
Er hat ja nun schon ein paar Jährchen auf dem Buckel: Die noch aktuelle zweite Generation des Raumriesen Skoda Superb stammt von 2001. In Kürze bekommt er einen Nachfolger. Und der kann natürlich alles besser…

Er hat ja nun schon ein paar Jährchen auf dem Buckel: Die noch aktuelle zweite Generation des Raumriesen Skoda Superb stammt von 2001. In Kürze bekommt er einen Nachfolger. Und der kann natürlich alles besser…
Porsche hat eine für 918 Menschen auf dieser Welt wohl eher erfreuliche, für den leer ausgegangenen Rest der Menschheit traurige Nachricht parat: Die Spyder sind alle!
„Mitte November wurde der letzte des auf 918 Einheiten limitierten Hybrid-Supersportwagens 918 Spyder verkauft“, so die Zuffenhauser. Mit 297 Fahrzeugen reisten die meisten Hybrid-Racer aus der Zuffenhausener Manufaktur in Richtung USA. „In Deutschland und China freuen sich je rund 100 Kunden über ihren Supersportwagen“, so die Mitteilung von heute, 10. Dezember.
100 Autos für 80 Millionen Menschen: Ich bin mal gespannt, ob ich trotz dieser homöopathischen Verdünnung im unteren Promillebereich hin und wieder mal einen 918er zu sehen kriege…
Anlass der Mitteilung war übrigens folgender, O-Ton Porsche: „Die Porsche AG steigerte ihre weltweiten Auslieferungen von Januar bis November dieses Jahres auf mehr als 169.000 Fahrzeuge und hat somit die Zahl des Gesamtjahres 2013 (exakt: 162.145 Neuwagen) übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielte der Sportwagenhersteller einen Zuwachs von 15 Prozent (Januar bis November 2013: 147.290 Fahrzeuge). Im Berichtsmonat November 2014 lieferte Porsche 17.700 Fahrzeuge aus – ein Viertel mehr gegenüber dem Vorjahresmonat.“

Die Spatzen haben es längst von den Stuttgarter Dächern gezwitschert, aber erst jetzt hat Mercedes die Hüllen vom neuen GLE Coupé fallen lassen. Voila, hier ist der neue X6-Gegner.
Die Methode wirkt vertraut, ist aber auch beim neuen Sternenträger perfekt umgesetzt: bullige Basis, softes Design. „Dabei dominieren eher sportliche Coupé-Gene als die markanten Züge eines robusten SUV“, beschreiben die Väter des GLE ihre Zielrichtung. Neben reichlich Fahrdynamik auf der Straße soll auch der optische Auftritt beeindrucken.
Mit fließender Seitenlinie, gestrecktem und flachem Greenhouse, dem markanten Kühlergrill mit zentraler Chromlamelle und der Heckgestaltung zitiert das GLE Coupé besonders sportliche Mercedes-Modelle. Zur Premiere wird das GLE Coupé mit einer Leistungsbreite von 258 bis 367 PS als Diesel- oder Benzinmodell angeboten.


Frauenautos sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Der brave Honda Jazz brachte es gerade mal bei den wirtschaftlichsten Autos auf Platz 1. Die allermeisten Punkte und damit die Gesamtwertung holte die Mercedes S-Klasse.
Eine internationale Motor-Journalistinnen-Jury hat die Women’s World Car of the Year gewählt. Eine deutsche Kollegin ist dort interessanterweise nicht vertreten.
Denn generell stellt sich ja die Frage: Was ist ein Frauenauto? Oder: Gibt es überhaupt Frauenautos? Denn mit den allermeisten Modellen können eigentlich Frauen wie Männer fahren. Und über die Wahl des Untersatzes entscheiden möglicherweise bei Männlein und Weriblein unterschiedliche Kriterien und Geschmäcker. Aber letztlich sind doch meist der Geldbeutel und der geplante Einsatzzweck entscheidend.
Aber was soll’s: Die S-Klasse als Gesamtsieger – das nimmt auch den verbohrtesten Machos ein wenig Wind aus den Segeln. Von wegen: Frauen verstehen eh nichts von Autos…
Und hier alle Gewinner:

Die erste Ausfahrt mit dem Hybridsportler BMW i8 in den Hügeln über Los Angeles: Eine überaus eindrucksvolle Sache.
Klar haben die selbsternannten Wächter über die wahre Sportlichkeit gleich wieder abgewunken: Zu wenigen Bumms, zu schmnale Reifen, überhaupt gar kein echter Sportler…
Meiomei, die Typen haben Probleme. Denn jenseits allen PS-Fetischismus und der Diskussion um Zehntelsekunden steht doch fest: Für den ersten Versuch ist der i8 schon ganz gut gelungen. Und er liefert eine Menge Fahrspaß mit in etwa halbem Spritverbrauch gegenüber konventionellen und einigermaßen vergleichbaren Fahrzeugen.
Das ist doch schon mal einen lauten Applaus wert, finde ich.

250.082 Pkw wurden im November zugelassen, in den ersten elf Monaten 2014 waren’s 2,8 Millionen – ein Plus gegenüber 2013 von 2,6 %. Wollen Sie wissen, wie viele davon E-Autos waren? Sie werden es nicht glauben!
Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) waren gerade mal 1,7 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit „alternativen Antriebsarten“ ausgerüstet. Mehr als die Hälfte mit einem Hybridantrieb (2.273). Und jetzt kommt’s, O-Ton KBA: „Mit den 630 Neuzulassungen im November wurden in 2014 bislang 7.518 E-Pkw neu in den Verkehr gebracht.“
Noch mal für Genießer: 630 der 250.082 im November neu angemeldeten Autos hatten einen Elektro-Antrieb. Das ist wirklich verflixt wenig, wenn man bedenkt, dass mittlerweile echte Big Player wie VW und BMW im E-Geschäft mit dabei sind. Hilft alles nichts, die Leute kaufen die Dinger trotzdem nicht.
Natürlich gibt es dafür gute Gründe: Hoher Preis, immer noch meist ungenügende Reichweite, mangelhafte Infrastruktur, Blockaden bei der Erzeugung und Verteilung von grünem Strom. In diesem Bereich wird sehr viel geredet, aber wenig getan.
Andere Länder sind schon wesentlich weiter. Und auch wenn sie das nur mit dem Zuckerbrot-Prinzip erreicht haben: Dann soll Frau Merkel halt auch endlich bei uns ihren großen Worten Taten folgen lassen und ihrem Finanzminister ein paar Millionen als Anschub-Förderung rausleiern.
Wenn es so weitergeht wie jetzt, wird es jedenfalls nichts mit den Stromern. Und das kann sich die Industrienation Deutschland eigentlich nicht leisten.

„Regenritt im Porsche 918 Spyder“ hat autothemen.com über die Mitfahrt in der Hybrid-Rakete geschrieben. Das Gefühl war trotz heftigen Regens ein ganz spezielles.
Wenn Verbrenner und E-Antrieb so richtig geballt loslegen, gibt es was auf die Magennerven. 887 PS sind ja auch eine ganze Menge.
Und bei dieser Art der Kraftentfaltung verblasste fast ein wenig meine Erinnerung an das Selberfahren im Bugatti Veryron mit 1001 PS…

Das Jahresende naht. Zeit um zurückzuschauen und sich an besondere Momente zu erinnern. Ein kleiner Tipp: Klicken Sie das Bild oben doch mal an…
Hier die erste bildliche Erinnerung: Die erste Ausfahrt mit dem BMW 435i Cabrio. Nicht irgendwo, sondern im sonnigen Nevada. Genauer gesagt: im Valley of Fire bei Las Vegas.

Schön war’s, allerdings ging’s eher ruhig voran: Teilweise nur mit 25 m/h…also in etwa wie in der 30er-Zone. Fotos: autothemen.com

Ein oranger Blitz, ein Straßengraben – und ein Flug in die Prärie. Willkommen beim Volvo-Crashtest jenseits der starren Barrieren.
In Göteborg hat Volvo jetzt gezeigt, wie der nächstes Jahr debütierende XC90 zum „sichersten SUV der Welt“ werden soll. Nämlich durch das übliche System an Crashboxen, Airbags und dergleichen – auf hohem Volvo-Niveau. Und dank der neuen „Run-off-Road-Protection“, die eingreift, wenn ein Wagen von der Straße abkommt.
Diese unkalkulierbaren Kräfte sind nur sehr schwer in den Griff zu bekommen. Volvo macht das mit blitzschneller Erfassung der Situation, mit einem speziellen Gurtstrafferprogramm (ähnlich dem Mercedes Presafe) und neuartigen Vordersitzen, die beim Aufprall zirka 5 Zentimeter zusammensacken – und damit die einwirkenden Kräfte auf bis ein Drittel reduzieren können.
Dahinter steckt Volvos „Vision 2020“: Ab diesem Jahr soll kein Insasse eines Volvo mehr schwer verletzt oder gar getötet werden. Die Dummies im Crash-Auto hätten den jähen Flug übrigens gut überstanden, hier es nach Auswertung der Flugdaten.
So eine F1-WM muss man feiern – dachte man sich ganz richtig bei Mercedes. Und legte eine ganz spezielle Edition auf. Zum Preis von 629 510 Euro – für zwei Autos!
Lewis Hamilton und Nico Rosberg haben selbst Ideen eingebracht – sagt man bei Mercedes. Hamilton, nach denkwürdigen Zweikämpfen Formel 1-Titelträger der Saison 2014, schlug den farblichen Grundtenor Schwarz vor. Rosberg, sein stärkster Kontrahent bei den diesjährigen Rennen, wählte Weiß.
Beide Modelle fertigt Mercedes-Benz nur 19 Mal. Aber eigentlich ist jedes Modell der „World Championship 2014 Collector’s Edition“ ein Unikat: Denn jedes einzelne Auto ist durch spezifische Ausstattungsdetails unverwechselbar einem der diesjährigen 19 Formel 1-Rennkurse gewidmet.
Der AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor der beiden Sondermodelle des Mercedes-AMG SL 63 leistet 585 PS und sorgt mit 900 Newtonmeter Drehmoment für fulminaten Schub. Beide sind auf weltmeisterliche 300 km/h entriegelt und damit echte High-Performance Roadster.
Sowohl das Lewis Hamilton als auch das Nico Rosberg Modell ist voll ausgestattet. Dazu zählen unter anderem das AMG Driver‘s Package, zahlreiche Assistenzsysteme, AMG Sportfahrwerk, AIRSCARF, Soundsystem Bang & Olufsen Beo Sound AMG, Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL sowie AMG Sportsitze und vieles mehr.

Sie sollen „moderne Offroad-Optik und Top-Ausstattung zum konkurrenzlos günstigen Preis bieten“: die neuen Dacia Crossover-Modelle Dokker Stepway und Lodgy Stepway.
Zu Einstiegspreisen von 13.290 Euro (Dokker Stepway) und 14.490 Euro (Lodgy Stepway) bieten sie neben einem vom Hersteller entdeckten „markanten Look“ auch „hochwertige Ausstattungsdetails wie Tempomat, manuelle Klimaanlage und das Multimediasystem Dacia Plug & Radio“. Dokker Stepway und Lodgy Stepway kommen (im Januar 2015) zu den Händlern und sind ab sofort bestellbar.
Neben der „robusten Crossover-Optik“ mit in Matt-Chrom gehaltener Front- und Heckschürze im Stil eines Unterfahrschutzes sowie Radlaufschutzleisten und Seitenschwellern gehören die serienmäßigen 16-Zoll-Leichtmetallräder, die Außenspiegelgehäuse und die Dachreling im Titan-Look zum Stepway-Paket.
Ab Werk verfügen beide Modelle über elektrische Fensterheber vorne und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Hinzu kommen die manuelle Klimaanlage, der Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer und das Multimediasystem mit Audioanlage, großem Monitor, MP3-fähigem CD-Player, Lenkradfernbedienung, Bluetooth-Schnittstelle sowie USB- und AUX-in-Anschluss.
Audi trommelt laut: Man habe „das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt entwickelt“, heißt es in Ingolstadt. Gemeint ist der RS 7 piloted driving concept.
Nach seinem aufsehenerregenden Auftritt in Hockenheim startet der Technikträger jetzt auf der anspruchsvollen Strecke des Ascari Race Resort – im Renntempo, ohne Fahrer.
„Mit den technischen Lösungen zum pilotierten Fahren treiben wir einen der wichtigsten Trends in der automobilen Welt weiter voran“, sagt Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. „Beim DTM-Rennen in Hockenheim haben wir die ganze Faszination dieser Entwicklung gezeigt. Nun demonstriere man die Fähigkeiten des Technikträgers „auf einer Strecke, die sich durch ein nochmals anspruchsvolleres Profil mit sehr unterschiedlichen Kurvenradien und Schikanen auszeichnet. Dadurch wird die Entwicklungsleistung der Audi-Ingenieure nochmals deutlich unterstrichen. “
Regen auf dem Testgelände in Aldenhoven, NRW. Trotzdem geht der Turbo ab, als wäre nichts.
Und dann die Runde auf der High Speed-Strecke – allerdings mit gebremstem Schaum… Flott war es trotzdem.
Und hier ist das coole Video dazu – mit ordentlich Sound…

Wir sind ja nun alle keine echten Rennfahrer. Aber als Autotester trotzdem immer wieder mal auf Rennstrecken zugange. Mit dem neuen VW Polo GTI war das eine Erfahrung der besonders positiven Art.
Circuito de Valencia, dunkle Wolken am Himmel, aber trockene, rund 15 Grad warme Piste. Passt also perfekt, um den neuen Kraftsportler aus der großen Polo-Familie mal so richtig durch die Schikanen zu jagen.
Vorneweg ein Instruktor mit Walkie-Talkie, hintendrein die mehr oder weniger versierten Rennschüler. Nach einer sanften Einführungsrunde geht es los. Der Tagesbefehl lautet: „Hammer the Pedal!!!“ Das verstehen alle, auch die mitfitzenden finnischen und norwegischen Kollegen, denen man das wegen ihrer krassen Tempolimits gar nicht so zutraut.
„Hammer the Pedal!“ Also DSG auf S wie Sport, Sportversion des Fahrwerks rein, ESP ein wenig zurückfahren. Und der Spaß kann beginnen. Der Instruktor im 220 PS starken, aber schwereren Golf GTI kann die wilde Horde nur dank seiner deutlich ausgeprägteren Fahrkünste im Griff behalten. Wenn wir so gut fahren könnten wie der, hätte er trotz unserer „nur“ 192 PS seine liebe Mühe. Denn der Polo ist für den Kurs in Valencia wie gemacht: Vor der Kurve kurz runtergebremst, in der Kurve wieder voll aufs Gas, dank der voll auf Sport gestellten elektronischen Helfer für Fahrwerk, Lenkung und DSG katapultiert sich der Kleine geradezu zur nächsten Schikane. Und verhält sich dabei sowas von beherrschbar, dass man am Steuer fast schon glauben könnte, man wäre ein richtig toller Fahrer. Aber nur fast.
Dickes Grinsen nach fünf Runden – und ein noch dickeres, als der Beifahrer zum Fotografieren aussteigt und damit den Weg zum nächsten Durchgang frei macht.
Danke, Deisi!
Die 192 Pferdchen des Polo GTI stammen aus der selben Basis wie die beim Golf. Der turbobeatmete 1,8-Liter-TSI ist ein alter und bewährter Bekannter, er löst beim Polo GTI, der ab Februar ausgeliefert wird, den 1,4-Liter-Twincharger (Turbo + Kompressor) ab, der es auf 180 Pferde brachte. Endlich mal wieder ein Fall von Upsizing angesichts der global grassierenden Donwsizerei… Wie positiv sich das auswirkt, zeigt der Drehmomentvergleich: 320 statt 250 Nm – jetzt wird auch klar, warum der Tschi Ti Ei gar so flink aus der Ecke kommt. Für Statistiker: Leergewicht ab 1272 Kilo, 0 bis 100 in 6,7 Sekunden, Spitze 236 km/h. Mit dem Polo! Aber holla, wie der Spanier sagt!
Außerdem neu komponiert ist die ganze Fahrwerks-Einstellerei, die Tatsache, dass der GTI jetzt auch mit Sechsgang-Handschalter zu haben ist. Und natürlich, dass auch der GTI jetzt die Assistenz- und Vernetzungs-Segnungen des aktuellen Polo abgekriegt hat. Dass er dank diverser Maßnahmen auf einen Normverbrauch von nur mehr 5,6 Liter kommt und mit auf soft geschalteten Systemen auch auf der ganz normalen Straße einen sehr erfreulichen Eindruck hinterlässt, muss man eigentlich gar nicht extra erwähnen. Ich tu’s trotzdem – der Vollständigkeit halber.
Und zu der gehören auch die Preise. Also: Mit Handschalter 22 275, mit 7-Gang-DSG 23 750 Euro. Zwei Zusatztüren kosten 800 Euro, das Sport-Select-Fahrwerk (Normal/ Sport, sehr empfehlenswert) 285 Euro.

Das meistverkaufte Auto der Welt kommt dieses Wochenende überarbeitet zu den Händlern. autothemen.com hat eine erste Ausfahrt unternommen.
Den Titel des weltweit meistverkauften Autos bringt man nicht automatisch mir dem Ford Focus zusammen. Ist aber so, quasi identisch wird der Kompakte mittlerweile in 140 Ländern verkauft. Ein echtes Weltauto also.
Jetzt hat Ford das Erfolgsauto überarbeitet, nachdem allein in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 43 000 Focusse bei uns verkauft wurden, 4000 mehr als im Vorjahreszeitraum. „Mr. Fahrdynamik“ heißt der Golf-Gegner wegen seines traditionell guten Fahrwerks. Das hat sich nicht geändert, im Gegenteil: Fahrwerk und Lenkung wurden optimiert, die Front wurde etwas steifer ausgelegt, ein ETS genanntes, verbessertes ESP feiert im neuen Focus Weltpremiere.
Ganz wichtig ist, was sich vor dem Fahrer und dem Beifahrer getan hat: Ford hat dem viel kritisierten Knöpfchen-Wirrwar den Kampf angesagt und kräftig ausgemistet. Das Resultat ist ein deutlich übersichtlicheres Armaturenbrett, bei dem viele Funktionen nicht mehr über winzige Knöpfchen im Playstation-Design, sondern über den Touchscreen bedient werden. Ein echter Fordschritt.
Das Sync2 genannte Bediensystem wurde aktualisiert, die Sprachsteuerung kennt jetzt neun Sprachen und 10 000 Befehle. Etwa: „Ich habe Hunger!“ Diesen Hinweis setzt das System in die Suche nach der nächsten Gaststätten um – und reserviert auf Wunsch per Sprachsteuerung auch gleich einen Tisch. Eingesetzt wird Sync2 für Navigation, Klimatisierung und die Audio-Anlage.
Drei Benziner sind ab sofort zu haben, sie haben 1,0, 1,5 und 1,6 Liter Hubraum und leisten bis zu 182 PS. Der stärkste Motor zeigte sich bei der erste Ausfahrt eher kultiviert als überaus sportlich – er ist angenehm flott, aber kein Racer. Auch beim Focus hat Ford die Phalanx der Assistenzsysteme vergrößert – sie reicht vom Active City Stop bis zum Ein- und Auspark-Assi.
Die Diesel leisten aus 1,5 bis 2,0 Liter Hubraum 95 bis 150 PS, das sparsamste Aggregat bringt es auf einen Normverbrauch von nur 3,4 Litern. Und die Preise: Der Fünftürer ist ab 16 450, der Turnier genannte Kombi ab 17 360 Euro zu haben.