Der Jeep unter den Kompakt-SUV

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Mit weichgespülten So-tun-als-ob-SUVs hat der Jeep Renegade nichts am Hut. Er ist ein echter Kraxler vor dem Herrn – und packt auch grobes Geläuf mit links.

Der einzige echte Jeep bei den Kompakt-SUV trägt laut seinen Vätern von Fiat und Jeep die DNA des legendären Willys in aktuellem Gewand. Soft können andere, der Renegade ist zwar auf der Straße durchaus verbindlich, macht aber in den Allrad-Versionen, speziell in der „Trailhawk“ genannten Maximal-Krabbel-Ausführung, so schnell nicht schlapp, wenn es steinig und steil wird.

Klar: Aus Kostengründen, und auch weil es die werte Kundschaft so möchte, gibt es den Renegade, der am 11. Oktober zu den Händlern kommt, auch als Fronttriebler. Mit dem Einstiegsmotor, einem 1.6-Liter-Benziner mit 110 PS, kostet er ab 19.900 Euro. Das ist angesichts der guten Ausstattung etwa mit Klimaanlage, ESC, sechs Airbags, Multimedia-Touchscreen und elektrischen Fensterhebern ein echt anständiger Preis. Außerdem sind mehrere Benziner und Diesel mit einer Leistung bis zu 170 PS im Angebot, der schon erwähnte Trailhawk ziert mit 31 900 Euro das obere Ende der Preisliste.

Er fährt sich sehr angenehm, der Renegade, das dezente Hoppeln über Querrillen fällt eindeutig in den Bereich Folklore – schließlich bewegen wir ein SUV. Das Platzangebot innen ist angesichts der kompakten Ausmaße (Länge 4,23 m) recht großzügig, der Kofferraum mit 351 bis 1 297 Litern ganz ordentlich. Reichlich Assistenzsysteme sorgen optional oder – je nach Ausführung –  in Serie für Sicherheit und Komfort, und jeder Renegade-Fahrer wird mit der Gewissheit belohnt, dass er den Touch von Freiheit und Abenteuer eines echten Jeep quasi aufpreisfrei und serienmäßig mitgeliefert bekommt.

Text u. Fotos: R. Huber

 

Der Mazda MX-5 wird knackiger

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Der neue Mazda MX-5. Fotos: Hersteller

Maximalen Fahrspaß bietet der Mazda MX-5 seit inzwischen 25 Jahren. Zum Vierteljahrhundert-Jubiläum rollt die vierte Generation des japanischen Trendsetters an.

Der pure Roadster wurde für den Start ins nächste Vierteljahrhundert kräftig modernisiert, von Nostalgie oder Retro-Look ist bei der scharf geschnittenen Karosserie mit dem gewohnt langen Vorder- und dem betont knackig-knappen Heck nichts zu spüren.

In Paris wird der MX-5 erstmals auf einer Messe gezeigt, ein klein wenig kompakter, um rund 100 Kilo leichter und schicker denn je. „Jeder Zentimeter versprüht reine Leidenschaft und Fahrspaß“, heißt es bei Mazda. Man darf aufs Fahrgefühl bei der ersten Testfahrt gespannt sein.

Der Mini wird zugänglicher

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Der Mini-Fünftürer. Fotos: Hersteller

Wer geglaubt hat, die Derivate-Flut bei Mini sei endgültig erschöpft, hat sich kräftig getäuscht. Es geht immer noch was.

Die Münchner Engländer zaubern schon wieder eine neue Variante aus dem Zylinder. Sie zeigen den ersten echten Mini mit fünf Türen – und diese Abwandlung des bekannten Themas macht ja alleine aus praktischen Erwägungen durchaus schon auf den ersten Blick Sinn.

Um ordentlich Platz für die bis zu fünf Passagiere zu haben, wuchs der Radstand um gut sieben, die Innenraumbreite um gut sechs Zentimeter. Der gesamte Längenzuwachs um gut 16 Zentimeter kommt auch dem Kofferraum zugute: Sein Volumen liegt jetzt bei alltagstauglichen 278 Litern.

Für den Antrieb sorgen je drei Benzin- und Dieselmotoren.

Die Motoren des Mini-Fünftürers

Die Motorvarianten im Detail:

MINI Cooper S 5-Türer: Vierzylinder-Benzinmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turboaufladung, Direkteinspritzung, vollvariable Ventilsteuerung, variable Nockenwellensteuerung),
Hubraum: 1 998 cm3, Leistung: 141 kW/192 PS bei 4 700 – 6 000 min–1, max. Drehmoment: 280 Nm bei 1 250 – 4 750 min–1
(300 Nm mit Overboost),
Beschleunigung (0–100 km/h): 6,9 Sekunden (Automatik: 6,8 Sekunden),
Höchstgeschwindigkeit: 232 km/h (230 km/h),
Durchschnittsverbrauch*: 6,0 – 5,9 Liter (5,5 – 5,4 Liter)/100 Kilometer,
CO2-Emission*: 139 – 136 g/km (128 – 125 g/km), Abgasnorm: EU6.

MINI Cooper 5-Türer: Dreizylinder-Benzinmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turboaufladung, Direkteinspritzung, vollvariable Ventilsteuerung, variable Nockenwellensteuerung),
Hubraum: 1 499 cm3, Leistung: 100 kW/136 PS bei 4 500 – 6 000 min–1,
max. Drehmoment: 220 Nm bei 1 250 – 4 000 min–1
(230 Nm mit Overboost),
Beschleunigung (0–100 km/h): 8,2 Sekunden (Automatik: 8,1 Sekunden),
Höchstgeschwindigkeit: 207 km/h (207 km/h),
Durchschnittsverbrauch*: 4,8 – 4,7 Liter (4,9 – 4,8 Liter)/100 Kilometer,
CO2-Emission*: 111 – 109 g/km (114 – 111 g/km), Abgasnorm: EU6.

MINI One 5-Türer: Dreizylinder-Benzinmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turboaufladung, Direkteinspritzung, variable Nockenwellensteuerung),
Hubraum: 1 198 cm3, Leistung: 75 kW/102 PS bei 4 000 min–1,
max. Drehmoment: 180 Nm bei 1 400 min–1
Beschleunigung (0–100 km/h): 10,1 Sekunden (Automatik: 10,5 Sekunden),
Höchstgeschwindigkeit: 192 km/h (192 km/h),
Durchschnittsverbrauch*: 4,9 – 4,8 Liter (5,0 – 4,9 Liter)/100 Kilometer,
CO2-Emission: 114 – 112 g/km (116 – 114 g/km), Abgasnorm EU6.

MINI Cooper SD 5-Türer: Vierzylinder-Dieselmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turbolader mit variabler Turbinengeometrie, Common-Rail-Direkteinspritzung),
Hubraum: 1 995 cm3, Leistung: 125 kW/170 PS bei 4 000 min–1,
max. Drehmoment: 360 Nm bei 1 500 – 2 750 min–1,
Beschleunigung (0–100 km/h): 7,4 Sekunden (Automatik: 7,3 Sekunden),
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h (223 km/h),
Durchschnittsverbrauch*: 4,3 – 4,1 Liter (4,2 – 4,1 Liter)/100 Kilometer,
CO2-Emission*: 112 – 109 g/km (109 – 107 g/km), Abgasnorm: EU6.

MINI Cooper D 5-Türer: Dreizylinder-Dieselmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turbolader mit variabler Turbinengeometrie, Common-Rail-Direkteinspritzung),
Hubraum: 1 496 cm3, Leistung: 85 kW/116 PS bei 4 000 min–1,
max. Drehmoment: 270 Nm bei 1 750 min–1,
Beschleunigung (0–100 km/h): 9,4 Sekunden (Automatik: 9,5 Sekunden),
Höchstgeschwindigkeit: 203 km/h (202 km/h),
Durchschnittsverbrauch*: 3,7 – 3,6 Liter (3,9 – 3,8 Liter)/100 Kilometer,
CO2-Emission*: 97 – 95 g/km (102 – 99 g/km), Abgasnorm: EU6.

MINI One D 5-Türer: Dreizylinder-Dieselmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turbolader mit variabler Turbinengeometrie, Common-Rail-Direkteinspritzung),
Hubraum: 1 496 cm3, Leistung: 70 kW/95 PS bei 4 000 min–1,
max. Drehmoment: 220 Nm bei 1 500 – 2 500 min–1,
Beschleunigung (0–100 km/h): 11,4 Sekunden,
Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h,
Durchschnittsverbrauch*: 3,6 – 3,5 Liter/100 Kilometer,
CO2-Emission*: 94 – 92 g/km, Abgasnorm: EU6.

(Quelle: MINI)

Citroens neue Göttin mit Reptil-Dach

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Fotos: Hersteller

Die Franzosen übertreffen sich selbst mit Superlativen, wenn es um ihr Paris-Schaustück geht. Die neue DS muss ein tolles Teil sein.

Die absolut außergewöhnliche Studie mit einer Länge von 4,21 Metern und einer Breite von 1,98 Metern wirkt durch die Höhe von nur 1,35 Metern sehr kompakt. Innen wie außen glänzt sie mit ungewöhnlichen Akzentuierungen, mit ungewohnten Materialien und scharfen Linien und Kanten. Das Dach wirkt wie die Schuppen eines Reptil, die Mittelkonsole ähnelt einer Art „Wirbelsäule“, im hinten fensterlosen Fond sollen sich die Fahrgäste wie in einem Kokon fühlen. Aber schauen Sie selbst in die Bildergalerie unten – es lohnt sich!

Die Innenausstattung lässt sich in wenigen Minuten auswechseln und ist in drei Versionen zu haben: „Mâle“ für den nüchternen Zeitgenossen, „Parisienne Chic“ für Modebewusste und „Fatale Punk“ für mutige Nonkonformisten.

Einen Motor hat die neue Göttin aus Paris tatsächlich auch: Es handelt sich um einen 1.6 THP-Turbo mit Benzindirekteinspritzung, der es auf 270 PS bringt. hu

BMW auf dem Pariser Salon

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Das neue 2er Cabrio. Fotos: BMW

BMW hat für seinen Messeauftritt in Paris ein attraktives Bündel geschnürt: Die Münchner haben zwei Weltpremieren dabei.

Zum einen das 2er Cabrio mit frischer „Bootsdeck-Linie“, mehr Platz als im Vorgänger und einem aufgefrischten Vernetzungs-Angebot. Ganz neu ist optional die Möglichkeit der Aktualisierung der Navigationsdaten per fest im Fahrzeug eingebauter Simkarte.

Ebenfalls ganz neu ist auch der X6 (siehe Bildergalerie unten). Letzterem attestieren seine Väter vollmundig „geschärfte Präsenz und extrovertierte Athletik im Design, herausragende Performance, eine luxuriöse Innenraumgestaltung sowie innovative Ausstattungsmerkmale“.

Die Serienausstattung wurde erweitert, die umfasst jetzt etwa anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer, 19 Zoll-Aluräder, die automatische Heckklappenbetätigung, das Achtgang-Getriebe, Lederausstattung und die Zwei-Zonen-Klimaautomatik.

Außerdem werden an der Seine die neue Vierzylinder-Dieselmotorgeneration für die 5er Reihe, eine Sonderedition der 7er Reihe und Neuheiten aus dem Bereich ConnectedDrive gezeigt. Frankreich-Premiere feiern in Paris der 2er Active Tourer und auch der i8 im Serien-Outfit war noch nicht bei den Franzosen zu sehen.

Mercedes poliert die B-Klasse auf

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Alle Fotos: Hersteller

Seit Ende 2011 wurde die B-Klasse mehr als 350 000 Mal verkauft. Ein guter Lauf, der jetzt durch eine umfassende Modellpflege nochmal intensiviert werden soll.

Außen wie innen wurde die B-Klasse aufgewertet, außerdem um neue Ausstattungslinien ergänzt.

Zu haben ist er schon ab dem 29. November mit fünf Diesel- und vier Benzinmotoren, mit Gas- und Elektroantrieb. Auf Wunsch gibt es auch Allradantrieb – Mercedes spricht von einer „einzigartigen Auswahl im Segment“, die Preise starten bei 27.102,25 Euro für den B 180.

Aber wissen Sie was? Wir machen die Sache heute auf die optische Tour – sehen Sie selbst, wie der neue Jahrgang außen wie innen ausschaut.

Mit Luft-Antrieb zum Zwei-Liter-Auto

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208 Hybrid Air 2L. Foto: Hersteller

208 HYbrid Air 2L heißt eine Studie von Peugeot, die auf dem Pariser Auomobilsalon enthüllt wird. Sie fährt – auch – mit Luft.

Der Antrieb des 208 HYbrid Air 2L umfasst einen Energiespeicher, der Druckluft enthält und im Mitteltunnel verbaut ist. Einen Niederdruckspeicher auf Höhe des Hinterachs-Querträgers, der als Ausgleichsbehälter dient. Und eine Hydraulikeinheit aus einem Motor und einer Pumpe, die im Motorraum am Getriebe montiert ist.Drei Fahrmodi stehen zur Verfünung, je nach Bedingungen wird die effizienteste ausgewählt: Luftbetrieb (mit null Emissionen), Benzinbetrieb und Mischbetrieb.

Aufgeladen wird der Druckluftspeicher im Schubbetrieb, beim Bremsen oder Gaswegnehmen. Oder durch den Verbrennungsmotor, einen Dreizylinder-Benziner. Beide Methoden brauchen nur zehn Sekunden zur vollständigen Aufladung des Speichers. Wie weit der Air dann mit dieser komprimierten Luft kommt, hat Peugeot noch nicht verraten.

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208 Hybrid Air 2L. Foto: Hersteller

 

Mercedes CLA wird frisch gemacht

Mercedes-Benz CLA 220 CDI, (C117), 2012
Foto: Hersteller

Mercedes hat den GLA noch feiner gemacht. In der 2015er-Konstellation rollt er mit diversen neuen Ausstattungsmöglichkeiten an. Und mit ein bisschen mehr Power.

Der Collision Prevention Assist Plus schafft jetzt auch eine autonome Teilbremsung zur Verringerung der Gefahr von Auffahrunfällen. Der serienmäßige Aufmerksamkeits-Assistent zeigt mit einer fünfstufiger Balkenanzeige den aktuellen Aufmerksamkeitszustand des Fahrers an und funkioniert jetzt von 60 – 200 km/h.
Der Verkehrszeichen-Assistent erkennt noch mehr Schilder, kann Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote sowie deren Aufhebung erkennen und warnt vor dem verkehrswidrigen Einfahren in eine Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, zum Beispiel bei einer Autobahnauffahrt.
Die neue Telematikgeneration bietet eine laut Mercedes „noch intuitivere Bedienung“. Das freistehende Display ist jetzt auch mit einer Bildschirmdiagonale von acht Zoll zu haben. Neu ist das für die Sportmodelle verfügbare AMG 19-Zoll-Leichtmetallrad im Vielspeichen-Design, schwarz lackiert und glanzgedreht. Und: Der CLA 220 CDI ist um fünf kW erstarkt, leistet jetzt 130 kW/177 PS.

Nokian siegt beim GTÜ-Winterreifentest

GTÜ-Winterreifentest 2014
Foto: Tschovikov/GTÜ

Das Ergebnis ist knapp – aber letztlich doch eindeutig: Der Vertreter der finnischen Reifenbäcker Nokian gewann beim großen Test der aktuellen Winterpneus.

Die GTÜ unterzog gemeinsam mit dem ACE und dem ARBÖ zehn aktuelle Winterpneus der Größe 205/55 R 16 auf einem VW Golf dem Wintercheck. Alle getesteten Markenreifen absolvierten das Programm auf Schnee und Nässe ohne größere Ausrutscher, die Unterschiede sind eher gering. Auch bei einer Vollbremsung auf trockener Straße aus Tempo 100 kamen alle getesteten Reifen nach spätestens 40 Metern zum Stehen. Im Vergleich zu Sommerreifen bedeutet das lediglich eine halbe bis eine ganze Wagenlänge mehr. Und selbst auf dem trockenen Handlingparcours ist der Unterschied zu Sommerpneus nicht mehr so gravierend wie noch vor einigen Jahren.

Als Testsieger mit der GTÜ-Bestnote „sehr empfehlenswert“ ging der neue Nokian WR D3 (394 Euro/Satz, jeweils durchschnittliche Verkaufspreise, ermittelt vom Bundesverband Reifenhandel im September 2014 ) durchs Ziel. Der finnische Reifen spielte seine Stärken vor allem bei den Disziplinen Traktion, Bremsen und Handling auf Schnee voll aus. Auch die Sicherheitsprüfungen auf nasser und trockener Piste absolvierte der Nokian-Reifen ohne Tadel. Den zweiten Platz mit ebenfalls „sehr empfehlenswert“ belegte der Continental TS 850 (470 Euro/Satz). Der hat vor allen Mitbewerbern in der Testdisziplin „Nässe“ die Nase vorn.

Auf den Plätzen drei und vier folgen nach Gesamtpunktzahl die „sehr empfehlenswerten“ Winterreifen Goodyear Ultra Grip 9 (452 Euro/Satz) und der Dunlop Winter Sport 4D (454 Euro/Satz), die sich in allen winterspezifischen Bereichen wacker schlugen. Nur knapp dahinter auf den Plätzen fünf bis zehn mit der GTÜ-Bewertung „empfehlenswert“ die aktuellen Winterreifen Semperit Speedgrip 2 (402 Satz/Euro), Pirelli Snowcontrol 3 (444 Euro/Satz), Hankook Winter i*cept RS (390 Euro/Satz, Vredestein Snowtrac 5 (434 Euro/Satz), Bridgestone Blizzak LM 32 (420 Euro/Satz) und Kumho I‘ZEN KW23 (350 Euro Satz).

Jetzt darf der Winter kommen. Muss aber nicht unbedingt gleich sein…

GTÜ-Winterreifentest 2014: Ergebnistabelle
Grafik: Kröner/GTÜ

Opel hat bald einen Karl

Opel Karl: The new five-door entry-level model expands Opel’s small car range

Der Opel Adam bekommt einen Bruder. Der wird Karl heißen und nächsten Sommer das Licht der Welt erblicken – mit etwas Adam-Charme und fünf Türen.

Auf nur 3,68 Metern soll Karl mit fünf Türen, bis zu fünf Sitzplätzen und der typischen Opel-Alltagstauglichkeit alle Praktiker überzeugen. „Karl wird das neue Einstiegsmodell in die Autowelt von Opel“, heißt es in Rüsselsheim. Aber im Innenraum soll der Kleine doch den „Karl der Große“ geben.

Der Name des Fünftürers ist eine Hommage an einen der Söhne des Firmengründers Adam Opel. Während dieser Opel zum größten Fahrradhersteller der Welt machte, starteten seine Söhne Carl, Wilhelm und Friedrich 1898 die Automobilproduktion in Rüsselsheim und stellten nur ein Jahr später den Opel-Patent-Motorwagen vor.

Vom Design her markiert der Karl, so lassen es erste Schattenrisse erahnen, einen neuen Look – er liegt optisch zwischen Corsa und Adam, wirkt pragmatischer und für den Auto-Alltag gemacht. Und so macht Opel selbst auf den Karl aufmerksam.

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Porsche Cayenne: Der Spreizungs-Weltmeister

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Der Cayenne ist Porsches Volumenmodell. China, die USA, Mittlerer Osten – hier überall geht er wie geschnitten Brot. In Deutschland werden rund sieben Prozent der Produktion (Generation 2 seit 2010: 303.000 Stück) verkauft. autothemen.com hat schon die überarbeitete Version ausprobiert.

Denn jetzt ist ein kräftiges Facelift fällig, von der Stoßstange über die Scheinwerfer mit Vier-Punkte-Tagfahrlicht bis zu den Heckleuchten mit – Sie ahnen es – Vier-Punkte-Bremslichtern.

Die Motoren wurden alle kräftig durchgeschaut und auf mehr Leistung bei weniger Verbrauch getrimmt. Ganz neu ist der aus dem Macan bekannte V6-Benziner mit Doppelturbo, der im Cayenne S den bisherigen Saug-V8 ablöst und beim Verbrauch unter- und bei der Leistung überbietet. Er bringt es auf 420 PS und einen Normverbrauch von 8,0 Litern.

Der Cayenne S E-Hybrid bringt es dank elektrischer Unterstützung (95 PS) auf eine Systemleistung von 416 PS und 590 Nm maximales Drehmoment. Der Normverbrauch liegt bei 3,4 Litern, bis zu 36 Kilometer kann der Plug-in-Hybrid im Idealfall rein elektrisch zurücklegen.

Außerdem im Angebot: Der V8-Turbo mit 382 PS und zwei Diesel mit 262 (V6) und 385 (V8) PS. Fahrwerk, Innenausstattung, Assistenzsysteme – überall hat Porsche Hand angelegt.

Herausgekommen ist wieder mal ein Gerät, das noch faszinierender als bisher die Spreizung (siehe Überschrift!) zwischen Alltagsverkehr in Stadt und Land, schneller Autobahnfahrt, Rennstrecke und ganz schön heftigem Gelände hinkriegt. Auch wenn man schon sehr hart drauf sein muss, wenn man sein zwischen 66.260 und 128.378 Euro teures Schmuckstück so durch die Pampa treibt wie wir bei der Präsentation.

Text und Fotos: Rudolf Huber

Mercedes-AMG GT: Jagd auf den Porsche 911

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Er schaut auch ohne Flügeltüren sehr gut aus, ist sauschnell, sehr stark und überhaupt der  Typ für  die besonders schönen Momente auf Rädern.

Der Mercedes AMG GT feierte am Dienstag Weltpremiere, AMG hatte ordentlichen Aufwand betrieben, um den neuen Porsche 911-Jäger passend zu präsentieren.

Der Biturbo-V8-Motor leistet 462 PS, in einer S(port)-Version sogar deren 510. Das reicht für mehr als 300 km/h und soll mit einem Normverbrauch von 9,4 und 9,3 Litern einhergehen.

Wer mag, kann den neuen AMG in 4,0 (3,8 ) Sekunden auf 100 beamen.  Wie er sich fährt? Das wissen bisher nur die Insider wie Mercedes-Chef Dieter Zetsche.

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XE – Jaguar versucht’s eine Nummer kleiner

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Ein Jaguar XE S Foto: Hersteller

War da nicht schon mal was? Hat nicht auch der frühere Jaguar-Chef Wolfgang Reitzle mal versucht, eine Klasse tiefer zu landen – mit dem eher wenig erfolgreichen X-Type? Schnee von gestern. Jetzt ist der XE da!

Die heckgetriebene Sportlimousine aus der Welt der 3er BMW oder der Mercedes C-Klasse versteht Jaguar „dank fortschrittlicher Leichtbaukonstruktion, coupeártiger Linienführung und eines dynamischen Fahrwerks als echtes Fahrerauto“, heißt es bei den Briten.
Der XE sei nach bester Jaguar-Manier luxuriös ausgestattet und mit brandneuen
Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren sowie einem 340 PS starken 3,0-
Liter-V6 „für zügigen und energieeffizienten Vortrieb gerüstet“. Der aus dem Jaguar
F-TYPE bekannte Sechszylinder entwickelt bis zu 450 Nm an Drehmoment und
beschleunigt das Topmodell Jaguar XE S in nur 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h.Der sparsamste XE-Vertreter, ein Turbodiesel, kommt auf einen EUnormierten Mix-Verbrauch von 3,8 Liter/100 km.
Erstmals bietet Jaguar auch wieder ein manuelles Getriebe an: Einen Sechsgang-Handschalter für die 2,0-Liter-Diesel.
Alternativ – und für alle XE-Benziner serienmäßig – gelangt die Kraft über eine Achtstufen-Automatik von ZF an die Hinterräder.
Der neue Jaguar XE startet zu Preisen ab 36.500 Euro im Sommer 2015 bei den deutschen Händlern.

Hyundai i10 hängt den Volkswagen Up ab

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Der Hyundai i10 hat sich klammheimlich an die Spitze der deutschen Verkaufs-Charts gesetzt. Bei den ganz Kleinen verwies der sehr europäische Koreaner den Platzhirschen VW Up auf Platz 2.

Im August registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) exakt 2.156 Neuzulassungen des City-Flitzers. Der ließ damit alle anderen Modelle im Segment der Minis hinter sich, formuliert Hyundai den Triumph souverän. Als beliebtester Kleinstwagen auf dem deutschen Markt erzielte der i10 einen Anteil von stolzen 14,1 Prozent in seiner Fahrzeugklasse. Er war allerdings das einzige Modell eines ausländischen Herstellers, das sich an die Spitze eines Segments setzen konnte.

Die komplette Zulassungsstatisik gibt es hier vom KBA.

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