.) und die MV Agusta F3 800 Ago. Foto: Mercedes

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, jetzt haben es auch die beiden Turteltauben bestätigt: Mercedes-AMG und MV Agusta wollen den Bund der Kooperation eingehen.

Und so klingt das offiziell: „Die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG der Daimler AG und der Motorrad-Hersteller MV Agusta haben einen Kooperationsvertrag über eine langfristige Partnerschaft unterzeichnet. Die Kooperation der beiden High-End Marken mit langer Tradition und Historie umfasst die Zusammenarbeit bei Marketing und Vertrieb.“

Mercedes-AMG übernimmt ein Viertel der Unternehmensanteile an MV Agusta Motor S.p.A. Über den Kaufpreis für den Anteil an MV Agusta „wurde Stillschweigen vereinbart“. Im Board of Directors von MV Agusta steht Mercedes-AMG künftig ein Sitz zu. Der Vollzug der Ehe, pardon, der Partnerschaft „steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden“. Diese wird bis Ende November erwartet.

Hingucker mit Peugeot 108

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Eine Frau mit Peugeot 108. Foto: Peugeot

Zugegeben: Die Kombination schöner Frauen mit Autos ist nicht wirklich neu – eher das Gegenteil. Aber sie zieht immer noch. Auch mit einem Peugeot 108…

Die Franzosen haben ein feines Shooting gemacht, um ihren Kleinsten gepflegt in Szene zu setzen. Weil, so O-Ton Peugeot: „Der Peugeot 108 vermag wie kaum ein anderes Fahrzeug in seinem Segment, sich dem individuellen Lifestyle seines Besitzers anzupassen.“

Gut, das lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Und wenden uns lieber erfreut der Tatsache zu, dass die zwei Fotos, die Peugeot herausgerückt hat, wirklich sehr schön anzuschauen sind.

Und der Vollständigkeit halber muss natürlich noch hinzugefügt werden, dass sie – also die Fotos – das Ergebnis einer Koperation zwischen Peugeot Deutschland und dem Online-Modemagazin styleranking sind.

So, jetzt wird aber geguckt!

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Zwei Frauen mit Peugeot 108. Foto: Peugeot

Reanimierte Schätze als Kalendergirls

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Mercedes-Benz Classic Kalender 2015: das Januarmotiv 540 K. Foto: Mercedes

Der Mercedes-Benz Classic Kalender 2015 steht unter dem Motto „Back to the future!“ Er zeigt zwölf Restaurierungsprojekte. Aber was für welche.

Eine der Seiten ist der Reanimation des 540 K Stromlinienwagens gewidmet. Diese war eine der aufwendigsten Restaurierungen von Mercedes-Benz Classic. Das Unikat – ein zukunftsweisendes Fahrzeug aus dem Jahre 1938, das ein Musterbeispiel an Effizienz ist – gibt es nun auch als Sondermodell  im Maßstab 1:43 zu kaufen.
Beides ist erhältlich im Shop des Mercedes-Benz Museums: Der Wandkalender für 29,90, das Sondermodell für 64,90 Euro. Und: Vom 16. Dezember 2014 bis 15. Februar 2015 steht der original-restaurierte Stromlinienwagen im Museum.
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Mercedes-Benz Classic Kalender 2015: Das Julimotiv C 111. Foto: Mercedes

Die auf den Kalenderseiten in Szene gesetzten zwölf Automobile haben eines gemeinsam: Spezialisten von Mercedes-Benz Classic haben sie zu neuem Leben erweckt. Bei den zwölf restaurierten Fahrzeugen steht der Originalitätsgedanke an erster Stelle. Das Spektrum reicht von historischen Rennfahrzeugen wie dem Grand-Prix-Rennwagen von 1914 über den zukunftsweisenden Stromlinienwagen 540 K bis hin zu einzigartigen Testfahrzeugen und Rekordwagen wie dem C 111.

 

Die M-Versionen von BMW X5 und X6

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Alle Fotos: BMW

Schon seit 2009 hat BMW die Hochleistungsversionen der X-Modelle im Portfolio. Mit gutem Erfolg. Jetzt wird nachgelegt. Die Neuen können natürlich (fast) alles besser.

Die neuen X5 M und X6 M locken laut BMW  „mit einer nochmals deutlich gesteigerten Fahrdynamik, ihrem hochemotionalen M Design und ihrer herausragenden Effizienz“.

 Dazu stieg die Leistung des überarbeiteten 4,4Liter-V8-Motors mit Doppelturbo von auch nicht mickrigen 555 auf 575 PS, das maximale Drehmoment legte um 70 auf 750 NM zu.

Wozu das bei einem rund 2,3 Tonnen schweren Allrad-Brummer führt, zeigt der Sprintwert:  Aus dem Stand beschleunigen die beiden Sportgeräte mit dem serienmäßigen 8‑Gang M Steptronic Getriebe in nur 4,2 Sekunden auf 100. Das ist breiter gespreizt als der bisherige Sechser-Automat, also auch länger ausgelegt. Das sorgt auch dafür, dass der Normverbrauch von 13,9 auf 11,1 Liter gesenkt werden konnte. 20 Prozent minus – nicht schlecht.

Natürlich sieht man es X5 M und X6 M an, dass sie mehr Power unter der Haube haben als die „normalen“ Modelle. Etwa an den deutlich vergrößerten Lufteinlässen, an den seitlichen Kiemen, der vierflutigen Auspuffanlage, deren knackigen Sound BMW ganz besonders rühmt.

Zu haben sind die Neuen Ende März, für den X5 M verlangt BMW ab 114.300 Euro, für den X6 M ab 117.700 Euro – also zirka 205 Euro pro PS.

 

 

208 GTi 30th – Peugeots kleiner Wilder

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Foto: Peugeot

Er ist jung, er ist wild, er ist ein Charaktertyp – und er ist käuflich: Peugeot öffnet ab sofort die Orderbücher für den 208 GTi 30th.

Das von Peugeot Sport zum 30. Geburtstag des legendären Vorgängers, des 205 GTI, technisch und optisch aufgemaschelte Sondermodell ist jetzt ab 27.590 Euro bestellbar.Die Leistung des Motors stieg um 8 PS auf 208 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 300 Nm.

Optisch zeigt das Geburtstagsmodell seine Ausnahmestellung durch eine um zehn Millimeter tiefergelegte und um sechs Millimeter verbreiterte Karosserie. Die Straßenlage wurde mittels modifizierter Stoßdämpfer und einer speziellen Einstellung des ESP optimiert. Das sonst dem RCZ R vorbehaltene Torsendifferenzial sorgt für gute Traktion.

Der „kleine Wilde“  wird durch mattschwarze statt chromglänzender Elemente, etwa an Außenspiegeln und Radhausverkleidungen aufgewertet. Eine spezielle Lackierung sorgt für den optischen Aha-Effekt.

Und die zwei wichtigsten Daten: 6,5 Sekunden, 230 km/h. Noch Fragen?

Mazda CX-3 – das nächste Kompakt-SUV

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Mehr als diesen „Teaser“, also Appetit-Happen, will Mazda noch nicht vom neuen CX-3 zeigen. Foto: Hersteller

Modellpolitisch keine große Überraschung: Auch Mazda will bei den Kompakt-SUV mitspielen. In Los Angeles wird der passende Kandidat enthüllt.

Namenstechnisch keine große Überraschung: Er wird passend zu seinen großen Brüdern CX-3 heißen.

Als „weiteres, spektakuläres Modell“ bezeichnet Mazda den jüngsten Spross, der auf der diesjährigen Los Angeles Auto Show seine Weltpremiere feiert. Der Mazda CX-3 stellt sich dem Messepublikum an der US-Westküste vom 21. bis 30. November 2014 vor. Und hat fraglos Chancen, mit recht expressivem Design zu punkten – bei dem, der das so mag.

Das neue Kompakt-SUV  ist nach dem gerade vorgestellten Mazda MX-5 und dem erneuerten Mazda2 das nächste Modell der neuesten Generation und „zeichnet sich nicht nur durch die innovative SKYACTIV Technologie, sondern auch durch eine spannende Neuinterpretation der preisgekrönten Designsprache KODO – Soul of Motion aus“, drückt das Mazda-Sprecher Jochen Münzinger aus.

Bei seiner Markteinführung in Deutschland im Frühsommer 2015 wird der Mazda CX-3 mit Benzin- und Dieselmotorisierungen mit Front- und Allradantrieb angeboten.

Der diskrete Charme von Stahl und Blech

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Es muss wirklich nicht immer Hightech, Elektronik und Spitzendesign sein. Zwischendurch tut der Blick auf rohe, nackte Technik von anno Tobak auch mal ganz gut…

Der Masey Ferguson „Pony“ und der Panard-Linard gehören zum rollenden Inventar eines französischen Lokals am Dreiländer-Eck Luxemburg/Frankreich/Deutschland bei Schengen. Traktoren als Blickfang.

Sichtbare Technik, robuste Bauweise, pragmatische Bedienungs-Lösungen: Manchmal wünscht man sich fast ein wenig klammheimlich, moderne Autos hätten davon auch eine kleine Portion abgekriegt.

Viel Platz im Suzuki Celerio

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Reißt alle Klappen auf: Der neue Suzuki Celerio. Fotos: Suzuki

Soll noch einer sagen, der Autothemen-Mann würde sich nur mit großen Schlitten abgeben. Völlig falsch. Nach dem Fiat Panda Cross ist jetzt der Suzuki Celerio dran!

Der neue Celerio drängt nach Deutschland. Zum Einstandspreis von 9690 Euro rollt der kleine Japaner Ende November zu den Suzuki-Händlern. Der Neue verfügt über die typischen Abmessungen eines Kleinstwagens „und hebt sich gleichzeitig von den herkömmlichen Autos im Kleinstwagensegment ab“, behauptet Suzuki und verweist auf viel Platz im Innenraum und ein Kofferraumvolumen von immerhin 254 Litern.

Drei Ausstattungsvarianten namens Basic, Club und Comfort bietet Suzuki für den 3,60 Meter langen Kleinen an. Basic bedeutet unter anderem einen Bordcomputer, elektrische Fensterhebern vorn, ein höhenverstellbares Lenkrad und eine Zentralverriegelung.

Im Club (ab 10 890 Euro) sind noch eine Klimaanlage mit Pollenfilter, ein MP3-fähiges Audiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung samt Lenkradfernbedienung für die Freisprecheinrichtung, ein USB-Anschluss, Vorhangairbags vorn und hinten bei Bestellung des ECO+-Pakets eine Berganfahrhilfe drin.

Die Top-Ausstattungsvariante Comfort rollt unter anderem mit 14-Zoll-Leichtmetallfelgen, Chrom-Frontgrill, Nebelscheinwerfern, Außenspiegel in Wagenfarbe und elektrischen Fensterhebern hinten an. Ihr Preis liegt bei 11 490 Euro.

Angetrieben wird der Celerio von einem 1,0-Liter-Benzinmotor mit 68 PS, der auf einen Normverbrauch von 4,3 l/100 km kommt. Der per ECO+-Paket erhältliche, gleich große  und gleich starke Benziner mit DualJet-Einspritzung (11 990 Euro) begnügt sich zumindest theoretisch mit 3,6 l/100 km.

 

Schnell und stark: Der Audi RS6 Avant

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Klare Ansage: Dahinter steckt jede Menge Power! Alle Fotos: R. Huber

Ein Sportwagen muss auch als Kombi – pardon: Avant! – schnell ausschauen. Das ist beim neuen Audi RS6 Avant absolut gelungen – die Fotos sind der Beweis.

Der 4.0 TFSI  im neuen Audi RS 6 Avant leistet 560 PS und 700 Nm von 1.750 bis 5.500 U/min. Ziemlich beeindruckend – und das haben die Designer bei Audi auch deutlich herausgearbeitet. Der RS6 Avant hat fast was von einem Concept Car.

Das Topmodell der A6-Familie kommt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mit dem Dynamikpaket plus erreicht es 305 km/h Spitze. Eher praxisferner EU-Normverbrauch: 9,6 Liter pro 100 Kilometer.

„Viele charakteristische Akzente“ attestiert Audi dem Design, die optionalen Matrix LED-Scheinwerfer sind teilweise abgedunkelt und tragen eine weiß lackierte Blende. Drei Optikpakete – Schwarz glänzend, Carbon und Aluminium matt mit Lufteinlasstrichter und quattro-Schriftzug – sind zu haben.

Der Basispreis: 109.200 Euro.