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Rock me, A…dam S

Er ist alles außer niedlich und schon gar nicht langsam – so hat sich der neue Adam Rocks S im Frühjahr auf der Amsterdam International Motorshow vorgestellt. Ab sofort spurtet der Mini-Crossover mit Rennambitionen auch zu den Kunden.

Der kleine Opel-Flitzer ist jetzt zum Preis von 19 990 Euro bestellbar. Dafür gibt’s eine Symbiose aus Abenteuerlust und Sportlichkeit. Von außen zeigt der Adam Rocks S seinen unzweifelhaft vorhandenen Charme auf 3,75 Metern Länge; unter der Motorhaube werkelt der durchzugsstarke 1,4-Liter-Turbo mit 150 PS.

Im Innenraum glänzt der Newcomer mit den Adam-typischen Ausstattungs- und Individualisierungsmöglichkeiten samt IntelliLink-Infotainment-Technologie. Auch der Online- und Service-Assistent Opel OnStar ist im Lifestyle-Flitzer optional erhältlich. „Damit sind beste Unterhaltung und höchste Sicherheit auf der Fahrt garantiert“, heißt es bei den Rüsselsheimern.

Neuer Motor für den Land Cruiser

Für den Land Cruiser hat Toyota ab August einen komplett neu entwickelten 2,8-Liter-Turbodiesel im Angebot. Der 177 PS starke Vierzylinder erfüllt die Euro-6-Abgasnorm und ersetzt den bisherigen 3,0-Liter-Diesel des als Drei- und Fünftürer lieferbaren Offroaders.

In Verbindung mit einem neuen 6-Gang-Automatikgetriebe wurden laut Toyota „Effizienz und Fahreigenschaften verbessert“. Der Vierzylinder erreicht zwischen 1.600 und 2.400 U/min ein maximales Drehmoment von 450 Nm und beschleunigt den Land Cruiser in 12,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Der Fünftürer benötigt mit dem neuen Aggregat 7,4 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 194 g/km entspricht. Der Verbrauch des Dreitürers liegt bei 7,2 Litern (190 g/km CO2).

Ist der neue 2,8-Liter-Turbodiesel an das manuelle 6-Gang-Getriebe gekoppelt, erreicht er sein maximales Drehmoment von 420 Nm zwischen 1.400 und 2.400 U/min. Den Sprint auf 100 Kilometer absolviert diese Version in 12,1 Sekunden. Der Verbrauch ist identisch mit dem der Automatikvariante.

Die Preise nennt Toyota noch nicht. Derzeit geht es bei 40 550 Euro los.

Britische Allrad-Rakete auf dem Ring

Mit dem Allrad-F-Type durch die Eifel, auf Landstraßen und Autobahnen. Und dann gleich auf die Grand Prix-Strecke des Nürburgrings – ein echtes Aha-Erlebnis.

380 oder 550 PS unter dem Gesäß in solch einem fahraktiven Gerät machen wirklich unglaublich Spaß.

Nachzulesen aus berufener Feder – der Autothemen-Mann ist ein bisschen fremdgegangen… Und schaut mal genau hin, wer da am Steuer sitzt!

Und hier ist der der Link zur Jaguar-Story. Viel Spaß!

Der Verbrenner hat noch eine große Zukunft

Totgesagte leben länger: Laut Zulieferer und Entwickler Bosch hat der Verbrennungsmotor seinen Zenith noch längst nicht überschritten, sondern seine beste Zeit noch vor sich. Vor allem in Sachen mit der Hybridisierung und einer noch effektiveren Abgasreinigung sehen die Bosch-Experten noch ein erhebliches Evolutions-Potenzial.

Laut einer Schätzung werden auch in fünf Jahren noch weit mehr als 90 Prozent aller Neufahrzeuge einen Verbrenner für fossile Kraftstoffe unter der Haube haben. Deswegen gewinnt eine moderne Einspritz- und Abgastechnologie immer mehr an Bedeutung. Beim

Benziner etwa wird durch eine Direkteinspritzung mit 350 statt wie bisher 200 bar der Kraftstoff feiner zerstäubt, es entstehen deutlich weniger Partikel. Noch wichtiger ist aber laut Bosch-Geschäftsführer Rolf Bulander die Weiterentwicklung des Selbstzünders: „Der Diesel ist eine Schlüsseltechnologie, um die CO2-Flottenziele zu erreichen – insbesondere in Europa geht es ohne den Selbstzünder nicht.“ Ein Schlüssel zu Clean-Dieseln ist die so genannte Denoxtronic, die Stickoxide um bis zu 95 Prozent reduzieren kann – und das auch im realen Fahrbetrieb, nicht nur auf dem Prüfstand.

An der zunehmenden Teil-Elektrifizierung der Verbrenner führt aber kein Weg vorbei: Im Jahr 2025 werden laut Bosch rund 15 Prozent aller weltweit gebauten Neufahrzeuge zumindests einen Hybridantrieb haben, in Europa sogar mehr als ein Drittel. Bulander: „Mit Elektrifizierung steht dem Verbrenner die beste Zeit noch bevor.“ Denn die Fahrzeuge würden effizienter, sauberer und vermittelten durch den zusätzlichen elektrischen Antrieb sogar noch mehr Fahrspaß.

i30: Hyundai zündet den Turbo

Die aktuelle i30-Generation von Hyundai verkauft sich – völig zu Recht – ziemlich gut. Eher aus sachlichen, denn aus emotionalen Gründen. Doch das wollen die Koreaner jetzt ändern. Mit der Turbo-Version.

Bisher war beim i30 bei 135 PS Schluss, dank Turboaufladung reicht die Leistungsspanne jetzt bis 186 PS. Das ist nach wie vor nicht rekordverdächtig, aber schon mal eine deutliche Absichtserklärung: Hyundai Motors Deutschland-Chef Markus Schrick will mehr Emotionen reinbringen, zusätzlich zum schon ziemlich gelungenen Design auch das Herz der Klientel ansprechen, die es eher zügig mag.

Der Turbo ist ein guter Ansatz. Vor allem, weil er sehr „aggressiv eingepreist ist“, so Schrick. 23 850 Euro für einen sehr gut ausgestatteten und verarbeiteten Kompakten mit 189 Pferdchen und fünf Türen sind eine klare Ansage an die Konkurrenz. Beim Erstkontakt zeigte der Turbomotor sehr feine Manieren, er zieht schon von unten ordentlich raus und legt obenrum so richtig schön kräftig zu – Turbo eben. Das Triebwerk bleibt wie das ganze Auto sehr ruhig, die bisher oft als zu gefühllos gescholtene Lenkung wurde überarbeitet und liefert jetzt mehr Rückmeldung.

8 Sekunden, 219 km/h – damit wir auch diese zwei wichtigen Daten abgearbeitet hätten. Unterm Strich ist die neue i30-Version eine erfreuliche Ergänzung der Baureihe. Man darf gespannt sein, was die für Ende des Jahres angekündigten  Dreizylinder-Turbomaschinchen mit dem Kompakten und seinen kleineren Brüdern anstellen.

GTI-Treffen 2015: Heiße Premieren, heiße Autos

Liebe Freunde der gepfegt-dynamischen Fortbewegung: Der Wörthersee lockt – mit subjektiv leicht abnehmender Tendenz – nach wie vor die Massen.

Hier und jetzt in autothemen.com: Das GTI-Treffen 2015, das 34., in Bildern und Impressionen. Genießt es, wie ich meinen Besuch genossen habe, es sind echt coole Sachen dabei! Viel Spaß!

Audi Q7: Der Assistenz-Weltmeister

31 (inWorten: einunddreißig) Assistenzsysteme kann man sich in seinen neuen Audi Q7 einbauen lassen, wenn man genug Kleingeld übrig hat. 31! Ein paar davon hat Autothemen schon vor dem Marktstart am 12. Juni ausprobiert.

Das etwas verkürzte und deutlich erleichterte SUV schaut richtig gut aus, fährt sich knackig und durchaus dynamisch. Es startet mit zwei Dreiliter-Motoren: TDI mit 272, TFSI mit 333 PS. Das sollte leistungsmäßig reichen. Serie sind eine Achtgang-Tiptronic und quattro-Antrieb.

Platz gibt es reichlich für fünf, maximal sogar sieben Passagiere. Und sechs Kindersitz-Befestigungen sind möglich! Die Bedienung ist trotz aller Technik ziemlich einfach, natürlich passt die Verarbeitungsqualität erstens zu Audi und zweitens zur Preisliste, die bei 60 900 Euro für den Diesel startet und nach oben ziemlich weit offen ist. Sonderausstattungen gibt es en masse.

Gut, und was ist jetzt assimäßig drin? So bekannte Sachen wie der Abstandshalter zum Beispiel oder der Spurwarner. Der Stauassistent ist so eine Art Soft-Einführung zum pilotierten Fahren, er übernimmt bis 65 km/h fast die komplette Arbeit. Natürlich gibt es einen City-Notbremser. Aber auch einen Abbiege-Warner, wenn Querverkehr übersehen wurde. Beim Rückwärtsausparken warnt ein eifriger Helfer vor Querverkehr, wer nach dem Einparken beim Türöffnen parallel fahrende Fahrzeuge übersieht, wird vom Aussteige-Assi gewarnt. Ein- und Ausparken kann der Q7 (fast) ganz allein links, recht, quer und längs. Und mit ein paar Drehungen am MMI-Stellrad können sogar Anfänger einen fetten Anhänger anständig rückwärts rangieren.

Mords viel Elektronik also im neuen Flaggschiff aus Ingolstadt. Aber so intelligent verpackt, dass man mit ihrer Komplexität gut klar kommen kann.

Audi Q7 2015

Mercedes macht die G-Klasse noch fitter

Fitness-Kur für die Gelände-Ikone aus Stuttgart: Mehr Leistung, weniger Verbrauch, weniger Abgase, mehr Spaß – diese Kombination kann sich bei einem automobilen Oldie (35) doch wirklich sehen lassen.

Mercedes-Benz schickt künftig alle Modelle der G-Klasse mit bis zu 16 Prozent mehr Leistung und weniger Verbrauch auf die Straße und ins Gelände. Etwa den G 500 mit einem neuen 4,0-Liter-V8-Biturbomotor. Alle Motorisierungen erfüllen die Anforderungen der höchsten Emissionsklasse Euro 6. Ein neu abgestimmtes Fahrwerk sowie eine feinfühligere ESP-Regelung erhöhen laut Mercedes-Sprecher Christian Anosowitsch Fahrstabilität, Sicherheit und Straßenkomfort.

Ebenfalls aufgewertet wurden Exterieur und Interieur. Gleichzeitig geht eine exklusive AMG Sonderedition an den Start.

Der neue V8-Motor mit vier Litern Hubraum, Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung, der bereits im Showcar G 500 4×4² präsentiert wurde, feiert jetzt seine Weltpremiere in der G-Klasse. Er basiert auf der von Mercedes-AMG entwickelten V8‑Motorengeneration, die bereits den Mercedes-AMG GT und den Mercedes-AMG C 63 zu außerordentlichen Fahrleistungen beflügelt. Für die G-Klasse wurde er modifiziert und leistet in dieser Version 422 PS bei einem Drehmoment von 610 Newtonmetern.

Die Modelle auf einen Blick

Modell Zyl. ccm kW/PS Nm 0-100 km/h in s*
G 350 d 6V 2987 180/245 600 8,9
G 500 8V 3982 310/422 610 5,9
AMG G 63 8V 5461 420/571 760 5,4
AMG G 65 12V 5980 463/630 1000 5,3

Skoda Superb: Größer geht es nicht

Das Auto sprengt die Klassengrenzen, glänzt mit Platz ohne Ende. Gemeint ist der neue Skoda Superb, der am 13. Juni zu den Händlern kommt. Autothemen war schon damit unterwegs.

Gegenüber dem Vorgänger hat der Neue einen Riesensprung gemacht. Nicht so sehr in Sachen Größe, da hat er, weil schon der letzte Superb ziemlich weit vorne war, nur noch dezent, aber trotzdem spürbar zugelegt. Aber in Sachen Design und Technik. Das neue Flaggschiff schaut richtig gut aus, die Stufenheck-Version wirkt kein bisschen oldfashioned oder fad, sondern frisch und fesch. Geblieben ist die großes Heckklappe, die jetzt gegen Aufpreis auch elektrisch öffnet.

Mit dem Generationensprung hat der Superb zur aktuellen Sicherheits, Komfort- und Vernetzungstechnik aufgeschlossen. Alles, was der VW-Konzern zu diesen Themen im Regal hat, ist auch für den großen Tschechen zu haben. Unschlagbar, auch nicht durch den teureren VW Passat, ist er wie gesagt beim Platzangebot. Vorne Platz satt, hinten beste Kopf- und Beinfreiheit weit und breit (das reicht ins S-Klasse-Niveau) und dazu noch ein gewaltiger Kofferraum. Weil das ganze auch noch appetitlich und wertig angerichtet ist und zu Preisen ab 24 590 Euo anrollt, dürfte der Karriere des neuen Superb eigentlich nichts im Wege stehen.

Starten wird er in Deutschland mit drei Benzinern und drei Dieseln von 120 bis 220 PS, weitere Versionen werden nachgereicht. Und das Fahrgefühl? Fast schon oberklassig, der Skoda hat definitiv das Zeug, die (obere) Mittelklasse ordentlich aufzumischen.

Sport-Golf mit Rucksack: Variant R

VW erweitert sein sowieso schon variantenreiches Variant-Angebot. Einer der Neuen ist der Variant R. Dem macht der schon aus der R-Limousine bekannte Zweiliter-TSI mit 300 PS ordentlich Beine, wie Autothemen auf der Rennstrecke ausprobiert hat.

Natürlich sind Allradantrieb und das DSG-Getriebe Standard. Und eine „Race“-Einstellung im Fahrmodusschalter gehört auch zum Sportler-Outfit. Und diese Taste hat es in sich: So angeschärft verwandelt sich der Kombi in einen echten Express-Transporter. Auf 100 Sachen sprintet er dank eines Launch Control-Starts wie im Rennwagen(Fahrschalter auf S, links Bremsen, rechts Vollgas – und ab!)  in nur 5,1 Sekunden, bei 250 km/h wird abgeregelt, 270 wären technisch auch drin, heißt es bei VW.

Beim Kurztest auf der Rennstrecke zeigte der Variant R sogar noch ein bisschen mehr Souveränität und Stabilität als sein kürzerer und leichterer Bruder mit Steilheck. Gemeine Schikanen, enge Kurvenkombinationen, dezenter Drift im ganz schnellen Bogen? Kein Problem – der Schnelllaster brettert über die Piste, als wäre das alles gar nichts Besonderes.

Der eher theoretische Normverbrauch liegt bei 7,0 Litern. Das Gepäckvolumen bei maximal 1620 Litern – das sind jetzt die Vernunft-Argumente für R-Interessenten. Viel Platz und viel Dampf ohne Einschränkungen bei der Alltagstauglichkeit – eine wirklich attraktive Kombination, die sich VW mit mindestens 42 925 Euro bezahlen lässt.

Mercedes GLC Coupé: Der Shanghai-Knaller

Mercedes zeigt auf der Auto China als Weltpremiere den kleines Bruder des in Kürze startenden GLE Coupés. Das Concept GLC Coupé wird direkt gegen den künftigen BMW X4 platziert.

Es „gibt mit seiner modernen und sinnlichen Formensprache einen Ausblick auf zukünftige SUV-Modelle von Mercedes-Benz“, schwärmt Chefdesigner Gordon Wagener. Schick, sportlich, mit klaren Linien: Der Neue ist ein echter Hingucker, binnen eines Jahres soll er in die deutschen Showrooms rollen.

Der gelbe Blitz aus Shanghai wird von einem V6-Motor mit 367 PS und 520 Newtonmeter Drehmoment aus der AMG-Motorenschmiede in Schwung gebracht, der an eine Neun-Stufen-Automatik und den permanenten Allradantrieb 4Matic gekoppelt ist.

Volvo macht den XC90 zur Business-Lounge

Das „Lounge Console“-Konzept, das jetzt auf der Automesse in Shanghai gezeigt wird, ersetzt im Volvo XC90 Excellence den Beifahrersitz. Das Modul ist höchst funktional, wandlungsfähig und schafft Stauraum.
Entwickelt wurde es speziell für Geschäftsleute, die fahren lassen. Ob Hocker für die Füße, Schreibtisch, Heimkino, Schminkkonsole und Schuhregal – die Lounge Console ist trotz kompakter Bauweise ein Multifunktions-Konzept, das den Volvo XC90 Excellence zur rollenden Business-Lounge macht.

Concept GLC Coupé: Kompakter Alleskönner

Der nächste Mercedes-Coup in Sachen SUV: Das Concept GLC Coupé ist eine seriennahe Studie, die das Erfolgsrezept des GLE Coupés in ein kompakteres Segment überträgt. Premiere feiert es in Shanghai.

Das dynamisch-expressive Showcar soll typische Coupé-Stilelemente mit der Designsprache kommender SUV-Generationen verbinden: etwa mit Twin Blade-Kühlergrill, Motorhaube mit Powerdomes oder vierflutiger Abgasanlage. Nach dem GLE Coupé geht nun mit dem Concept GLC Coupé in die zweite Runde. Allerdings in einer kompakteren Liga, wie die Außenlänge von 4,73 Meter, die Höhe von 1,60 Meter und der Radstand mit 2,83 Meter belegen.
Der V6-Motor 367 PS und 520 Nm samt Neunstufenautomatik 9G-TRONIC plus permanenter Allradantrieb 4MATIC sorgen für  standesgemäße Agilität. „In der SUV-Welt von Mercedes-Benz ist Platz für weitere Modelle, wie etwa eine Serienversion des Concept GLC Coupés“, stellen die Stuttgarter lapidar fest. Sprich: Das Gerät wird kommen. Wir freuen uns drauf!

Audi RS3 und die Vallelunga-Story

Dass die Audi-Tochter Quattro GmbH coole Autos bauen kann, ist nicht neu. Aber immer wieder faszinierend. So wie beim neuen RS3, den Autothemen auf der Rennstrecke von Vallelunga bei Rom ausprobieren konnte.

1,5 Tonnen, 367 PS, fette 465 Nm Drehmoment aus fünf potenten Zylindern: Die Papierform ist schon mal ein Hammer. Und ganz ehrlich, liebe Leser/User: In Echt ist es noch viel besser. Die 4,3 Sekunden für den 100er-Sprint, das unglaubliche Fauchen und Röhren aus der Abgasanlage, die Präzision, mit der sich das Gerät auch um die gemeinsten und engsten Kurven lotsen lässt – das ist großes Emotions-Kino hinterm Steuer. Und das Allerbeste dran: Man ist selbst der Regisseur und kann mit ein paar Knopfdrücken bestimmen, wie flott und dynamisch sich die Vallelunga-Story entwickelt. Am allerfeinsten geht das in der Fahrwerksstufe „Dynamic“, die ein bisschen weniger pingelig mit dem ESP (sorry, bei Audi heißt es ja ESC) umspringt und den RS3 ein bisschen mehr Leine lässt. Sprich: Man kann damit so richtig schön kontrolliert über alle Viere (Quattro-Antrieb ist Pflicht!!) driften. Das Lenkrad (unten abgeflacht ist Pflicht!!) dient zur Stabilisierung in der perfekten Sitzschale, gelenkt wird mit der rechten Fußspitze. Ein Spaß der ganz besonderen Art. Mit Suchtfaktor XXL.

Bis auf den geschrumpften Kofferraum (280 statt 380 Liter) ist der RS3 fast wie ein normaler A3. Heißt: Er ist sehr gut verarbeitet, fein ausgestattet (im Falle des Rennerles mit Leder und Alcantara), hat fünf Türen und bietet fünf Sitzplätze. Und natürlich sind auch die aktuellen Infotainment-Angebote aus Ingolstadt zu haben.

Ein bisschen was auf dem Konto sollte man allerdings als ernsthafter Kaufinteressent schon haben: 52 700 Euro Grundpreis sind kein Sonderangebot.